Fled – Flucht nach Plan

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Filmdaten
Deutscher Titel Fled – Flucht nach Plan
Originaltitel Fled
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1996
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Kevin Hooks
Drehbuch Preston A. Whitmore II
Produktion Frank Mancuso Jr., Preston A. Whitmore II
Musik Graeme Revell
Kamera Matthew F. Leonetti
Schnitt Joseph Gutowski, Richard Nord
Besetzung

Fled – Flucht nach Plan (Fled) ist ein US-amerikanischer Actionfilm von Kevin Hooks aus dem Jahr 1996.

Handlung[Bearbeiten]

Charles Piper und Mark Dodge sind in einer Justizvollzugsanstalt in Georgia inhaftiert. Dodge ist ein Computerhacker, der eine große Summe Mafiagelder gestohlen hat. Piper und Dodge bleiben während der Arbeit aneinandergekettet und können sich nicht ausstehen. Sie fliehen dennoch gemeinsam. Unterwegs zwingen sie die zufällig getroffene Cora, sie in ihrem Auto mitzunehmen und in ihrer Wohnung zu verstecken.

Der ermittelnde Polizist Detective Matthew Gibson hat Zweifel. Er hinterfragt, warum der nur zu einer relativ kurzen Strafe verurteilte Dodge gemeinsam mit den Schwerverbrechern im Freien arbeiten musste. Man zwingt ihn jedoch zur Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden.

Die Flüchtlinge werden nicht nur von den Behörden, sondern auch von der kubanischen Mafia verfolgt, der Dodge 25 Millionen US-Dollar gestohlen hat. Dodge trifft sich mit einer alten Bekannten, die als Stripperin arbeitet. Die Männer der Mafia überfallen die Wohnung der Frau, die getötet wird. Dodge wird gefoltert, damit er verrät, wo er die Diskette mit heruntergeladenen Daten über die Finanztransaktionen der Mafia versteckt hat. Piper kommt und rettet ihn.

Dodge und Piper kämpfen im Showdown gegen die Mafiosi, dann übergeben sie Gibson die Diskette. Beide werden begnadigt und freigelassen. Dodge erfährt, dass Piper früher Polizist in New York City war. Die von den Behörden vorbereitete Flucht sollte die Mafiosi in eine Falle locken; Piper erhält als Belohnung seinen alten Job zurück. Dodge will ihm einen Teil des Mafiageldes geben, was Piper jedoch ablehnt.

Kritiken[Bearbeiten]

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei „unerträglich blödsinnig“. Lediglich die „energiegeladene“ Regie von Kevin Hooks und die Leinwandpräsenz von Laurence Fishburne würden den Film „anschaubar“ machen. Stephen Baldwin spiele „angemessen“, Salma Hayek wirke „attraktiv“, jedoch Fishburne ziehe die Aufmerksamkeit an sich.[1]

Roger Ebert bezeichnete den Film in der Chicago Sun-Times vom 19. Juli 1996 als „hirnlos“. Der Film leihe zahlreiche Ideen aus den anderen Filmen und verschleiere das nicht einmal. Ebert kritisierte die Dialoge, lobte aber die Darstellungen von Laurence Fishburne sowie Stephen Baldwin.[2]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde an verschiedenen Drehorten in Georgia (darunter in Atlanta), in Tennessee und in Kalifornien gedreht.[3] Er spielte weltweit in den Kinos ca. 19,9 Millionen US-Dollar ein, darunter ca. 17,1 Millionen US-Dollar in den USA.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik von James Berardinelli
  2. Kritik von Roger Ebert
  3. Drehorte für Fled
  4. Business Data for Fled