Fleshgod Apocalypse

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Fleshgod Apocalypse
Fleshgod Apocalypse bei der Finnish Metal Expo 2012
Fleshgod Apocalypse bei der Finnish Metal Expo 2012
Allgemeine Informationen
Genre(s) Technical Death Metal, Brutal Death Metal, Symphonic Metal
Gründung 2007
Website fleshgodapocalypse.com
Aktuelle Besetzung
Tommaso Riccardi (2009 bis heute)
E-Gitarre, Gesang
Cristiano Trionfera (2007 bis heute)
E-Bass, cleaner Gesang
Paolo Rossi (2007 bis heute)
Schlagzeug, E-Gitarre, Gesang
Francesco Paoli (2007 bis heute)
Francesco Ferrini (2010 bis heute)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Francesco Struglia (2007 bis 2009)
Sessionmitglieder
Schlagzeug
Mauro Mercurio (Session bei Oracles)

Fleshgod Apocalypse ist eine Technical-Death-Metal-Band aus Rom, die im Jahre 2007 gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde im April 2007 von Cristiano Trionfera (E-Gitarre), Francesco Struglia (Schlagzeug), Paolo Rossi (E-Bass, cleaner Gesang) und Francesco Paoli (Schlagzeug, Gitarre, Gesang; sonst auch Gitarrist und Sänger bei Hour of Penance) gegründet. Zusammen nahmen sie Promo ‘07 im 16th Cellar Studio auf, unter der Leitung des Produzenten Stefano „Saul“ Morabito. Durch diese Veröffentlichung erreichten sie erstmal größere Aufmerksamkeit in der Death-Metal-Szene, wodurch sie einen Vertrag bei Neurotic Records erreichen konnten.

Promo ’07 enthielt zwei Lieder, diese waren dann auch auf dem 2008 erschienenen Split-Album Da Vinci Death Code enthalten, welches über Spew Rec. vertrieben wurde. Neben Fleshgod Apocalypse waren auf diesem Album die Bands Modus Deliciti, Onirik und Septycal Gorge zu hören.

Zu Beginn des Jahres 2008 spielte die Band einige Konzerte und hatte Auftritte mit Behemoth, Origin, Dying Fetus, Hate Eternal, Suffocation und Napalm Death und anderen.[1]

Ab Mai 2008 wurde erneut im 16th Cellar Studio das Debütualbum Oracles aufgenommen. Zuvor hatte sich Schlagzeuger Francesco Struglia jedoch von der Band getrennt. Für die Aufnahmen wurde Mauro Mercurio (Hour of Penance) als Session-Mitglied engagiert. Im Dezember 2008 trennte sich die Band von Neurotic Records und veröffentlichte das Album schließlich im April 2009 über Willowtip Records, in Europa über Candlelight Records. Nach dieser Veröffentlichung tourte Fleshgod Apocalypse durch ganz Europa und unterstützen unter anderem God Dethroned auf ihrer Tour durch den Balkan. Auch nahm die Band an der Funeral Nation Tour von Vader und Marduk teil. Schließlich folgte eine eigene Tour durch Großbritannien und Irland.

Im Januar 2010 folgte die EP Mafia, die ebenfalls in den 16th Cellar Studio aufgenommen wurde. Sie wurde weltweit über Willowtip Records veröffentlicht. Nach den Aufnahmen ging die Band als Unterstützung von Suffocation erneut auf Europa-Tournee, außerdem fand eine eigene Tour durch Russland statt. Im Oktober/November 2010 ging die Band zusammen mit Bands wie Suffocation, The Faceless, Through the Eyes of the Dead und Decrepit Birth auf eine Tour durch die USA und Kanada, welche den Namen Decibel Defiance Tour 2010 trug.[2]

Am 19. August 2011 wurde das Album Agony über Nuclear Blast veröffentlicht. Musikvideos zu The Violation und The Forsaking wurden jeweils am 18. Juli und am 21. Dezember desselben Jahres auf NuclearBlastEurope veröffentlicht.

Das dritte Studioalbum, Labyrinth, wurde am 20. Juni 2013 angekündigt.[3] Der Track Elegy wurde am 18. Juli 2013 auf dem YouTube Kanal von Nuclear Blast hochgeladen. Am 1. August wurde außerdem Minotaur (The Wrath of Poseidon) als Lyrics Video veröffentlicht. Labyrinth erschien am 16. August 2013 in Europa. Labyrinth wurde mit Stefano Morabito im 16th Cellar Studio aufgenommen. Es ist das erste Konzeptalbum der Band und handelt um den Mythos des Labyrinths von Knossos und enthält metaphorische Parallelen zur modernen Zeit.[4]

Stil[Bearbeiten]

Charakteristisch für die Band ist das Mischen von Death Metal mit melodischen und teils klassischen Elementen. Auch ist der Einsatz von Samples aus dem Bereich der Klassik in den Stücken auffällig. Fleshgod Apocalypse wird mit Bands wie Hate Eternal, Decrepit Birth, Illogicist und Necrophagist verglichen. Stilprägend ist zudem die hohe Spielgeschwindigkeit der Lieder.[5]

Diskografie[Bearbeiten]

  • 2007: Promo ‘07 (Demo)
  • 2008: Da Vinci Death Code (Split-CD, Spew Rec.)
  • 2009: Oracles (Willowtip Records, in Europa: Candlelight Records)
  • 2010: Mafia (EP, Willowtip Records)
  • 2011: Agony (Nuclear Blast Records)
  • 2013: Labyrinth (Nuclear Blast Records)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fleshgod Apocalypse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.laut.de/Fleshgod-Apocalypse
  2. http://www.myspace.com/fleshgodapocalypse
  3. FLESHGOD APOCALYPSE - reveal cover + album details!. https://www.facebook.com/fleshgodapocalypse.+Abgerufen am 06/20/2013.
  4. NEWS TO FLESHGOD APOCALYPSE FLESHGOD APOCALYPSE BEGIN TRACKING NEW ALBUM!. Nuclear Blast. 19. Juni 2013. Abgerufen am 19. Juni 2013.
  5. http://www.metalnews.de/?metalid=05&action=show&cdid=3521