First Steps (Filmpreis)
First Steps – Der deutsche Nachwuchspreis (Eigenschreibweise: FIRST STEPS) ist ein seit 2000 jährlich stattfindender Wettbewerb für Abschlussfilme von Studenten deutschsprachiger Filmhochschulen, bei dem die First Steps Awards verliehen werden. Der Preis wurde 1999 als private Initiative der Filmwirtschaft von den Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann ins Leben gerufen. Er wird heute veranstaltet von der Deutschen Filmakademie mit Unterstützung der vier Gründungspartner teamWorx/UFA, Mercedes-Benz, ProSiebenSat.1 und Spiegel TV.
Vergabe [Bearbeiten]
In fünf Kategorien werden die mit insgesamt 72.000 Euro dotierten First Steps Awards an Spiel-, Dokumentar- und Werbefilme vergeben, außerdem ein undotierter Ehrenpreis. Es werden alle Genres, Formate und Längen zur Bewertung angenommen. In jeder Kategorie werden vorab bis zu fünf Filme nominiert. 2012 wird erstmals der No Fear Award für Nachwuchsproduzenten verliehen.
- Kurz- oder Animationsfilm bis ca. 25 Minuten: 10.000 Euro
- Spielfilm bis 60 Minuten: 15.000 Euro
- Abendfüllender Spielfilm: 25.000 Euro
- Dokumentarfilm: 12.000 Euro
- Werbespot: 10.000 Euro
- No Fear Award: 10.000 Euro
Preisträger (Auswahl) [Bearbeiten]
Drei unabhängige und jährlich neu zusammengesetzte Jurys entscheiden über die Nominierungen und die Vergabe der Preise in den verschiedenen Sparten.
- 2012
- Abendfüllender Spielfilm: Staub auf unseren Herzen (Regie: Hanna Doose)
- Spielfilm bis 60 Minuten: Ausreichend (Regie: Isabel Prahl)
- Dokumentarfilm: Reality 2.0 (Regie: Victor Orozco Ramirez)
- Kurz- und Animationsfilm bis 25 Minuten: Kellerkind (Regie: Julia Ocker)
- Werbefilm: Sky Nordpol (Regie: Stephan Strubel)
- Ehrenpreis: Die Redaktion Das kleine Fernsehspiel
- No Fear Award: Wir sind wieder wer! (Produktion: Steffen Hofbauer)
Jurys: Spielfilme und No Fear Award – Franz Dinda, Knut Elstermann, Hendrik Handloegten, Corinna Harfouch, Viola Jäger; Dokumentarfilme – Hatice Akyün, Pepe Danquart, Uli Gaulke, Gerd Ruge und Klaudia Wick; Werbefilme – Guido Heffels (Werbeagentur Heimat), Jochen Kalka (Werben & Verkaufen), Vera Portz (Tempomedia), Matthias Schweighöfer und Michael Willeke (Coca-Cola Deutschland)
- 2011
- Abendfüllender Spielfilm: Kriegerin (Regie: David Wnendt)
- Spielfilm bis 60 Minuten: Papa (Regie: Umut Dag)
- Dokumentarfilme: Die Frau des Fotografen (Regie: Karsten Krause und Philip Widman) und The Other Chelsea – Eine Geschichte aus Donezk (Regie: Jakob Preuss)
- Kurz- und Animationsfilm bis 25 Minuten: Dígame (Regie: Josephine Frydetzki)
- Werbefilm: Wir beklauen dich doch auch nicht, oder? (Regie: Judith Schöll)
- Ehrenpreis: Gerd Ruge
- 2010
- Abendfüllender Spielfilm: Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung, Regie: Oliver Kienle
- Spielfilm bis 60 Minuten: Philipp, Regie: Fabian Möhrke
- Dokumentarfilm: Ein Sommer voller Türen, Regie: Stefan Ludwig
- Kurz- und Animationsfilm bis 25 Minuten: A Lost and Found Box of Human Sensation, Regie: Martin Wallner, Stefan Leuchtenberg
- Werbefilm: Roscosmos Edition I-III, Regie: Florian Friedrich Dünzen
- Sonderpreis Kamera gestiftet von Kodak Stuttgart: Shahada, Kamera: Yoshi Heimrath
- Ehrenpreis: Helene Schwarz
- 2009
- Abendfüllender Spielfilm: Schwerkraft (Regie: Maximilian Erlenwein)
- Spielfilm bis 60 Minuten: WAGs (Regie: Joachim Dollhopf und Evi Goldbrunner)
- Dokumentarfilm: Die Maßnahme (Regie: Maik Bialk)
- Kurz- und Animationsfilm bis 25 Minuten: Am anderen Ende (Regie: Philipp Döring)
- Werbefilm: Celebrate Sensuality (Regie: Hanna Maria Heidrich und Alex Eslam)
- Sonderpreis: Katharina Kress (Drehbuchautorin von Am anderen Ende)
- 2008
Die Jurys und ihre Entscheidungen:
- für die Spielfilmpreise der Schauspieler August Diehl, die Drehbuchautorin Ruth Toma, die Schauspielerin Nadja Uhl, die Journalistin Klaudia Wick und der Regisseur Lars Kraume, die die Auszeichnung an Nacht vor Augen (Regie: Brigitte Maria Bertele), Mit sechzehn bin ich weg (Regie: Mark Monheim) und Robin (Regie: Hanno Olderdissen) vergaben.
- für den Dokumentarfilmpreis der Publizist Lutz Hachmeister, die Regisseurin Aelrun Goette und der Journalist Gerd Ruge, die die Auszeichnung an Sonbol (Regie: Niko Apel) vergaben.
- für den Commercial Award Stefan Krüger (werben & verkaufen), Florian Beisert (Markenfilm), Gregor F. Gründgens (Vodafone), Detlev Buck (Regisseur) und André Kemper (kempertrautmann), die die Auszeichnung an die Werbefilme Busballett (Regie: Christian Mielmann) und Filmemachen: Fakir / Stunt (Regie: Hanno Olderdissen, Markus Sehr) vergaben.