Felix Loch

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Felix Loch Rennrodeln
Felix Loch nach seinem Sieg bei der Rennrodel-Weltmeisterschaft 2008 in Oberhof
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 24. Juli 1989
Geburtsort Sonneberg
Beruf Polizeimeister
Karriere
Disziplin Einsitzer
Verein RC Berchtesgaden
Trainer Norbert Loch
Nationalkader seit 2006 (A-Kader)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 6 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
EM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 4 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
DM-Medaillen 3 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Gold 2010 Vancouver Einsitzer
FIL Rennrodel-Weltmeisterschaften
Gold 2008 Oberhof Einsitzer
Gold 2008 Oberhof Team
Gold 2009 Lake Placid Einsitzer
Gold 2009 Lake Placid Team
Silber 2011 Cesana Einsitzer
Gold 2012 Altenberg Einsitzer
Gold 2012 Altenberg Team
FIL Rennrodel-Europameisterschaften
Bronze 2012 Paramonowo Einzel
Rennrodel-JWMVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Gold 2006 Altenberg Einsitzer
Gold 2006 Altenberg Team
Gold 2007 Cesana Einsitzer
Gold 2007 Cesana Team
Silber 2008 Lake Placid Einsitzer
Deutsche Meisterschaften
Bronze 2008 Oberhof Einsitzer
Gold 2009 Königssee Einsitzer
Gold 2010 Winterberg Einsitzer
Gold 2012 Altenberg Einsitzer
Platzierungen im Rennrodel-Weltcup
 Debüt im Weltcup 2006 (in Park City)
 Weltcupsiege 15 (10 Einzelsiege)
 Gesamtweltcup ES 1. (2011/2012)
 Challenge Cup ES 10. (2008/2009)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einsitzer 10 7 5
 Challenge Cup Einsitzer 0 1 1
 Mixed – Staffel 5 1 1
letzte Änderung: 26. Februar 2012

Felix Loch (* 24. Juli 1989 in Sonneberg) ist ein international erfolgreicher deutscher Rennrodler und in dieser Sportart Olympiasieger, sechsfacher Weltmeister und Gesamtweltcupsieger.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werdegang und Karriere

Felix Loch, Sohn des Deutschen Rodelnationaltrainers Norbert Loch, startet für den RC Berchtesgaden und lebt in Schönau am Königssee. Er gilt als eine der größten Nachwuchshoffnungen im deutschen Rennrodeln. Sein Talent bewies Loch schon früh. 2002 erreichte er bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse „Jugend B“ im Doppelsitzer den zweiten Platz. Im folgenden Jahr wiederholte er diesen Erfolg und wurde zusätzlich Meister im Einsitzer. Den Titel im Einsitzer errang er auch 2004 und 2005 als A-Jugendlicher. In der Saison 2004/2005 wurde er Zweiter im Gesamtweltcup der A-Junioren.

Saison 2005/6

In der Saison 2005/2006 startete Loch im Junioren-Weltcup und gewann vier Rennen, wurde zweimal Zweiter und errang den Gesamtweltcupsieg. 2006 wurde er in Altenberg Juniorenweltmeister im Einsitzer und im Team.

Saison 2006/7

Durch den Rücktritt von Denis Geppert rückte er in der Saison 2006/07 in den erweiterten Kreis für den Weltcup auf. Bei seinem ersten Einsatz in Park City wurde er Zehnter. Am 7. Dezember 2006 erreichte er in Königssee den sechsten und bisher besten Platz. In Oberhof folgte ein neunter, in Altenberg schließlich ein siebter Platz. Damit und dem Gewinn des Junioren-Weltmeistertitel im Einzel und im Team Ende Januar 2007 in Cesana qualifizierte er sich für die Weltmeisterschaft Anfang Februar in Innsbruck-Igls. Dort kam der zu dieser Zeit erst Siebzehnjährige auf einen für ihn guten neunten Platz.

Saison 2007/8

In der Saison 2007/08 konnte er seine Leistungen im Weltcup stetig verbessern und konsolidieren und qualifizierte sich erneut für die Weltmeisterschaft in Oberhof. Am 26. Januar 2008 gewann er mit erst 18 Jahren seinen ersten Weltmeistertitel. Er ist damit der bislang jüngste Weltmeister im Rennrodeln. Schon kurz zuvor war er bei der Europameisterschaft 2008 in Cesana als Sechster zweitbester Deutscher Starter. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2008 in Lake Placid wurde er Zweiter hinter Wolfgang Kindl. 2008 wurden er und Natalie Geisenberger mit dem Bayerischen Sportpreis in der Kategorie „Herausragende(r) Nachwuchssportler/in“ geehrt.

