Felix Jackson

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Felix Jackson (* 5. Juni 1902 in Hamburg; † 4. Dezember 1992 in Woodland Hills, Los Angeles;[1] eigentlich Felix Joachimson) war ein deutsch-amerikanischer Autor, Drehbuchautor und Filmproduzent.

Leben[Bearbeiten]

Joachimson begann seine Karriere Anfang der 1930er Jahre. Er schrieb die Drehbücher zu einer Reihe von Unterhaltungsfilmen, darunter Lachende Erben, Csibi, der Fratz, Kleine Mutti und zusammen mit Bruce Manning Sprechstunde für Liebe (Appointment for Love). Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland war Joachimson hauptsächlich für österreichisch-ungarische Co-Produktionen tätig. Auch als Felix Jackson blieb er dem Genre des Unterhaltungsfilms treu. Jackson betätigte sich auch als Film- und später Fernsehproduzent.

1956 veröffentlichte er den autobiographischen Roman So Help Me God: A Novel über seine Erlebnisse im faschistischen Deutschland. Auf deutsch erschien er erst 1993 im Alamo Verlag unter dem Titel Berlin, April 1933.

Er war zeitweilig verheiratet mit der Filmschauspielerin Deanna Durbin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Drehbuch
  • 1931: Nie wieder Liebe!
  • 1932: Wie sag’ ich’s meinem Mann?
  • 1932: Liebe auf den ersten Ton
  • 1933: Lachende Erben
  • 1933: Das häßliche Mädchen
  • 1934: Csibi, der Fratz
  • 1934: Peter, das Mädchen von der Tankstelle (Peter)
  • 1935: Kleine Mutti
  • 1935: Viereinhalb Musketiere
  • 1935: Tagebuch der Geliebten
  • 1936: Katharina (Katharina, die Letzte)
  • 1938: Mad About Music
  • 1938: Wirbelwind aus Paris (The Rage of Paris)
  • 1939: Die Findelmutter (Bachelor Mother)
  • 1939: Der große Bluff (Destry Rides Again)
  • 1940: Spring Parade
  • 1941: Back Street
  • 1941: Sprechstunde für Liebe (Appointment for Love)

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Felix Jackson Is Dead; Film Producer Was 90. In: The New York Times, 16. Dezember 1992.