Findorff (Bremen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stadtteil von Bremen
Findorff
Häfen (Bremen) Blockland Blumenthal (Bremen) Borgfeld Burglesum Findorff (Bremen) Gröpelingen Häfen (Bremen) Häfen (Bremen) Hemelingen Horn-Lehe Huchting (Bremen) Mitte (Bremen) Neustadt (Bremen) Oberneuland Obervieland Östliche Vorstadt Osterholz (Bremen) Schwachhausen Seehausen (Bremen) Strom (Bremen) Vahr Vegesack Walle (Bremen) Woltmershausen Weser Bremerhaven NiedersachsenStadt Bremen, Stadtteil Findorff hervorgehoben
Über dieses Bild
Basisdaten  Rang 
Fläche: 4,265 km² 21/23
Einwohner: 25.872 14/23
Bevölkerungsdichte: 6.066 Einwohner je km² 3/23
Ausländeranteil: 9,7 % 16/23
Arbeitslosenquote: 15,4 % 16/23
(Stand der Angaben: 30. Juni 2005)
Koordinaten: 53° 6′ N, 8° 48′ O53.0946818.808246Koordinaten: 53° 5′ 41″ N, 8° 48′ 30″ O
Ortsteile: Regensburger Straße
Findorff-Bürgerweide
Weidedamm
In den Hufen
Stadtbezirk: West
Ortsamt: West
Website: Ortsamt West

Findorff (Plattdeutsch Findörp) ist ein Stadtteil von Bremen und gehört zum Bremer Stadtbezirk West.

Geografie und Ortsteile[Bearbeiten]

Findorff liegt direkt nördlich vom Stadtzentrum von Bremen und ist vom Zentrum nur durch den Bremer Hauptbahnhof und die mehrfach getunnelten Gleisanlagen getrennt. Die benachbarten Stadtteile sind im Nord-Osten Horn-Lehe mit der Universität, im Osten Schwachhausen, im Süden Mitte und im Westen Walle.

Regensburger Straße[Bearbeiten]

Gesamtfläche: 60,7 ha, Bevölkerung 2007: 6.989

In dem nach der gleichnamigen Straße benannten Ortsteil befindet sich neben einer Grundschule das Schulzentrum Findorff.

Findorff-Bürgerweide[Bearbeiten]

Gesamtfläche: 61,4 ha, Bevölkerung 2007: 6.483

Die Bürgerweide gehört erst seit ca. 20 Jahren zu Findorff. Hier wird alljährlich im Herbst der Bremer Freimarkt abgehalten, eines der größten Volksfeste seiner Art in Deutschland. Jeweils zu Ostern findet als Frühlingsvolksfest die kleinere Osterwiese statt. Auf der Bürgerweide befindet sich weiter das Kongresszentrum mit der Stadthalle sowie das Kulturzentrum Schlachthof und eine Skateanlage. Außerhalb der Marktzeiten wird die Bürgerweide als kostenpflichtiger Parkplatz genutzt.

Weidedamm[Bearbeiten]

Gesamtfläche: 142,7 ha, Bevölkerung 2007: 12.304

Der Ortsteil bestand ursprünglich größtenteils aus Kleingartenanlagen. Hier wurden in drei Abschnitten von 1980 bis 1999 die Wohngebiete Weidedamm I bis III errichtet. Das Gebiet Weidedamm III wurde vor der Umwandlung von alternativen Aktivisten besetzt. Die älteren zwischen Torfhafen und Utbremer Ring gelegenen Wohngebiete entstanden von 1907 bis in die 1960er Jahren. 1969 hatte der Ortsteil Weidedamm 9.960 und 1999 bereits 11.268 Einwohner.

In den Hufen[Bearbeiten]

Gesamtfläche: 161,7 ha; Bevölkerung 2007: 336

Der Ortsteil besteht überwiegend aus einem hinter der Bahnlinie Bremen - Hamburg gelegenen Kleingartengebiet.

