Fleischerei

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Gewerbebetrieb. Zur Fachzeitschrift siehe Die Fleischerei.
Eine Fleischerei in einer Markthalle in Valencia (Spanien)

Eine Fleischerei ist ein handwerklicher Gewerbebetrieb, der die Produkte eines Schlachthofes nach der Schlachtung zu Fleisch- und Wurstwaren weiterverarbeitet und verkauft. Andere Bezeichnungen für eine Fleischerei sind u. a. Metzgerei, Schlachterei bzw. in Österreich Fleischhauerei.

In einer Fleischerei arbeiten Fleischer (bzw. Metzger oder Fleischhauer). Deren Aufgabe ist die Herstellung beziehungsweise Verarbeitung von Fleisch- und Wurstwaren. Der Betrieb einer Fleischerei ist in Deutschland dem Fleischermeister vorbehalten (Meisterzwang). Fleischereifachgeschäfte verfügen heute meist über eine Theke, die als Vitrine ausgeführt ist, sowie häufig auch über eine Heiße Theke mit Bain-Marie, in der zubereitete Fleischgerichte und Fleischkäse angeboten werden.

Der Markt ist in den letzten 30 Jahren größer geworden: 1980 aß jeder Deutsche laut Statistik rund 30 kg Fleisch (inkl. Wurst); 2009 waren es rund 88,2 kg.[1]

Eine internationale Leitmesse der Fleischwirtschaft: 'Verarbeiten, Verpacken, Verkaufen' findet alle drei Jahre in Frankfurt am Main statt.[2]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Minister wirbt für Fleischverzicht. auf: rp-online.de, 14. September 2011.
  2. IFFA 2013 - Messe für Fachbesucher

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Fleischerei – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Fleischerei – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen