Felix Maria von Exner-Ewarten

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Felix Maria von Exner-Ewarten

Felix Maria von Exner-Ewarten (* 23. August 1876 in Wien; † 7. Februar 1930 ebenda) war ein österreichischer Meteorologe und Geophysiker. Als Universitätsprofessor in Innsbruck und Wien sowie langjähriger Direktor der Zentralanstalt für Geodynamik war er ein bedeutender Theoretiker der drei Fachgebiete.

Leben[Bearbeiten]

Er war der Sohn von Sigmund Exner und Emilie Exner, geb. von Winiwarther. Exner-Ewarten begann 1895 das Studium der Physik. 1904 wurde er zum Privatdozenten an der Universität Wien ernannt, ebenfalls 1904 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. 1910 erhielt er eine Universitätsprofessor für Kosmische Physik in Innsbruck, 1917 wurde er zum Direktor der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien und Universitätsprofessor für Physik der Erde ernannt. Diese Position hatte er bis zu seinem Tode 1930 inne.

Schwerpunkte seiner Forschungen waren die dynamischen Meteorologie und die Anwendung der Mechanik auf geografische Erscheinungen. Exner-Ewarten gilt als großer Theoretiker im Bereich der Geophysik, Geodynamik und Meteorologie.

1912 schrieb er den Artikel Dynamische Meteorologie (mit W. Trabert) in der Enzyklopädie der mathematischen Wissenschaften.

Sein Sohn Christof Exner (1915–2007) war Geologieprofessor in Wien.

Schriften[Bearbeiten]

  • Dynamische Meteorologie, 1925
  • Gravitationswellen und Atmosphäre, 1926

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]