Fiat Uno

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Fiat
Fiat Uno (1983–1989)

Fiat Uno (1983–1989)

Uno
Produktionszeitraum: 1983–1995
Klasse: Kleinwagen
Karosserieversionen: Kombilimousine
Motoren: Ottomotoren:
0,9–1,5 Liter
(32–82 kW)
Dieselmotoren:
1,3–1,7 Liter
(33–52 kW)
Länge: 3689 mm
Breite: 1558–1562 mm
Höhe: 1405–1430 mm
Radstand: 2360 mm
Leergewicht: 710–945 kg
Vorgängermodell: Fiat 127
Nachfolgemodell: Fiat Punto

Der Uno (Typ 146) ist ein Kleinwagen von Fiat, der von Giorgetto Giugiaro entworfen wurde. Das Fahrzeug kam im Frühjahr 1983 als Nachfolger des Fiat 127 auf den Markt und wurde in Italien in zwei Generationen bis Herbst 1995 produziert, bis er vom Fiat Punto abgelöst wurde. Die Stufenheck- bzw. Kombiversion wurde unter dem Namen Fiat Duna angeboten und der Kastenwagen als Fiat Fiorino. Die Kombiversion Weekend wurde auch unter der Marke Innocenti als Elba vertrieben.

Das Fahrzeug wurde teilweise bei Zastava in Jugoslawien hergestellt und dort auch unter diesem Firmennamen angeboten. In Brasilien wurde die zweite Generation nach dem Auslaufen der europäischen Fertigung noch bis 2014 unter der Bezeichnung Fiat Mille fortgeführt.

In Teilen Lateinamerika wird seit Frühjahr 2010 ein auf dem aktuellen Fiat Panda basierendes Fahrzeug unter dem Namen Nuevo Uno (spanischer Sprachraum) bzw. Novo Uno (Brasilien) produziert, der jedoch wie der Panda zum Segment der Kleinstwagen zählt.

Geschichte[Bearbeiten]

Heckansicht des Uno

Der Fiat Uno wurde von März 1983 bis Oktober 1995 in den italienischen Fiat-Werken Mirafiori und Rivalta di Torino gebaut und in Deutschland verkauft. In anderen Ländern wurde er noch länger produziert; in Brasilien[1] lief er sogar noch 2014 als "Mille" vom Band. Der Uno gewann insgesamt elf internationale Auszeichnungen und wurde in verschiedenen Ausführungen (Uno, Duna, Penny, Fiorino, Premio, Elba und Mille) weltweit verkauft. In den 1980er Jahren war er zusammen mit dem Peugeot 205 einer der meistverkauften Importwagen in der Bundesrepublik. In Europa war er jahrelang das meistverkaufte Auto.

Der Fiat Uno war das erste Fahrzeug überhaupt, das für eine weitgehend automatische Fertigung mit Robotern ausgelegt wurde. Für das automatische Schweißen sorgten 200 Roboter, weitere 20 übernahmen die Lackierung. Die Karosserie besteht nur aus 172 Einzelteilen die mit lediglich 2700 Schweißpunkten verbunden sind, von denen nur 30 manuell gesetzt werden müssen. Die Fertigungseinrichtungen wurden so flexibel geplant, dass auch andere Modelle gleichzeitig auf dem gleichen Band gefertigt werden konnten, um so auf die Nachfrageentwicklung reagieren zu können.

Das Design des Fiat Uno wurde von Otl Aicher in seinem Buch Kritik am Auto (1984) als beispielhaft beschrieben.

Technik[Bearbeiten]

Karosserie[Bearbeiten]

Die selbsttragende Stahlkarosserie mit Motorhaube und Heckklappe aus beidseitig verzinktem Blech ab 12/89 gab es mit drei oder fünf Türen. Der cw-Wert war 0,34 (ab 09/89 mit niedrigerem Kühlergrill 0,30). Es gibt keine Regenrinnen, nur einen Einarmscheibenwischer und Fingermulden für die Türöffner statt Türgriffe bei den dreitürigen Modellen. Die Kunststoff-Stoßfänger verkraften Parkrempler bis 5 km/h schadlos. Der Uno Turbo, SX und einige Sondermodelle sind mit einer Fernentriegelung der Heckklappe neben dem Fahrersitz ausgestattet. Der Uno Turbo (Modell Uno I) hat eine Heckklappe mit integriertem Spoiler aus Kunststoff. Von der Firma L&H Automobile in Frankfurt wurde der Uno zum Cabriolet (mit B-Säule) umgebaut. Zudem gab es für den italienischen Markt das Modell "Van" für den gewerblichen Einsatz, bei dem die hinteren Seitenscheiben mit einer Folie abgeklebt waren, die Rückbank fehlte sowie ein Schutzgitter zum Fahrerraum installiert war. Gegen Aufpreis war eine zweite Ebene im Laderaum erhältlich.

Motoren[Bearbeiten]

Zunächst gab es den Uno mit Motoren, die schon aus anderen Fiats bekannt waren: die Konstruktion des 33 kW-Motors mit untenliegender Nockenwelle und drei Kurbelwellenlagern stammte noch aus den 1950er Jahren und war in dieser Version schon im Fiat 127 verwendet worden, der 40-kW-Motor stammte aus dem Fiat 128 von 1969. Ab 1985 gab es die neu konstruierten FIRE-Motoren (Fully Integrated Robotized Engine). Sie waren so gebaut, dass sie von Robotern montiert werden konnten.

Benziner[Bearbeiten]

45er[Bearbeiten]
  • 45: 903 cm³, Vierzylinder mit 33 kW (45 PS), ab 1983
  • 45 ES: 903 cm³, Vierzylinder mit 33 kW (45 PS), ab 1983 (Energy Saving)
  • 45 i.e.Kat: 986 cm³, Vierzylinder SPI mit 32 kW (44 PS), ab 1985 für 11.990 DM
  • 45 (S/SL): 986 cm³, Vierzylinder mit 33(45 PS), ab 1985 für 12.990 DM
  • 45 (S)i.e.: 986 cm³,Vierzylinder SPI mit 33 kW (45 PS), ab 1987
  • 45 (S)i.e.: 999 cm³, Vierzylinder SPI mit 33 kW (45 PS), ab 1989
  • 45 i.e.Kat: 999 cm³, Vierzylinder SPI mit 33 kW (45 PS), ab 1992
50er[Bearbeiten]
  • 50 S/SL: 1108 cm³, Vierzylinder mit 37 kW (50 PS), ab 1985
55er[Bearbeiten]
  • 55 (S): 1108 cm³, Vierzylinder mit 40 kW (54 PS), ab 1983
  • 55 Matic: 1108 cm³, Vierzylinder mit 42 kW (57 PS), ab 1983
60er[Bearbeiten]
  • 60 (S/SL): 1108 cm³, 43 KW Vierzylinder mit 43 kW (58 PS), ab 1985 für 14.400 DM
  • 60 (S/SL): 1108 cm³, 42 KW Vierzylinder Spi mit 42 kW (60 PS), ab 1990
  • 60 (Selecta): 1116 cm³, 43 KW Vierzylinder Vergaser mit 43 KW (58 PS); CTX Automatic; ab 1989
70er[Bearbeiten]
  • 70 S: 1280 cm³, Vierzylinder mit 50 kW (68 PS), ab 1983
  • 70 (S/SL): 1280 cm³, Vierzylinder mit 48 kW (65 PS), ab 1985 für 15.500 DM
  • 70 S: 1372 cm³,  Vierzylinder mit 52 kW (70 PS), ab 1989
  • 70 S i.e.: 1372 cm³, Vierzylinder SPI mit 51 kW (69 PS), ab 1989
  • 70 Selecta: 1372 cm³, Vierzylinder SPI mit 52 kW; (71 PS), CTX Automatic; ab 1989
75er[Bearbeiten]
  • 75 i.e.: 1498 cm³, Vierzylinder MPI mit 55 kW (75 PS), ab 1985
  • 75 S/SX i.e.: 1498 cm³, Vierzylinder SPI mit 55 kW (75 PS), ab 1988
Turbo i.e.[Bearbeiten]
  • Turbo i.e.: 1283 cm³, Vierzylinder mit Abgasturbolader, 73 kW (99 PS), 01.87 - 12.87 für 19.350 DM
  • Turbo i.e.(Kat): 1283 cm³, Vierzylinder mit Abgasturbolader, 74 kW (101 PS), 01.87 - 08.89
  • Turbo i.e.(Kat): 1301 cm³, Vierzylinder mit Abgasturbolader, 74 kW (101 PS), 10.89 - 09.91
  • Turbo i.e.: 1301 cm³, 77 kW (105 PS) Vierzylinder mit Abgasturbolader, 04.85 - 08.87
  • Turbo i.e. Racing: 1372 cm³, Vierzylinder mit Abgasturbolader, 82 kW (112 PS), 05.91 - 7.95