Politik, Verwaltung[Bearbeiten]

Beiratswahl 2011
Wahlbeteiligung: 61,2 %
 %
40
30
20
10
0
34,6 %
32,8 %
18,7 %
8,5 %
3,1 %
1,3 %
1,0 %

Beirat[Bearbeiten]

Der Beirat Findorff tagt regelmäßig und in der Regel öffentlich im Ortsamt oder in anderen Einrichtungen wie z. B. Schulen . Der Beirat setzt sich aus den auf Stadtteilebene direkt gewählten Vertretern zusammen. Die Beiratswahlen finden alle 4 Jahre statt, zeitgleich mit den Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft. Der Beirat diskutiert über alle Belange des Stadtteils, die von öffentlichem Interesse sind und fast hierzu Beschlüsse, die an die Verwaltung, die Landesregierung und die Stadtbürgerschaft weitergeleitet werden. Für seine Arbeit bildet er Fachausschüsse.

Ortsamt[Bearbeiten]

Das Ortsamt ist seit 1946 eine örtliche Verwaltungsbehörde. 1979 wurde ein gemeinsames Ortsamt West eingerichtet für die Beiräte Gröpelingen, Walle und Findorff. Es unterstützt die Beiräte bei ihrer politischen Arbeit. Es soll bei allen örtlichen Aufgaben, die von öffentlichen Interesse sind, mitwirken. Es wird von einem vom Beirat vorgeschlagenen und vom Senat bestätigten Ortsamtsleiter geführt. Ortsamtsleiter ist Hans-Peter Mester.

Geschichte[Bearbeiten]

Name[Bearbeiten]

Jürgen Christian Findorff (1720–1792) trieb die Kolonisierung des Teufelsmoores entscheidend voran. Der Stadtteil Findorff – manchmal auch Findorffviertel genannt – trägt seinen Namen.

Mittelalter bis 1800[Bearbeiten]

Im Weidebrief des Erzbischofs Hartwig I. wurde 1159 die Fläche des heutigen Findorff einschließlich Bürgerpark und Stadtwald als gemeine (Allmende) Weidefläche erwähnt. Sie war für alle Bürger nutzbar.

Irgendwann wurde der westliche Teil durch den Weidedamm abgetrennt, durch ein dichtes Netz von Entwässerungsgräben drainiert und als Bürgerweide Kämpe zu Acker- und Gartenflächen genutzt. Die Hemmstraße – früher Hempstraße – gab es schon im 12. Jahrhundert. Sie führte 1139 durch das Dorf Wallerehem, ab 1179 Dorf Hemme, von Utbremen an der kleinen Wümme durch das Blockland zur Großen Wümme. Das Dorf war noch bis 1823 eine eigenständige Ortschaft mit 20 bis 30 Einwohnern.

Die Plantage wurde von einem Bremer Kaufmann 1750 im Süden der Bürgerweide Kämpe als prunkvoller Sommersitz angelegt und 1802 zum Ausflugsort ausgebaut.

Torfhafen

1800 bis 1900[Bearbeiten]

Torfkanal[Bearbeiten]

Von 1817 bis 1826 erfolgte der Bau des Torfkanals in Findorff und des Torfhafens nahe der Plantage. Über den Torfkanal kam der als Heizmaterial wichtige Torf per Torfkahn aus dem Teufelsmoor in den Findorffer Torfhafen. Ein neues Hafenbecken (Theodor-Heuss-Allee) wurde 1847 gebaut. Der Torfhafen – das Torfbassin – wurde 1873 zwischen Eickedorfer-/Neukirchstraße verlegt. Das Bassin war mit Backsteinen verkleidet. Auf dem um 1945/46 zugeschütteten Teil findet seit 1948 der Findorffer Markt statt.

Die Bahnanlagen[Bearbeiten]

Die Eisenbahnlinie Hannover–Bremen wurde 1847 eröffnet und 1862 nach Bremerhaven verlängert. Sie führt am Rande von Findorff entlang. Gehalten wurde am sogenannten "Staatsbahnhof" (benannt nach den Königlich Hannöversche Staatseisenbahnen), später "Hannoverscher Bahnhof". Der lag westlich vom 1889 eröffneten heutigen Bremer Hauptbahnhof und wurde 1885 abgerissen.

