Findelkind

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Findelkind (Begriffsklärung) aufgeführt.

Findelkind (teilweise auch Fundkind oder Findling) ist eine Bezeichnung für ein aufgefundenes Kind, das zuvor von den Eltern oder der Mutter ausgesetzt wurde. Diese Kinder im Säuglingsalter werden oft mit der Hoffnung zurückgelassen, dass sie jemand finden und aufnehmen möge.

Findelkinder in der Mythologie[Bearbeiten]

Pharaos Tochter – die Auffindung des Mose von Edwin Long

In vielen Mythologien wird das Thema der Aussetzung von Säuglingen und Kleinkindern thematisiert. In dem biblischen Bericht von der Geburt Mose sind dieses Motiv und die Errettung des „Heldenkindes“, „Königskindes“ oder jedenfalls „Schicksalkindes“ zu finden. Weitere bekannte Beispiele sind die Kindheitsgeschichten von Ödipus, Sargon von Akkad und Kyros II. Die Aussetzung des Kindes, die in diesen Mythen oft mit einem kultischen Vergehen oder mit einem Unheilsorakel in Verbindung steht, ist im Fall von Mose in den Rahmen der vom Pharao angeordneten Tötung der männlichen Kinder der Israeliten (Ex 1,15 f. EU) eingefügt und stellt einen Versuch dar, das Kind zu retten – wie es auch in anderen Legenden des antiken Nahen Ostens der Fall ist.[1] Von einem Unheilsorakel in Verbindung mit der Geburt des Mose berichten jedoch das Targum Pseudo-Jonathan[2] und – davon wahrscheinlich abhängig – Flavius Josephus (Antiquitates Judaicae II, 205).[3]

In der römischen Mythologie wird den Findelkindern Romulus und Remus die Gründung der Stadt Rom im Jahre 753 v. Chr. zugeschrieben. Der Sage nach waren sie die Kinder des Kriegsgottes Mars und der Priesterin Rhea Silvia. Nach deren Geburt wurden die Kinder auf Befehl des Königs Amulius in einem Weidenkorb auf dem Tiber ausgesetzt. Eine vom Schreien der Kinder angelockte Wölfin (Mamma Lupa) brachte sie in ihre Höhle und säugte sie. Ein Specht brachte ihnen zusätzlich Nahrung. Schließlich wurden sie von Faustulus entdeckt, dem Hirten des Königs. Der Schweinehirt und seine Frau nahmen daraufhin die Kinder auf und zogen sie groß, ohne zu wissen, wer sie waren.[4][5]

Auch in anderen Kulturen spielen Findelkinder in mythischen Überlieferungen eine wichtige Rolle. In Malaysia markieren zwei Findelkinder den Beginn der Pasai- und der Kutai-Dynastie.[6]

Geschichte[Bearbeiten]

Antike[Bearbeiten]

In der Gesetzgebung von Lykurg und Solon wird deutlich, dass die Erhaltung und Erziehung von schwachen und verkrüppelten Kindern im Altertum nicht im Interesse des Staates lag.[7] Die Spartaner pflegten missgebildete und behinderte Kinder auszusetzen. Besonders betroffen von der Aussetzung im antiken Griechenland waren Mädchen. Sie verursachten vor allem Kosten. Ab dem zwölften Lebensjahr konnte der Hausvater sie zwar verheiraten, aber dazu war eine erhebliche Mitgift nötig. In der Regel ließ man nur das erste Mädchen am Leben. In den 600 Familien, die im zweiten Jahrhundert in Delphi registriert waren, hatten nur ein Prozent zwei Töchter.

Bei den Römern bestimmten die Familienväter allein, ob das von der Hebamme zu seinen Füßen gelegte Neugeborene, war es schwächlich oder nicht, des Lebens würdig war. Hob er das Kind auf und ließ es mit den Füßen den Boden berühren, wurde es Mitglied der Familie und der Gesellschaft. Geschah dies nicht, so verfiel es der Aussetzung auf dem Aventinischen Hügel oder an der Columna Lactaria („Milchsäule“, auch „Säuglingssäule“ genannt). Neugeborene durften kraft der Verfügungsgewalt des Familienoberhaupts (patria potestas) ausgesetzt werden. Für missgeborene Kinder sah das Zwölftafelgesetz die Aussetzung vor. Aber auch zweifelhafte Vaterschaft, soziale Not und Geburt an einem Unglückstag galten als hinreichender Grund.[8] Die Ausgesetzten konnten so von Vorbeigehenden „gerettet“ werden. Oft wurden die „Geretteten“ von ihren neuen Besitzern verstümmelt. Man nahm ihnen das Augenlicht und die Zunge oder trennte ihnen Glieder ab. So konnten sie für ihre neuen Herren möglicherweise höhere „Betteleinnahmen“ erzielen.[9][10][11]

Seneca rechtfertigte die Aussetzung und Tötung von Neugeborenen:

„Tolle Hunde bringen wir um, einen wilden und unbändigen Ochsen hauen wir nieder, ungestalte Geburten schaffen wir aus der Welt, auch Kinder, wenn sie gebrechlich und missgestaltet zur Welt kommen, ersäufen wir. Es ist nicht Zorn, sondern Vernunft, das Unbrauchbare von dem Gesunden abzusondern.“

Da im Altertum Methoden der Empfängnisverhütung weithin unbekannt blieben, war die Aussetzung oder die Tötung Neugeborener eine Form der (nachträglichen) Geburtenkontrolle, meist motiviert von prekären Lebensverhältnissen und Überlebensnot. Bisweilen war das Elend so groß, dass Eltern ihre Kinder als Sklaven verkauften und ihre Töchter zwangen, sich zu prostituieren. Bei Zwillingsgeburten nahm man an, dass die betreffende Mutter mit mehreren Männern Geschlechtsverkehr gehabt hatte. Deshalb setzte man häufig eines der beiden Kinder aus.[12]

Der lateinische Theologe Lactantius forderte während der Ausbreitung des Christentums im 4. Jahrhundert:

„Das Kind, begabt mit einer unsterblichen Seele, muss bewahrt werden. Denn Gott haucht ihnen Seelen ein um ihres Lebens, nicht um ihres Todes willen. Die Aussetzung ist ebenso sündhaft wie die Tötung.“

Nach der christlichen Ethik wurde das Aussetzen und Töten von Neugeborenen zu einer schweren rechtlichen und moralischen Verfehlung. Mit Einführung des Christentums als Staatsreligion wurden Kindesaussetzung und Tötung im Römischen Reich verboten und mit Strafen wie Blendung oder Hinrichtung geahndet.[13]

Mittelalter[Bearbeiten]

Ab dem 8. Jahrhundert ist eine öffentliche Fürsorge für Findelkinder in christlichen Ländern belegt. So ordnete der Mailänder Erzbischof Datheus an:

  • die bei der Hauptkirche ausgesetzten Säuglinge vom Kirchenvorstand aufzunehmen,
  • von Ammen zu säugen,
  • bis zu ihrem 8. Lebensjahr zu erziehen,
  • ihnen ein Handwerk beizubringen und
  • sie von der Sklaverei zu befreien.[14][15]

Im Mittelalter war es üblich, unwillkommene Kleinkinder in Findelhäuser abzugeben. Das erste Findelhaus in Mailand wurde 787 auf Veranlassung des dortigen Erzbischofs Datheus für Säuglinge und Kleinkinder eingerichtet.[16][17] Um 1200 wird in Einbeck das dortige Findelhaus als eines der ersten in Deutschland erwähnt.

Drehzylinder für die Abgabe der Kinder (Babyklappe) beim Ospedale degli Innocenti in Florenz

Die Findelhäuser waren meist kirchliche Einrichtungen und fanden in Mittel- und Westeuropa etwa seit dem 9. Jahrhundert besonders in den romanischen Ländern Verbreitung. Sie bestanden zum Teil bis in die neueste Zeit. Papst Innozenz III. verfügte im Jahre 1194, innerhalb eines Spitals in Rom ein Findelhaus mit einer besonderen Drehlade einzurichten, d. h. mit einer Klappe in der Klostermauer, so beispielsweise im Ospedale degli Innocenti („Hospital der Unschuldigen“) in Florenz. Ein kleines Kind konnte in die Klappe hineingelegt und durch Drehung des Kastens ins Innere befördert werden. Diese Babyklappen ermöglichten eine geheime Ablage der Findelkinder. Sie lösten damit auch ein innerkirchliches Problem: (Uneheliche) Kinder von Geistlichen waren der Öffentlichkeit entzogen (siehe: Zölibat).

Die Verbreitung des Familiennamens Esposito (italienisch für „ausgesetzt“) im Süden Italiens bezeugt noch heute den hohen Anteil solcher Kinder an der Bevölkerung.

Das System der Findelhäuser mit Drehlade verbreitete sich sehr stark, insbesondere in den südlichen Ländern.[18] In anderen Ländern, etwa der Schweiz, waren sie eine Ausnahmeerscheinung. In den von Pierre Dubuis untersuchten 2523 Texten des 14. bis 15. Jh. zur Situation in den Westalpen fanden sich elf Fälle, alle aus der Diözese Aosta.[19] In Genf wurden die ausgesetzten Kinder von der Boîte de Toutes-Ames aufgenommen, einer amtlichen Wohltätigkeitsinstitution. 1523 waren ungefähr 40 Kinder (davon drei Findelkinder aus jenem Jahr) in ihrer Obhut. Nach der Reformation wurden die Kinder im Hôpital général untergebracht; es waren etwa zehn pro Jahr, mehrheitlich Waisen und Uneheliche, die von ihrer Mutter hergebracht wurden (Illegitimität).[20]

Findelkinder hatten früher keinerlei Rechte und wurden oft in die Sklaverei verkauft, als Knechte auf Bauernhöfen gehalten oder in Klöster gegeben.[21]

Neuzeit[Bearbeiten]

Die Zustände in den Findelhäusern waren in Bezug auf Unterbringung, Hygiene, Ernährung und Betreuung katastrophal. In den meisten Findelhäusern starben etwa 60–90 % der ausgesetzten Kinder im ersten Lebensjahr. Im Prager Findelhaus, das 1781 gegründet wurde und in dem jährlich 3000 Kinder aufgenommen wurden, starben 50–70 % der Kinder; die Verhältnisse in dem Findelhaus waren so katastrophal, dass der Prager Landtag im Jahre 1863 die Aufhebung des Findelhauses erwog. Der französische Arzt Louis-René Villermé schlug sogar vor, an den Findelhäusern Schilder mit der Aufschrift „Hier lässt man Kinder auf Staatskosten sterben“ anbringen zu lassen.

Kaiser Napoleon I. ordnete im Jahre 1811 an, dass in allen französischen Departements Findelhäuser errichtet werden sollten. In den europäischen Hauptstädten wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts sogar 20–30 % der geborenen Kinder in Findelhäusern abgegeben. Am Beispiel der Stadt Mainz lässt sich zeigen, wie die Einrichtung eines Findelhauses mit Drehlade das Aussetzen unerwünschter Kinder erleichterte und förderte: Während in den Jahren 1791–1810 insgesamt nur 30 Kinder ausgesetzt wurden, stieg nach Napoleons Verordnung zur Einrichtung einer Drehlade die Zahl der ausgesetzten Kinder in den kommenden drei Jahren auf 516.

Ab 1700 entstanden mancherorts, als Nachfolger der Findelhäuser, die ersten Armen- und Waisenhäuser, in denen ausgesetzte Säuglinge und Kinder aufgenommen wurden sowie Unterstützung fanden. Teilweise kümmerten sich auch reiche Kaufleute und Handelsherren um die Kinder, indem sie wohltätige Stiftungen unterhielten. So entstanden die ersten Kinderheime.

In der Schweiz regelte 1848 unter anderem das Gesetz des Kantons Bern, dass der Staat die nötigen Anstalten für Findelkinder gründen und unterhalten müsse. Doch auch gemeinnützige, wohltätige und philanthropische Gesellschaften entfalteten eine rege Aktivität. Die Kinder wurden meist in Familien platziert, auch wenn einige Kantone (Appenzell Ausserrhoden, Bern, Zürich, Neuenburg) fast in jedem Bezirk ein Waisenhaus besaßen.[22][23][24][25][26]

Jüdische Findelkinder in Österreich[Bearbeiten]

Es ging hier nicht um ausgesetzte oder gefundene Kinder, sondern um – zumeist uneheliche – Kinder jüdischer Dienstmägde, Handarbeiterinnen, Fabrikarbeiterinnen und Tagelöhnerinnen, für welche die Mutter nicht sorgen konnte und welche daher ins Findelhaus kamen. Sie wurden von ihrer Mutter gleich nach der Geburt getrennt, getauft, erhielten neben dem Taufnamen auch einen anderen Zunamen, nicht den Namen der Mutter, wie es vom Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch bei unehelichen Kindern vorgesehen war. Bis zum Jahr 1843 wurden diese Namen noch zusätzlich verschlüsselt, in die Gebärhausprotokolle oft nur mit den Initialen aufgenommen. Die Sterblichkeit jüdischer Findelkinder war extrem, erschreckend hoch, wesentlich höher als bei nichtjüdischen. Sie starben zumeist schon wenige Tage nach der Trennung von der Mutter. Als Todesursache wurde „Abweichen“ (Durchfall), Lebensschwäche und dergleichen angegeben. Wollte eine jüdische Mutter ihr Kind wiedersehen, so musste sie sich zuvor taufen lassen und ihren eigenen Taufschein bei der Findelhausverwaltung vorlegen – um schlussendlich die Mitteilung zu erhalten, dass ihr Kind schon vor geraumer Zeit bei der „Pflegepartey“ in der Slowakei, in Böhmen oder in der Obersteiermark verstorben sei.

Von der Gründung des Wiener Findelhauses bis zum Jahr 1868 wurden nahezu 3000 jüdische Kinder zur Aufnahme ins Findelhaus getauft, nur ganz wenige von ihnen haben überlebt. Derartige Taufen jüdischer Kinder erfolgten freilich nicht erst seit der Gründung dieser Institution im Jahr 1784 und nicht nur im Wiener Gebärhaus beim Allgemeinen Krankenhaus, sondern in nahezu jeder Pfarre, von wo aus die Kinder zumeist von der Hebamme ins Findelhaus gebracht wurden.[27]

Heutige Situation[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Findelkinder werden heute in Kinderheime aufgenommen oder bevorzugt zu Pflegeeltern gegeben, soweit geeignete Pflegefamilien gefunden werden, da eine ständig wechselnde Betreuung der Kinder durch verschiedene Personen nachteilig ist.

Pakistan[Bearbeiten]

Die TV-Spielshow Ammaan Eamazanin als pakistanische Variante von Der Preis ist heiß verlost Findelkinder als Hauptpreis. Der Chef der Wohltätigkeits-Organisation, die den „Hauptpreis“ der Show zur Verfügung stellt, erklärte dazu: „Viele der Babys würden sterben oder von Tieren gefressen werden. Da ist es doch besser, sie bekommen auf diesem Wege ein schönes Zuhause“. Die Gewinner-Paare würden bei der Chhipa Welfare Association registriert und auf ihre Aufgabe als Eltern vorbereitet. Wenn sie zur Show eingeladen werden, ahnen sie jedoch nichts von dem möglichen Hauptgewinn, sie hoffen vielmehr auf ein Heimkino-System, eine Waschmaschine oder einen Computer.[28][29]

Rechtliches[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Findelkinder sind vom Finder spätestens am folgenden Tag der Gemeindebehörde (in der Regel über das Jugendamt) anzuzeigen (§ 24 Personenstandsgesetz (PStG)). Dort wird dann der Eintrag ins Standesregister, die Bestimmung des Geburtstages und des Namens verfügt.

Aus rechtlicher Sicht ist ein Findelkind ein Kind, dessen Familienstand nicht zu ermitteln ist und daher einen Vormund benötigt (§ 1773 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)). Die Vormundschaft regelt sich nach §§ 1773 ff BGB, ähnlich den Bestimmungen für Waisenkinder. Der Vormund, in der Praxis meist das Jugendamt als Amtsvormund (§ 1791b BGB), hat das Recht, dem Kinde einen Namen zu geben und unter anderem die Pflicht, die Eltern zu ermitteln.

Bei erfolgloser Suche erfolgt in der Regel schnell eine Adoption des Kindes. Selbst wenn Elternteile gefunden werden, ist eine Adoption wegen der Aussetzung des Kindes (siehe § 221 Strafgesetzbuch (StGB) sowie Verletzung der Erziehungs- und Fürsorgepflicht gem. § 171 StGB) auch gegen den Willen der Eltern möglich (Ersetzung der elterlichen Einwilligung durch das Vormundschaftsgericht gem. § 1748 BGB).

Ein in Deutschland aufgefundenes Findelkind gilt bis zum Beweis des Gegenteils als Kind eines Deutschen (§ 4 Abs. 2 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG)) und erhält somit die deutsche Staatsangehörigkeit.

Schweiz[Bearbeiten]

Nach Artikel 6 Bürgerrechtsgesetz (BüG) erhält auch ein in der Schweiz gefundenes Kind mit unbekannter Abstammung, Findelkind, das Schweizer Bürgerrecht. Dieses geht allerdings wieder verloren, falls während der Unmündigkeit eine Staatsangehörigkeit durch die Abstammung festgestellt wird und das Kind dadurch nicht staatenlos wird.[30]

Bekannte Findelkinder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Donald Redford: The Litterary Motiv of the Exposed Child (cf. Ex. ii. 1–10). In: Numen. 14, 1967, S. 209–228. (zit. in: J. K. Hoffmeier: Ancient Israel in Egypt. S. 136)
  2. TgPsJon. zu Ex 1–6. Englische Übersetzung durch J. W. Etheridge.
  3. Ant 201–237 (en)
  4. Bendlin Sp. 1130
  5. Beck/Walter S. 89
  6. F. Schulze: Abstammung und Islamisierung als Motive der Herrschaftslegitimation in der traditionellen malaiischen Geschichtsschreibung.
  7. F. Schiller: Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon. In: Thalia. Dritter Band, Heft 11 (1790), Georg Joachim Göschen Verlag, Leipzig, S. 30–82.
  8. Kinder (pueri, liberi). In: Lateinisches Link Lexikon. 2. Februar 2013.
  9. L. Höpfner: Deutsche Encyclopädia oder Allgemeines Realwörterbuch aller Künste und Wissenschaften. 6. Band, Barrentrapp Sohn und Wenner, Frankfurt am Main 1781.
  10. Fr. S. Hügel: Die Findelhäuser und das Findelwesen Europa´s. ihre Geschichte, Gesetzgebung, Verwaltung Statistik und Reform. Verlag Leopold Sommer, Wien 1863.
  11. F. Stadelmann: Erziehung und Unterricht bei den Römern. Verlag F. H. Schimpff, Triest 1891.
  12. H. Weber: Ausgegrenzte Kinder. Historische Streiflichter. auf: strassenkinderreport.de, November 2009.
  13. M. Baxmann: Drehladen und Findelhäuser. Die Geschichte der Kindesaussetzung. Deutschlandradio Kultur, 25. September 2009.
  14. Z. Eriksson: Über Anstaltsschäden der Kinder. In: Acta Paediatrica. Volume 4, Issue Supplement S1, April 1925, S. 7–18.
  15. Z. Eriksson: „Hospitalismus“ in Kinderheimen: Über Anstaltsschäden der Kinder. Akad. Abh.; Aus der Münchener Kinderklinik; Dir. Prof. M. v. Pfaundler, Akademiska Bokhandeln 1925.
  16. Z. Eriksson: Acta Paediatrica. Volume 4, Issue Supplement S1, April 1925, S. 7–18.
  17. M. Rieländer: Sozialwaisen – Kleinkinder ohne Familie: Auswirkungen von Hospitalismus. Für eine Zeitschrift der „Gesellschaft für Sozialwaisen“ e.V. (GeSo), Münster 1982.
  18. A. Perrenoud: Kindesaussetzung. In: Historisches Lexikon der Schweiz, 16. Dezember 2010.
  19. P. Dubuis: Enfants refusés dans les Alpes occidentales (XIVe-XVe siècle). In: Enfance abandonnée et société en Europe (XIVe-XXe siècle). 1991, S. 573–590.
  20. G. Moynier: Histoire de l'assistance des enfants trouvés, abandonnés ou orphelins dans le canton de Genève. 1860.
  21. Markus Meumann: Findelkinder, Waisenhäuser, Kindsmord: Unversorgte Kinder in der frühneuzeitlichen Gesellschaft. Wissenschaftsverlag Oldenbourg, München 1995, ISBN 3-486-56099-9, S. 180 f.
  22. A. Gavard: L'enfance abandonnée et les moyens de la protéger. 1892.
  23. Rechenschaftsbericht des Kleinen Rates an der Grossen Rat des Kantons Aargau pro 1837. (VII. Armenwesen), Aarau 1838, S. 134–143.
  24. Rechenschaftsbericht des Kleinen Rates an der Grossen Rat des Kantons Aargau für das Jahr 1840. (VII. Armenwesen), Aarau 1841, S. 177–188.
  25. A.-M. Dubler: Die Landsassenkorporation – ein Armenpflegeverband als virtuelle Gemeinde. Wie der Staat Bern im Ancien Régime die Heimatlosigkeit überwinden wollte. (PDF; 405 kB)
  26. Armenkommission 1804 – 1852. Heimatlose, Einbürgerungen, Kantonsarmenfonds, Gemeindarmengüter, Armenanstalten. 3. Auflage. Staatsarchiv Aargau, Aargau 2006.
  27. Anna L. Staudacher: Jüdische Konvertiten in Wien 1782–1914. Ein Projekt an der Österr. Akad. der Wissenschaften 2. Januar 2005.
  28. TV-Show verlost Baby als Hauptgewinn. auf: merkur-online.de, 31. Juli 2013.
  29. P. Kunz: Spiel des Lebens. Eine pakistanische TV-Show vergibt ein Baby als Gewinn. im ZDF auslandsjournal. 7. August 2013.
  30. Wortlaut des Bürgerrechtsgesetzes

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Findelkind – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Findelkind – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen