Fiorentino

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in San Marino, für weitere Bedeutungen siehe Fiorentino (Begriffsklärung).
Fiorentino (San Marino)
Wappen der Gemeinde Fiorentino
Italien Chiesanueva Montegiardino Fiorentino Faetano Acquaviva Serravalle Domagnano Stadt San Marino Borgo MaggioreLage der Gemeinde innerhalb San Marinos
Über dieses Bild
Geografische Lage 43° 55′ N, 12° 27′ O43.91055555555612.455555555556490Koordinaten: 43° 55′ N, 12° 27′ O
Höhe 490 m s.l.m.
Fläche 6,57 km²
Einwohner 2548 (31. Dezember 2012)
Bevölkerungsdichte 388 Einw./km²
Postleitzahl RSM-47897
Vorwahl +387

Fiorentino ist eine Gemeinde (italienisch Comune, sanmarinesisch Castello) von San Marino.

Geografie[Bearbeiten]

Sie hat 2.548 Einwohner und eine Fläche von 6,57 km² und liegt im Süden der Republik am Fluss Rio San Marino (auch Torrente San Marino genannt, Grenzfluss zu Chiesanuova), der später in die Marecchia mündet.

Fiorentino grenzt an die sanmarinesischen Gemeinden Chiesanuova, San Marino, Borgo Maggiore, Faetano, Montegiardino und an die italienischen Gemeinden Monte Grimano und Sassofeltrio (beide Provinz Pesaro und Urbino).

Zu den Ortsteilen (italienisch Frazione, sanmarinesich Curazie) gehören Capanne (450 Höhenmeter), Crociale und Pianacci (beide ebenfalls 450 m).

Der Name Fiorentino ist auf das üppige Pflanzenwachstum auf dem Gemeindegebiet zurückzuführen (aus dem Italienischen fiorente = gedeihend, das auch im Namen der Stadt Florenz steckt). Durch Funde von Grabmälern der Republikanischen Zeit und von 2 kleinen Statuen (1920), die heute im Museo di Stato aufbewahrt werden, konnte im Gebiet die Einsiedlung vorrömischer und römischer Bevölkerungen bezeugt werden.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis zum Jahr 1371 gehörte der Ort zum Besitzt des Grafen Nolfo di Carpegna aus Carpegna (Provinz Pesaro und Urbino), dann ging es an die Malatesta aus Rimini über. 1643 wurde es von San Marino erobert und annektiert.[1] 1463 wurde die bis dahin zentrale Burg der Gemeinde, das Castellaccio auf dem Berg Monte Seghizzo, niedergerissen, um eine Invasion der Malatesta zu verhindern. Gleiches geschah mit den verbliebenen beiden Burgen, dem Torricella am Monte San Cristoforo (zwei Jahre später) und dem Castello di Pennarossa am Monte Moganzio.

Sport[Bearbeiten]

Fiorentino ist mit den Mannschaften FC Fiorentino und SP Tre Fiori in der Liga Campionato Sammarinese di Calcio vertreten.

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fiorentino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Webseite von La-repubblica-di-san-marino.com zu Fiorentino, abgerufen am 29. September 2011