Ferdinand Fellner (Maler)

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Mittelalterlicher Sänger (Zuschreibung)

Ferdinand Fellner (* 12. Mai 1799 in Frankfurt am Main; † 4. September 1859 in Stuttgart) war ein deutscher Zeichner und Maler.

Leben[Bearbeiten]

Fellner besuchte von 1806 bis 1817 das Frankfurter Gymnasium. Anschließend studierte er in Heidelberg (1817–1820) und Göttingen (1820–1824) Rechtswissenschaften und ließ sich 1825 in seiner Heimatstadt als Advokat nieder.[1] Diesen Beruf übte er nie aus.[2] Seiner Neigung zu künstlerischer Tätigkeit folgend, ging er 1825–1831 nach München, wo der Akademielehrer Peter von Cornelius eine starke Wirkung auf ihn ausübte.[1] Fellner setzte sich für gründliche Kostüm- und Architekturstudien zum Zweck der Historienmalerei ein und übte dadurch bedeutenden Einfluss aus, da Künstler wie Moritz von Schwind sich von ihm in Kostümfragen beraten ließen.[1] 1831 zog er nach Stuttgart, wo er 1859 starb.

Werk[Bearbeiten]

Fellner war vorzugsweise als Illustrator tätig (z. B. zwölf Zeichnungen zur Geschichte der sieben Schwaben), malte aber auch in Öl. Für den Kaisersaal des Frankfurter Römers malte er Konrad I. und Friedrich den Schönen, für die Kirche in Burgberg ein Altarbild.

Ferdinand Fellners künstlerischer Nachlass befindet sich im Frankfurter Städel.[2]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ferdinand Fellner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c R. Bangel: Fellner, Ferdinand (August Michael). In: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 11, E. A. Seemann, Leipzig 1915, S. 374–375.
  2. a b Ferdinand Fellner in der Hessischen Biografie
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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