Fendt (Marke)

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Fendt
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Rechtsform GmbH
Gründung 1930
Sitz Marktoberdorf, Deutschland
Leitung Peter-Josef Paffen
Mitarbeiter 4018 (2013) [1]
Branche Landtechnik
Website www.fendt.com
Fendt Dieselross Logo

Fendt ist eine Marke des US-Amerikanischen Landtechnikkonzerns AGCO und hat seinen Hauptsitz in Marktoberdorf (Allgäu). AGCO ist der weltweit drittgrößte Hersteller von Traktoren und Erntemaschinen.[2]

Der erste Dieselross-Traktor mit 6 PS wurde 1930 von den Gebrüdern Hermann und Xaver Fendt unter der Anleitung ihres Vaters Johann Fendt konstruiert. 1937 trugen die beiden das Unternehmen in das Handelsregister Kempten ein. 1997 übernahm der amerikanische Landtechnikkonzern AGCO das Familienunternehmen. Fendt gilt als Premium-Marke innerhalb des AGCO-Konzerns und ist mit rund 62 Millionen Euro Entwicklungsbudget im Jahr 2013 ein globaler Innovationstreiber der Landtechnikbranche.[3] Das Produktportfolio reicht von Traktoren, Feldhäckslern und Mähdreschern bis hin zu Ballenpressen.

Die Marke Fendt hatte 2013 einen Exportanteil von 64 Prozent. Mit 6.261 zugelassenen Traktoren ab 51 PS in Deutschland im Jahr 2013, ist Fendt mit einem Marktanteil von 21,1 Prozent Marktführer.[4] Insgesamt wurden 2013 17.837 Traktoren verkauft. Beim jährlich von der DLG veröffentlichten Image-Barometer, bei dem deutsche Lohnunternehmen und Landwirte über das Image von Landtechnikunternehmen befragt werden, belegte Fendt 2013 mit 99,3 von 100 möglichen Punkten den ersten Rang.[5] Das Unternehmen ist Mitglied im VDMA, Fachbereich Landtechnik.[6]

Standorte[Bearbeiten]

Marktoberdorf[Bearbeiten]

Hauptsitz der Marke Fendt in Marktoberdorf, Allgäu

Der Hauptsitz der Marke Fendt ist in Marktoberdorf im Ostallgäu. Das heutige Betriebsgelände befindet sich auf den Flächen des ehemaligen landwirtschaftlichen Hofes der Familie Fendt. Rund 3.200 Mitarbeiter arbeiten auf 8,5 Hektar überbauter Fläche in den Bereichen Produktion, Entwicklung, Vertrieb und Marketing, Finanzierung, Verwaltung, und der EDV. Traktoren der Baureihe 200 V/F/P, 200, 300, 500, 700, 800, 900 und 1000 Vario gehen dort vom ca. 1 km langen Montageband. Im Jahr 2013 erreichte Fendt einen Absatzrekord mit 17.837 verkauften Traktoren. Für 2014 werden nach einem Absatzeinbruch etwa 14.000 verkaufte Fahrzeuge erwartet.[7]

Von 2009 bis 2012 wurde mit dem Projekt Fendt ahead²[8] vom AGCO Konzern eine Investition in Höhe von 300 Millionen US-Dollar für den Bau des Werksverbunds Asbach-Bäumenheim und Marktoberdorf bereitgestellt. Die Produktionsfläche hat sich auf 85 Hektar verdoppelt. Die Produktionsanlagen haben aktuell eine jährliche Kapazität von rund 20.000 Traktoren und 29.000 Vario-Getrieben. Die Lackieranlage wurde mit einem neuen Aufbereitungssystem aufgerüstet, wodurch nur noch Wasserdampf in die Atmosphäre ausgeschieden wird.[9] Die gesamte Wärmeversorgung wird von einem Biomasseheizkraftwerk mit Holzhackschnitzeln aus dem Nachbarort Ruderatshofen gewährleistet. Ein Heizkraftwerk auf dem Firmengelände mit einem weithin sichtbaren, 60 Meter hohen Kamin wurde dafür stillgelegt. Das Kundenzentrum Fendt Forum wurde bis Oktober 2013 ebenfalls in mehreren Baustufen fertiggestellt.

Asbach-Bäumenheim[Bearbeiten]

Fendt Werk in Asbach-Bäumenheim

Im Jahr 1970 wurde das Werk in Asbach-Bäumenheim, ehemals Maschinenfabrik Josef Dechentreiter, erworben. Aktuell arbeiten dort auf 16 Hektar rund 1000 Mitarbeiter an der Fertigung von Kabinen und Karosseriebauteilen (bsp. Hauben). Die Kabinen werden Just-In-Time direkt an das Montageband in Marktoberdorf geliefert. Die Lieferungen erfolgen zudem Just-In-Sequence, d.h. die Teile werden im Werk in Asbach-Bäumenheim exakt in derselben Reihenfolge gebaut, wie sie am Montageband in Marktoberdorf benötigt werden.[10]

Hohenmölsen[Bearbeiten]

2009 erwarb AGCO diesen Standort von der Landtechnik Hohenmölsen GmbH. Seitdem werden dort von rund 125 Mitarbeitern Dickblechkomponenten für die Werke Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim gefertigt. Zudem wird dort seit 2012 der Feldhäcksler Fendt Katana 65 in Serie produziert. 2015 läuft die Serienproduktion des 850 PS starken Feldhäckslers Fendt Katana 85 an.[11]

Breganze[Bearbeiten]

Hauptsitz der AGCO European Harvesting Operations in Breganze
Hauptartikel: Laverda S.p.A.

