Filippo Calandrini

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Filippo Calandrini (* 1403 in Sarzana; † 18. Juli 1476 in Bagnoregio) war ein Kardinal der Katholischen Kirche. Er war von 1447 bis 1475 Bischof von Bologna.

Calandrinis Karriere begann als päpstlicher Notar, ehe er Erzdiakon von Lucca wurde. Von August bis September 1447 war er Gouverneur von Spoleto. Sein Halbbruder Papst Nikolaus V. erhob ihn am 20. Dezember 1448 zum Kardinal der Titelkirche Santa Susanna, 1451 wechselte er zur Titelkirche San Lorenzo in Lucina. Für Nikolaus V. ließ Calandrini nach dessen Tod ein Grabmonument in der Vatikanbasilika bauen. Zweimal, 1454–1455 und 1471–1472, war er Kämmerer des Heiligen Kardinalskollegiums.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Giovanni del Poggio Bischof von Bologna
1447–1475
Francesco Gonzaga (Administrator)