Ferdinand Haug

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Ferdinand Haug (* 21. Dezember 1837 in Sindelfingen; † 21. Juni 1925 in Stuttgart) war ein deutscher klassischer Archäologe.

Nach ersten Berufsjahren in Württemberg wurde Haug 1873 Lehrer am Gymnasium Mannheim. 1876 ging er als Schuldirektor an das Konstanzer Gymnasium, ehe er 1881 in gleicher Funktion nach Mannheim zurückkehrte. In Mannheim betreute er auch das großherzogliche Antiquarium und war Vorstandsmitglied des Altertumsvereins.

Gemeinsam mit Gustav Sixt gab Haug Die römischen Inschriften und Bildwerke Württembergs heraus (2. Auflage 1912–1914, nachgedruckt 1970). Er verfasste auch Artikel für die Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft.

Nach seiner Pensionierung verlieh ihm die Universität Heidelberg für seine Verdienste um die Forschung der badischen und württembergischen Frühgeschichte 1906 die Ehrendoktorwürde. Der Mannheimer Altertumsverein ernannte ihn zum Ehrenmitglied. Nach seinem Tod wurde Haug auf dem Hauptfriedhof Mannheim beerdigt.

[Bearbeiten] Literatur

  • Fundberichte aus Schwaben, Neue Folge, Band 3 (1926), S. 1–2.
  • Germania, Band 9 (1925), S. 66–67.

[Bearbeiten] Weblinks

 Wikisource: Ferdinand Haug – Quellen und Volltexte
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