Flessau
| Flessau
Stadt Osterburg (Altmark)
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| Koordinaten: | 52° 46′ N, 11° 40′ O52.76027777777811.67111111111127Koordinaten: 52° 45′ 37″ N, 11° 40′ 16″ O |
| Höhe: | 27 m ü. NN |
| Fläche: | 30,29 km² |
| Einwohner: | 981 (31. Dez. 2007) |
| Eingemeindung: | 1. Juli 2009 |
| Postleitzahl: | 39606 |
| Vorwahl: | 039392 |
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Lage von Flessau in Sachsen-Anhalt
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Flessau ist ein Ortsteil der Stadt Osterburg (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Flessau liegt südwestlich von Osterburg (Altmark) und nordwestlich von Stendal. Das flachwellige Gebiet um Flessau wird von zahlreichen Gräben durchzogen, die nach Norden zur Biese entwässern.
[Bearbeiten] Ortschaftsgliederung
Zur Ortschaft Flessau gehören die Ortsteile Flessau, Natterheide, Rönnebeck, Storbeck und Wollenrade.
[Bearbeiten] Geschichte
Der schon im 9. Jahrhundert slawisch besiedelte Ort Flessau taucht 1230 erstmals aus Anlass der Kirchweihe in einem Schriftstück auf. Die Feldsteinkirche wurde ursprünglich als Wehrkirche erbaut.
Ab 1806 gehörte Flessau − wie die gesamte Altmark − für knapp zehn Jahre zum Königreich Westfalen, was den Bauern durch die fortschrittliche bürgerliche Gesetzgebung einige Lasten nahm.
Neben der Landwirtschaft gab es seit Anfang des 18. Jahrhunderts Handwerksbetriebe in Flessau (unter anderem Müller, Schneider und Rademacher). Die Freiwillige Feuerwehr in Flessau blickte im Jahr 2000 auf eine bereits 100jährige Geschichte zurück.
Flessau ist heute Schulstandort auch für die umliegenden Orte.
Durch einen Gebietsänderungsvertrag haben die Gemeinderäte der Gemeinden Ballerstedt (am 24. November 2008), Düsedau (am 12. November 2008), Erxleben (am 10. November 2008), Flessau (am 27. November 2008), Gladigau (am 26. November 2008), Königsmark (am 25. November 2008), Krevese (am 12. November 2008), Meseberg (am 19. November 2008), Rossau (am 10. November 2008), Walsleben (am 10. November 2008) und der Hansestadt Osterburg (Altmark) (am 6. November 2008) beschlossen, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Einheitsgemeinde mit dem Namen Hansestadt Osterburg (Altmark) vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Juli 2009 in Kraft.[1][2]
Nach Umsetzung des Gebietsänderungsvertrages der bisher selbständigen Gemeinde Flessau werden Flessau, Natterheide, Rönnebeck, Storbeck und Wollenrade Ortsteile der neuen Hansestadt Osterburg (Altmark). Für die eingeflossene Gemeinde wird die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. der Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die aufgenommene Gemeinde Flessau und künftigen Ortsteile Flessau, Natterheide, Rönnebeck, Storbeck und Wollenrade werden zur Ortschaft der neuen Hansestadt Osterburg (Altmark). In der eingeflossenen Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Flessau wird ein Ortschaftsrat mit neun Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.
[Bearbeiten] Geschichte einzelner Ortsteile
[Bearbeiten] Natterheide
- Ersterwähnung 1215
- Dorfkirche stammt aus der Mitte des 12. Jahrhunderts
- bis 1974 eigenständige Gemeinde
[Bearbeiten] Rönnebeck
- 1290 Erwähnung der Ahnherren aus dem Rittergeschlecht von Rönnebeck
- Feldsteinkirche – um 1200 erbaut
- ehemaliges Schloss wurde 1947 abgerissen
- bis 1973 eigenständige Gemeinde
[Bearbeiten] Wollenrade
- Ersterwähnung 1376 in einem Landbuch
- Feldsteinkirche stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Bürgermeister
Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde war Silvia Böker.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Flessau liegt an der Landesstraße 13 von Bismark (Altmark) nach Osterburg (Altmark). In der 6 km entfernten Stadt Osterburg besteht Anschluss an die Bundesstraße 189, in Osterburg befindet sich auch der nächste Bahnhof an der Strecke Magdeburg–Wittenberge.