Ferdinand Zirkel

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Ferdinand Zirkel (Bronzemedaillon von Carl Seffner)

Ferdinand Zirkel (* 20. Mai 1838 in Bonn; † 11. Juni 1912 ebenda) war ein deutscher Geologe.

Zirkel wurde 1861 an der Universität Bonn promoviert. Er war Professor für Geologie an den Universitäten Lemberg (1863) und Kiel (1868) sowie ab 1870 Professor für Mineralogie und Geologie an der Universität Leipzig. 1882 wurde er korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Zirkel war ein Pionier bei der mikroskopischen Untersuchung von Mineralien und Gesteinen.

1898 wurde er mit der Wollaston Medal der Geological Society of London ausgezeichnet.

Werke[Bearbeiten]

  • Lehrbuch der Petrographie. (Bonn, 1866; 2. gänzlich neu verfaßte Aufl. Leipzig, 1893–1894).
  • Elemente der Mineralogie. [Begründet von Carl Friedrich Naumann; ab 1877 von Zirkel übernommen]. Leipzig, Engelmann, 1877, 10. Aufl.
  • Geologische Skizze von der Westküste Schottlands. (1871).
  • Die Umwandlungsprocesse im Mineralreich : akademische Rede, gehalten am 19. December 1870 in der Aula zu Leipzig. Lüderitz, Berlin 1871 (Digitalisat).
  • Die mikroskopische Beschaffenheit der Mineralien und Gesteine. (1873).
  • Die Struktur der Variolite. (1875).
  • Microscopical Petrography. (in Report of the U.S. Geological Exploration of the 40th Parallel, vol. vi., 1876).
  • Limurit aus der Vallée de Lesponne. (1879).
  • Über den Zirkon. (1880).

Weblinks[Bearbeiten]