Fleisch
Fleisch (ahd. fleisc, weitere Wortherkunft ungeklärt) umfasst nach der engen Definition der Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse[1] im Deutschen Lebensmittelbuch nur Skelettmuskulatur mit anhaftendem oder eingelagertem Fett, Bindegewebe sowie eingelagerten kleineren tierischen Bestandteilen. Nach einer weiten Definition für Fleischerzeugnisse umfasst es „alle Teile von geschlachteten oder erlegten warmblütigen Tieren, die zum Genuss für Menschen bestimmt sind“. Nach dieser Definition fallen z. B. auch Innereien unter den Begriff „Fleisch“, nicht jedoch Hufe, Hörner, Knochen und Knorpel (außer als Bestandteil eines Produktes, wie z.B. Knochenschinken, Kotelett, Grillrippe) und Federn. Hierbei handelt es sich immer um Fleisch, das nach der Schlachttier- und Fleischuntersuchung als tauglich zum Genuss für Menschen beurteilt wurde.
Europarechtlich bezeichnet der Ausdruck Fleisch nach der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 alle genießbaren Teile (einschließlich Blut) von Huftieren (Haustiere der Gattungen Rind, Schwein, Schaf und Ziege sowie als Haustiere gehaltene Einhufer), Geflügel, Hasentieren und frei lebendem Wild.[2]
Seit Jahrtausenden werden Tiere von Menschen geschlachtet oder gejagt; hierdurch entstehen – eventuell nach Veredelung (d. h. Verarbeitung) – Fleischprodukte wie Pökelfleisch oder Wurstwaren.
Es wird unterschieden nach den Fleischsorten (Tierarten) und den Fleischarten[3] der verschiedenen Fleischteile einer Fleischsorte. Zu den Fleischarten siehe die Links der Fleischsorten.
Inhaltsverzeichnis |
Fleischsorten[Bearbeiten]
Die Kochkunst unterscheidet zwischen rotem und weißem Fleisch, allerdings gibt es keine verbindliche Einteilung. Der Farbunterschied ergibt sich vorwiegend aus einem unterschiedlichen Gehalt an Myoglobin. Dies ist für den Sauerstofftransport innerhalb des Muskels, vor allem zu den Muskelzellen (Myofibrillen), zuständig. Durch Hitze wird das Myoglobin zum so genannten Metmyoglobin denaturiert, wodurch gebratenes oder gekochtes Fleisch einen eher gräulichen bis graubraunen Farbton annimmt.
Die Fasern des Fleisches können längs, quer oder gekreuzt verlaufen, wobei der „gekreuzte Verlauf“, aufgrund der geringen Faserabstände, das Fleisch am zartesten macht. Längsfasern stattdessen machen das Fleisch zäh.
Im europäischen Kulturraum oft verwendete Fleischsorten sind:
- Rotes Fleisch (auch Rotfleisch):
- Weißes Fleisch:
- Sonstige Fleischsorten im europäischen Raum (wobei diese nicht warmblütig und damit laut Definition, ebenso wie Fische und Meeresfrüchte, kein „Fleisch“ sind):
In einigen Kulturkreisen wird unter anderem auch das Fleisch folgender Tiere verzehrt:
- Elch bzw. Rentier
- Antilope (z. B. Springbock)
- Grauhörnchen
- Känguru - in Australien und Europa
- Kamel
- Affe - auch als Bushmeat bekannt
- Hund - in Korea oder China
- Katze
- Meerschweinchen - in den Andenländern Südamerikas und einigen Ländern Afrikas
- Robbe
- Wal
- Alligator
- Schildkröte
- Schlange
- Leguan
- Tapir
- Bär
Produktion[Bearbeiten]
Die moderne industrialisierte Fleischproduktion findet in Großbetrieben mit hohem maschinellem Einsatz statt. Die Tiermast wird platzsparend und mit großer Tieranzahl (Massentierhaltung) durchgeführt.
Schlachtung bis Verzehr[Bearbeiten]
Man unterscheidet Warmschlachtung (das Fleisch des Tieres wird direkt nach dem Töten desselben verarbeitet wird, ohne es zuvor abkühlen zu lassen) und Kaltschlachtung.
Nach dem Tod des Tieres unterliegt Fleisch zunächst der Totenstarre und eignet sich in diesem Zustand nicht zur Zubereitung. Den bakteriellen und biochemischen Prozess, der das Fleisch genießbar macht, nennt man Fleischreifung oder auch Abhängen. Hier wird hauptsächlich durch fleischeigene Enzyme die Totenstarre gelöst. Der Einfluss erwünschter und in der Regel vorhandener Mikroorganismen wie Bakterien und gegebenenfalls Hefen ist für die Entstehung des charakteristischen Aromas verantwortlich.
Gereiftes Fleisch hält bei Zimmertemperatur nur sehr begrenzt, weswegen vor allem in stark arbeitsteiligen Wirtschaften wie den Industrienationen eine lückenlose Kühlkette erforderlich ist, um bakteriellen Verderb zu vermeiden. Eine Haltbarkeit von mehreren Wochen bis Monaten bei Zimmertemperatur können jedoch Konservierungsmethoden wie Trocknen, Räuchern, Pökeln, Einkochen oder Fermentieren (Salami) des Fleisches erzielen, oder eine Kombination hiervon. Auch ist eine längere Konservierung durch verschiedene Verpackungsmethoden möglich, zum Beispiel durch Vakuumverpackungen.
Konsum[Bearbeiten]
| Die größten Fleischkonsumenten (2003)[4] | |||
| Rang | Land | Pro-Kopf-Konsum (in kg) | |
|---|---|---|---|
| 1 | USA | 123 | |
| 2 | Spanien | 121 | |
| 3 | Australien | 118 | |
| 4 | Österreich | 112 | |
| 5 | Dänemark | 111 | |
| 6 | Neuseeland | 109 | |
| 7 | Zypern | 108 | |
| 8 | Irland | 102 | |
| 9 | Kanada | 98 | |
| 10 | Frankreich | 98 | |
Vor der Neolithischen Revolution standen bei der Ernährung des Menschen tierische Nahrungsmittel wie Fleisch und Fisch im Vordergrund.[5] Auch bei der Mehrheit der heute noch lebenden Jäger-und-Sammler-Völker stammt weit über die Hälfte der Nahrung von Tieren.[6] Das Aufkommen der Landwirtschaft ermöglichte dem Menschen besseren Zugang zu Nahrungsmitteln pflanzlicher Herkunft. Die sesshafte Lebensweise sowie der Anstieg der Bevölkerungszahl begrenzte jedoch den Fleischkonsum auf gelegentlichen Verzehr von Haustieren und nur noch kleinen Mengen an Wildtieren.[7] Erst die Ausrottung der Raubtiere aus den Siedlungsgebieten des Menschen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ermöglichte wieder einen zunehmenden Konsum von Fleisch von Wild- und Haustieren.[8]
In Deutschland lag der Fleischkonsum pro Kopf im Spätmittelalter jährlich bei über 100 Kilogramm. In den folgenden Jahrhunderten ging er immer weiter zurück und erreichte im 19. Jahrhundert den niedrigsten Wert von durchschnittlich 14 kg Fleisch.[9] Zwischen 1961 und 2007 stieg der Fleischkonsum in Deutschland von durchschnittlich 64 kg auf 88 kg pro Kopf und Jahr.[4] Weltweit stieg der Fleischkonsum zwischen 1961 und 2001 von 23 kg auf 38 kg pro Kopf und Jahr, in den Industrieländern von 57 kg auf 91 kg. Nach Angaben des "Fleischatlas 2013" verbraucht ein Deutscher in seinem Leben im Schnitt 1.094 Tiere, darunter 4 ganze Rinder, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten und 945 Hühner. Nach einer Hochrechnung der Welternährungsorganisation FAO, die sich auch im "Fleischatlas" wiederfindet, lag der Pro-Kopf-Konsum weltweit im Mittel bei 42,5 Kilogramm pro Jahr, während der jährliche Fleischverzehr eines Deutschen 2012/2013 auf durchschnittlich rund 60 Kilogramm gesunken ist.[10][11][12]
Der Fleischkonsum eines Landes steigt mit seinem Einkommen; der Korrelationskoeffizient beträgt 0.77. Die Streuung nimmt jedoch mit steigenden Einkommen zu. Das meiste Fleisch verzehrten 2003 die US-Amerikaner mit 123 kg pro Kopf. Die Mongolen verzehrten mit 94 kg ungewöhnlich viel Fleisch für ihr Einkommen von 2.120 US$. Die Japaner aßen für ihr hohes Einkommen von 45.850 US$ mit 59 kg ungewöhnlich wenig Fleisch.[4][13]
Ökologische Folgewirkungen des global gestiegenen Fleischkonsums werden häufig in Zusammenhang mit dem anthropogenen Treibhauseffekt diskutiert.
