Flavio Chigi (1711–1771)

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Flavio Chigi

Flavio Chigi (* 8. September 1711 in Rom; † 12. Juli 1771 ebenda) war ein römisch-katholischer Kardinal. Zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Vorgänger wird er auch als Flavio Chigi der Jüngere bezeichnet.

Chigi entstammte der adligen Familie Chigi und war mit Fabio Chigi verwandt, dem späteren Papst Alexander VII.. Zunächst arbeitete er für die Apostolische Kammer. Er wurde von Papst Benedikt XIV. am 26. November 1753 zum Kardinaldiakon ernannt, seine Titelkirche wurde am 10. Dezember 1753 die Kirche San Angelo in Pescheria, die Ordinierung zum Diakon erfolgte am 2. Juni 1754. Er nahm am Konklave im Jahr 1758 teil, das Clemens XIII. zum Papst wählte. Am 12. Februar 1759 wählte er Santa Maria in Portico Campitelli als seine Titelkirche. Am gleichen Tag wurde er zum Präfekten der Heiligen Ritenkongregation ernannt. 1769 gehörte er dem Konklave an, das Clemens XIV. zum Papst wählte. Nach seinem Tod am 12. Juli 1771 wurde er in der Kapelle seiner Familie in der Kirche Santa Maria del Popolo in Rom beigesetzt.

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