1873 war der Bau des Hamburger Bahnhofs auf der Bürgerweide. Im Jahre 1874 wurde die Eisenbahnstrecke von Bremen nach Hamburg in Betrieb genommen, die quer durch Findorff führte und deren Trasse heute noch als Grünzug zwischen Fürther Straße und Innsbrucker Straße zu erkennen ist. Die Trasse wurde um 1890 nach Westen in ihre heutige Lage verschwenkt, der Hamburger Bahnhof abgerissen.

Die alte Trasse wurde ab 1900 jedoch erneut genutzt: Die Jan-Reiners-Bahn als Schmalspureisenbahn Bremen–Tarmstedt eröffnete den Betrieb 1900. Sie endete Ecke Hollerallee/Gustav-Deetjen-Allee. 1954 wurde diese Bahn stillgelegt.

Weitere Entwicklung um die Jahrhundertwende[Bearbeiten]

Der Bau der Gasanstalt (Theodor-Heuss-Allee/Gustav-Deetjen-Allee) erfolgte 1854. Das Gaswerk wurde 1901 nach Woltmershausen verlegt. Ab 1863 bauten in dem noch als Bahnhofsvorstadt bezeichneten Utbremer Gebiet an der Plantage /Buschstraße private Wohnungsbauunternehmen die ersten Mietshäuser für Eisenbahnarbeiter.

1875 hatte Findorff zirka 2.500 Einwohner.
1874 wurde die Neukirchstraße durch den gleichnamigen Fuhrunternehmer Arnold Neukirch gebaut und es entstanden noch heute gut erhaltene Häuser für Beamte und Bahnarbeiter sowie Herbergen für die Torfschiffer. 1898 folgte parallel dazu der Bau der Eickedorfer Straße, die sich zu einer Durchgangsstraße entwickelte.
Von 1879 bis 1882 erfolgte der Bau des städtischen Schlachthofs. Die Torfstraße erhielt 1892 den Namen Findorffstraße, die Findorffallee hat ihren Namen seit 1908.
Das erste städtische Elektrizitätswerk entstand 1893 (Theodor-Heuss-Allee).

1893 war auch die Gründung des Eisenbahn Spar- und Bauvereins, um die Wohnungsnot zu lindern. Das Gebiet Bahnlinie–Hemmstraße–Neukirchstraße–Findorffstraße wurde mit ein- und zweigeschossigen Häusern bebaut. Viele Beamte und Angestellte wohnten hier. Der Volksmund bezeichnete das Quartier bereits als Findorff.

Ab 1900[Bearbeiten]

Schulzentrum Findorff, Gothaer Straße
Altes Pumpwerk, Bayernstraße

Der Bürgerverein Findorff wurde 1902 gegründet. Er hatte anfänglich 300 und 1922 über 1.000 Mitglieder und gab die Monatsschrift „Der Findorffer“ heraus.

Die Missler-Hallen an der Hemmstraße, in denen Auswanderer aus den osteuropäischen Ländern bis zu ihrer Abreise nach Bremerhaven untergebracht werden, entstanden 1906/07. In den Misslerhallen errichten die Nazis 1933 ihr erstes Konzentrationslager in Bremen.

Ab 1907 erfolgte eine erste Bebauung am Weidedamm, ein Damm der den Torfkanal begleitete und der dann zur Straße wurde.
1912 hatte Findorff ca. 10.000 Einwohner.

Schulbau: Die Schule an der Herbststraße entstand mit 16 Klassenräumen 1908. Dieses Schulgebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. 1912 musste bereits die Schule an der Nürnberger Straße zu Entlastung mit 18 Klassen gebaut werden. (heute Schulzentrum Findorff) Eine Volksschule an der Regensburger Straße mit 19 Klassen und fast 1.000 Schüler war 1913 fertiggestellt worden. Weitere 12 Schulräume für eine Sonderschule entstanden bis 1914 mit der Schule an der Gothaer Straße (heute SZ Findorff).

Ein Pumpwerk an der Bayernstraße wurde 1915/16 gebaut. Das Parzellengebiet In den Hufen entstand 1916.
Der Freimarkt wurde 1934 von der Neustadt auf die Bürgerweide verlegt.

Die neueste Entwicklung[Bearbeiten]

1951 erhält Findorff nunmehr seinen amtlichen Namen und ist seitdem ein Stadtteil von Bremen.
1955 wurde nach Plänen von Gustav Meckseper die Schule an der Augsburger Straße gebaut und bis 1968 mehrfach erweitert. Von 1955 bis 1958 erfolgte auch der Bau der Schule an der Admiralstraße nach Plänen von Ludwig Almstadt.

1960 hatte Findorff 35.870 Einwohner.
Der Schlachthof wurde 1976–1980 nach Oslebshausen verlegt. Die meisten Hallen wurden abgerissen. In der Markt- und Kesselhalle und im Turm entstand ein Kulturzentrum. Die Bürgerweide bis zum Bahnhof wurde 1987 Teil des Stadtteils Findorff.

1995 erfolgt nach jahrelangen kontroverser Diskussionen die einvernehmliche Räumung des Parzellengebiets im Gebiets Weidedamm III. Eine Bebauung mit unterschiedlichen Haustypen fand statt. 2001 konnte in dem Gebiet auch die Grundschule Am Weidedamm eingeweiht werden. 1969 hatte der Ortsteil Weidedamm 9.960 und 1999 bereits 11.268 Einwohner.

Durch den Nordausgang des Bremer Hauptbahnhofes ist die Bürgerweide und Findorff seit 2000 besser an das nahe Stadtzentrum angeschlossen.
2006 konnte die Sanierung des Torfkanales abgeschlossen werden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Orts-/Stadtteil 1864 1912 1975 1995 2007
Regensburger Straße 7.703 6.931 6.977
Findorff-Bürgerweide 8.155 6.650 6.453
Weidedamm 8.915 10.830 12.311
In den Hufen 1.654 552 334
Stadtteil ≈1.000 ≈10.000 26.426 24.962 26.076

Ab 1975 durchschnittliche Jahresbevölkerung als Angaben vom Statistischen Landesamt Bremen

Stadthalle Bremen, dahinter das Congress Centrum
Messehalle 6, vom Torfhafen aus betrachtet

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Der alte Lloyd-Bahnhof von 1913, geplant von Rudolf Jacobs befindet sich in Findorff-Bürgerweide an der Gustav-Deetjen-Allee 2-6.
  • Die Stadthalle Bremen, 1961 bis 1964 gebaut nach einem Entwurf von Roland Rainer, wurde von 2004 bis 2005 umgebaut und bietet nun 14.000 Plätze an.
  • Das Congress Centrum Bremen mit mehreren Tagungsräumen nach Plänen von Thomas Klumpp eröffnete 1997 neben der Stadthalle seinen Betrieb.[1]
  • Das Messe- und Veranstaltungszentrum Bremen auf der Bürgerweide nach einem Plänen von Gert Schulze erhielt 1998 den BDA-Preis.[2]
  • Das Kulturzentrum Schlachthof steht auf dem Areal des ehemaligen städtischen Schlachthofs am Rand der Bürgerweide. Es besteht aus Turmkomplex, Kesselhaus und Magazin von 1892. Es wurde 1981 ausgebaut, erhielt den BDA-Preis 1982 und wurde 1998 und um ein Foyer ergänzt.[3]
  • Das Alte Pumpwerk bzw. Hauptpumpwerk in der Bayernstraße 129 mit der 40 Meter langen rotsteinsichtigen Maschinenhalle wurde von 1913 bis 1915 vom Hochbauamt II gebaut und steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Ein entsprechender Verein von 1997 betreut mit Hilfe der Hansewasser Bremen GmbH das dort eingerichtete Museum.
  • Der Betriebshof des Amtes für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft bei der Müllverbrennungsanlage von den Architekten Großmann, Brandi und Burg wurde durch den BDA-Preis 1990 ausgezeichnet.[4]

Denkmale[Bearbeiten]

  • Wandbild zum Gedenken von Verfolgung und Widerstand in der NS-Diktatur am Bunker Admiralstraße / Ecke Findorffstraße von Jürgen Waller; das Bild enthält die Namen von 142 Bremer Frauen und Männern, die gegen das NS-Regime tätig waren und/oder von ihm verfolgt wurden.[5]

Parks, Grünzonen[Bearbeiten]

  • Findorff liegt direkt neben dem großen und zentralen Bürgerpark Bremen und dem Stadtwald mit dem Stadtwaldsee (ugs. Uni-See)
  • In Weidedamm befinden sich umfangreiche Kleingartenanlagen.

Kultur[Bearbeiten]

  • Die Stadthalle Bremen auf der Bürgerweide ist als Multifunktionshalle das größte überdachte Veranstaltungszentrum der Stadt.
  • Das Congress Centrum Bremen auf der Bürgerweide von 1993 bzw. 1997 ist ein umfangreicher Veranstaltungs- und Hallenkomplex neben der Stadthalle.
  • Im Kulturzentrum Schlachthof auf der Bürgerweide finden seit etwa 1980 jährlich Veranstaltungen statt, aktuell (Stand 2010) um die 300 mit rund 100.000 Besucher.
  • Das Bremer Rundfunkmuseum auf der Bürgerweide wird seit 1978 von einem Verein betrieben.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Im Herbst findet auf der Bürgerweide der Bremer Freimarkt statt.
  • Zu Ostern findet auf der Bürgerweide die Osterwiese statt.
  • Das Internationales Jugendtheaterfestival EXPLOSIVE im Kulturzentrum Schlachthof, Findorffstraße 51.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

  • Das Ortsamt West, Waller Heerstraße 99, befindet sich in Walle im Walle Center
  • Das Polizeirevier Findorff, Fürther Straße 43/45
  • Der Hauptsitz des Landesinstituts für Schule (LIS), Am Weidedamm 20
  • Das Kulturzentrum Schlachthof, Findorffstraße 51.[6]

Schulen[Bearbeiten]

Eingang zur Oberschule Findorff
  • Die Schule an der Augsburger Straße 175 ist eine Grundschule
  • Die Schule an der Admiralstraße, Winterstraße 20 ist eine Grundschule, die nach Plänen von Ludwig Almstadt gebaut wurde.
  • Die Schule Am Weidedamm 20 ist eine Grundschule
  • Die 'Oberschule Findorff, Gothaer Straße 60, ist eine Oberschule mit Oberstufe als Ganztagsschule
  • Die Bremer Berufsfachschule für Kosmetik Joli Visage GbR, Herbststr. 9

Soziales[Bearbeiten]

  • Die ca. 12 Kindergärten
  • Das AWO - Dienstleistungszentrum Findorff, Magdeburger Str. 17
  • Die Altentagesstätte und Wohnheim Findorff, Münchener Str. 90
  • Das Bremer Wohnstift, Seniorenzentrum, Walsroder Str. 1
  • Das Seniorenhaus Findorff , Hemmstr. 345
  • Die K&S Seniorenresidenz Bremen-Findorff
  • Der Paritätische Dienste Bremen gGmbH - Haus Weidedamm, Ricarda-Huch-Straße 29
  • Sowie Gesundheitsberatung, Nachbarschaftstreffs, Selbsthilfegruppen etc.

