Feuer (Heraldik)

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Brennendes Geweih im Wappen von Bauen

Feuer wird in der Heraldik als gemeine Figur gebraucht.

Die Darstellung reicht von der Flamme bis zum brennenden Ofen und brennenden Vulkanen (Eruptionen). So wird eine Kerze oder eine Fackel mit und ohne Feuer gezeigt. Nur Rauch ist sehr selten. Beide Dinge können im Wappen von einem Arm oder Wappentier gehalten werden. Auch Feuerkörbe und brennende Berge (Vulkan), aber auch andere brennende gemeine Figuren, sind im Gebrauch. Diese werden mit rotbrennend beschrieben. Ein Holzhaufen mit züngelnder Flamme, ein brennender Ast oder ein Stubben im Wappen ist verbreitet. Die Flammendarstellung wird mit Rot der natürlichen nachempfunden, kann aber auch andere Farbe haben. Die anderen Dinge werden nach dem Willen des Wappenträgers tingiert. Brennen kann alles. So ist an einem Geweih an allen Enden eine Flamme möglich. Viele brennende Dinge sind auch geeignet, in größerer Anzahl nach den Stellungsmöglichkeiten der Heraldik, dargestellt zu werden. Zwei Kerzen oder zwei Fackeln können schragenweise gekreuzt werden. Nur Flammen im Wappen wirken durch die geschwungene schildfüllend Art dekorativ.

Ein besonderes Symbol des Feuers ist der Salamander. Als Wappentier und gemeine Figur wird er übertrieben als reptilartiges großes Ungeheuer mit eine Flammengloriole dargestellt. Ihm wird nach antiker Auffassung nachgesagt, im Feuer zu leben und nicht zu verbrennen. Ähnlich dem Phönix kommt er verjüngt aus dem Flammen. Phönix steigt in der Heraldik auch aus einem Feuer empor, wenn es auch nur Asche nach dem Sprichwort sein sollte.

Das Feuer von Drachen oder anderen Wappentieren wird hier nur erwähnt.

Beispiele[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Feuer in der Heraldik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien