Fellache

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Charles Gleyre, Drei Fellachen (1835)

Als Fellache (auch Felache, von arabisch ‏فلاح‎ fallah, DMG fallāḥ „Pflüger“, abgeleitet vom Verb ‏فلح‎ / falaḥa / ‚den Boden spalten/bearbeiten‘; Plural ‏فلاحين‎ / Fallāḥīn) wird ein Angehöriger der Ackerbau betreibenden Landbevölkerung des vorderen Orients bezeichnet, insbesondere in Ägypten.

Fellachen bilden mit etwa 60 Prozent (2005) die größte Bevölkerungsgruppe Ägyptens. Die Fellachen sind politisch weitgehend machtlos und werden von den Städtern verachtet. Sie leben auch heute noch zumeist in Lehmhäusern, so wie ihre Vorväter seit Jahrtausenden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war ihr Anteil noch wesentlich höher. Erst mit Beginn der Urbanisierung strömten viele Fellachen in die Städte.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fellache – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Who are the Fellahin? (Version vom 13. November 2009 im Internet Archive) Suburban Emergency Management Project (SEMP), Biot Report 312, 24. Dezember 2005