Final Fantasy IV

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Final Fantasy IV
Studio Square
Publisher Square
Erstveröffent-
lichung
Super Nintendo:
JapanJapan 21. Juli 1991
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 23. November 1991

PlayStation:
JapanJapan 21. März 1997
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 29. Juni 2001
EuropaEuropa 17. Mai 2002
WonderSwan Color:
JapanJapan 28. März 2002
Game Boy Advance:
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 12. Dezember 2005
JapanJapan 15. Dezember 2005
EuropaEuropa 2. Juni 2006
Nintendo DS:
JapanJapan 20. Dezember 2007
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 22. Juli 2008
EuropaEuropa 5. September 2008
PlayStation Portable:
JapanJapan 24. März 2011
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 19. April 2011
EuropaEuropa 21. April 2011

iOS:
EuropaEuropa 28. Dezember 2012
Genre Rollenspiel
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Controller
Systemvor-
aussetzungen
keine
Medium Steckmodul (PS: CD-ROM)
Sprache Japanisch, Englisch (SNES, PS), Deutsch (GBA, iOS)
Altersfreigabe
USK ab 0 freigegeben
PEGI ab 3+ Jahren empfohlen

Final Fantasy IV ist der vierte Teil der Videospielreihe Final Fantasy von Square

Das Spiel wurde in Japan am 21. August 1991 für die Spielkonsole Super Nintendo veröffentlicht. In den USA erschien es in einer inhaltlich reduzierten und stark vereinfachten Form als „Easytype“-Version im November 1991 unter dem Namen Final Fantasy II. In Europa ist die Ur-Version Jahre später als Remake als Teil der europäischen Final Fantasy Anthology auf der PlayStation in englisch erschienen. Eine Neuauflage mit einigen Änderungen und Erweiterungen (u. a. zwei Bonus-Dungeons) erschien für den GameBoy Advance am 12. Dezember 2005 in Japan und am 1. Juni 2006 in Europa. Final Fantasy IV war das erste Spiel der Reihe für den Super-Nintendo. Inzwischen ist auch in Europa ein Nintendo-DS-Remake erschienen.

Handlung[Bearbeiten]

Die Geschichte handelt vom Dunkelritter Cecil, dem Anführer der Rotschwingen des Königreichs Baron. Das Spiel beginnt damit, dass er einen Kristall aus der Stadt Mysidia rauben muss, was ihn in einen Gewissenskonflikt stürzt. Cecil wird nun zusammen mit seinem Freund Kain vom König in das Beschwörerdorf Nebel geschickt, um dort ein Paket abzuliefern. Dieses entpuppt sich aber als Bombe, mit der der machthungrige König von Baron das Dorf auslöschen wollte. Nur das Mädchen Rydia überlebt. Cecil wendet sich nun endgültig von Baron ab.

Im Verlauf seiner Reise trifft Cecil einige Gefährten, mit denen er Baron bekämpft. Es stellt sich heraus, dass nicht der König selbst, sondern ein gewisser Golbez der wahre Bösewicht ist, der im Hintergrund seine Fäden zieht. Cecil und seine Kameraden versuchen ihn davon abzuhalten, alle vier Kristalle zu erbeuten. Dies gelingt ihnen jedoch nicht.

Die Gruppe steigt nun in die Unterwelt hinunter, wo sie auf Zwerge trifft. Unter der Erde gibt es nämlich vier weitere Kristalle, die Golbez ebenfalls erlangen will. Er glaubt, dass er mit Hilfe aller acht Kristalle den Turm von Babil aktivieren kann, der ihm den Weg zum Mond weisen soll, wo er hofft, Macht jenseits menschlichen Vorstellungsvermögens zu finden.

Golbez weiß jedoch nicht, dass sich auf dem Mond die Rasse der Lunarianer befindet, deren Planet einst vernichtet wurde. Daraufhin wollten sie auf die Erde umsiedeln, doch als sie die junge Rasse der Menschen sahen, verzichteten sie darauf, jenen ihren Planeten zu stehlen und bauten einen zweiten Mond, auf dem sie fortan lebten. Einer der Lunarianer, genannt Zemus wollte jedoch keine Rücksicht den Menschen gegenüber zeigen und sie zwecks der Umsiedlung seines eigenen Volkes auslöschen, worauf die Lunarianer ihn in einen Tiefschlaf versetzten, er aber trotzdem in der Gegenwart der Geschichte Golbez durch seinen Hass für seine eigenen finsteren Absichten kontrollieren konnte.

Höhepunkt des Spiels ist die Landung auf dem Mond und die Konfrontation mit Zemus, dessen Hass im Laufe der Zeit immer größer wurde und erwacht ist.

Charaktere[Bearbeiten]

  • Cecil: Ist zuerst ein dunkler Ritter und mit dem Kommando der Rotschwingen vertraut, er wird später zu einem Paladin.
  • Rosa: Cecils Freundin, sie ist eine starke Weißmagierin.
  • Kain: Ein Rivale und zugleich ein guter Freund Cecils, er ist Kommandant der Dragoons.
  • Rydia: Ein junges Mädchen, das im Dorf Nebel lebt, der Heimat der Beschwörer.
  • Edward: Der Prinz von Damcyan, der seinen königlichen Status ablehnt und als Barde durch die Lande zieht.
  • Tellah: Ein Weiser. Er konnte einst mächtige Zaubersprüche anwenden, doch mit dem Alter haben seine Fähigkeiten abgenommen, kehren aber zu ihm zurück.
  • Palom und Porom: Die Zwillinge sind Zauberlehrlinge aus Mysidia.
  • Edge: Der Prinz von Eblan, dem Ninjakönigreich.
  • Yang: Ein Karateka, dessen Heimat durch Barons Truppen zerstört wird.
  • Cid: Der Konstrukteur von Barons Luftschiffen. Es gefällt ihm nicht, dass diese als Waffen eingesetzt werden. Deshalb wendet er sich später von Baron ab.
  • Fusoya: Ein Lunarianer, der Cecils Gruppe die eigentliche Handlung erklärt. Er ist nur für eine kurze Zeit gegen Ende des Spiels spielbar.

Sonstiges[Bearbeiten]

Final Fantasy IV bietet elf verschiedene Charaktere, von denen jedoch nie mehr als fünf gleichzeitig spielbar sind. Jeder hat eine Spezialfähigkeit (z.B. kann Cid den Schwachpunkt der Gegner zeigen, Edge kann Gegenstände auf den Gegner werfen, usw.).

Es ist gegenüber den früheren Teilen auf dem NES hinsichtlich Erzählweise und Präsentation schon fortschrittlicher. Die Handlung hat einige überraschende Wendungen und zeigt auch persönliche Konflikte auf. Das Spiel bietet viele Sidequests, also Aufgaben, die der Spieler erledigen kann, aber nicht zwingend muss.

Es ist weiterhin das erste Spiel der Serie, bei dem das Active Time Battle System zu Tragen kommt, das in den weiteren Spielen bis Teil IX ebenfalls verwendet wird. Dabei wird jeder Spielfigur eine Aktionsmöglichkeit zugesprochen, sobald sich ein langsam füllender Balken aufgeladen hat. Dieses Prinzip gewährt einige taktische Finessen, weil die Reihenfolge vorhersehbar und mittels bestimmter Zauber auch manipulierbar ist.

Weblinks[Bearbeiten]