Fischbrötchen

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Fischbrötchen mit Bismarckhering (hier mit Zwiebeln und Saure-Gurken-Scheiben) gehören zu den beliebtesten Fischbrötchen

Ein Fischbrötchen, in Bayern und Sachsen Fischsemmel, ist ein belegtes Brötchen mit Fisch und meist Zwiebeln, oft auch mit Remoulade und sauren Gurken.

Am häufigsten wird zur Zubereitung eines Fischbrötchens Bismarckhering oder Matjes verwendet. Es werden jedoch auch Brathering, Rollmops, Sprotten, Lachs bzw. Lachsschnitzel, geräucherte Makrele, andere Fischsorten oder Fischfrikadellen, beispielsweise bei Fischburgern verwendet. Gelegentlich wird auch Granat (Krabbenbrötchen) als Belag genommen. Weitere Zutaten wie ein oder mehrere Salatblätter können hinzukommen.

Fischbrötchen werden meist an Imbissständen und in Schnellrestaurants verkauft; oft gehören sie auch zum Angebot von Fischgeschäften.

In Norddeutschland gelten Fischbrötchen als Teil der Lebenskultur. Seit 2011 wird an der Ostseeküste in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern jeweils an einem Samstag im Mai der "Weltfischbrötchentag" begangen. Die Hannover Messe wurde zu ihren Anfangszeiten im Volksmund als „Fischbrötchen-Messe“' bezeichnet, da die dort auf Brötchen gereichten Fische für auswärtige Besucher ein besonders auffallendes Merkmal der Messe waren.[1]

Literatur [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Fischbrötchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten [Bearbeiten]

  1. Am Anfang war das Fischbrötchen. In: Die Welt. 12. April 2005, abgerufen am 10. Mai 2012.