Felix Loch
| Felix Loch |
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| Nation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 24. Juli 1989 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Sonneberg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beruf | Polizeimeister | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Einsitzer | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | RC Berchtesgaden | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Norbert Loch | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nationalkader | seit 2006 (A-Kader) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen im Rennrodel-Weltcup | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 26. Februar 2012 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Felix Loch (* 24. Juli 1989 in Sonneberg) ist ein international erfolgreicher deutscher Rennrodler und in dieser Sportart Olympiasieger, sechsfacher Weltmeister und Gesamtweltcupsieger.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Werdegang und Karriere
Felix Loch, Sohn des Deutschen Rodelnationaltrainers Norbert Loch, startet für den RC Berchtesgaden und lebt in Schönau am Königssee. Er gilt als eine der größten Nachwuchshoffnungen im deutschen Rennrodeln. Sein Talent bewies Loch schon früh. 2002 erreichte er bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse „Jugend B“ im Doppelsitzer den zweiten Platz. Im folgenden Jahr wiederholte er diesen Erfolg und wurde zusätzlich Meister im Einsitzer. Den Titel im Einsitzer errang er auch 2004 und 2005 als A-Jugendlicher. In der Saison 2004/2005 wurde er Zweiter im Gesamtweltcup der A-Junioren.
- Saison 2005/6
In der Saison 2005/2006 startete Loch im Junioren-Weltcup und gewann vier Rennen, wurde zweimal Zweiter und errang den Gesamtweltcupsieg. 2006 wurde er in Altenberg Juniorenweltmeister im Einsitzer und im Team.
- Saison 2006/7
Durch den Rücktritt von Denis Geppert rückte er in der Saison 2006/07 in den erweiterten Kreis für den Weltcup auf. Bei seinem ersten Einsatz in Park City wurde er Zehnter. Am 7. Dezember 2006 erreichte er in Königssee den sechsten und bisher besten Platz. In Oberhof folgte ein neunter, in Altenberg schließlich ein siebter Platz. Damit und dem Gewinn des Junioren-Weltmeistertitel im Einzel und im Team Ende Januar 2007 in Cesana qualifizierte er sich für die Weltmeisterschaft Anfang Februar in Innsbruck-Igls. Dort kam der zu dieser Zeit erst Siebzehnjährige auf einen für ihn guten neunten Platz.
- Saison 2007/8
In der Saison 2007/08 konnte er seine Leistungen im Weltcup stetig verbessern und konsolidieren und qualifizierte sich erneut für die Weltmeisterschaft in Oberhof. Am 26. Januar 2008 gewann er mit erst 18 Jahren seinen ersten Weltmeistertitel. Er ist damit der bislang jüngste Weltmeister im Rennrodeln. Schon kurz zuvor war er bei der Europameisterschaft 2008 in Cesana als Sechster zweitbester Deutscher Starter. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2008 in Lake Placid wurde er Zweiter hinter Wolfgang Kindl. 2008 wurden er und Natalie Geisenberger mit dem Bayerischen Sportpreis in der Kategorie „Herausragende(r) Nachwuchssportler/in“ geehrt.
- Saison 2008/9
Am 25. Oktober 2008 wurde Loch in Königssee Deutscher Meister 2009 im Einsitzer. Am 7. Februar 2009 verteidigte er in Lake Placid seinen Weltmeistertitel. Dies schafften vor ihm nur Georg Hackl und Armin Zöggeler. Beim Weltcup in Königsee konnte Felix Loch im Januar 2009 mit dem dritten Platz erstmals aufs Podest fahren. Bereits im nächsten Weltcup in Cesana erreichte er den zweiten Platz. Nach vier weiteren Podestplätzen wurde er Vierter im Gesamtweltcup.
- Saison 2009/10
Am 31. Oktober 2009 verteidigte er seinen Titel bei den Deutschen Meisterschaften. Am 5. Dezember 2009 gelang Loch nach zwei vierten Plätzen zu Beginn der Saison der erste Weltcupsieg auf der Bahn von Altenberg. Hier war Loch auch Teil der siegreichen Team-Staffel und holte damit seinen ersten Sieg in dieser Disziplin. Im Verlauf der Saison folgten noch ein zweiter und dritter Platz und am Ende der Saison stand der dritte Platz im Gesamtweltcup. Zur Krönung seiner bisherigen Karriere kam es am 14. Februar 2010, als Loch bei den Olympischen Spielen in Vancouver Olympiasieger im Einsitzer wurde.
- Saison 2010/11
Den Saisonstart 2010 konnte Loch in Innsbruck-Igls gewinnen, dazu noch die Rennen in Oberhof und Altenberg. Außerdem stand er zwei weitere Male auf dem Podest. Damit war er am Ende der Saison Zweiter im Gesamtweltcup. Bei der Weltmeisterschaft 2011 errang Felix Loch die Silbermedaille, nachdem er nach dem ersten Durchgang in Führung gelegen hatte.
- Saison 2011/12
In der Saison 2011/12 gewann Loch die Weltcups in Innsbruck, Whistler, Königsee, Oberhof, Winterberg und Sigulda, dazu kam ein zweiter Platz in Calgary. Mit dem Sieg in Sigulda konnte er sich ein Rennen vor Saisonende zu ersten Mal den Gesamtweltcupsieg sichern. Bei der Rennrodel-Weltmeisterschaft 2012 in Altenberg konnte Felix Loch seinen dritten Einzel-Weltmeistertitel und seinen dritten Titel im Team-Wettbewerb gewinnen. Bei der Europameisterschaft in Paramonowo gewann er im Einzel die Bronzemedaille.
[Bearbeiten] Erfolge
[Bearbeiten] Olympische Spiele
- 2010:
im Einsitzer
[Bearbeiten] Weltmeisterschaften
- 2008:
im Einsitzer und in der Team-Staffel - 2009:
im Einsitzer und in der Team-Staffel - 2011:
im Einsitzer - 2012:
im Einsitzer und in der Team-Staffel
[Bearbeiten] Gesamtweltcup
- 2006/07: Platz 27
- 2007/08: Platz 3
- 2008/09: Platz 4
- 2009/10: Platz 3
- 2010/11: Platz 2
- 2011/12: Platz 1
[Bearbeiten] Europameisterschaften
- 2012:
im Einsitzer
[Bearbeiten] Junioren-Weltmeisterschaften
- 2006:
im Einsitzer und in der Team-Staffel - 2007:
im Einsitzer und in der Team-Staffel - 2008:
im Einsitzer
[Bearbeiten] Deutsche Meisterschaften
[Bearbeiten] Wok-WM
Bei der 8. Auflage von Stefan Raabs Wok-WM 2010 kam Felix Loch auf den 4. Platz im „Einer-Wok“ nach Georg Hackl, Joey Kelly und Christian Clerici. 2011 wurde er nach Georg Hackl und vor Lucy Diakowska Zweiter.
[Bearbeiten] Weblinks
- Website von Felix Loch
- Statistik und Steckbrief auf fil-luge.com
- Felix Loch in der Datenbank von Sports-Reference.com (englisch)
- Statistik und Steckbrief auf rennrodeln.info
Frauen: Dajana Eitberger (B) | Natalie Geisenberger (A) | Tatjana Hüfner (A) | Lisa Liebert (B2) | Corinna Martini (S) | Anne Pietrasik (B2) | Carina Schwab (A) | Anke Wischnewski (A)
Männer: Jan Eichhorn (A) | Robert Fischer (B2) | Andi Langenhan (A) | Felix Loch (A) | Johannes Ludwig (B) | David Möller (A) | Ralf Palik (B2) | Julian von Schleinitz (B)
Doppel: Toni Eggert & Sascha Benecken (B) | Ronny Pietrasik & Christian Weise (B2) | Daniel Rothamel & Chris Rohmeiß (B2) | Nico Walther & Nico Grünneker (B2) | Tobias Wendl & Tobias Arlt (A)
1964: Thomas Köhler | 1968: Manfred Schmid | 1972: Wolfgang Scheidel | 1976: Dettlef Günther | 1980: Bernhard Glass | 1984: Paul Hildgartner | 1988: Jens Müller | 1992: Georg Hackl | 1994: Georg Hackl | 1998: Georg Hackl | 2002: Armin Zöggeler | 2006: Armin Zöggeler | 2010: Felix Loch
1955: Anton Salvesen | 1957: Hans Schaller | 1958: Jerzy Wojnar | 1959: Herbert Thaler | 1960: Helmut Berndt | 1961: Jerzy Wojnar | 1962: Thomas Köhler | 1963: Fritz Nachmann | 1965: Hans Plenk | 1967: Thomas Köhler | 1969: Josef Feistmantl | 1970: Josef Fendt | 1971: Karl Brunner | 1973: Hans Rinn | 1974: Josef Fendt | 1975: Wolfram Fiedler | 1977: Hans Rinn | 1978: Paul Hildgartner | 1979: Dettlef Günther | 1981: Sergei Danilin | 1983: Miroslav Zajonc | 1985: Michael Walter | 1987: Markus Prock | 1989: Georg Hackl | 1990: Georg Hackl | 1991: Arnold Huber | 1993: Wendel Suckow | 1995: Armin Zöggeler | 1996: Markus Prock | 1997: Georg Hackl | 1999: Armin Zöggeler | 2000: Jens Müller | 2001: Armin Zöggeler | 2003: Armin Zöggeler | 2004: David Möller | 2005: Armin Zöggeler | 2007: David Möller | 2008: Felix Loch | 2009: Felix Loch | 2011: Armin Zöggeler | 2012: Felix Loch
1978: Anton Winkler | 1979: Paul Hildgartner | 1980: Ernst Haspinger | 1981: Ernst Haspinger und Paul Hildgartner | 1982: Ernst Haspinger | 1983: Paul Hildgartner | 1984: Michael Walter | 1985: Norbert Huber | 1986: Norbert Huber | 1987: Norbert Huber | 1988: Markus Prock | 1989: Georg Hackl | 1990: Georg Hackl | 1991: Markus Prock | 1992: Markus Prock | 1993: Markus Prock | 1994: Markus Prock | 1995: Markus Prock | 1996: Markus Prock | 1997: Markus Prock | 1998: Armin Zöggeler | 1999: Markus Prock | 2000: Armin Zöggeler | 2001: Armin Zöggeler | 2002: Markus Prock | 2003: Markus Kleinheinz | 2004: Armin Zöggeler | 2005: Albert Demtschenko | 2006: Armin Zöggeler | 2007: Armin Zöggeler | 2008: Armin Zöggeler | 2009: Armin Zöggeler | 2010: Armin Zöggeler | 2011: Armin Zöggeler | 2012: Felix Loch
| Personendaten | |
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| NAME | Loch, Felix |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rodler |
| GEBURTSDATUM | 24. Juli 1989 |
| GEBURTSORT | Sonneberg |