Saison 2008/9

Am 25. Oktober 2008 wurde Loch in Königssee Deutscher Meister 2009 im Einsitzer. Am 7. Februar 2009 verteidigte er in Lake Placid seinen Weltmeistertitel. Dies schafften vor ihm nur Georg Hackl und Armin Zöggeler. Beim Weltcup in Königsee konnte Felix Loch im Januar 2009 mit dem dritten Platz erstmals aufs Podest fahren. Bereits im nächsten Weltcup in Cesana erreichte er den zweiten Platz. Nach vier weiteren Podestplätzen wurde er Vierter im Gesamtweltcup.

Saison 2009/10

Am 31. Oktober 2009 verteidigte er seinen Titel bei den Deutschen Meisterschaften. Am 5. Dezember 2009 gelang Loch nach zwei vierten Plätzen zu Beginn der Saison der erste Weltcupsieg auf der Bahn von Altenberg. Hier war Loch auch Teil der siegreichen Team-Staffel und holte damit seinen ersten Sieg in dieser Disziplin. Im Verlauf der Saison folgten noch ein zweiter und dritter Platz und am Ende der Saison stand der dritte Platz im Gesamtweltcup. Zur Krönung seiner bisherigen Karriere kam es am 14. Februar 2010, als Loch bei den Olympischen Spielen in Vancouver Olympiasieger im Einsitzer wurde.

Saison 2010/11

Den Saisonstart 2010 konnte Loch in Innsbruck-Igls gewinnen, dazu noch die Rennen in Oberhof und Altenberg. Außerdem stand er zwei weitere Male auf dem Podest. Damit war er am Ende der Saison Zweiter im Gesamtweltcup. Bei der Weltmeisterschaft 2011 errang Felix Loch die Silbermedaille, nachdem er nach dem ersten Durchgang in Führung gelegen hatte.

Saison 2011/12

In der Saison 2011/12 gewann Loch die Weltcups in Innsbruck, Whistler, Königsee, Oberhof, Winterberg und Sigulda, dazu kam ein zweiter Platz in Calgary. Mit dem Sieg in Sigulda konnte er sich ein Rennen vor Saisonende zu ersten Mal den Gesamtweltcupsieg sichern. Bei der Rennrodel-Weltmeisterschaft 2012 in Altenberg konnte Felix Loch seinen dritten Einzel-Weltmeistertitel und seinen dritten Titel im Team-Wettbewerb gewinnen. Bei der Europameisterschaft in Paramonowo gewann er im Einzel die Bronzemedaille.

[Bearbeiten] Erfolge

[Bearbeiten] Olympische Spiele

  • 2010: Gold im Einsitzer

[Bearbeiten] Weltmeisterschaften

  • 2008: Gold im Einsitzer und in der Team-Staffel
  • 2009: Gold im Einsitzer und in der Team-Staffel
  • 2011: Silber im Einsitzer
  • 2012: Gold im Einsitzer und in der Team-Staffel

[Bearbeiten] Gesamtweltcup

[Bearbeiten] Europameisterschaften

  • 2012: Bronze im Einsitzer

[Bearbeiten] Junioren-Weltmeisterschaften

  • 2006: Gold im Einsitzer und in der Team-Staffel
  • 2007: Gold im Einsitzer und in der Team-Staffel
  • 2008: Silber im Einsitzer

[Bearbeiten] Deutsche Meisterschaften

  • 2007: 4. Platz im Einsitzer
  • 2008: Gold im Einsitzer
  • 2009: Gold im Einsitzer
  • 2010: Gold im Einsitzer

[Bearbeiten] Wok-WM

Bei der 8. Auflage von Stefan Raabs Wok-WM 2010 kam Felix Loch auf den 4. Platz im „Einer-Wok“ nach Georg Hackl, Joey Kelly und Christian Clerici. 2011 wurde er nach Georg Hackl und vor Lucy Diakowska Zweiter.

[Bearbeiten] Weblinks

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