Figuren aus South Park

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Dieser Artikel beschreibt die wichtigsten Figuren der Zeichentrickserie South Park.

Hauptfiguren[Bearbeiten]

Eric Theodore Cartman[Bearbeiten]

Cartman trägt eine hellblaue Mütze, rote Jacke, braune Hose und ist sehr dick. Er handelt meistens berechnend und egoistisch. Er hasst Hippies, Juden, Ausländer und andere Minderheiten,[1] mag aber Mel Gibson, seine Katze, und sein Stofftier Clyde Frog. Nach Aussage der South-Park-Schöpfer ist er "Archie Bunker ... als fetter Achtjähriger".[2]

Kenneth „Kenny“ McCormick[Bearbeiten]

Kennzeichen: oranger Parka mit über den Kopf gezogener Kapuze, darunter blonde Haare und orange Hose

Kennys Familie ist sehr arm, worüber sich Cartman gerne lustig macht. Ein „Running Gag“ in South Park ist, dass Kenny bis Ende der fünften Staffel in (fast) jeder Episode auf eine meist bizarre Art stirbt, aber in der nächsten Folge wieder auftaucht. Die Ähnlichkeit zwischen den Umrissen von Kennys Gestalt mit seiner ovalen Kapuze und einem Anch ist deswegen vielleicht nicht zufällig gewählt. Wenn er stirbt, kommt fast immer folgender Ausruf von Stan und Kyle: „Oh mein Gott! Sie haben Kenny getötet!“ – „Ihr (verdammten) Schweine!“ Dies wird des Öfteren auch aufs Korn genommen, wenn die beiden beschäftigt sind und den Spruch nur sehr emotionslos und verkürzt wiedergeben. In einem humoristisch inszenierten Interview als Vorspann zu den ersten Folgen antworteten Trey Parker und Matt Stone, die Macher von South Park, auf die Frage, warum sie Kenny dauernd sterben lassen, einstimmig mit „weil er arm ist.“ Der wirkliche Grund für den häufigen Filmtod von Kenny wurde von Trey Parker in einem Interview erläutert. Demnach war die Figur bereits Kenny getauft worden, und bei dem Genuss der Biermarke Kilkenny zusammen mit Matt Stone entwickelte sich daraus der Running Gag „Kill Kenny“, der zu dem häufigen Filmtod führen sollte. Kenny spricht nur selten, wenn, nuschelt er in seine Kapuze hinein, so dass seine Aussagen für den Zuschauer in der Regel völlig unverständlich sind. Kenny spricht jedoch durchaus sinnvollen Text, der einfach nur schwer verständlich ist. Parker und Stone äußerten sich jedoch, dass er manchmal einfach nur Blödsinn spreche, und Fans meinen, sie könnten ihn immer verstehen. Meist ist jedoch der Text voller Obszönitäten. In der deutschen Synchronisation ist es so, dass Sabine Bohlmann vollständige Sätze spricht, von denen sie aber nur bestimmte Worte (halbwegs) verständlich sagen soll, während sie die restlichen möglichst unverständlich nuschelt. Dabei hält sie sich eine Hand vor den Mund.

Der besonders vorpubertäre Kenny weiß bereits Einiges über Geschlechtsverkehr und ist in dieser Hinsicht der „reifste“ der Jungen. Aus den Reaktionen seiner Freunde kann man oft schließen, dass viele seiner Aussagen obszönen oder pornographischen Inhaltes sind – ein weiterer Running Gag der Serie.

Nur ganz selten, erstmals im South-Park-Film, kann man Kenny ohne seinen typischen Parka sehen. Im Prinzip ist seine Erscheinung unscheinbar (ein normaler blonder Junge), da sie sich in der Zeichenästhetik nicht vom minimalistischen Stil der Serie unterscheidet und daher beabsichtigt unspektakulär abgehandelt wird.

Nach seinem „endgültigen“ Tod in der fünften Staffel existierte bis zum Ende der sechsten Staffel nur noch seine Seele, die kurzzeitig in Eric Cartmans Körper gefangen war, da Cartman Kennys Asche für Kakaopulver gehalten und sie getrunken hatte. In der Weihnachtsfolge der sechsten Staffel kehrt Kenny jedoch wieder zurück – im typischen South-Park-Stil lediglich mit dem lakonischen Kommentar „Hab' Urlaub gemacht“ – und stirbt seitdem nicht mehr regelmäßig. Außerdem begann man danach, Kennys Aussprache deutlicher wiederzugeben, so dass sie mittlerweile auch auf Deutsch verständlich ist.

In einer Episode der 13. Staffel tritt Kenny als der dunkle Rächer „Mysterion“ im Stile des Nolan-Batmans mit verstellter Stimme auf und gerät zunächst in Konkurrenz zum Coon, der von Cartman verkörpert wird, wobei Kennys Identität geheim gehalten wird. Dieser Stoff wird in einer Superhelden-Trilogie aus der 14. Staffel fortgesetzt, in der Cartman die Superheldengewerkschaft Coon and Friends betreibt, zu der auch Mysterion gehört. Kenny versucht in dieser Verkleidung unter anderem herauszufinden, warum er nicht sterben kann, sondern nach jedem Tod in seinem Bett aufwacht und niemand sich an seinen Tod erinnert.

Kenny hat einen großen Bruder namens Kevin, der jedoch nur manchmal zu sehen ist. Außerdem taucht in der vierten Folge der neunten Staffel seine kleine Schwester auf, die Caron heißt.

Kyle Broflovski[Bearbeiten]

Kennzeichen: grüne Mütze mit Ohrenschützern, darunter rote Haare, orange Jacke und Hose in Oliv

Kyle repräsentiert das Alter-Ego von Erschaffer Matt Stone, stammt daher wie dieser aus einer jüdischen Familie und ist neben Stan eine der wenigen vernünftigen Personen in South Park. Insbesondere von Cartman wird Kyle wegen seiner jüdischen Zugehörigkeit angegriffen und teilweise sogar in heikle Lagen gebracht. Cartmans Abneigung gegen Juden spiegelt sich in mehr oder weniger jedem Dialog der beiden wider. Da sein Vater als recht erfolgreicher Anwalt arbeitet, ist Kyle auch der wohlhabendste des Quartetts.

Kyle hat einen kanadischen Adoptivbruder namens Ike Moisha und einen Cousin, der ebenfalls Kyle heißt. Unter seiner Mütze verbirgt Kyle langes, lockiges, rotes Haar. Sein Geburtstag ist der 26. Mai. Seit der vierten Staffel ist bekannt, dass Kyle sein ganzes Leben lang Diabetiker war. Seine erste große Liebe hieß Rebecca.

Auch Matt Stones Eltern heißen Sheila und Gerald, diese wurden in ihrem Verhalten auf überspitzte Weise auf die Serie übertragen.

Stanley „Stan“ Marsh[Bearbeiten]

Kennzeichen: blaue Mütze, darunter schwarzes Haar, braune Jacke und blaue Hose

Stan stellt das Alter-Ego von Erschaffer Trey Parker dar. Er ist sympathisch, vernünftig, intelligent und fungiert nicht selten als Mediator zwischen Cartman, Kyle und Kenny. Er ist der emotionalste des Quartetts, was sich beispielsweise in seiner Liebe für Wendy bzw. im Umgang mit emotional berührenden Situationen widerspiegelt.

Eigentlich sind ausschließlich Stan und Kyle wahrhaft enge Freunde. Cartman wird mehr geduldet als gemocht und von Kenny trennt beide eine deutliche soziale und intellektuelle Kluft.

Stans wertvollste Eigenschaft ist seine Initiativbereitschaft und Wahrnehmungsgabe, die meist gegen Ende einer Sendung in einer moralischen Conclusio wie „Ich habe heute etwas gelernt...“ endet. In einigen Fällen übernimmt aber auch Kyle oder ein Erwachsener diesen Part. Nimmt Cartman einmal diesen Part ein, so mündet er eher in einem sinnlosen oder verdrehten Abschluss. Den größten Kampf muss Stan im täglichen Leben mit seiner Schwester Shelly austragen, welche gerade den Höhepunkt ihrer Pubertät durchmacht. Er ist dabei meist das Opfer, das von ihr schikaniert und verprügelt wird.

Stans Eltern heißen ebenso wie die von Trey Parker Randy und Sharon. Außerdem hat auch Trey Parker eine Schwester mit dem Namen Shelly.

Eltern[Bearbeiten]

Liane Cartman[Bearbeiten]

Cartmans Mutter ist schwer nymphomanisch veranlagt und will nicht wahrhaben, dass sie einen völlig missratenen Sohn hat. Sie ist im Gegensatz zu ihm wenig intelligent, sehr großzügig, gutmütig und besonders naiv, vor allem, was die Entwicklung ihres Sohnes angeht, den sie ständig ihr Pubselchen nennt. Dies nutzt Cartman immer wieder aus, um sie aufs Schärfste zu manipulieren, beispielsweise indem er absichtlich vor ihr weint.

Ms. Cartman hatte bereits mit fast allen männlichen und auch diversen weiblichen Einwohnern South Parks Geschlechtsverkehr. Im Verlauf der Serie wird immer wieder gelegentlich auf ihre sexuelle Freizügigkeit angespielt, die sich hinter ihrem biederen Äußeren verbirgt. Diese wurde bereits in der ersten Folge Cartman und die Analsonde angedeutet: „Mum, Miez benimmt sich wie ein Dildo!“ – „Na gut Spatz. Dann sag einer gewissen Miezi-Katze, dass sie heute Nacht bei Mutti schlafen muss.“ Seither wird dieser Running Gag konstant weitergeführt.

Randall „Randy“ Marsh[Bearbeiten]

Randy Marsh ist Stans Vater. Er arbeitet als Geologe und wird gelegentlich als der einzige Wissenschaftler in South Park angesehen und bei entsprechenden, auch geologiefremden Problemen, zu Rate gezogen. Er ist besonders melodramatisch und nimmt vor allem Mediendurchsagen nicht selten für bare Münze. Er gilt als der unreifste der Elternteile und neigt zu maßlosen Übertreibungen in Einschätzungen von Situationen, Trends, Neuigkeiten und Gefahren, daher muss er sehr oft ausgerechnet von seinem Sohn wieder zur Vernunft gebracht werden. Gleichzeitig versucht er aber auch das gute Gewissen der Familie zu sein. Er ist der jüngere Bruder von Jimbo Kern und der Sohn von dem in seinem Haus lebenden Marvin Marsh, der Stan aufgrund seiner Verbitterung immer wieder dazu auffordert ihn umzubringen.

Sharon Marsh[Bearbeiten]

Stans Mutter ist im Vergleich zu anderen Protagonisten eine der unscheinbareren Figuren, dennoch schafft sie eine Grundlage für Konflikte im Haushalt der Marshes. Häufig streitet sie nämlich mit ihrem Mann und versucht ihn zu belehren, wenn er wieder einmal einem Trend folgt oder sich ziemlich unreif benimmt. Im Gegensatz dazu verliert sie bei einigen Anlässen fast völlig den Verstand, so z. B. als Stans Goldfisch seine Großtante Flo tötet – welche eigentlich eine Anspielung auf die Periode bzw. die beginnenden Wechseljahre von Sharon ist – und Sharon ihren Sohn verdächtigt. Um ihn zu schützen, kettet sie sogar Officer Barbrady nackt im Keller an. Während des von den USA geführten Krieges gegen den Terror nach den Anschlägen vom 11. September sieht sie rund um die Uhr CNN und verliert beinahe jeden Realitätsbezug. Bereits ein paar Mal wurde die etwaige Instabilität der Ehe zwischen Randy und Sharon thematisiert, so dass sie schon einige Male kurz vor der Trennung standen.

In der ersten Staffel hieß sie noch Carol. Ihren Job hatte sie als Empfangsdame bei „Toms Schönheitschirurgie“.

Gerald Broflovski[Bearbeiten]

Gerald Broflovski ist Kyles Vater und ein erfolgreicher Anwalt, welcher seiner Familie gerne den Inhalt seiner Tätigkeiten vorenthält. Da Kyle ein intelligentes Kind ist und den moralischen Fehltritten seines Vaters immer mehr auf die Fährte kommt, verwirrt ihn dieser mit komplexen Anekdoten der menschlichen Gesellschaft, nur um ihren Reichtum rechtfertigen zu können. Seiner Frau Sheila ist Gerald in fast jedem Punkt unterlegen, sei es pädagogisch, sexuell oder einfach nur in Hinsicht ihrer mentalen Stärke. Er repräsentiert damit auch eine Vaterrolle der westlichen Welt, in welcher er zwar die Familie finanziell am Leben erhält, außerhalb seines Berufes jedoch kaum Initiative ergreift. Früher war er mit Kennys Vater eng befreundet, heute mit Randy Marsh.

Sheila Broflovski[Bearbeiten]

Kyles Mutter ist eine sehr leicht erregbare, übergewichtige Frau, die stets energisch für den Schutz ihrer Kinder oder diverser Minderheiten eintritt – meist mit desaströsen Auswirkungen. Im Film ist sie verantwortlich für die Kriegserklärung an Kanada, das Todesurteil von Terrance & Philip und den damit verbundenen Beinahe-Weltuntergang. Eric Cartman besingt sie daraufhin mit dem Lied „Kyles Mum ist 'ne Schlampe“.

Sie verträgt keinerlei Kritik an ihrem Handeln und ist nicht selten besessen von einem Ideal, welches sie unter allen Umständen durchsetzen will. Im Grunde genommen hat sie dabei nie schlechte Absichten, verläuft sich jedoch des Öfteren in ihrer nicht selten falschen Überzeugung, das Richtige für die Gemeinschaft zu tun.

Stuart McCormick[Bearbeiten]

Kennys Vater, ein Arbeitsloser und Alkoholiker, wohnt mit seiner Familie im Armenviertel von South Park. Er war in Teenager-Zeiten eng mit Kyles Vater befreundet. Doch während jener Karriere als Anwalt gemacht hat, ist Stuart ein totaler Versager geworden. Die nunmehr unversöhnlichen Jugendfreunde haben nichts mehr gemeinsam, weil Kyles Vater das Klischee des reichen jüdischen Anwaltes repräsentiert, während Stuart und die Familie McCormick im Gegensatz dazu eher „weißen Abschaum“ (White Trash) verkörpern.

Stuart liest regelmaßig Sex-Magazine, welche allzu oft auch Kenny in die Hände fallen.

In der Folge Kennys Karma 52 sieht man, dass er, genau wie sein Sohn, vom Unglück verfolgt ist. Weil Kenny glaubt, im Falle weiterer Geschwister ein noch ärmlicheres Leben zu haben, versucht er, die Kinderpläne seiner Eltern zu durchkreuzen, indem er Angriffe auf ihre Fortpflanzungsfähigkeit unternimmt. Selbst die gegen seine Mutter gerichteten Attacken von Kenny treffen ausnahmslos seinen Vater Stuart. Er bekommt dadurch in besagter Folge zunächst starken Brechdurchfall (wegen einer Überdosis Abtreibungs-Pillen, die er versehentlich schluckt), anschließend einen Baseball in die Genitalien und schließlich Nasenbluten. Am Ende der Episode wird er irrtümlich von einer Horde Pädophiler missbraucht.

