Fibrille

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Dieser Artikel behandelt Fibrillen in der Zellbiologie. Mit Fibrillen werden außerdem noch Strukturen auf der Sonnenoberfläche bezeichnet. Vergleiche auch Struktur von Kunststoffen (z. B. Fibrillenstruktur oder Sphärolithe). In der Zahnmedizin werden keratinhaltige Fäserchen im Cortex ebenfalls als Fibrillen bezeichnet.

Fibrillen sind elektronenmikroskopisch darstellbare Bestandteile von Zellen und Geweben. Die feinen, lang gestreckten Strukturen bestehen entweder aus Proteinen (Tiere) oder aus Polysacchariden (Pflanzen). Es sind zu Bündeln zusammengelagerte fadenförmige Makromoleküle.

In der Anatomie sind Fibrillen Strukturelemente der Bindegewebsfasern, welche aus fädigen Eiweißmolekülen bestehen. Im Zytoplasma tierischer Zellen spricht man speziell von Myofibrillen (in Muskelzellen), Neurofibrillen (in Nervenzellen) und Tonofibrillen (in Epithelzellen). Als maskierte Fibrillen bezeichnet man unsichtbare kollagene Fibrillen, die in der Kittsubstanz des hyalinen Knorpels eingebettet sind.

Außerdem werden kondensierte Chromatinfäden auch als Chromatinfibrillen bezeichnet.

[Bearbeiten] Quellen

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