Diesel[Bearbeiten]

  • D/DS: 1288 cm³, Vierzylinder mit 33 kW (45 PS), ab 1983
  • 60 D/DS: 1677 cm³, Vierzylinder mit 44 kW (60 PS), ab 1985 für 14.300 DM
  • D/DS/DSL: 1288 cm³, Vierzylinder mit 33 kW (45 PS), ab 1985 für 16.100 DM
  • 70 TD: 1357 cm³, Vierzylinder mit Abgasturbolader mit 52 kW (70 PS), ab 1985 (nicht in Deutschland)
  • DS: 1698 cm³, Vierzylinder mit 44 kW (60 PS), ab 1989

Getriebe[Bearbeiten]

Bei der ersten Modellreihe bis 1989 hatten die Uno 45 nur ein Viergang-Getriebe (außer ES bzw. 45 Super und 45 i.e.). Alle anderen Modelle wurden mit einem Fünfgang-Getriebe ausgestattet. Ab 02/91 gab es auch ein Modell mit Automatikgetriebe, den Uno Selecta mit 1.5 Liter-Motor (1498 cm³ - 55 kW/75 PS) und stufenlosem Automatikgetriebe (CVT).

Fahrwerk[Bearbeiten]

Der Uno hat eine Zahnstangenlenkung und unabhängige Radaufhängung rundum: Vorne Federbeine und Dreiecklenker aus Stahlblech, hinten eine Verbundlenkerachse mit Federbeinen. Alle Uno-Modelle haben serienmäßig Gasdruckstoßdämpfer. An beiden Achsen laufen die Räder parallel (keine Vorspur) - das verringert Rollwiderstand und Reifenverschleiß.

Bremsen[Bearbeiten]

Alle Uno-Modelle haben vorn Schwimmsattel-Scheibenbremsen. Hinten sind alle, bis auf den Uno Turbo mit Trommelbremsen und lastabhängigem Bremskraftregler ausgestattet. Anfangs gab es beim Uno 45 keinen Bremskraftverstärker. Das Antiskid-Bremssystem (ABS) war ab Oktober 1988 beim Uno Turbo als Sonderausstattung lieferbar.

Räder[Bearbeiten]

Alle Uno-Modelle (außer Turbo und einige Sondermodelle) waren mit Stahlblechrädern der Größe 4,50 B × 13 ausgestattet. Nur der Turbo hatte serienmäßig Leichtmetallräder in der Größe 5,5J × 13. Als Reifen wurden bei den kleineren Modellen 135 SR 13, bei den größeren (ab 55 Super) 155/70 SR 13 und beim Turbo 175/60 HR 13 verwendet. Ab 09/89 bekamen alle Modelle (außer Turbo) Reifen in der Größe 155/70 R 13.

Modellchronologie[Bearbeiten]

Fiat Uno Dreitürer (1983–1989)

Uno MK1[Bearbeiten]

  • März 1983: Neueinführung des Fiat Uno als Nachfolger des Fiat 127, lieferbar mit drei oder fünf Türen, Vierzylinder-Motoren ab 32 kW/44 PS
  • Ende 1983: Der Uno wird zum Auto des Jahres 1984 gekürt.
  • April 1985: sportliches Spitzenmodell Uno Turbo i.e., 1,3-l-Vierzylinder-Motor mit Abgasturbolader (77 kW/105 PS)
  • Januar 1986: Uno 75 S i.e. mit 1,5 Liter (55 kW/75 PS), geregelter Katalysator, zunächst mit einer Einspritzanlage von Magneti Marelli (Multi Point Injection, Mpi), ab Modelljahr ’89 wegen technischer Probleme auf Bosch Spi (Single Point Injection)umgestellt.
  • März 1986: Uno 45 Fire mit 1,0 Liter-Motor (32 kW/44 PS), schadstoffarm nach damaliger Stufe C
  • Oktober 1986: Uno 60 Diesel mit 1,7-Liter-Dieselmotor (44 kW/60 PS)
  • Januar 1987: Geregelter Katalysator für den Uno Turbo i.e. (74 kW/100 PS)
  • September 1987: Sondermodell "Elba" mit 1,0 Liter-Fire-Motor oder 1,5 Liter-Motor.
  • März 1988: Sondermodell Adria, u. a. serienmäßig mit Ausstellfenstern hinten (Zweitürer), in Wagenfarbe lackiertem Kühlergrill und Außenspiegeln. Motorisierung wie beim Sondermodell "Elba"
  • April 1988: Zusätzlich im Angebot Uno 45 S i.e. mit 1,0 Liter (33 kW/45 PS) und geregeltem Katalysator
  • Februar 1989: Sondermodelle SG und Scala
  • Juni 1989: Sondermodell "Smart" (nur in Italien)
Fiat Uno (1989–1995)
Schriftzug des Sondermodells AMICA
Schriftzug des Sondermodells START
Schriftzug des Sondermodells HOBBY

Uno MK2[Bearbeiten]

  • August 1989: Facelift für den Uno. Flachere Scheinwerfer, neuer Kühlergrill, neue Front- und Heckpartie, Innenausstattung
  • Oktober 1989: Uno 75 i.e. mit 1,5 Liter (55 kW/75 PS), geregelter Katalysator
Neue Turbo-Version (74 kW/100 PS), mit Spoilern, LM-Felgen und spezieller Innenausstattung
  • April 1990: Uno DS mit 1,7 Liter-Dieselmotor (42 kW/58 PS)
  • September 1990: Uno 1.4 i.e. mit 1,4 Liter (51 kW/70 PS) als zusätzliche Version
  • 1990 bis 1992: Sondermodell Uno 1.3 Formula in schwarz/anthrazit mit elektrischen Fensterhebern, Glasschiebe/-Hubdach, Zentralverriegelung und rotem Schriftzug auf den Türen
  • Februar 1991: Uno Selecta mit 1,5 Liter (55 kW/75 PS) mit stufenlosem Automatikgetriebe
  • April 1991: Uno 1.1 i.e. mit 1,1 Liter (37 kW/50 PS)
  • Juli 1991: Turbo-Version überarbeitet, nun als UNO Turbo Racing mit 1,4 Liter (82 kW/112 PS)
Sondermodell Amica: u.a. serienmäßig mit zusätzlichen Halogenscheinwerfern, Wärmeschutzverglasung, geänderter Innenausstattung sowie in Wagenfarbe lackierten Außenspiegeln und Stoßfängern. Motorisierung: 1,0-Liter-Fire mit 33 kw (45 PS) und 1,4-Liter-Motor mit 51 kW (70 PS). Farben: Schneeweiß, Schwarz, Meerblau metallic, Grigio metallic.
  • September 1991: Sondermodell Crazy mit Dekorset, Stereoanlage und Radvollblenden. Motor: 1,0-Liter-Fire mit 33 kw (45 PS).
  • März 1992: Sondermodelle Pink und Verde: mit Wärmeschutzverglasung und Innenausstattung in pink oder grün
Sondermodell Primavera: mit spezieller Innenausstattung in rot oder grün/blau. Acht Außenfarben wählbar.
Sondermodell Top Class: u.a. serienmäßig mit Metalliclackierung, Lederausstattung, Zentralverriegelung sowie elektrischen Fensterhebern vorne
  • August 1992: Sondermodell Eleganza mit Metallic-Lack und Glas-Ausstelldach; Motorisierung: 1,1-Liter mit 37 kW (50 PS) und 1,4-Liter mit 51 kW (70 PS).
  • 1993: Sondermodell Formula; Turbo-Look mit 1,4 Liter und 70 PS, mit elektrischen Fensterhebern, Alufelgen, Teilledersitzen
  • Januar 1993: Sondermodell Start mit Radvollblenden und speziellen Sitzbezügen
  • März 1993: Sondermodell Hobby mit schwarzer Dachreling, Sitzen in „Schottenkaro“ sowie Glas-Ausstelldach und geteilt klappbarer Rücksitzbank.
Sondermodell Suite mit Metallic-Lackierung, Nebelscheinwerfern, Ledersitzen und Lederlenkrad
  • September 1993: Fiat Punto als Nachfolgermodell eingeführt
  • Oktober 1995: Produktion des Uno in Italien eingestellt

seit 1993[Bearbeiten]

Die Produktion des Uno wurde in Indien, Brasilien, Polen und Südafrika fortgeführt.