Carol McCormick[Bearbeiten]

Kennys Mutter lebt wie ihr Mann von staatlicher Unterstützung. Sie hat rote Haare und trägt meistens ein grünes T-Shirt, welches mit dem Satz I'm with stupid (Ich bin mit/bei einem Dummen) und einem Pfeil verziert ist, welcher immer in die Richtung deutet, wo sich gerade jemand neben ihr befindet. Sie ist römisch-katholischen Glaubens und spricht wie ihr Mann regelmäßig dem Alkohol zu.

Andere Kinder[Bearbeiten]

Jimmy Valmer[Bearbeiten]

Kennzeichen: braune Haare, gelber Pullover, Gehhilfe

Jimmy ist ein behinderter Junge, der an Krücken gehen muss und stottert. Er hat höchstwahrscheinlich infantile Zerebralparese. Er schaut fast immer diagonal nach oben und seine Unterlippe liegt auf der Oberlippe. Er ist jedoch recht intelligent, erzählt erfolgreich und gerne Witze und tritt häufig als Kabarettist auf. Seine Catchphrase ist „Wow, irre tolles Publikum!“.

Zu Beginn der Serie war Jimmys voller Name noch Jim Swanson. Der Nachname wurde später allerdings ohne Angabe von Gründen in Valmer umgeändert. Dies mag damit zusammenhängen, dass eine körperlich behinderte Figur der Serie Family Guy (Joe Swanson) den gleichen Nachnamen trägt.

Jimmys Eltern halten die Behinderung ihres Sohnes für eine Strafe Gottes, weil sie sich immer über Behinderte lustig gemacht hatten.

Leopold „Butters“ Stotch[Bearbeiten]

Kennzeichen: blonde Haare mit zentriertem kleinen Haaransatz, türkise Jacke, dunkelgrüne Hose

Butters ist ein sehr naiver und lieber, noch völlig unreifer Junge mit einer besonders kindlichen Fantasie, der deshalb von seinen Freunden häufig ausgenutzt wird, insbesondere von Eric Cartman, für den Butters öfter als „Partner“ dient . So dient er auch zu Beginn der sechsten Staffel als Ersatz für den verstorbenen Kenny. Zuvor war er in der Serie nur sehr wenig und im Hintergrund in Ernscheinung getreten. Nachdem er als Kenny-Ersatz von den anderen Jungs gefeuert worden ist, nimmt Butters eine zweite Identität als Superschurke Professor Chaos an, um sich an der Gesellschaft zu rächen und Chaos zu verbreiten – was jedoch meist an seinen harmlosen Taten scheitert. Seitdem tritt er des Öfteren als klassischer Widersacher auf, wenn die vier Freunde verschiedene rechtschaffende Charaktere spielen.

Butters' Eltern sind anscheinend nur an seiner Erziehung und kaum an seinem Wohlergehen interessiert. Von ihnen wird Butters sehr streng und autoritär erzogen, so dass er ständig befürchten muss, unter Hausarrest gestellt zu werden, was mittlerweile zu einem manchmal lächerlich anmutenden Running Gag geworden ist. Aufgrund dieser Erziehung wirkt er sehr naiv und unterscheidet sich in seinem Verhalten stark von den übrigen Kindern. Ab der achten Staffel hört man Butters des Öfteren ein kleines Lied singen, welches seinen kindlichen Charakter verdeutlicht. Es lautet „Lululu, ich mag Äpfel mehr als du. Lululu, ich mag...“ Er spielt fast immer allein und wird mit Vorliebe von Cartman aufs Korn genommen, dessen eindeutiges Lieblingsopfer er ist. Trotz all seiner Naivität wird gelegentlich angedeutet, dass er Cartman nicht mag und ihm nicht unbedingt direkt vertraut.

Während Butters zu Beginn der Serie eine eher unbedeutende Rolle spielt, tritt er in späteren Staffeln immer häufiger an der Seite der Jungs auf. In der Folge Butters: Das bin ich hat er seine eigene Episode, in der seine Mutter ihn, verbittert durch die Homosexualität ihres Mannes, jedoch fast umgebracht hätte. Danach häufen sich seine Auftritte, so dass er öfters wichtigere Rollen einnimmt, er ist jedoch dem Freundeskreis von Kyle, Stan, Kenny und Cartman nicht mehr so nahe. Oft tritt er in der Schule als derjenige Junge auf, der die anderen hektisch von brisanten Themen und Vorgängen benachrichtigt.

Butters' Geburtstag ist der 11. September und seine Eigenschaften bzw. sein Auftreten sind eine Hommage an einen Mitarbeiter (Eric Stough – Director of Animation) im South-Park-Produktionsteam.

Phillip „Pip“ Pirrup †[Bearbeiten]

Kennzeichen: rotes Jackett, grüne, viel zu große Fliege und eine ebenfalls grüne Mütze

Pip wird von Eric oft als Franzose beschimpft, stammt aber tatsächlich aus England. Seine Erziehung zum „Gentleman“ und seine dementsprechend große Höflichkeit lassen ihn zu einer beliebten Zielscheibe für die Hänseleien seiner Mitschüler werden. Pip ist eine Anspielung auf den gleichnamigen Protagonisten des Romans Große Erwartungen von Charles Dickens. In der Episode Große Erwartungen wird dieser berühmte Dickens-Roman parodiert. Dabei folgt die Handlung zunächst nahezu vollständig der Originalvorlage und fällt erst zum Schluss dem typisch absurden South-Park-Humor zum Opfer. Obwohl er der Völkerballmannschaft von South Park zum Gewinn der Weltmeisterschaft im Völkerball verhilft, ändert sich nichts an seiner Situation als wohl größter Außenseiter überhaupt. In der Folge 201 wird Pip von Robo-Streisand zu Tode zerstampft.

Timmy[Bearbeiten]

Kennzeichen: Rollstuhl, übergroßer Kopf und meistens behindert wirkendes Lächeln im Gesicht

Timmy ist ein körperlich behinderter Junge, welcher am Anfang der vierten Staffel zur Klasse stößt. Er hat neben einer körperlichen Behinderung eine angeborene Sprachstörung und kommuniziert überwiegend durch den Ausruf seines Namens in Form von „TIMMÄÄHHH!!!“. In einigen Episoden verwendet er auch den Satz „Lügen bringen Schande“ (im Englischen „Living a lie“). Seine Eltern, Richard und Helen, sind in Alle Macht den Drogen! zu sehen und leiden offensichtlich unter derselben Behinderung. In dem ebenfalls behinderten Jimmy sieht er zunächst seinen größten Feind und Konkurrenten, im weiteren Verlauf der Serie schließen beide jedoch Freundschaft.

Die Vorsitzenden des Fernsehsenders Comedy Central wollten Timmy ursprünglich nicht zulassen. Möglich war die Darstellung nur durch die soziale Integration in die Gruppe, die ihn wie ein normales Mitglied behandelt. Tatsächlich beweist er im Laufe der Show nicht nur Charakter, sondern auch Intelligenz und Verantwortung.

Tweek Tweak[Bearbeiten]

Kennzeichen: blonde, struppige Haare, dunkelgrünes, falsch zugeknöpftes Hemd, violette Hose, angespannter Gesichtsausdruck mit Tics und Zittern

Die Tweaks betreiben einen Kaffeeladen und geben ihrem Sohn täglich große Mengen Kaffee zu trinken. Dies ist unter anderem der Grund dafür, dass Tweek sehr zappelig und nervös wirkt und unter Verfolgungswahn leidet. Er ist stets sehr angespannt, zwinkert immerzu und spricht meist nur sehr kurze Phrasen. Seine Eltern sind allerdings nicht von der Meinung abzubringen, dass das Hyperaktivitätssyndrom ADS für seinen Zustand verantwortlich sei. Auch ansonsten haben seine Eltern sehr fragwürdige Erziehungsmethoden. Tweeks typischer Ausruf (oder viel mehr Schrei) ist: „Ich halt' den Druck nicht aus!“

In der sechsten Staffel wird Tweek, nachdem Butters als offizieller Kenny–Nachfolger gefeuert worden ist, zeitweise zum vierten Freund der Gruppe.

Wendy Testaburger[Bearbeiten]

Kennzeichen: schwarze, lange Haare, violette Jacke und Mütze

Wendy ist eines der hübschesten, intelligentesten und fleißigsten Kinder der Klasse. Dennoch oder auch gerade deswegen erscheint sie etwas eingebildet und ist anscheinend auch recht wohlhabend. Sie ist immer wieder mit Unterbrechungen Stans Freundin und wird sehr leicht eifersüchtig. Jedoch hat sie ihn nicht einmal küssen können. Stan muss nämlich in Anspielung daran, dass Kinder sich in diesem Alter üblicherweise noch nicht mögen oder lieben, jedes Mal, wenn Wendy und er dies versuchen, kotzen.

Bebe Stevens ist ihre beste Freundin.

Wendys ständiger Gegenspieler ist Cartman, dem Wendys Beliebtheit offenbar nicht passt.

Clyde Donovan[Bearbeiten]

Clyde, meist bekleidet mit einem roten Pullover, ist ein schüchterner Junge. Nachdem Cartman in der Folge 4 Klasse! ein Lied gesungen hat, wie schön die dritte Klasse doch gewesen sei, bricht Clyde in Tränen aus, ein Wesenszug, der sich durch die gesamte Serie zieht, so etwa, als er kurzzeitig Cartmans Nachfolger als Fettarsch wird und diesem nach seiner Rückkehr aus dem Gefängnis weinend um den Hals fällt.

Einen weiteren großen Auftritt hat er in der Folge Bebes Brüste bringen Krieg. Er ist einer der ersten, dem auffällt, dass Bebe „cool“ sei. Im weiteren Verlauf streitet er mit Kyle um das Recht Bebe zu zeigen, wie man Steine auf Autos wirft, im Laufe dessen bekommen beide „affenartige“ Züge. Er meldet sich sogar freiwillig seinen Aufsatz „Warum Bebe die coolste Person aller Zeiten ist“ vorzulesen. Auch die Moral am Ende wird von ihm formuliert: „Lass nie wieder Titten zwischen uns kommen.“

Ansonsten ist Clyde, der oft an der Seite von Butters zu sehen ist – etwa in Cartman Land, wo die beiden als erste Besucher ins Cartmanland dürfen – eher eine stille Nebenfigur, die nicht wirklich an den Unternehmungen der vier Freunde interessiert ist. So kann es des Öfteren auch vorkommen, dass er sich stattdessen lieber mit einem Playboy-Magazin beschäftigt als ihnen zu helfen. Auf Cartmans Wahlkampf in Wähl oder stirb! reagiert er mit: „Was wollt ihr?“ ebenso trocken wie so oft in der Serie, zum Beispiel in der Folge Die Rückkehr der Gefährten des Rings zu den zwei Türmen, wo er Stan, Kyle und Cartman mit dem gleichen Spruch empfängt. Auch bei der Wahl zum Kenny-Nachfolger entgegnet er „Und wenn wir nicht euer Freund werden wollen?“ oder, als er ausscheidet, „Ihr seid doch total behämmert“. Er ist zumeist ein Mitläufer, möchte jedoch wenig mit dieser Gruppe zu tun haben.

Weiterhin erwähnenswert ist, dass er eine Hauptrolle in der Folge Lice Capades einnimmt. Zum ersten Mal sah man ihn ganz kurz nach dem Vorspann in Wie werde ich ein Kampfkoloss. Zum ersten Mal mit Namen angeredet wurde er von Cartman in Damien, wo er eine Geburtstagsfeiereinladung erhält.

Craig Tucker[Bearbeiten]

Kennzeichen: Blaue Mütze mit gelbem Bommel, darunter schwarze Haare, blaue Jacke und schwarze Hose

Craig ist ein Klassenkamerad von Stan und den Jungs, der jedoch zu meist von ihnen genervt ist. Ihm ist in der Regel alles egal, so dass er sich nicht um irgendwelche spannenden Geschichten oder Abenteuer der Jungs kümmert. Er legt sozusagen gewissermaßen eine „Nullbockstimmung“ an den Tag und leiert das Meiste, was er sagt, nur dahin. So zeigt er deswegen auch jedem, der ihn stört, spontan den Mittelfinger. Dieselbe Eigenheit hat auch der Rest seiner Familie. Er ist Stammpatient bei Mr. Mackey und musste, von den Jungs angestachelt, einen Kampf mit Tweek austragen.

Craig gilt teilweise als Schläger und ist einer der stärksten Jungen der Klasse, andererseits ist er eigentlich sehr ruhig und gelassen.

Token Black[Bearbeiten]

Kennzeichen: Token ist schwarz und trägt ein lila T-Shirt mit einem „T“ darauf

Das Wort „Token“ steht für „Quotenschwarze“ in Filmen. Tokens Familie ist sehr reich. Er ist das einzige schwarze und reiche Kind in South Park und muss vor allem wegen Cartman gegen Klischees ankämpfen: „Token, Du bist ein Neger! Neger können Bass spielen!“ Er wird jedoch nicht diskriminiert. Einmal überzeugt er mit einer professionellen Werbebroschüre für South Park viele reiche schwarze Stars, nach South Park zu ziehen. Doch das gefällt den Einwohnern South Parks nicht, und zwar – von Mr. Garrison abgesehen – nicht wegen der Hautfarbe der neuen Nachbarn, sondern wegen ihres Reichtums, sodass sie beschließen, die Neulinge zu vertreiben. Token erkennt, dass seine Klassenkameraden ihn gar nicht diskriminieren wollten, sondern dass es ganz normal ist, angemacht zu werden, weil man arm wie Kenny, ein Jude wie Kyle, ein Fettarsch wie Cartman oder eben ein reicher Schwarzer wie er selbst ist.

Bebe Stevens[Bearbeiten]

Kennzeichen: blond gelockte Haare, rote Jacke und grüne Hose

Bebe Stevens besucht dieselbe Klasse wie die anderen Kinder und ist Wendys beste Freundin. Sie hilft ihr, wenn sie Probleme hat, sei es nun durch aufmunternde „Frauengespräche“ oder durch ihren umfangreichen Schminkkoffer, da sie sehr auf ihr Aussehen bedacht und ständig hinter Jungs her ist. In der Folge Bebes Brüste bringen Krieg spielt sie das einzige Mal die Hauptrolle: Sie ist das erste Mädchen in der Klasse, dem Brüste wachsen, was dazu führt, dass alle Jungs hinter ihr her sind und sich wie Affen benehmen. Selbst ihre besten Freundinnen wenden sich von ihr ab und beschimpfen sie als Schlampe. Sie will sich schließlich die „verdammten Dinger“ sogar wegoperieren lassen, löst das Problem dann aber, indem sie es kaschiert.

Ike Broflovski[Bearbeiten]

Kennzeichen: Strampelanzug, in Kindergarten grünes T-Shirt mit Segelboot drauf, sieht aus wie ein Mülleimer mit Deckel

Ike ist Kanadier und hat das gleiche Aussehen wie alle Kanadier in South Park. Er wurde von Kyles Eltern adoptiert. Bevor er zur Adoption freigegeben wurde, hieß er Peter Gins. Da er zu Unrecht stets als überdurchschnittlich intelligent gilt, was sich zu einem Running Gag entwickelt hat, wird er vorzeitig in den Kindergarten geschickt. In Wahrheit nämlich macht er meist Aussprüche wie: „Ich mag keine Medizin.“ In der Folge Blöder die Kanadier nie klingen! wird er von seinen richtigen Eltern, Harry und Elise Gins, in sein Heimatland Kanada zurückgebracht, wenn auch nur kurz.

In der Folge Schuljungen-Report wird der Running Gag, er sei bereits so klug und erwachsen, auf die Spitze getrieben, als er und seine Vorschullehrerin sich ineinander verlieben. Ihre Beziehung wird von der Polizei jedoch nicht als Verbrechen angesehen, da die Lehrerin sehr hübsch und jung ist.

Hungriger Hugo[Bearbeiten]

Kennzeichen: kleiner, abgemagerter und „wilder“ Afrikaner, der nur in einer Klicksprache zu reden vermag

Hugo (engl. „Starvin' Marvin“) ist ein äthiopischer Junge, der von Cartman, Stan, Kyle und Kenny im Rahmen eines Hilfsprogramms adoptiert wird, weil es dafür eine Uhr als Prämie gibt. Hugos Nachname dürfte wie der seiner Eltern Klik-Klik-Dirk (sprich: Klik-Klik-Dörk, Anspielung auf die Klicksprachen einiger afrikanischer Ureinwohnerstämme) lauten. Hugo wird in South Park ein erschreckender Eindruck der amerikanischen Überfluss- und Wegwerfgesellschaft geboten. Er wird zum Held seines Stammes, da er mit einem Flugzeug voller toter genetisch manipulierter Killer-Truthähne aus South Park zurückkehrt. In einer späteren Folge findet Hugo ein herrenloses Raumschiff, dessen Alien-Pilot in Afrika von einem Löwen gefressen wurde. Trotz vieler Widerstände (christliche Missionare und Sally Struthers) gelingt es Hugo mit Hilfe der Jungs aus South Park, seinen hungernden Stamm von der afrikanischen Wüste zum grünen Heimatplaneten dieser Aliens (der Makla oder Markla) umzusiedeln.

Dog Poo[Bearbeiten]

Kennzeichen: ungepflegtes Äußeres, was der Grund für seinen Namen „Dog Poo“ sein wird, was übersetzt „Hundescheiße“ bedeutet

Er hat in nur einer Folge eine Sprechrolle und zwar, als die verbliebenen drei nach dem zeitweise länger andauernden Verlust von Kenny einen neuen Freund „casten“, um die Lücke zu schließen. Er erinnert stark an die Figur Pig Pen aus der Zeichentrickserie Die Peanuts.

Weitere Figuren[Bearbeiten]

Veronica Crabtree †[Bearbeiten]

Mrs. Crabtree ist die Busfahrerin in South Park. Ihr Motto lautet „Hinsetzen, Klappe halten!“, generell drückt sie sich vulgär und laut aus. Sie sieht sehr ungepflegt aus und hat einen Vogel in den Haaren sitzen. Sie stirbt in Cartmans unglaubliche Gabe als Opfer eines Serienkillers, nachdem sie schon lange nicht mehr in der Sendung zu sehen war. In einer weiteren, früheren Episode geht sie eine Liebschaft mit einem Truckfahrer ein und vergisst dabei völlig, dass ihr Bus voller Kinder an einer Klippe hängt und jeden Moment abstürzen könnte. Außerdem wird sie aufgrund ihrer ganzen Erscheinung noch in derselben Folge als Comedy-Talent entdeckt, was ihr aber überhaupt nicht passt. Sie wird mit den Worten: „Sie war nur eine Nebenrolle. Die Zuschauer werden sie nicht vermissen.“ verabschiedet.

Schwester Gollum[Bearbeiten]

Schwester Gollum („Nurse Gollum“) ist die Krankenschwester in South Park. Sie fällt dadurch auf, dass ein Fötus aus ihrer linken Schläfe herausragt. Sie trat das erste Mal in der Folge Schöner wär ´ne Warze auf. Kyles Mutter wollte darauf eine Demonstration veranstalten, um an Menschen mit Föten am Kopf zu erinnern, nur wollte Schwester Gollum unglücklicherweise alles, außer Aufmerksamkeit erregen. Sie scheint trotz des Handicaps (welches ihr allerdings nichts auszumachen scheint), einen sehr freundlichen und vernünftigen Charakter zu haben. Sie wurde in der deutschen Synchronisation von Dolly Buster gesprochen.

Mr. Hankey[Bearbeiten]

Mr. Hankey ist eine Weihnachtsfigur in South Park. Er ist ein Stück Kot, das stets eine Weihnachtsmütze trägt und mit seiner Familie (alkoholsüchtige Frau und drei Kinder) in der Kanalisation lebt. Sein bester Freund ist Kyle. Vergeblich versucht Mr. Hankey, das Weihnachtsfest neu aufblühen zu lassen. Tritt Mr. Hankey in Erscheinung, so erklingt des Öfteren die charakteristische Begleitmusik „Mr. Hankey, der Weihnachtskot“. Er hat magische Kräfte, die auf den gewaltigen Massen des Inhaltes der Kanalisation basieren. Zunächst glaubt niemand außer Kyle an ihn.

Herbert Garrison[Bearbeiten]

Mr. Garrison ist der homosexuelle, perverse, schizophrene und rassistische Grundschullehrer der Kinder. Er kehrte nach kurzer Pause zurück, weil er seine Homosexualität leugnete und auf seine Fingerpuppe Mr. Zylinder (engl. „Mr. Hat“) übertrug. Diese Puppe wurde zeitweise durch Mr. Zweig (engl. „Mr. Twig“) ersetzt, bis Mr. Zylinder schließlich „zurückkehrte“. Mr. Zylinder ist die böse Seite von Mr. Garrison. Er spricht aus, was dieser nur zu denken wagt. Außerdem kann die Puppe durchaus selbstständig handeln, sie schlägt sich mit anderen Lehrern, hilft Mr. Garrison und Chefkoch aus dem Gefängnis und ist Mitglied beim Ku-Klux-Klan. Das Aussehen der Puppe besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit der Symbolfigur des Uncle Sam, Bart und Zylindermuster sind geringfügig geändert. In der Zeit, in der Mr. Garrison seine Homosexualität leugnete, wurde er häufig von den Einwohnern der Stadt (v.a. von Jimbo) als schwul bezeichnet. Daraufhin entgegnete er stets, dass er Schwule hasse, bis er sich endlich seine Homosexualität eingestand.

Als Mr. Garrison seine Homosexualität eingesteht, wird er entlassen und muss die Kindergartenkinder unterrichten. Als die Jungen die vierte Klasse erreichen, darf Mr. Garrison sie nach dem Tod ihrer alten Lehrerin wieder unterrichten, da seine Homosexualität nun gesetzlich toleriert werden muss. Um durch die Ausnutzung dieses Gesetzes gegen die Diskriminierung von Homosexuellen ein Schmerzensgeld zu bekommen, engagiert sich Garrison einen neuen (menschlichen) Assistenten, Mr. Sklave (engl. „Mr. Slave“), der zu diesem Zeitpunkt sein Lebenspartner ist, und legt dabei die Figur des Mr. Zylinder ab. Zu Beginn der neunten Staffel unterzieht sich Mr. Garrison einer Geschlechtsumwandlung und ist nun Mrs. Garrison. Mr. Sklave trennt sich daher wieder von ihm beziehungsweise ihr und beginnt wenig später eine Beziehung mit Big Gay Al. In Mrs. Garrison erwacht nun wieder der Schwulenhass, weil sie ja nun selbst wieder über Homosexuelle herziehen kann. Mrs. Garrison, die dabei auf den Namen Janet hörte, ist dennoch zunächst als Lesbe wieder homosexuell geworden, da Männer laut ihr nur das „Eine“ wollen würden. Nach einem Traueranfall darüber, dass sie jedoch weder Mann noch Frau ist, da sie nicht schwanger werden konnte, hat sie sich jedoch in der zwölften Staffel wieder zu einem Mann umoperieren lassen. Dazu wurde ein Penis aus Stammzellen gezüchtet und aus Mrs. Garrison wurde wieder Mr. Garrison. Welche sexuelle Orientierung Mr. Garrison nun hat, ist noch nicht ersichtlich.

In der jedes Jahr wiederkehrenden Weihnachtsfolge wünscht sich Mr/s. Garrison als Running Gag: „Können wir nicht alle Mexikaner rausschmeißen?“, woraufhin die Bürgermeisterin ihn/sie stets zurechtweist.

Jerome „Chefkoch“ McElroy Junior †[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[3]
Chocolate Salty Balls (PS. I Love You) (Jerome McElroy als Chef)
  UK 1 26.12.1998 (13 Wo.)

Kennzeichen: Chefkochmütze, rotes T-Shirt, blaue Hose, weiße Schürze

Der ursprünglich aus Schottland stammende afroamerikanische Koch in der Schulkantine ist häufiger Ansprechpartner der Jungs bei Fragen und privaten Problemen. Dabei muss er häufig delikate Themen angehen, die eigentlich von den Eltern der Kinder behandelt werden müssten, z. B. zur sexuellen Aufklärung. In der Regel begrüßt Chefkoch die Kinder mit einem einfachen Spruch: „Hallo Kinder“, und sie antworten ihm „Hallo Chefkoch“. Chefkoch fragt sie fast immer „Wie geht es euch?“, und sie antworten ihm in fast jeder Folge „Schlecht!“. Chefkoch genießt aber großes Vertrauen bei den Jungs. Da er selbst ein großer Frauenverführer und sexuell sehr aktiv ist, steht er den Kindern, wenn auch widerstrebend, auch bei heiklen Fragen meist Rede und Antwort. Oft gibt „Chefkoch“ seine Antworten in Liedform zum besten, nicht immer hundertprozentig zum Thema passend. Nebenbei betreut Chefkoch auch als Coach die South Park Cows, die Völkerball- und Footballmannschaft South Parks. Im Original wird „Chefkoch“ vom bekannten amerikanischen Soulsänger Isaac Hayes gesprochen. In einer Episode bekennt er sich zum Islam und nennt sich in dieser Folge Abdul Mohammed Jabar Rauf Kareem Ali. Zuvor war auf seiner Schürze „Chef“ zu lesen, nun brauchte er einen Gehilfen mit einem Schild, damit sein nun um einiges längerer Name immer noch komplett lesbar blieb. Er stirbt, indem er eine Klippe hinunterstürzt und dort von einem Bären gefressen wird.

Hayes, Mitglied von Scientology, kündigte im März 2006 überraschend seinen Vertrag, nachdem in einer „South Park“-Folge die Scientology-Sekte kritisch thematisiert worden ist. In der Folge The Return of Chefkoch bereiteten die South-Park-Macher der Figur daraufhin einen recht ungewöhnlichen Abschied. In dieser Folge tritt Chefkoch dem „Super Abenteuer Club“ bei, einem Verein, der sich, wie bald klar wird, hauptsächlich mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern beschäftigt. Dort wird er einer Gehirnwäsche unterzogen und scheint bei dem Versuch der Kinder, ihn zu retten, ums Leben zu kommen. In der letzten Szene der Episode sieht man Chefkoch dann doch in einer Gestalt, die als Parodie der Star-Wars-Figur Darth Vader zu verstehen ist, wieder „auferstehen“. Dadurch wurde die Möglichkeit einer Rückkehr der Figur offen gelassen, jedoch ist Hayes mittlerweile verstorben. Zum Entstehungszeitpunkt dieser Episode war Hayes bereits aus der Produktion ausgeschieden. Die Dialoge des Chefkochs bestehen deshalb aus zusammengeschnittenen Wortfetzen vergangener Episoden. Dadurch konnte die Figur noch ein letztes Mal auftauchen, ohne unmittelbar von Isaac Hayes synchronisiert worden zu sein. Auch der „Super Abenteuer Club“, an den Chefkoch „verloren“ geht, ist wohl als Anspielung auf die Scientology-Sekte zu verstehen.

Unter dem Namen „Chef“ hatte die Figur Jerome McElroy einen von Isaac Hayes gesungenen Nummer-eins-Hit. Die Single Chocolate Salty Balls (PS. I Love You) stieg im Dezember 1998 in die UK-Charts und hielt sich dort 13 Wochen, davon fünf Wochen an der Spitze.

Jesus[Bearbeiten]

Kennzeichen: lange Haare, Bart, Heiligenschein, Art Toga, Sandalen

Jesus hatte eine eigene TV-Show namens „Jesus und seine Kumpels“ (engl. „Jesus and pals“) im „Offenen Kanal“ von South Park und war zu Beginn regelmäßig in der Serie zu sehen. Er ist sehr offen und sucht immer nach neuen Ideen, die Leute zu überraschen. So versuchte er den Menschen zu helfen, bis er in der sechsten Staffel an Weihnachten von Irakern erschossen wird. In Episode 100 taucht er allerdings wieder auf, er ist kurz in einer Menschenmasse zu sehen. Seitdem ist er nur noch gelegentlich in der Serie zu sehen, tritt jedoch immer wieder auf, wenn man ihn braucht. Er gewann zudem auch den legendären Boxkampf gegen Satan, welcher den Kampf jedoch manipulierte. Er schaffte es auch, Gott am Silvesterabend 1999/2000 auf die Erde zu holen.

In der Osterfolge 2007 erscheint er ein weiteres Mal, diesmal direkt im Vatikan, um klarzustellen, dass das Amt des Papstes einem Kaninchen zusteht. In derselben Folge verlangt er von Kyle, ihn zu töten, damit er außerhalb des Gefängnisses, in dem die beiden sich befinden, auferstehen und so den Staatsstreich im Vatikan aufhalten kann. Zunächst weigert sich Kyle, weil er Jude ist und keine Lust auf die Anspielungen und Sticheleien Cartmans hat, dass es wieder ein Jude war, der Jesus getötet hat. Doch nach einiger Überredungsarbeit von Jesus gelingt es dann schließlich doch, den Jungen zum Mord an ihm anzustiften.

Satan[Bearbeiten]

Kennzeichen: rote Haut, muskulöser Körper, zerrissene Hose mit Schädel als Gürtelschnalle, Hufe als Füße, Bart, gelbe Augen, gelbe Hörner

Satan tritt das erste Mal in der Folge Damien der ersten Staffel auf. In dieser Folge tritt er gegen Jesus im Ring an und verliert absichtlich, gewinnt aber eine Menge Geld, da er als einziger in ganz South Park auf Jesus wettete. In der ersten Staffel wird er als gerissen und dämonisch charakterisiert. In den späteren Staffeln sowie im Film tritt er jedoch als „Herrscher der Hölle mit einem weichen Kern“ auf. Satan ist homosexuell und hatte auch eine Beziehung mit Saddam Hussein, von dem er sich jedoch missverstanden und sexuell ausgenutzt fühlte. Nachdem Satan nicht weiter weiß, holt er sich Rat bei Gott, der ihm daraufhin empfiehlt, mit Saddam Schluss zu machen. Für die räumliche Trennung wird Saddam in den Himmel verbannt.

In einer anderen Folge versucht er mit einer Armee von Dämonen, den Himmel zu erobern, was schließlich nur dank Kennys (zweifachem) Tod und durch die goldene PSP vereitelt werden kann.

Er hat einen achtjährigen Sohn namens Damien, der in der gleichnamigen Folge auftrat. Satan wohnt in einem Haus am Lavasee mit eigenem Steg und gibt regelmäßig Barbecues für seine Freunde.

Officer Barbrady[Bearbeiten]

Kennzeichen: Polizeiuniform, Sonnenbrille und dämlicher Gesichtsausdruck

Officer Barbrady ist ein völlig verblödeter Polizist, der lange Zeit die gesamte Polizeikraft in South Park darstellte. Es stellt sich heraus, dass er Analphabet ist, jedoch lernt er noch in derselben Folge Lesen. Barbrady beobachtet oft Verbrechen, lässt sie aber geschehen, kommentiert sie sogar oft mit „Weitergehen Leute, hier gibt es nichts zu sehen!“ oder auch „Weitermachen!“, ohne irgendetwas zu unternehmen. Parallelen zu Chief Wiggum aus der Serie Die Simpsons sind nicht zu übersehen. Ein Beispiel seiner Arbeit: Barbrady erläutert dem verdächtig wirkenden Mr. Garrison den besten Platz für einen Scharfschützen. Kenny wird von Mr. Garrison erschossen, wobei dieser eigentlich Kathy Lee Gifford treffen wollte. Kenny wird von der Fahnenstange aufgespießt und rutscht hinunter. Als Barbrady später direkt an der Fahnenstange vorbeiläuft, um Mr. Zylinder festzunehmen, da letzterer das Attentat eigentlich geplant hatte, kommentiert er den Vorfall nur mit: „Sie hatten Glück, dass niemand verletzt wurde.“ In der Folge Widerstand ist zwecklos zeigt er jedoch auch eine vernünftige Seite, da er Cartman belehrt, dass er niemanden töten darf, nur weil sein Trapper Keeper gestohlen wurde. Auch scheint er mit banaler Polizeibrutalität durchaus vertraut zu sein, er empfiehlt und zeigt dem vorübergehenden „Sheriff“ Eric Cartman, dass es viel effektiver ist, den Leuten auf den Schädel und nicht auf die Kniescheiben zu schlagen, da sie so viel schneller zu Boden gehen. Barbrady Traumberuf ist Polizist, da er in seiner Kindheit von seinem Vater und seinem Onkel Charles missbraucht wurde.

Jimbo Kern & Ned Gerblansky[Bearbeiten]

Jimbo ist Stans Onkel und der ältere Bruder von Randy. Ned ist Jimbos bester Freund aus dem Vietnamkrieg und zudem ein Kriegsinvalide. Durch seine eigene Granate verlor er einen Arm. Seine Stimme verlor er durch ständiges Rauchen. Die beiden sind leidenschaftliche Jäger; bevor sie ein harmloses Reh oder ein süßes Häschen brutal mit einer meistens unangemessen großkalibrigen Waffe erlegen, rufen sie oft laut „Es kommt direkt auf uns zu!“. So können sie die Naturschutzgesetze umgehen, indem sie sich auf Selbstverteidigung berufen. Als diese Regelung nicht mehr gilt, benutzen sie den Vorwand, die Anzahl der Tiere zu minimieren, um sie vor dem Aussterben zu bewahren. Außerdem sind sie überzeugte Patrioten, besitzen einen Waffenladen namens Jimbo's Guns und hatten auch schon eine eigene Fernsehsendung namens Hunting and Killing.

Bürgermeisterin McDaniels[Bearbeiten]

Sie ist nur um das gute Image ihrer selbst und das der Stadt bemüht, eher inkompetent, machtbesessen und braucht immer ihre zwei Assistenten um sich. Es gibt auch (sehr direkte) Hinweise auf eine Kooperation mit der japanischen Mafia. McDaniels wurde zu Beginn der Serie des Öfteren sowohl mit Officer Barbrady als auch mit ihren Assistenten bei sexuellen Handlungen ertappt. Sie war vermutlich auch eine der Frauen, die schon mit Ms. Cartman geschlafen haben.

Mr. Mackey[Bearbeiten]

Mr. Mackey ist der Vertrauenslehrer und daher oft mit den Problemen der Kinder beschäftigt. Er beendet oft Sätze mit dem Ausspruch „m'kay“ (in späteren Folgen der deutschen Fassung „klar“), worauf sich sein Name zurückführen lässt. Wegen seiner zu eng gebundenen Krawatte ist Mr. Mackeys Kopf überdimensional angeschwollen. Im Film versucht er, die „missratenen“ Kinder zu heilen und erfindet einen unglaublich kreativen Song.

Mr. Mackey engagiert sich leidenschaftlich gegen Drogen, verliert dadurch allerdings vorübergehend seinen Job und beginnt daraufhin selbst Drogen zu nehmen. Dabei lernt er auch seine große Liebe, ein Hippiemädchen kennen, kommt von den Drogen los, wird aber von Schlägern (einer Comicversion des „A-Teams“) im Auftrag der Lehrerschaft entführt und sieht seine Geliebte nie wieder. In Hundemelken hat er eine Beziehung mit der Grundschullehrerin der vier Jungs, Mrs. Chocksondik.

Diane Choksondik †[Bearbeiten]

Ms. Choksondik ist in der vierten Klasse die neue Klassenlehrerin von Stan, Kyle, Cartman und Kenny. Ihr auffälligstes Merkmal sind ihre großen, herabhängenden Brüste. Wenn Sie ihre Arme nach oben hebt, hebt sich auch ihr Pullover ein Stück und die Enden ihrer Brüste scheinen hervor. Sie kommt aus Denver und gilt allgemein als strenge Lehrerin, kommt aber zunächst nicht mit den frechen Kindern klar, weswegen sie Rat bei Mr. Garrison sucht. In der Folge Hundemelken hat sie eine Beziehung mit dem Grundschulpsychologen Mackey, in Professor Chaos stirbt sie.

Ihr Name ist homophon zu „chokes on dick“, eine von den Machern der Serie gewollte Ähnlichkeit.

Dr. Alphonse Mephisto[Bearbeiten]

Mephisto ist ein verrückter Gentechniker, der immer mit einem undefinierbaren stummen Wesen namens Kevin auftritt. Häufig versucht er, Tiere auf gentechnischem Wege zu verbessern, indem er ihnen zusätzliche Ärsche anzüchtet. Er ist überzeugt, dass ein Wesen mit mehreren Ärschen allen anderen Wesen überlegen sei. Zudem hat er einen Gehstock, auf dem sich ebenfalls ein Gesäß befindet. Er ist Mitglied in der „National Association of Marlon Brando Look-Alikes“ (NAMBLA), einem Verein von Marlon Brando-Doppelgängern. Dies hängt damit zusammen, dass die Figur auf Dr. Moreau (im Speziellen aus der John-Frankenheimer-Verfilmung von 1996) basiert, der wie Dr. Mephisto auch von einer kleineren Version seiner selbst begleitet wird und zudem von Marlon Brando gespielt wurde.

Shelly Marsh[Bearbeiten]

Shelly ist Stans gewalttätige, zahnspangentragende ältere Schwester. Sie duldet es nicht, wenn sich ihr Bruder über sie lustig macht und verprügelt ihn regelmäßig. In einer Folge, in der sie auf Cartman aufpassen soll, hat sie eine Beziehung mit einem erwachsenen Gitarrenspieler namens Skyler, der auch später bei den „Fürsten der Finsternis“ spielt. Dieser macht aber mit ihr Schluss, da sie ihn nicht „ranlassen“ will. Mit Cartman rächt sie sich an ihm am Ende der Folge.

