Fissenknick

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Fissenknick
Koordinaten: 51° 55′ N, 8° 58′ O51.9127777777788.9705555555556283Koordinaten: 51° 54′ 46″ N, 8° 58′ 14″ O
Höhe: 283 m ü. NN
Einwohner: 524 (31. Dez. 2004)
Eingemeindung: 1. Jan. 1970
Postleitzahl: 32805
Vorwahl: 05234

Fissenknick ist der nördlichste Ortsteil von Horn-Bad Meinberg, vor der Neugliederung 1970 von Oberschönhagen. Die Siedlung findet sich unter diesem Namen auf Landkarten des Jahre 1805 (Le Coq, Topographische Karte in XXII Blättern..., 1805-1806) und 1786 (Karte von Frenzel in Droste Gottlieb Levin von Donop, Historisch-Geografische Beschreibung der Fürstlich-Lippischen Lande in Westfalen, 1786), urkundliche Erwähnungen gehen mindestens bis auf das Jahr 1669 zurück (Günter W. Wilberg; Wilberg 600 Jahre 1392 - 1992).

Bekannt ist das Dorf vor allem für seine 1847 vom ortsansässigen Bauern Jochen Bernd Dickewied erbaute Windmühle. Die Windmühle brannte im Jahre 1901 vollständig ab. 1925 erwarben Mitglieder des Kur- und Verkehrsvereins die Ruine, restaurierten sie und richteten einen Aussichtsturm sowie ein Restaurant der gehobenen Preiskategorie ein. Die wiedererrichtete Mühle wurde dem Bad geschenkt. Aufgrund ihrer baulichen Originalität zieht die historische Mühle in erster Linie Touristen an. Fissenknick hatte noch bis vor wenigen Jahren einen Tante-Emma-Laden als Einkaufsmöglichkeit für die Anwohner sowie die Gaststätte "Bergklause". Nach Schließung der beiden Gewerbe ist der Ortsteil Fissenknick abgesehen von der historischen Windmühle zu einer reinen Wohngegend geworden.

Der Ortskern von Bad Meinberg ist fußläufig erreichbar. Detmold verfügt über eine nur ungenügende Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Für Jugendliche bestehen daher nur sehr eingeschränkte Freizeitbetätigungsmöglichkeiten.

[Bearbeiten] Berühmte Persönlichkeiten

Daniel Brinkmann Fußballspieler bei Alemannia Aachen

[Bearbeiten] Weblinks

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