Festung Holland

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Verteidigungslinien 1940

Die Festung Holland umschloss die Städte Leiden, Den Haag, Rotterdam, Dordrecht und Utrecht und war als letzte Verteidigungslinie der niederländischen Armee vorgesehen. Als natürliche Verteidigungsbarrieren dienten die Flüsse und Kanäle, u. a. Maas und Waal im Süden und die Grebbelinie im Osten (Grebbe-Berg). Über die Festungsanlagen Den Oever und Kornwerderzand versuchte die niederländische Regierung, die „Festung Holland“ im Norden zu sichern.

Während des Westfeldzuges der deutschen Wehrmacht 1940 kam es so vor allem in Rotterdam und Utrecht zu intensiven Gefechten mit deutschen Truppen, die jedoch eine Gesamtkapitulation der niederländischen Streitkräfte im Mutterland nicht verhindern konnten.

Am 7. April 1945 wurde die 25. Armee der Wehrmacht, welche sich in den westlichen Niederlanden gesammelt hatte, in „Festung Holland“ umbenannt. Etwa 150.000 deutsche Soldaten wurden durch britische und kanadische Truppen vom Deutschen Reich abgeschnitten und kapitulierten, gemeinsam mit den anderen deutschen Streitkräften im Raum Nordwestdeutschland, am 4. Mai 1945.

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