Flecken-Kreischeule

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Flecken-Kreischeule
Megascops trichopsis 1902.jpg

Flecken-Kreischeule (Megascops trichopsis)

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae)
Gattung: Kreischeulen (Megascops)
Art: Flecken-Kreischeule
Wissenschaftlicher Name
Megascops trichopsis
Wagler, 1832

Die Flecken-Kreischeule (Megascops trichopsis) ist eine Art aus der Familie der Eigentlichen Eulen. Sie kommt in drei Unterarten ausschließlich im Nord- und Zentralamerika vor.

Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Mit einer Körpergröße von etwa 18 Zentimetern ist die Flecken-Kreischeule innerhalb ihrer Gattung eine verhältnismäßig kleine Art.[1] Sie kommt in zwei Farbmorphen vor und hat entweder ein graubraunes oder ein rötliches Gefieder. Sie hat außerdem kurze, sehr unauffällige Federohren. Die Augen sind gelb. Die Füße sind für eine Eule ihrer Größe verhältnismäßig klein.

Die Ponderosa-Zwergohreule ist ähnlich groß wie die Flecken-Kreischeule, hat aber braune Augen. Die Tropfen-Kreischeule ist wie die Flecken-Kreischeule eine Art der Bergwälder, hat aber ein deutlich dunkleres Gesicht. Die anderen Kreischeulen, die im Verbreitungsgebiet der Flecken-Kreischeule vorkommen, sind alle deutlich größer.

Verbreitung und Lebensraum[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet der Flecken-Kreischeule erstreckt sich vom Südosten Arizonas über Mexiko bis nach Nicaragua. Sie ist ein Standvogel, die überwiegend Bergwälder in Höhenlagen zwischen 750 und 2.500 Höhenmetern besiedelt.

Lebensweise[Bearbeiten]

Die Flecken-Kreischeule ist eine nachtaktive Eulenart. Sie übertagt im dichten Blattwerk von Bäumen und sitzt dann meist in unmittelbarer Nähe des Baumstamms. Die Männchen lassen ihren Gesang hören, sobald die Dämmerung heranbricht. Zu Beginn der Fortpflanzungsperiode sind meist Männchen und Weibchen zu hören und sie singen dann häufig wechselweise. Das Territorium wird energisch gegenüber Eindringlingen verteidigt.

Das Nahrungsspektrum besteht überwiegend aus Insekten. Sie frisst außerdem Schmetterlingsraupen und schlägt gelegentlich auch kleine Wirbeltiere. Sie jagt überwiegend, indem sie Äste nach Insekten absucht. Das Gelege besteht aus drei bis vier weißen Eiern. Es brütet allein das Weibchen, das vom Männchen mit Nahrung versorgt wird.

Belege[Bearbeiten]

Einzelbelege[Bearbeiten]

  1. König et al., S. 286

Literatur[Bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten]

  • Megascops trichopsis in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: BirdLife International, 2012. Abgerufen am 6. Februar 2014