Soziale und kulturelle Einflüsse auf den Fleischkonsum[Bearbeiten]
Viele Religionen haben in Bezug auf den Verzehr von Fleisch Reglementierungen entwickelt. So ist im Judentum und im Islam der Verzehr von Schweinefleisch untersagt, da das Schwein als unrein gilt. Ein anderer Hintergrund für den religiös motivierten Verzicht auf Fleisch findet sich im Hinduismus. Dort wird insbesondere das Rind als heilig verehrt, sodass sich sein Verzehr aus diesem Grund verbietet. Wegen ihres Glaubens an die Wiedergeburt verzichten viele Hindus völlig auf Fleisch. Auch im Christentum haben sich Regelwerke entwickelt, wie der Verzicht auf Fleisch an Freitagen und insbesondere am Karfreitag (siehe auch Fastenzeit). Der Begriff Karneval könnte etymologisch vom lateinischen 'carne vale' (etwa „Fleisch lebe wohl“) stammen.
Vegetarier verzehren aus ethischen, gesundheitlichen und/oder ökologischen Motivationen kein Fleisch. Veganer verzehren zudem keine anderen Nahrungsmittel tierischen Ursprungs wie Milch, Eier oder Honig. Sie lehnen darüber hinaus die Nutzung sämtlicher tierischer Produkte ab, so zum Beispiel Wolle, Leder und Pelz oder bestimmte Kosmetika.
Während der regelmäßige Konsum von Fleisch in früheren Zeiten oft ein Privileg der Wohlhabenden war, ist er in den Industriestaaten heute für viele erschwinglich. Wirtschaftliche Formen der Herstellung, des Transports und der Distribution haben dazu beigetragen.
Früher nahm die Menge des konsumierten Fleisches mit dem Einkommen zu. Heute dagegen essen beispielsweise in Deutschland wohlhabendere Bevölkerungsschichten deutlich weniger Fleisch als Angehörige der Unterschicht.[14]
Dass weltweit insbesondere aufgrund des enormen Wachstums der Weltbevölkerung deutlich mehr Fleisch als früher hergestellt bzw. verzehrt wird, gilt als eine wichtige Ursache des Klimawandels. Zum einen wird bei der Fleischherstellung viel CO2 freigesetzt (nur etwa 1/7 dieses CO2 'landet' im Fleisch); zum anderen emittiert die Viehhaltung direkt oder indirekt 37 % der weltweit anthropogen emittierten Methan-Menge (37 % von etwa 5,9 Gt CO2-Äquivalent). Davon stammt der größte Teil aus Fermentationsprozessen im Magen von Wiederkäuern.[15] Methan ist ein Treibhausgas und etwa 25-mal so wirksam wie CO2[16]) Die Verweildauer in der Atmosphäre ist mit 9 bis 15 Jahren[17] deutlich kürzer als bei CO2.
Manche Menschen essen kein Fleisch aus der üblichen Tierproduktion bzw. Massentierhaltung, sondern nur Fleisch aus möglichst artgerechter Haltung. Oft werden solche Tiere mit Bioprodukten gefüttert; das so erzeugte Fleisch bezeichnet man als Bio-Fleisch (siehe auch Ökologische Landwirtschaft#Lebensmittel).
