Ferrit

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Dieser Artikel behandelt Modifikationen des Eisens. Zur Gruppe ferrimagnetischer Oxidkeramiken siehe Ferrite.

Ferrit ist die Bezeichnung für kristallographische Modifikationen des Eisens, die ein kubisch-raumzentriertes Kristallgitter bilden. Reines Eisen liegt bei Temperaturen unter 911 °C als α-Ferrit vor, zwischen 1.392 °C und dem Schmelzpunkt bei 1536 °C als δ-Ferrit. In der dazwischenliegenden γ-Phase liegt es dagegen als Austenit vor. Ferrit ist relativ weich und korrosionsanfällig. Unterhalb der Curie-Temperatur von 769 °C ist es ferromagnetisch, darüber paramagnetisch.

In Mehrstoffsystemen, wozu insbesondere die technischen Anwendungen des Eisens Stahl und Gusseisen gehören, bilden sich mit den anderen Legierungsbestandteilen zum Teil auch ferritische Mischkristalle:


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