Marvin „Opa“ Marsh[Bearbeiten]

Stans Opa väterlicherseits ist Mittelpunkt einiger Folgen, in denen die Probleme von (und mit) alten Menschen thematisiert werden. Der neurotische Rentner, der seinen Enkel Stan immer „Billy“ nennt, versucht häufig, seinem Leben ein Ende zu bereiten und seine Mitmenschen dazu zu bringen, ihm dabei behilflich zu sein. Ansonsten fällt er hin und wieder durch seine ausgeprägten nationalistischen Neigungen auf. Er ist eine Quelle blöder Weisheiten für die vier Jungs.

Terrance und Phillip[Bearbeiten]

Terrance und Phillip sind ein kanadisches Comedy-Duo mit einer eigenen Fernsehserie. Ihr Aussehen erinnert an Mülleimer mit Klappdeckel und ist typisch für alle Kanadier der Serie. Ihre Sendung besteht fast nur aus Furzorgien und Fäkalhumor und entstand, als manche Leute behaupteten, dass South Park nur aus Furzwitzen bestehe, was Trey Parker und Matt Stone als Gag umsetzten. Terrance und Phillip ist die Lieblingssendung aller Jungen in South Park, was den Eltern der Kinder nicht gefällt, da sie ihnen schlimme Schimpfwörter beibringt.

Towelie[Bearbeiten]

Towelie ist ein lebendes und sprechendes sowie Marihuana rauchendes Handtuch, dessen Existenz auf Militärexperimente zurückgeht. Seine Bestimmung ist es, Leute über die Benutzung von Handtüchern zu informieren. Es erscheint erstmals in der achten Episode der fünften Staffel. Es fällt vor allem dadurch auf, dass es den Einwohnern von South Park Ratschläge bezüglich Handtüchern gibt („Don't forget to bring a towel“) und stets auf der Suche nach dem nächsten Trip ist („Well, I'm gonna get a little high“). Im Verlauf der Folge wird es Gegenstand einer Auseinandersetzung zwischen der Army und Tynacorp, in die Cartman, Kenny, Stan und Kyle hineingezogen werden. In der Folge Viel Frottee um nichts spielt es die Hauptrolle. Es schreibt eine Autobiographie und muss sich, um sie zu verkaufen, als Mensch verkleiden, was im Allgemeinen etwas an Michael Jacksons Karriere erinnert. Als herauskommt, dass es ein Handtuch ist, wird ein Lynchversuch gestartet. Dieser wird jedoch unterbunden, da es eine von Oprah Winfreys Vagina und After gestartete Geiselnahme beendet.

Tuong Lu Kim[Bearbeiten]

Er ist der chinesische Besitzer des Lokals „City-Wok“. Sein Akzent geht teilweise in der deutschen Übersetzung und Synchronisierung verloren, durch den sich „City“ wie „shitty“, also wie „scheiße“, anhört. Im Namen seines Lokals kann dies zwar auch in den deutschen Folgen beibehalten werden: „Shitty-Fuck“ statt „City-Wok“; verloren geht allerdings „Ich hasse diese ganze Scheiße (Stadt)!“ (I hate this whole shitty (city)!). Seine Frau ist die chinesische Sängerin Wing, welche auch in einer Folge auftritt. In einer Folge wird er damit beauftragt, eine Mauer um South Park zu bauen, damit die Kinder der Stadt vor möglichen Vergewaltigern geschützt werden, die Mauer wird jedoch immer von Mongolen auf Pferden zum Einsturz gebracht.

Tuong Lu Kim wird in einigen Quellen auch Twong Lu Kim geschrieben.

Saddam Hussein[Bearbeiten]

Saddam kommt in einigen Folgen als Nebendarsteller vor und versucht einige Male, die Herrschaft über Kanada zu erlangen, wird daran aber jeweils von den vier Freunden und von Terrance und Phillip gehindert. Nachdem er in der realen Welt gestorben und nun in die Hölle gekommen ist, nimmt er eine homosexuelle Beziehung zu Satan auf, in der er „harten“ Sex von ihm möchte. Diese Beziehung scheitert allerdings bereits im Kinofilm, rafft sich in der Serie aber nochmal auf. Da Saddam versucht, den neuen Liebhaber Satans (Chris) umzubringen, weist Satan ihn ab, und entscheidet sich, zunächst keine Beziehung mehr führen zu wollen. Er schickt Saddam darauf, nach einer Bitte an Gott, in den Himmel, damit er endlich seine Ruhe hat. Doch in der Folge „Eine Leiter zum Himmel“ versucht Saddam, nun dort Massenvernichtungswaffen, getarnt als eine Schokoladenchips-Fabrik, herzustellen.

Markla[Bearbeiten]

Die Markla sind eine fiktive außerirdische, humanoide Rasse. Sie kommen in mehreren Episoden vor und spielen eine wesentliche Rolle in der Folge Hungriger Hugos Mission im All

Die Markla sind ein säkulares, friedfertiges Volk, das auf einem harmonisch wirkenden Planeten im Pferdekopfnebel lebt. Besondere Eigenschaft der Markla ist, dass sie für alle Nomen und Eigennamen das Wort „Markla“ benutzen und es trotzdem zu keinerlei Verständigungsproblemen innerhalb der Marklagemeinschaft kommt. In der Episode "Hungriger Hugos Mission im All" landet ein Markla zunächst auf der Erde, trifft dort auf drei Löwen in der arthropischen Wüste und wird gefressen. Darauf entdeckt ein äthiopischer Volksstamm das Raumschiff, mit dem der Markla gelandet ist, und Hungriger Hugo setzt zu einem Testflug an. Auf seiner Reise sammelt er zunächst die vier Jungs ein, bevor es durch ein Versehen dazu kommt, dass diese dann auf dem Planeten Markla landen.

Infolgedessen kommt es zu einer Kontroverse zwischen christlichen Missionaren, die versuchen das arthropische Volk zum Christentum zu bekehren, und den Markla, die das hungernde Volk der Arthropiker auf ihrem Planeten aufnehmen wollen, um ihnen eine Bleibe auf fruchtbarem Boden zu bieten. Es kommt zu Unstimmigkeiten, da die Markla das wirre Gerede der Erdenmenschen nicht verstehen können. Nur durch einen geschickten Schachzug von Kyle Broflovski, der es versteht, in der Sprache der Markla zu reden, kommt es zur Lösung des Problems, und die Arthropiker dürfen auf Markla bleiben, während die christlichen Missionare keine Kirchen auf dem Planeten bauen dürfen.

Catatafish[Bearbeiten]

Catatafish ist ein geistartiger, sprechender Wels, der einen Samurai-Helm und Schulterpolster trägt. In einer Flosse trägt er ein Katana, in der anderen einen Dreizack. Er hat Auftritte in zwei Episoden und wird von Trey Parker gesprochen.

Gott[Bearbeiten]

Gott kommt nur sehr selten in der Serie vor. Sein Erscheinungsbild ist eine Mischung aus Bisamratte und Yoda aus Star Wars. Er ist recht klein, hat aber eine sehr tiefe Stimme und ist laut eigener Aussage Buddhist. Er hat einen Auftritt in der am 29. Dezember 1999 ausgestrahlten Episode 47 "Are You There God? It's Me, Jesus".

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ‘The Passion of the Christ’ Fuels Antisemitism — on ‘South Park’, Jewish Daily Forward
  2. Matt Stone and Trey Parker with Larry Divney, firstamendmentcenter.org
  3. Chartdiskografie