Lebensmittelüberwachung[Bearbeiten]
Die Gewinnung von Fleisch als Lebensmittel bei der Schlachtung - auf der Stufe der Urproduktion - wird amtlich im Rahmen der Schlachttier- und Fleischuntersuchung überwacht. Die Kontrolle der fertigen Produkte zum Zwecke des Verbraucherschutzes erfolgt in Deutschland durch die Behördliche Lebensmittelüberwachung. Es wird stichprobenartig auf Stoffe geprüft, welche die menschliche Gesundheit beeinträchtigen. Dazu gehören Mykotoxine (giftige Stoffwechselprodukte von Pilzen), bakterielle Giftstoffe (wie Botulinumtoxin), Schwermetalle (wie Blei oder Cadmium), die eine Lebensmittelvergiftung auslösen können.[18] Verstöße gegen die Lebensmittelhygiene im großen Stil haben medial große Aufmerksamkeit bekommen (Fleischskandale). Angesichts großer Tonnagen verdorbenes Fleisch und umetikettierte Schlachtabfälle wurde umgangssprachlich der Begriff Gammelfleisch geprägt.
Geprüft wird auch auf langlebige organische Chlorverbindungen, überhöhte Hormonkonzentrationen und Tierarzneimittelrückstände wie Antibiotika. Nach einem Einsatz von Tierarzneimitteln in der Tierhaltung sind zur Vermeidung von Rückständen Wartezeiten vor der Schlachtung vorgeschrieben, die je nach eingesetztem Arzneimittel unterschiedlich lang sind. Zum Schutz der Verbraucher vor gesundheitlichen Nebenwirkungen gibt es EU-weite Rückstands-Höchstmengen.[19]
Mögliche Gesundheitsrisiken des Fleischkonsums[Bearbeiten]
Nach Auswertung der großangelegten EPIC-Studie,[20][21] bei der bis heute rund 521.000 Menschen seit 1992 beobachtet wurden, haben Menschen, die gewohnheitsmäßig viele verarbeitete Fleischprodukte, wie z. B. Wurstwaren oder Schinken, verzehren, ein erhöhtes Risiko, an Krebs oder an Herz-Kreislauferkrankungen zu sterben.
Im Jahre 2003 vermuteten Cross, Pollock und Bingham als Ursache der Darmkrebsrisikoerhöhung den höheren Fettgehalt von rotem Fleisch und dem Häm-Eisengehalt des Myoglobins bei der Bildung krebserregender Nitrosoverbindungen.[22][23] Norat et al. schlossen 2004 aus EPIC-Daten, dass ausgeprägter Konsum von rotem Fleisch und verarbeitetem Fleisch (mehr als 160 g Schwein, Rind, Kalb oder Lamm pro Tag) das Darmkrebsrisiko über einen Beobachtungszeitraum von zehn Jahren auf 1,71 % erhöhe, während es bei Teilnehmern, die täglich weniger als 20 Gramm zu sich nahmen, nur 1,28 % betrug, also um rund 25 Prozent geringer ausfiel.[24] Ulrike Gonder und Nicolai Worm wiesen bezüglich dieser EPIC-Auswertung darauf hin, dass ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem Darmkrebsrisiko und dem Konsum von rotem Fleisch seitens der Autoren nicht nachgewiesen wurde. Statistisch signifikant sei der Zusammenhang nur in Kombination mit dem erhöhten Konsum von verarbeitetem Fleisch. Gonder und Worm kritisierten zudem, dass der Umfang des Konsums von pflanzlicher Nahrung bei der Auswertung der EPIC-Daten ohne Berücksichtigung blieb.[25] Batty kritisierte, dass Norat et al. den Einfluss des sozioökonomischen Status der Studienteilnehmer auf den untersuchten Zusammenhang unbeachtet ließen.[26]
Rohrman et al. veröffentlichten im März 2013 eine Analyse der EPIC-Daten, die den Zusammenhang zwischen dem Konsum von rotem Fleisch, verarbeitetem Fleisch und Geflügel und dem Risiko für einen frühen Tod untersuchte. Die Forscher werteten die Daten von insgesamt 448568 Männern und Frauen aus, die zu Studienbeginn noch nicht an Krebs erkrankt waren und auch keinen Schlaganfall oder Herzinfarkt gehabt hatten. Bei allen Teilnehmern war bekannt, wie sie sich ernährten, wie viel sie sich bewegten, ob sie rauchten und wie ihr Body-Mass-Index war. Am Anfang der Studie waren alle Teilnehmer zwischen 35 und 69 Jahre alt. Sie stammten aus zehn europäischen Ländern und wurden im Durchschnitt 12,7 Jahre lang begleitet. 26344 Teilnehmer starben in diesem Zeitraum. Die Analyse zeigte, dass der Konsum von verarbeitetem Fleisch (also Wurst) statistisch signifikant mit einer höheren Sterblichkeit korreliert: Jene Teilnehmer, die täglich mehr als 160 Gramm verarbeitetes Fleisch aßen, hatten ein 44 Prozent höheres Risiko, in der Zeit der Studie zu sterben, als Teilnehmer, die nur rund 20 Gramm pro Tag verzehrten. Für den erhöhten Konsum von Geflügel und rotem Fleisch konnte kein statistisch signifikanter Zusammenhang belegt werden. Die Wissenschaftler erklärten sich die Analyseergebnisse damit, dass verarbeitetes Fleisch häufig einen viel höheren Fettanteil als unverarbeitetes Fleisch hat und mit Speisesalz und anderen potentiell gesundheitsschädlichen Stoffen behandelt wird. Im Rahmen der Analyse war zu berücksichten, dass Menschen mit unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten häufig auch abweichende Lebensstile haben: So neigen Personen, die viele verarbeitete Fleischprodukte essen, generell auch in anderen Bereichen zu einem ungesunden Lebensstil, während Vegetarier und gesundheitsbewusste Nicht-Vegetarier im Durchschnitt mehr Sport treiben, viel Obst und Gemüse essen, dafür weniger Alkohol konsumieren und seltener rauchen. Rohrman et al. versuchten deshalb, in ihrer statistischen Analyse der EPIC-Daten die bekannten Effekte von Rauchen, Übergewicht und anderen Faktoren auf die Gesundheit herauszurechnen.[27]
Laut dem World Cancer Research Fund und dem American Institute for Cancer Research gibt es überzeugende Hinweise, dass der Konsum von rotem Fleisch und verarbeiteten Fleischprodukten das Darmkrebsrisiko erhöht. Die Empfehlung der Krebsforscher lautet, den wöchentlichen Konsum auf 500 g roten Fleischs zu begrenzen, und auf verarbeitete Produkte möglichst zu verzichten. Diese Empfehlung umfasst ausdrücklich nicht den kompletten Verzicht auf Fleisch, da es wichtige Nährstoffe liefere.[28]
Siehe auch[Bearbeiten]
- Liste der Inhaltsstoffe von Fleisch
- Fleischgericht und Kategorie:Fleischgericht
- Schlachthof, Fleischerei, Freibank
- Gewebekulturfleisch, Fleischersatz
Literatur[Bearbeiten]
- Das große Buch vom Fleisch, 2. Auflage, Gräfe & Unzer, München 2006, ISBN 978-3-8338-0167-9; 1. Auflage, 2004, ISBN 978-3-7742-6971-2
- Jonathan Safran Foer: Tiere essen. Fischer TB, 2012. ISBN 3-596-18879-2 / 978-3596188796
- Karen Duve: Anständig essen: Ein Selbstversuch. Galiani 2010, ISBN 978-3-86971-028-0
Weblinks[Bearbeiten]
- Fleischatlas, Publikation von Le Monde diplomatique, Böll-Stiftung und Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
- Fleisch auf lebensmittellexikon.de
- Fleisch auf was-wir-essen.de
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Fleischerhandwerk: Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse (PDF; 294 kB)
- ↑ Verordnung (EG) Nr. 853/2004 Begriffsbestimmungen für Fleisch siehe Anhang I
- ↑ Kurzinfo mit Datei: Schweineteile und deren Verwendung
- ↑ a b c FAO (2009): FAOSTAT. Rom.
- ↑ Salim M. Ali, Fleisch: Aus der Perspektive der Welternährung, 2010, ISBN 3-8391-8563-7 , S. 14
- ↑ Frank Eckhardt: Zurück zu den Wurzeln! Die ursprüngliche Ernährung des Menschen. In: Utz Thimm, Karl-Heinz Wellmann (Hrsg.): In aller Munde. Ernährung heute. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-45602-4, S. 27–37.
- ↑ Salim M. Ali, Fleisch: Aus der Perspektive der Welternährung, 2010, ISBN 3-8391-8563-7 , S. 16
- ↑ Salim M. Ali, Fleisch: Aus der Perspektive der Welternährung, 2010, ISBN 3-8391-8563-7 , S. 139
- ↑ Massimo Livi Bacci, Europa und seine Menschen: eine Bevölkerungsgeschichte, C.H.Beck Verlag, 1999, ISBN 3-406-44700-7, S. 69
- ↑ Fleischatlas 2013 (PDF; 5,1 MB) BUND. Abgerufen am 26. März 2013.
- ↑ Der "Fleischatlas 2013" zeigt: Eine Wende in der Agrarpolitik ist überfällig!. BUND. Abgerufen am 26. März 2013.
- ↑ Report: Menschen essen so viel Fleisch wie nie. Spiegel Online. Abgerufen am 26. März 2013.
- ↑ World Development Indicators. World Bank, 2009.
- ↑ Ergebnisse der Nationalen Verzehrstudie II (PDF; 54 kB)
- ↑ FAO-Studie „Livestock's long shadow“ 2006
- ↑ Climate Change 2007: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change [Solomon, S., D. Qin, M. Manning, Z. Chen, M. Marquis, K.B. Averyt, M. Tignor and H.L. Miller (eds.)], Chapter 2, Table 2.14. Cambridge University Press, Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA. (PDF; 19,5 MB)
- ↑ NASA features
- ↑ Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Was ist drin?
- ↑ Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Pharmakologisch wirksame Stoffe
- ↑ Quelle: International Agency for Research on Cancer Key results and current scientific activity
- ↑ Quelle: International Agency for Research on Cancer Eat less meat, more fish!
- ↑ Amanda Jane Cross, Jim R. A. Pollock, Sheila Anne Bingham: Haem, not Protein or Inorganic Iron, Is Responsible for Endogenous Intestinal N-Nitrosation Arising from Red Meat In: Cancer Research, 15. Mai 2003, 63;2358. PMID 12750250 Volltext.
- ↑ Nadia M. Bastide, Fabrice H. F. Pierre, Denis E. Corpet: Heme Iron from Meat and Risk of Colorectal Cancer: A Meta-analysis and a Review of the Mechanisms Involved In: Cancer Prevention Research (Phila), Februar 2011; 4(2):177-84. doi:10.1158/1940-6207.CAPR-10-0113 PMID 21209396.
- ↑ Teresa Norat et al.: Meat, Fish, and Colorectal Cancer Risk: The European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition In: Journal of the National Cancer Institute, 15. Juni 2005, 97 (12): 906-916. doi:10.1093/jnci/dji164 PMID 15956652.
- ↑ Ulrike Gonder, Nicolai Worm: Re: Meat, fish, and colorectal cancer risk: the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition. In: Journal of the National Cancer Institute, 7. Dezember 2005; 97(23):1788. doi:10.1093/jnci/dji408 PMID 16333037.
- ↑ G. David Batty: Re: Meat, Fish, and Colorectal Cancer Risk: The European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition In: Journal of the National Cancer Institute, 7. Dezember 2005, 97(23):1787. doi:10.1093/jnci/dji407 PMID 16333036.
- ↑ Sabine Rohrmann et al.: Meat consumption and mortality--results from the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition. In: BMC Medicine, 7. März 2013; 11:63. doi:10.1186/1741-7015-11-63 PMID 23497300.
- ↑ WCRF/AICR Expert Report, Food, Nutrition, Physical Activity and the Prevention of Cancer: a Global Perspective. S. 382 der PDF-Datei 12,25 MB (englisch)