Fjord1

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Fähre zwischen Molde und Vestnes kurz vor Molde
MF Solundir in Aurlandsfjorden

Fjord1 [gesprochen Fjordein] ist eine der größten regionalen Verkehrsgesellschaften in Norwegen.

Der Konzern[Bearbeiten]

Entstanden ist Fjord1 als Zusammenschluss der Verkehrsgesellschaften in Møre og Romsdal und Sogn og Fjordane. Derzeit gehören folgenden Untergesellschaften zu Fjord1:

  • Fjord1 Fylkesbaatane
  • Fjord1 MRF (Møre og Romsdal fylkesbåtar)
  • Fjord1 Buss Møre
  • Fjord1 Sogn Billag
  • Fjord1 Hallingdal Billag
  • Fjord1 Nordfjord-Ottadalen
  • Fjord1 Gods Møre
  • Aukra Auto

Die Firma beschäftigte im Jahr 2003 rund 2000 Angestellte.[1] Im Jahre 2006 [2] besaß sie 61 Fähren, 16 Schnell- und Personenboote, 397 Busse und 147 Lastwagen.

Im Jahr 2006 transportierte das Unternehmen 25 914 000 Fahrgäste (ohne Fahrzeuginsassen auf Fähren). Auf den Fähren wurden 6 991 000 Fahrzeuge transportiert.

Inzwischen betreibt die Gesellschaft in mehreren Provinzen Fähr-, Bus- und Frachtverbindungen und beteiligt sich an landesweiten Ausschreibungen von Fährlinien.

Gasbetriebene Fähren[Bearbeiten]

Als erste norwegische Gesellschaft betreibt Fjord1 einige seiner Linien mit gasbetriebenen Fähren. In Rogaland, Hordaland und in der Finnmark hat der Konzern in den letzten Jahren Ausschreibungen gewonnen. Seit Anfang 2007 betreibt Fjord1 die Fährstrecken Mortavika-Arsvågen und Haljem-Sandvikvåg mit zusammen fünf dieser Fährschiffe. In Møre og Romsdal werden seit 2010 drei gasbetriebene Schiffe zwischen Molde-Vestnes eingesetzt.

  • MF Bergensfjord (Halhjem–Sandvikvåg)
  • MF Fanafjord (Halhjem–Sandvikvåg)
  • MF Raunefjord (Halhjem–Sandvikvåg)
  • MF Stavangerfjord (Arsvågen–Mortavika)
  • MF Mastrafjord (Arsvågen–Mortavika)
  • MF Moldefjord (Molde–Vestnes) (2010)
  • MF Romsdalsfjord (Molde–Vestnes) (2010)
  • MF Fannefjord (Molde–Vestnes) (2010)

Außerdem betreibt Fjord1 schon seit 2000 die erste gasgetriebene Fähre der Welt, «MF Glutra» als eine Art Pilotprojekt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jahresbericht 2003
  2. Jahresbericht 2006