Kirchen[Bearbeiten]

  • Die evangelische Martin-Luther-Gemeinde Findorff, Neukirchstraße 86; Kirche von 1961 nach Plänen von Friedrich Schumacher.[7]
  • Die freikirchliche Advent Gemeinde Findorff, Plantage 22
  • Die katholische Sankt Bonifatiusgemeinde Findorff, Leipziger Straße 29, Kirche von 1959 nach Plänen von Theo Burlage und Bernd Nierbuer.[8]

Sport[Bearbeiten]

Hauptartikel: Sport in Bremen

Anlagen

  • Die Bezirkssportanlage Findorff, Nürnberger Straße

Vereine

  • Die SG Findorff Bremen, Hemmstraße 240
  • Der Bremer Basketball-Verband, Würzburger Straße 3
  • Der ESV Blau-Weiß Bremen, Nürnberger Straße 64
  • Der VfL 07 - Verein für Leibesübungen 1907, Nürnberger Straße 64

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Findorff ist ein Wohnstandort mit mehreren Gewerbegebieten:

  • Das Gewerbegebiet am Bremer Hauptbahnhof u. a. mit dem Sitz der ehemaligen Stadtwerke Bremen.
  • Das Gewerbegebiet an der Walsroder Straße/Hemmstraße.
  • Gewerbegebiet Plantage zwischen Admiralstraße, Herbststraße und Bahnanlagen mit Büros und Einzelhandel.
  • Das Müllheizkraftwerk Bremen von 1969 liegt an der Bundesautobahn 27, Abfahrt HB-Überseestadt.

Die Findorffer Leistungsschau der Findorffer Geschäftsleute, veranstalten durch einen Verein, findet alle zwei Jahre auf dem Findorffmarkt, unweit des Torfhafens, statt.

Das Herbst-Straßenfest wird auf der Hemmstraße und Admiralstraße veranstaltet.

Beim Nikolauslaufen am 6. Dezember fährt der Nikolaus mit der Glocke läutend in einem alten Feuerwehr-Cabrio durch Findorff. Er hält an der Martin-Luther-Kirche um die Kinder für das Aufsagen eines Gedichtes, mit Äpfeln, Nüssen, Mandarinen und Süßigkeiten zu belohnen.

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten]

Findorff liegt direkt am Bremer Hauptbahnhof, von dem alle Züge des Fernverkehrs, des Nahverkehrs und der S-Bahn Bremen erreicht werden können.

ÖPNV[Bearbeiten]

Folgende Buslinien der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) durchqueren Findorff:

  • Buslinie 25: Weidedamm - Domsheide – Hauptbahnhof – Tenever
  • Buslinie 26: Huckelriede – Am Brill – Hauptbahnhof – Findorff – Walle
  • Buslinie 27: Huckelriede – Am Brill – Hauptbahnhof – Findorff – Weidedamm III
  • Buslinie 28: Universität Bremen – Findorff – Walle

Straßen[Bearbeiten]

Findorff kann erreicht werden

  • über die Autobahn A 27, Abfahrt HB-Überseestadt,
  • von Bremen-Mitte über den Breitenweg Richtung Autobahn A 27,
  • von der Neustadt über die Oldenburger Straße (Bundesstraßen 6 und 75) Richtung Autobahn A 27,
  • von Schwachhausen über die Hollerallee,
  • von der Universität Bremen über den Hochschulring,
  • von Walle über den Autobahnzubringer zur A 27 und über den Osterfeuerberger Ring.

Die innerörtlichen Haupterschließungstraßen sind Utbremer-Ring, Fürther Straße, Eickedorfer Straße, Hemmstraße und Findorffstraße.

Rad- und Wanderwege[Bearbeiten]

Wege führen durch den Bürgerpark nach Schwachhausen, zum Stadtwald mit dem Stadtwaldsee (Uni-See) und zur Universität Bremen. In Weidedamm führen Wege durch die umfangreichen Kleingartenanlagen. Von Findorff ist das Blockland und der Wümme-Radweg via Hemmstraße und Südwenje (an der Semkenfahrt) gut erreichbar.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Architekturführer Bremen: b.zb: 37
  2. Architekturführer Bremen: b.zb: 44
  3. Architekturführer Bremen: b.zb: 31
  4. Architekturführer Bremen: b.zb: 15
  5. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 211
  6. Architekturführer Bremen: b.zb: 31
  7. Architekturführer Bremen: b.zb: 403
  8. Architekturführer Bremen: b.zb: 395

Weblinks[Bearbeiten]