Flächenhelligkeit

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Die Flächenhelligkeit ist eine Leuchtdichte. Sie wird in der Astronomie benutzt, um die Helligkeit von astronomischen Objekten mit großer Flächenausdehnung, beispielsweise Galaxien oder den Nachthimmel, zu erfassen.

Einheiten [Bearbeiten]

Die Flächenhelligkeit B wird in cd/m² gemessen. In der Astronomie ist die Einheit mag/arcsec² gebräuchlich. Die Einheit S10 beschreibt die Helligkeit als Anzahl von Sternen der Helligkeit 10 mag innerhalb eines Quadratgrads.

Umrechnungen:

  • Wenn B in cd/m² und X in mag/arcsec², dann gilt: B = 1.084 * 105 * 10(-0.4*X) [1][2]
  • 1 S10 = 0,69 * 10-6 cd/m²

Beispiel: Schwächste Helligkeit des Nachthimmels unter optimalen Bedingungen: 21,6 mag/arcsec² = 2,5 &mdot; 10-4 cd/m² = 370 S10

Berechnung der Flächenhelligkeit [Bearbeiten]

Die Flächenhelligkeit B ist das Verhältnis von scheinbarer Helligkeit H und Fläche A, B = H/A oder in logarithmisch in Magnituden: B_mag = -2,5 * log(H/A).

Ersetzt man die Helligkeit H durch die scheinbare Helligkeit des Objekts in Magnituden m, folgt daraus:

B = m + 2{,}5 \cdot \log A

Verweise [Bearbeiten]

  1. Andere Schreibweise: B(cd/m²) = 108400 * exp(-0,92104 * X)
  2. cd/m² - mag/arcsec² Umrechner