Fibre Channel over IP

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FCIP im TCP/IP‑Protokollstapel:
Anwendung FCIP
Transport TCP
Internet IP (IPv4, IPv6)
Netzzugang Ethernet Token
Bus
Token
Ring
FDDI

Fibre Channel over IP (FCIP) ist ein Transportprotokoll, welches Fibre Channel-Pakete in TCP einpackt um sie über standardmäßige TCP/IP-Netzwerke zu transportieren. FCIP ist als offener Standard im RFC3821 beschrieben und wird von verschiedenen Herstellern unterstützt. Mittels FCIP kann man zum Beispiel die vorhandene Ethernet-Infrastruktur zur Übermittlung der Fibre Channel-Daten verwenden.

Fibre Channel findet vor allem bei in Speichernetzwerken Verwendung und zeichnet sich durch linkorientierte Flusskontrolle und Verlustfreiheit aus. Diese beiden Charakteristika (Flusskontrolle und Verlustfreiheit) werden in der Regel über Hardwareimplementierungen sichergestellt. Bei der Tunnelung von Fibre Channel über IP-Netzwerke müssen diese Charakteristika ebenfalls erhalten bleiben. Es ist nicht möglich FC direkt in IP zu verpacken, da IP keinerlei Flusskontrolle oder Verlustfreiheit garantiert. Daher kann FC nur über TCP getunnelt werden.

FCIP ist nicht sehr gebräuchlich. In den letzten Jahren wird vermehrt Fibre Channel over Ethernet (FCoE) eingesetzt, wobei auch hier keine einfachen Ethernetswitche zum Einsatz kommen, sondern solche, die (Flusskontrolle und Verlustfreiheit) abbilden können.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • RFC 3821Fibre Channel Over TCP/IP (FCIP)