Das ehemalige Laverda-Werk in Breganze wurde 2007 zu 50 Prozent, und 2010 dann zu 100 Prozent von der AGCO Corporation erworben.[12] In der Provinz Vicenza werden seit 1873 landwirtschaftliche Maschinen produziert. Das Werk in Italien ist die Heimat der AGCO European Haversting Operations und der gesamten europäischen Mähdrescherproduktion des Konzerns. Auf 25 Hektar Betriebsfläche arbeiten 610 Mitarbeiter an der Produktion von Mähdreschern der Mittelklasse sowie Hybrid- und 8-Schüttlermodellen der Oberklasse.[13]

Hesston[Bearbeiten]

Seit 2000 werden im Werk Hesston, Kansas, USA, auf 140 Hektar Betriebsfläche Quaderballenpressen produziert. Sie werden in Europa unter dem Markennamen Fendt vertrieben, während für den amerikanischen Markt der Markenname Massey Ferguson oder Challenger gewählt wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

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Vom Grasmäher zum Dieselross[Bearbeiten]

Das erste Fendt Dieselross mit einem 6 PS Deutz-Motor
Xaver Fendt testet den Holzgasgenerator-Schlepper G25

Die Geschichte der Handwerkerfamilie Fendt reicht 350 Jahre zurück. Die Herstellung von Turmuhren, Bleizügen und Geigen verschaffte ihr regionale Bekanntheit im Allgäu. Die Familie betrieb außerdem im Nebenerwerb Landwirtschaft und hatte einen kleinen Handel für landwirtschaftliche Ausrüstung. Der am 16. August 1868 geborene Johann Georg Fendt übernahm 1898 den Familienbetrieb seines Vaters Xaver und begann mit dem Vertrieb von Deutz-Stationärmotoren, bei denen er auch die Wartung und Reparatur beim Kunden vor Ort durchführte. Während der erstgeborene Sohn Xaver den familiären Betrieb verließ und bei großen Firmen wie Deutz oder BMW arbeitete, half Hermann seinem Vater bei der täglichen Arbeit. Die beiden erkannten den Bedarf an landwirtschaftlichen Nutzmaschinen und wagten sich 1928 an den Bau eines motorisierten Grasmähers [14]. Schnell stellte sich heraus, dass sie mehr Leistung für höhere Zugkraft und ein höheres Gewicht für verbesserte Traktion benötigten. 1930 entwickelten sie das erste Dieselroß mit sechs PS und einem ZF-Getriebe[15]. Bis 1932 wurden insgesamt vier Dieselrösser diesen Typs gebaut und konnten sogar an ausgewählte Kunden verkauft werden. Nach dem Tod Johann Georg Fendts kehrt Xaver Fendt 1934 nach Marktoberdorf zurück, um mit seinem Bruder Johann das Unternehmen fortzuführen. 1937 trugen sich die beiden in das Handelsregister Kempten unter dem Namen „Xaver Fendt & Co., Maschinen- und Schlepperfabrik“, ein. Xaver und Hermann wurden Gesellschafter, während die Mutter Kreszentia als Kommanditistin fungierte. Im Jahr 1938 bauten die Gebrüder Fendt das Dieselross F 22 mit bis zu 22 PS. Sie waren der erste Hersteller aus Europa, der eine fahrunabhängige, lastschaltbare Zapfwelle verbaute. Diese Entwicklung machte sie erstmals über die Grenzen des Allgäus hinaus bekannt.

Am 2. März 1939 wurde durch Oberst von Schell, dem damaligen Generalbevollmächtigten für das Kraftfahrwesen, der Erlass über die Typenbegrenzung im Schlepperbau verabschiedet. Dieser sah vor, den Schlepperbau in elf Leistungsklassen, in denen in Haupt-, Sonder-, und Nebentypen unterschieden wird, aufzuteilen. Somit hatten Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen klare Vorgaben, wie ihre Fahrzeuge aufgebaut werden müssen. In den folgenden Jahren musste das Allgäuer Unternehmen weitere Hürden bewältigen, da ein Großteil ihrer Arbeitskräfte in den Wehrdienst eingezogen wurde. 1942 kam erschwerend hinzu, dass die NS-Regierung auf Grund der Rohstoffknappheit den Bau von Traktoren mit flüssigem Treibstoff verbot. Fendt konstruierte daraufhin den Holzgasschlepper Dieselross G25, der einen Einheits-Generator und Deutz-Einheits-Gasmotor besaß[14]. Die Gebrüder Fendt konnten erst drei Jahre nach Kriegsende das Unternehmen wieder übernehmen, da ab 1945 von der US-Amerikanischen Militärregierung Treuhänder eingesetzt wurden.

Farmer, Favorit, Fix und Co.[Bearbeiten]

Fendt Favorit 3 mit Mähdrescher 1965

Im Jahr 1950 konnte das Allgäuer Unternehmen seinen 10.000 Traktor produzieren und hatte 1951 bereits 600 Mitarbeiter. Mit dem F 25 A hatte der Traktorenhersteller seinen ersten allradgetriebenen Schlepper im Programm[16], mit dem der Großschlepper-Markt in Angriff genommen werden sollte. Auch die strategische Entscheidung, in Zukunft nicht mehr die Getriebe von ZF oder Prometheus zu beziehen, sondern selbst Getriebe zu entwickeln und herzustellen, war ein wichtiger Schritt des noch jungen Unternehmens. Mit der Übernahme der H. Sachse KG 1954 verlagerten sie die Entwicklung und Produktion von hydraulischen Krafthebern, Steuerventilen, Hubzylindern und Mähwerks-Antriebsaggregaten nach Kempten.[17] Zwei Jahre später, 1956, präsentierten die Entwickler auf der DLG Wanderausstellung in Köln ihren ersten Geräteträger, den Fendt GT mit 12 PS und Unterflurmotor.[16] Ein Jahr später folgte der erste Schmalspurschlepper von Fendt, der FLS 237 mit einer Fahrzeugbreite von nur 98 cm. Ende der 50er Jahre exportierte das mittelständische Unternehmen bereits in 30 Länder.[16]

Fendt GT 225 mit Unterflurmotor und 25 PS

Mit der „ff“-Baureihe, dem Favorit 1, Farmer 1 und dem Fix 1 wollte Fendt in neue Märkte vorstoßen. Sie entdeckten den Südamerikanischen Kontinent als profitablen Wachstumsmarkt, und eröffneten dort im Jahr 1957 die Tractors Fendt S.A. Anfangs sollte mit einer eigenen Vertriebsstelle in der Nähe von São Paulo, später mit einer eigenen Produktionsanlage die brasilianischen Landwirte überzeugt werden. Das Projekt wurde jedoch zwölf Jahre später an Schuler do Brasil, einem Tochterunternehmen der L. Schuler AG aus Göppingen, verkauft, da sich die Unternehmung als nicht profitabel erwies.

1960 wurde der Farmer 2 mit 34 PS und der Favorit 2 mit 46 PS vorgestellt. Ein Jahr später wurde bereits der 100.000. Fendt, ein Fendt Farmer 2, oft als „Goldener Fendt“ bezeichnet, produziert[14]. Gleichzeitig erschien der F 225 GT mit 25 PS auf der Bildfläche. Die Fendt-Geräteträger machten zu dieser Zeit rund ein Fünftel der insgesamt in Marktoberdorf produzierten Schlepper aus. Die Geräteträger-Familie wurde nochmals um den 30 PS starken F230 und den 32 PS F 231 erweitert. In den 60er Jahren hatten die Fendt GTs dabei einen Anteil von rund 87 Prozent auf dem Systemschlepper-Markt in Westdeutschland. 1967 wurde mit dem bis dahin stärksten Fendt, dem 62 PS starken Favorit 3S, erneut ein Schlepper für Großbetriebe präsentiert.

Die Ära des Nasenbärs[Bearbeiten]

Fendt Favorit 622 LS – Nur 22 Stück liefen vom Band

1970 wurde auf der DLG-Ausstellung in Köln der selbstfahrende Ladewagen Agrobil S vorgestellt. Im gleichen Jahr wurde die Maschinenfabrik Josef Dechentreiter mit 800 Mitarbeitern in Asbach-Bäumenheim erworben. Somit produzierte und vertrieb Fendt zusätzlich Pistenraupen und Wohnwägen.[18] In den folgenden Jahren wurden die Geräteträger und Traktorenbaureihen weiter optimiert und neue Märkte, wie z.B. die Türkei, erschlossen. Im Werk Asbach-Bäumenheim wurden jetzt auch die Kabinen selbst hergestellt. Gleichzeitig wurde mit dem Favorit 622 LS die neue Großtraktorenbaureihe vorgestellt[15]. 1980 wurde eine Umfirmierung zur Fendt GmbH beschlossen, um den zeitgemäßen Anforderungen an ein Wirtschaftsunternehmen gerecht zu werden. Das Unternehmen war dann eine Kapitalgesellschaft mit Beirat. Das Werk in Kempten wurde aus dem Unternehmen ausgegliedert und fortlaufend als Schwester-Unternehmen verzeichnet. Ein Jahr später wurde der Favorit 626 LSA, auch bekannt als Nasenbär, präsentiert. Einzigartig an diesem Traktor waren die 50:50 Gewichtsverteilung, 252 PS und die kippbare Kabine. 1985 erreichte Fendt mit 6388 verkauften Traktoren und einem Marktanteil von 18,4 Prozent erstmals den vordersten Platz in der Zulassungsstatistik für Westdeutschland.[19] Am 19. Juni 1989 starb Xaver Fendt, Mitbegründer des Unternehmens, im Alter von 82 Jahren. Seine Anteile an der Kommanditgesellschaft und der GmbH gingen an seine beiden Söhne über.

Fendt Xylon 524

Mit dem Fall der Mauer ergaben sich Anfang der 90er Jahre neue Marktchancen in den neuen Bundesländern sowie in Zentral- und Osteuropa. Um weitere Kosten zu vermeiden, entschied man sich in Marktoberdorf die Produktion auf eine auftragsbezogene Fertigung auszurichten. Diese Methode spart Lagerkosten produktionsrelevanter Teile. 1993 stellte Fendt mit dem Favorit 500 C den ersten Schlepper mit gefederter Vorderachse vor.[20] Anlässlich des ersten Fendt-Saaten-Union Feldtages auf dem Gut Möschenfeld bei München, wurde der Xylon 1994 erstmals im Einsatz gezeigt. Der in Blockbauweise angelegte Systemschlepper war mit 110, 120 und 140 PS in Kombination mit einer gefederten Vorderachse verfügbar. Am 17. August 1995 starb Hermann Fendt im Alter von 84 Jahren und hinterließ drei Erben. Er erlebte nicht mehr mit, wie 1995 der Favorit 926 auf der Agritechnica in Hannover vorgestellt wurde. Der Favorit 926 war der erste serienreife Traktor mit stufenlosem Getriebe, dem sogenannten Vario-Getriebe.[21]

Übernahme durch den AGCO Konzern[Bearbeiten]

Feldhäcksler Fendt Katana 65 im Maiseinsatz auf dem Feldtag Wadenbrunn 2010

1996 beschlossen die fünf Erben von Xaver und Hermann Fendt das Familienunternehmen zu verkaufen. Ende Januar 1997 übertrugen sie alle Anteile von Fendt an das 1990 in den USA gegründete Unternehmen AGCO, das bereits mehrfach internationale Landmaschinen- und Traktorenhersteller aufgekauft hatte. Die Fendt GmbH wurde somit in die Mehrmarken-Strategie des Konzerns eingegliedert. Die Bäumenheimer Wohnmobil-Sparte wurde schließlich 1998 an das Hobby-Wohnwagenwerk Ing. Harald Striewski GmbH verkauft[22]. Der Standort Bäumenheim wird noch heute für die Produktion von Kabinen und Karosserieteilen genutzt. Auf dem Fendt-Saaten-Union-Feldtag in Wadenbrunn wurden 1998 erstmals die Fendt Mähdrescher vorgestellt, die von der AGCO-Tochter Dronningborg aus Randers in Dänemark hergestellt wurden. Seit 2004 werden Fendt Mähdrescher in Breganze, Italien, produziert. Das Werk war ursprünglich für die Produktion von Laverda Erntetechnik bekannt. Quaderballenpressen, hergestellt in Hesston, USA, werden seit 2002 im Produktprogramm von Fendt geführt. Die Kemptener Maschinenfabrik, die zuvor für Kraftheber und elektrische Steuerventile in den Fendt Modellen zuständig war, wurde 2003 an die Nussbaum Gruppe verkauft.[17] Im folgenden Jahr musste sich das Unternehmen erneut von einem jahrelangen Begleiter trennen. Gegen Ende 2004 wurde die Produktion des Fendt GT und des 1994 vorgestellten Systemschleppers Xylon eingestellt. Von dem seit 48 Jahren gebauten Geräteträger liefen rund 62.000 Stück vom Montageband. 2009 wurde ein historisches Jahr der Unternehmensgeschichte, denn seitdem sind in jeder Traktorenbaureihe von Fendt Vario Getriebe verbaut.[23] Gleichzetig gab AGCO bekannt, dass sie bis 2012 300 Millionen US-Dollar in die Infrastruktur der Standorte Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim investieren wird. Der Bau des Traktoren-Werksverbund, mit einer Produktionskapazität von bis zu 20.000 Traktoren und 29.000 Vario-Getrieben im Jahr, und das neue Kundenzentrum, Fendt Forum, wurden bis 2013 fertiggestellt[8]. Im Werk Hohenmölsen in Sachsen-Anhalt werden ebenfalls seit 2009 Dickblechkomponenten, und seit 2010 der Feldhäcksler Fendt Katana 65 produziert [24]. Im Juli 2014 wurden auf der internationalen Pressekonferenz auf Schloss Neuschwanstein der neue 300 Vario und 700 Vario sowie das neue Topmodell Fendt 1000 Vario mit bis zu 500 PS vorgestellt.[25]

Aktuelle Baureihen[Bearbeiten]

Traktoren[Bearbeiten]

Die Traktoren der Marke Fendt sind in verschiedenen Varianten erhältlich. In den höheren Baureihen gibt es die Power, Profi und ProfiPlus Version, die sich dabei in ihrer technischen Ausstattung und ihren Komfortfeatures unterscheiden. Seit 2009 ist in jedem Fendt-Traktor das stufenlose Vario-Getriebe verbaut. Das Getriebe ist ein hydrostatisch-mechanisch leistungsverzweigter Fahrantrieb. Bei erhöhter Geschwindigkeit oder mehr Krafteinsatz nimmt der Anteil der mechanischen Energie über den Planetensatz zu. Die um 45 Grad schwenkbaren Hydrostaten wie auch der Betriebsdruck von bis zu 550 bar sorgen für den hohen Wirkungsgrad.[21] Jeder Traktor kann außerdem mit dem Traktor Management System (TMS) ausgerüstet werden. Das System stimmt die Motordrehzahl und das Getriebe je nach Leistungsbedarf aufeinander ab.

200 Vario V/F/P[Bearbeiten]

Fendt 209 Vario V mit Vollernter

Beim 200 Vario V/F/P handelt es sich um einen Schmalspurschlepper. Die Buchstaben V, F und P stehen für den Weinanbau (Vine), Fruchtanlagen (Fruit) und Plantagen (Plantation). Sie sind in fünf verschiedenen Versionen, die sich in ihrer maximalen Leistung und der Spurbreite unterscheiden, erhältlich. Der Motor ist ein 3,3 Liter, AGCO Power Dreizylinder Turbomotor, der bei 1600 U/min seine maximale Leistung erreicht.[26]

Baureihe Maximalleistung in kW(PS) ECE R24 Drehmomentanstieg in % Gesamtbreite in mm
207 V/F 51 (70) 35 1070/1161(V) 1340(F)
208 V/F 59 (80) 32 1151/1269(V) 1372(F)
209 V/F/P 67 (90) 30 1151/1269(V) 1372(F)1679(P)
210 V/F/P 73 (100) 30 1269(V) 1372(F) 1679(P)
211 V/F/P 81 (110) 44 1305(V) 1372(F) 1717(P)

200 Vario[Bearbeiten]

Fendt 211 Vario im Grünlandeinsatz

Der Fendt 200 Vario ist der kleinste Standardschlepper im aktuellen Produktportfolio. Er findet häufig in kleineren landwirtschaftlichen Betrieben im Grünland- oder Frontladereinsatz Verwendung. Auf größeren Betrieben wird er als klassischer Hofschlepper eingesetzt. Der Motor ist wie beim 200 Vario V/F/P ein 3,3 Liter, AGCO Power Dreizylinder Turbomotor, der seine maximale Leistung bei 1900 U/min erreicht. Er besitzt eine gefederte Vorderachse und kann zusätzlich mit einer gefederten Kabine ausgerüstet werden.[27]

Baureihe Maximalleistung in kW(PS) ECE R24 Drehmomentanstieg in % Gesamtbreite in mm
207 51(70) 34 1970
208 59(80) 32 2170
209 67(90) 30 2170
210 73(100) 30 2170
211 81(110) 42 2186

300 Vario[Bearbeiten]

Fendt 300 Vario (2015)

Der Fendt 300 Vario besitzt einen 4 Liter, Vierzylinder-Deutz-Motor, der bei 1900 U/min seine Maximalleistung abruft. Der Schlepper besitzt zudem einen 20 Liter AdBlue-Tank. Im neuen Fendt 300 Vario, der im Frühjahr 2015 erhältlich sein wird, wird eine VisioPlus-Kabine mit durchgängiger Panoramafrontscheibe verbaut. Der neue Motor wird von AGCO Power gestellt und ist im taillierten Halbrahmen fest verblockt. Er erfüllt die vom Gesetzgeber geforderte Abgasstufe Tier 4 Final. Der Kompaktschlepper wird in den Varianten Power und Profi erhältlich sein und kann mit unterschiedlichen Kabinenfederungen ausgestattet werden. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 8,5 Tonnen.[28]

Baureihe Maximalleistung in kW(PS) ECE R24 Drehmomentanstieg in % Gesamtbreite in mm
309 70(95) 43 2165
310 77(105) 43 2275
311 85(115) 42 2275
312 92(125) 42 2385
313 99(135) 41 2385

500 Vario[Bearbeiten]

Fendt 500 Vario

Der Fendt 500 Vario wurde 2012 auf der internationalen Pressekonferenz in Marktoberdorf vorgestellt. Herzstück des Schleppers ist ein 4,04 Liter, Vierzylinder-Deutz-Motor, der über Vierventiltechnik und ein Common-Rail-Einspritzsystem verfügt. Im 2,45 Meter breiten Schlepper wird eine Panoramascheibe verbaut. Dabei handelt es sich um eine Frontscheibe, die bis ins Dach hinein gewölbt ist. Außerdem besitzt der Schlepper die entlastende Frontkraftheberregelung, bei der der Fahrer die Gewichtsübernahme des Anbaugeräts auf den Traktor steuern kann. Verfügbar ist der Fendt in der Power, Profi und ProfiPlus Version.[29]

Baureihe Maximalleistung in kW(PS) ECE R24 Drehmomentanstieg in % Leergewicht in kg
512 92(125) 42 6050
513 99(135) 40 6050
514 107(145) 38 6400
516 121(165) 33 6400

700 Vario[Bearbeiten]

Fendt 700 Vario (2015)

Unter der Großtraktorenbaureihe von Fendt ist der 700 Vario der einzige Schlepper, der über eine VisioPlus Kabine verfügt. Zudem beträgt das Scheibenwischfeld 300°. Beim Motor handelt es sich um einen 6,06 Liter, Sechszylinder-Deutz-Motor, der seine maximale Leistung bei 1800 U/min abruft. Ab August 2014 ist die neueste Version verfügbar, bei der der Motor die Abgasstufe Tier 4 final erfüllt. Er ist in den Varianten Power, Profi und Profi Plus erhältlich.[30]

Baureihe Maximalleistung in kW(PS) ECE R24 Drehmomentanstieg in % Leergewicht in kg
714 107(145) 43 7600
716 121(165) 40 7600
718 132(180) 39 7900
720 147(200) 39 7900
722 162(220) 39 7900
724 176(240) 38 7685

800 Vario[Bearbeiten]

Fendt 800 Vario

Der 5,2 m lange und 2,5 m breite Großschlepper Fendt 800 Vario wurde 2013 auf der Agritechnica in Hannover vorgestellt. Er ist mit einem 6,06 Liter, Sechszylinder- Deutz-Motor ausgestattet, der sein maximales Drehmoment aus 1450 U/min schöpft und eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h erreicht. Er besitzt außerdem die sogenannte x5-Kabine und einen Umkehrlüfter, bei dem der Traktor selbständig seine Kühlelemente freibläst. Der Reifendruck kann, je nach Beschaffenheit des Bodens, mit einem integrierten Kompressor auf- oder abgebaut werden.[31]

Baureihe Maximalleistung in kW(PS) ECE R24 Drehmomentanstieg in % Leergewicht in kg
822 162(220) 32 9370
824 176(240) 31 9370
826 191(260) 31 9520
828 206(280) 30 9520

900 Vario[Bearbeiten]

Fendt 900 Vario

Der 900 Vario ist der bislang größte in Serie gefertigter Schlepper der Marke Fendt. Sein 7,75 Liter, Sechszylinder-Deutz-Motor erreicht bei 1450 U/min sein maximales Drehmoment. Wie im 800 Vario findet die Abgasnachbehandlung mit der Harnstofflösung AdBlue statt. Zum Erreichen der Abgasstufe Tier 4 final wird zusätzlich die externe Abgasrückführung AGRex verwendet. Der Schlepper ist 5,6 Meter lang und 2,5 Meter breit und verfügt über eine selbständig arbeitende Reifenregeldruckanlage sowie eine entlastende Frontkraftheberregelung. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 km/h.[31]

Baureihe Maximalleistung in kW(PS) ECE R24 Drehmomentanstieg in % Leergewicht in kg
927 199(270) 26 10830
930 221(300) 25 10830
933 243(330) 24 10830
936 265(360) 24 10900
939 287(390) 19 10900

1000 Vario[Bearbeiten]

Fendt 1000 Vario (2015) mit Anbaupflug

Der Fendt 1000 Vario wurde Anfang Juli 2014 auf der internationalen Pressekonferenz auf Schloss Neuschwanstein vorgestellt. Er wird ab dem vierten Quartal 2015 auf dem Markt erhältlich sein. Der Schlepper kann mit Reifen mit einer Größe von bis zu 2,35 Meter ausgestattet werden. Der Großtraktor erreicht bei 14 Tonnen Leergewicht und dem 12,4 Liter, 6 Zylinder-MAN-Motor, eine Maximalgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h. Außerdem besitzt er die neu entwickelte x5 S Kabine und zwei unabhängige Axialkolbenpumpen.[32]

Baureihe Maximalleistung in kW(PS) ECE R24 Leergewicht in kg
1038 279(380) 14000
1042 309(420) 14000
1046 338(460) 14000
1050 368(500) 14000

Front- und Hecklader Fendt Cargo[Bearbeiten]

Fendt Frontlader Cargo Profi 5X/90 mit Schwergutschaufel-Aufsatz

Für Fendt Schlepper sind diverse Frontlader erhältlich. Sie unterscheiden sich in ihrer Hubhöhe, maximalen Hubkraft und ihren Funktionen, die über das Varioterminal vom Fahrer gesteuert werden. Die 500er und 700er Baureihen können zusätzlich mit dem CargoProfi Frontlader ausgerüstet werden. Dieser verfügt über Mess-und Neigungssensorik, sowie einen Rechner zur Aufzeichnung und Verarbeitung verschiedener Daten und Einstellungen. Der Cargo R ist ein Hecklader, der nur in den Baureihen 800 und 900 Vario verwendet werden kann. Jeder Frontlader kann mit verschiedenen Aufsätzen, wie einer Dunggabel oder Ballenzange, ausgestattet werden.[33]

Modell max. Hubkraft in daN Verfügbar in Baureihe
3X/65 1850 200, 300 Vario
3X/70 2190 300 Vario
4X/75 2250 300, 400, 500 Vario
4X/80 2620 400, 500 Vario
4X/85 3000 700 Vario
5X/85 3000 700 Vario
5X/90 3460 700 Vario
Cargo R 3000 800, 900 Vario

Feldhäcksler Fendt Katana[Bearbeiten]

Fendt Katana 85

Der Feldhäcksler Fendt Katana ist derzeit in zwei Varianten verfügbar. Der Fendt Katana 65 mit 650 PS wird von einem 16 Liter Mercedes-Benz Motor angetrieben,[34] während die 21-Liter Maschine von MTU im Fendt Katana 85 verbaut 850 PS auf das Feld bringt.[35] Die Feldhäcksler haben laut Hersteller die momentan größte auf dem Markt erhältliche Häckslertrommel. Sie hat einen Durchmesser von 720 mm und eine Breite von 800 mm. Ebenso haben diverse Assistenzsysteme, wie das Spurführungssystem oder das ECO-/Power-Antriebskonzept, Einzug in die Baureihe erhalten.[36] Der Feldhäcksler wird im sachsen-anhaltischen Hohenmölsen produziert.

Baureihe Motorleistung in kW(PS) ECE R120 Hubraum in cm³ Gewicht ohne Vorsatz in kg
Katana 65 480(653) 16000 14400
Katana 85 625(850) 21000 17850

Mähdrescher[Bearbeiten]

Die Mähdrescher der Marke Fendt wurden von 1997 bis 2010 im dänischen Werk Randers gebaut. Seit 2004 werden die Hybridserie und später auch alle anderen Mähdrescher im italienischen Breganze produziert. Vor der vollständigen Akquisition durch AGCO im Jahre 2010 lief das Werk unter dem Namen Laverda. Aktuell sind fünf verschiedene Baureihen auf dem Markt erhältlich.

E-Serie[Bearbeiten]

Die Fendt E-Serie kommt in kleinen bis mittleren landwirtschaftlichen Betrieben zum Einsatz. Das Modell 5180 E schöpft seine 176 PS aus einem 6,7 Liter Iveco Motor. Der 5220 E, der aus seinem 6,6 Liter, Sechszylinder AGCO Power Motor 209 PS abruft, ist deutlich höher motorisiert. Das Schneidwerk ist in einer Breite von 4,2 bis 7,6 Meter erhältlich. Der Messerantrieb läuft mit bis zu 1.220 Schnitten pro Minute.

Modell Dreschwerk Abscheidung Schnittbreiten in m Motorleistung in kW(PS) nach ISO TR 14396 Korntankinhalt in l
5180 E 600 mm Dreschtrommel mit ABC Modul 5 Strohschüttler 4,2-7,6 129(176) 5200
5220 E 600 mm Dreschtrommel mit ABC Modul 5 Strohschüttler 4,2-7,6 154(209) 6500

L-Serie[Bearbeiten]

Fendt L-Serie

Die Fendt L-Serie schöpft ihre 243 und 306 PS aus einem 7,4 Liter, Sechszylinder AGCO Power Motor mit Common-Rail-Hochdruckeinspritzsystem. Die Abgase werden mit der Harnstofflösung AdBlue nachbehandelt. Beide Modelle können mit einem Power Feed Roller (PFR) und dem Multi Crop Seperator (MCS) aufgerüstet werden. Beim PFR handelt es sich um einen verbesserten Gutfluss vom Schneidwerk zum Einzugskanal, während das MCS ein System zum Abscheiden von möglichst viel Korn vor dem Erreichen des Ernteguts bei den Strohschüttlern ist. Wahlweise kann ein FreeFlow oder ein PowerFlow-Schneidwerk ausgerüstet werden. In dem 2014 neu vorgestellten Modell ist eine ProLine Kabine und die Fendt Variotronic verbaut.[37]

Modell Dreschsystem Abscheidung Schnittbreiten in m Motorleistung in kW(PS) nach ISO TR 14396 Korntankinhalt in l
5255 L MCS Plus (2 in 1) 5 Strohschüttler 4,8-7,6 179(243) 8600
6275 L MCS Plus (2 in 1) 6 Strohschüttler 4,8-7,6 225(306) 8600

C-Serie[Bearbeiten]

Die Fendt C-Serie ist für mittlere bis große Betriebe und Lohnunternehmer geeignet. Die zwei verfügbaren Modelle erreichen 276, beziehungsweise 360 PS. Ihre Kraft schöpfen sie aus einem 7,4, in höherer Motorisierung 8,4 Liter, Sechszylinder AGCO Power Motor. Beide Modelle können wahlweise mit ParaLevel ausgerüstet werden. Das System gleicht das Fahrwerk bis zu einer Neigung von 20 Prozent aus. Die C-Serie ist wie die L-Serie mit dem einheitlichen Bedienkonzept Fendt Variotronic ausgestattet. Bei der Kabine handelt es sich um eine Sklyine-Großraumkabine.[38]

Modell Dreschsystem Abscheidung Schnittbreiten in m Motorleistung in kW(PS) nach ISO TR 14396 Korntankinhalt in l
5275 C MCS Plus (2 in 1) 5 Strohschüttler 4,8-7,6 203(276) 9000 (mit Paralevel 8500)
6335 C MCS Plus (2 in 1) 6 Strohschüttler 4,8-7,6 265(360) 9000 (mit Paralevel 8500)

X- & P-Serie[Bearbeiten]

Fendt Mähdrescher 9490 X

Die X- & P-Serie ist die derzeit leistungsstärkste Mähdrescherserie von Fendt. Sie ist für große Agrarbetriebe und Lohnunternehmen gedacht, die eine hohe Flächenleistung benötigen. Die Schneidwerke sind mit Schnittbreiten von 6,2 bis 10,7 Metern erhältlich. Wie in der C- und L-Serie wird das Fendt Varioterminal mit 10,7" verbaut. Mit dem optional aufrüstbaren AutoLevel gleicht das Fahrwerk eine Neigung von bis zu 12 % aus. Der Motor wird von AGCO Power gestellt, und erfüllt mit der Harnstofflösung AdBlue die Abgasstufe 4/Tier 4 final.[39]

Modell Dreschsystem Abscheidung Schnittbreiten in m Motorleistung in kW(PS) nach ISO TR 14396 Korntankinhalt in l
8380 P HyPerforma 8 Strohschüttler 6,2-9,2 279(379) 10500
8410 P HyPerforma 8 Strohschüttler 6,2-9,2 297(404) 12500
9490 X HyPerforma 2 Abscheiderotoren 9,2-10,7 365(496) 12500

Ballenpressen[Bearbeiten]

Seit AGCO im Jahr 2000 das Landtechnik-Unternehmen Hesston aus den USA aufgekauft hatte, werden Quaderballenpressen unter dem Markennamen Fendt vertrieben. Momentan gibt es sechs verschiedene Quaderballenpressen, die sich in ihren Ballenabmessungen unterscheiden. Die Rundballenpressen, bei denen zwischen variablen und festen Kammern unterschieden wird, werden in Russi, Italien, produziert.

Baureihe Ballenkammer Ballenabmessungen in m
870 Vorpresskammer + Festkammer 0,8 x 0,7
990 Vorpresskammer + Festkammer 0,8 x 0,9
1270 Vorpresskammer + Festkammer 1,2 x 0,7
1290 Vorpresskammer + Festkammer 1,2 x 0,9
1290 XD Vorpresskammer + Festkammer 1,2 x 0,9
12130 Vorpresskammer + Festkammer 1,2 x 1,3
5160 V Variable Kammer 1,2 x 0,6 – 1,65
5220 V Variable Kammer 1,2 x 0,6 – 2,0
1250 F Feste Kammer 1,2 x 1,2
2250 F Feste Kammer 1,2 x 1,25
3250 F Feste Kammer 1,2 x 1,25

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Herrmann: Die Fendt-Chronik, Vom Dieselross zum Vario Ulmer Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-8001-4863-3
  • Klaus Herrmann: 75 Jahre Dieselross, EIne Erfolgsgeschichte Ulmer Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4793-9
  • Albert Mößmer: Fendt – Das Typenbuch: 1928 bis heute. 3. Auflage, GeraMond, München 2010, ISBN 978-3-7654-7701-0
  • Gilbert Kremer: Alle Traktoren von Fendt, Typen und Daten Klaus Rabe Verlag, Willich 2005, ISBN 3-926071-33-8
  • Gilbert Kremer: Fendt Geschichte, Das Beste aus der Fendt Werbung von 1930 bis heute DLG Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-7690-0736-7

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikibooks: Traktorenlexikon: Fendt – Lern- und Lehrmaterialien
 Commons: Fendt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Optimale Mitarbeiteranzahl. Radio Allgäu Hit, 9. Oktober 2013, abgerufen am 18. August 2014.
  2. Die zehn größten Landtechnik-Unternehmen. agrarheute.com, 25. Januar 2009, abgerufen am 19. September 2014: „[…] AGCO ist der weltweit drittgrößte Hersteller landtechnischer Maschinen.[…]“
  3. AGCO/Fendt erwartet neues Rekordjahr. Radio Allgäu Hit, 9. Oktober 2013, abgerufen am 29. Juli 2014: „[…] ist mit rund 62 Millionen Euro Entwicklungsbudget im Jahr 2013 ein globaler Innovationstreiber auf dem Landtechnikmarkt.[…]“
  4. Schlepperzulassungen in Deutschland ab 51 PS. top agrar, Dezember 2013, abgerufen am 13. August 2014: „[…] ist Fendt mit einem Marktanteil von 21,1 Prozent Marktführer […]“
  5. DLG Imagebarometer 2013. DLG, 23. Oktober 2013, abgerufen am 11. August 2014: „[…] belegt Fendt mit 99,3 von 100 möglichen Punkten den ersten Rang. […]“
  6. VDMA Wirtschaftsbericht Landtechnik 2013. VDMA, Mai 2013, abgerufen am 21. August 2014: „Das Unternehmen ist im Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau, Fachbereich Landtechnik, angegliedert.“
  7. Auftragsbücher nicht voll: Fendt aus Marktoberdorf baut Stellen ab - all-in.de - das Allgäu online!
  8. a b AGCO/Fendt eröffnet neues Traktorenwerk. www.agrarheute.com, 28. September 2012, abgerufen am 9. September 2014.
  9. Alles gut im Allgäu. Süddeutsche Zeitung, 29. September 2012, abgerufen am 20. August 2014.
  10. Standort Bäumenheim. AGCO/Fendt, abgerufen am 20. August 2014.
  11. Standort Hohenmölsen. AGCO/Fendt, abgerufen am 20. August 2014.
  12. AGCO Grows Harvesting Business with Acquisition of Remaining Share of Laverda S.p.A. AGCO Corp., 3. November 2010, abgerufen am 9. September 2014.
  13. Standort Breganze. AGCO/Fendt, abgerufen am 21. August 2014.
  14. a b c 75 Jahre – Fendt Dieselross-Jubiläum. AGCO/Fendt, abgerufen am 12. September 2014.
  15. a b Fendt Meilensteine. AGCO/Fendt, abgerufen am 12. September 2014.
  16. a b c Top 10 Traktoren. NDR, 25. Februar 2014, abgerufen am 4. September 2014.
  17. a b Kemptener Maschinenfabrik GmbH. Otto Nußbaum GmbH & Co KG, abgerufen am 9. September 2014.
  18. Das Auf und Ab von Lely-Dechentreiter hielt den Ort jahrzehntelang in Atem. Augsburger Allgemeine, 19. Dezember 2010, abgerufen am 9. September 2014.
  19. 1985: Fendt erstmals Marktführer in Deutschland. 21. März 2013, abgerufen am 4. September 2014.
  20. Fendt Schmalspurtraktoren mit gefederter Vorderachse. Raiffeisen, 29. November 2004, abgerufen am 9. September 2014.
  21. a b Gut, besser, stufenlos. DLV, 8. Februar 2012, abgerufen am 9. September 2014.
  22. Fendt Caravan Unternehmenshistorie. Fendt-Caravan, abgerufen am 9. September 2014.
  23. Vario-Getriebe in allen Fendt-Traktoren. www.agrarheute.com, 13. Oktober 2009, abgerufen am 9. September 2014.
  24. Pressemitteilung Nr.: 004/2014. Pressestelle Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft, Sachsen-Anhalt, 24. Januar 2014, abgerufen am 9. September 2014.
  25. Internationale Pressekonferenz Schloss Neuschwanstein. Pressemitteilung AGCO/Fendt, 8. Juli 2014, abgerufen am 20. August 2014.
  26. Mit dem Fendt 200 Vario stufenlos an die Spitze. Pressemitteilungen AGCO/Fendt, Januar 2009, abgerufen am 21. August 2014.
  27. Fendt 200 Vario- Der kompakte Allrounder. Pressemitteilungen AGCO/Fendt, Oktober 2009, abgerufen am 21. August 2014.
  28. Der neue Fendt 300 Vario. Ja. Pressemitteilungen AGCO/Fendt, 9. Juli 2014, abgerufen am 21. August 2014.
  29. Der 500 Vario. Aus Idealen geformt. Pressemitteilungen AGCO/Fendt, September 2012, abgerufen am 21. August 2014.
  30. Der 700 Vario. Der Perfektionist. Pressemitteilungen AGCO/Fendt, 9. Juli 2014, abgerufen am 21. August 2014.
  31. a b Der neue 800 und 900 Vario. Pressemitteilungen AGCO/Fendt, Oktober 2013, abgerufen am 21. August 2014.
  32. Der Fendt 1000 Vario. German Meisterwerk. Pressemitteilungen AGCO/Fendt, 9. Juli 2014, abgerufen am 21. August 2014.
  33. Fendt Frontlader Cargo Profi. Pressemitteilungen AGCO/Fendt, Oktober 2013, abgerufen am 21. August 2014.
  34. Fendt Feldhäcksler Katana 65. Pressemitteilungen AGCO/Fendt, August 2012, abgerufen am 21. August 2014.
  35. Die neuen Feldhäcksler Katana 85 und 50. Pressemitteilungen AGCO/Fendt, Oktober 2013, abgerufen am 21. August 2014.
  36. AGCO/Fendt optimiert Feldhäcksler Katana 65. Pressemitteilungen AGCO/Fendt, Oktober 2013, abgerufen am 21. August 2014.
  37. Die neue Fendt L-Serie- Einfach effizient ernten. Pressemitteilung AGCO/Fendt, Juli 2014, abgerufen am 10. September 2014.
  38. Die Fendt C-Serie- Aufstieg in die Premiumklasse. Pressemitteilung AGCO/Fendt, Juli 2014, abgerufen am 10. September 2014.
  39. Die Fendt Mähdrescher der neuen X- und P-Serie: Effizienz entscheidet. Pressemitteilung AGCO/Fendt, Oktober 2013, abgerufen am 10. September 2014.