Firəngiz Əlizadə

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Firəngiz Əlizadə (russisch Франгиз Али-Заде/Frangis Ali-Sade; * 28. Mai 1947 in Baku, Aserbaidschanische SSR) ist eine aserbaidschanische Pianistin und Komponistin.

Əlizadə studierte am Konservatorium von Baku Klavier und Komposition. Von 1973 bis 1976 war sie Aspirantin bei Qara Qarayev, danach unterrichtete sie am Konservatorium bis 1990 Musikgeschichte. Bis 1993 war sie Professorin für Zeitgenössische Musik und Geschichte der Orchesterstile. Von 1993 bis 1996 war sie Chorleiterin am Opernhaus von Mersin/Türkei, danach am dortigen Konservatorium Dozentin für Klavier und Musiktheorie. Bis 1999 wirkte sie erneut in Baku und übersiedelte dann nach Deutschland. 2000 wurde sie als Volkskünstlerin der Republik Aserbaidschan ausgezeichnet.

Werke[Bearbeiten]

  • Klaviersonate in memoriam Alban Berg, 1970
  • Habil-sajahi für Violoncello und präpariertes Klavier, 1979
  • Music for Piano, 1987
  • Dilogie II für Bläserquintett und Streichquartett, 1989-94
  • Mugam-sajahi für Streichquartett mit Schlaginstrumenten, 1993
  • Reise in die Unsterblichkeit für Bariton, gemischten Kammerchor, Ensemble und Tonband auf Gedichte von Nazim Hikmet, 1995-99
  • Mirage für Tar und Kammerorchester, 1998
  • Derwisch, 2000
  • Apsheron-Quintet für Klavierquintett, 2001
  • Konzert für Violoncello und Orchester, 2002
  • Konzert für Marimba und Streichorchester, 2002
  • Nağıllar, 2002
  • Schüschtar, Metamorphosen für 12 Violoncelli, 2002
  • Aşk havası, für Cello solo, 2003
  • Sabah für Violine, Violoncello, Pipa und präpariertes Klavier, 2003
  • Counteractions (Yanar dað), 2003
  • Hommage, Orchesterstück, 2004
  • Zikr, 2004
  • Impromptus, Klaviertrio, 2004

Weblinks[Bearbeiten]