  • Bei den brasilianischen Modellen ist vor allem die Fahrzeugfront geändert. Sie entspricht der des Fiorino. Das Fahrzeugheck entspricht dem des Uno MK 1. In Brasilien wurde ab 1993 auch ein Motor mit einem Hubraum von 1580 cm³ und 92 PS, sowie ab 1994 ein Uno Turbo 1.4 (1372 cm³ Hubraum) mit 118 PS angeboten. In Polen wurde die Produktion 2002 eingestellt, dort war der Uno mit Airbag und vielen anderen Neuerungen erhältlich.
  • Bis heute wird der Uno in Brasilien hergestellt. 2004 kam eine überarbeitete Version unter der Bezeichnung Fiat Novo Mille auf den Markt. Das Fahrzeug wird mit einem 1,0 Liter - 55 PS-Fire-Motor und für den Export in andere südamerikanische Länder sowie nach Nordafrika (vor allem Tunesien) mit einem 1,3 Liter-Motor angeboten. Die Namen variieren lokal, so heißt z. B. im Modelljahr 2011 der Wagen in Brasilien Mille Fire Flex, in Argentinien Uno Fire.
  • In Südafrika wurde der Uno Turbo 1.4 bis 1998 ca. 1600 mal gebaut.
  • In Italien wurde der Uno ab 1994 als Innocenti Mille vertrieben. (Uno CS mit 994 cm³ - 35 kW/48 PS mit 3 oder 5 Türen). Die brasilianische Version hatte kurioserweise die Karosserie des Uno MK II, aber die Innenausstattung des MK I. Von 11/95 bis 11/97 wurde er dann in Polen als Innocenti Mille Clip gebaut.
    • Ausstattungsvarianten:
      • Mille Clip 1.0 i.e. (994 cm³ - 35 kW/48 PS) - Motor-Nr. 146C7000
      • Mille Clip 1.4 i.e. (1372 cm³ - 51 kW/69 PS)
      • Mille Clip 1.7 D (1697 cm³ - 42 kW/57 PS) - Motor-Nr. 146B2000
  • Auch in Pakistan rollt der Fiat Uno noch vom Band. Dort begann die Produktion erst im März 2001. Hersteller dort ist die Raja Motor Co., Ltd. Dort ist das Modell lediglich mit Dieselmotoren erhältlich, wahlweise mit einem Hubraum von etwa 1,3 oder 1,7 Liter.

Seit 2010[Bearbeiten]

Fiat Novo Uno 1.4 Attractive (2011)

Der Produktionsbeginn des Novo Uno in Brasilien war im Frühjahr 2010. Der Kleinstwagen basiert jedoch auf dem Fiat Panda, der eigentliche Nachfolger des Uno in Lateinamerika war der Fiat Palio bzw. Punto.

Fahrleistungen[Bearbeiten]

Modell Vmax 0-100 km/h Elastizität ¼ Meile 1 km
1. Serie
45 Fire 145 km/h 16,4 s - - -
55S 153 km/h 13,1 s 30-50 (3.): 7,4 s 19,4 s 36,5 s
70S 166 km/h 12,1 s 30-50 (3.): 6,1 s 18,6 s 34,6 s
75SX i.e. Kat 172 km/h 10,9 s - - -
Uno Turbo i.e. 200 km/h 8,3 s 30-50 (3.): 4,5 s 16,2 s 30,2 s
2. Serie
Uno Turbo i.e. (Kat) 192 km/h 8,9 s 30-50 (3.): 4,5 s 16,5 s 30,4 s
Uno Turbo i.e. Racing 200 km/h 8,4 s 30-50 (3.): 4,5 s 16,4 s 30,1 s

Das Leergewicht des Uno Turbo MK1 beträgt 845-905 Kilogramm, das des Uno Turbo MK2 945 Kilo (Angaben laut Fahrzeugschein). Jedoch weicht dieses Gewicht je nach Ausstattung ab.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fiat Chisler Plants

Literatur[Bearbeiten]

Jürgen Lewandowski, Fiat-Automobile: die dynamische Entwicklung eines Weltkonzerns, Südwest-Verlag, München 1989, ISBN 3-517-01157-6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fiat Uno – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien