Flexagon

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Ein Flexagon (Faltvieleck) ist ein aus Papier gefaltetes Vieleck mit gewissen Eigenschaften; das Papier wird zuerst in quadratische oder gleichseitig dreieckige Grundmuster eingeteilt. Das „Spielen“ mit Flexagonen gehört primär in das Gebiet der Unterhaltungsmathematik.

Hexaflexagon (Faltsechseck)[Bearbeiten]

Das ist ein Sechseck, welches aus gleichseitigen Dreiecken gefaltet wird.

Papierstreifen zum Bau eines Trihexaflexagons
Zwischenschritt bei der Konstruktion eines Flexagons

Trihexaflexagon: Es wird aus einem Streifen mit beiderseits 10 Dreiecken gefaltet. Da zwei Dreiecke zusammengeklebt werden, bleiben 18 Dreiecke. Tri bedeutet hier, dass das entstehende Sechseck Flächen in je drei Farben zeigen kann (eine davon ist jeweils innen versteckt), da ein Sechseck aus 6 gleichseitigen Dreiecken besteht.

Tetrahexaflexagon und Pentahexaflexagon haben je 4 bzw. 5 verschiedene Flächen.

Das Spiel mit dem Hexahexaflexagon wirkt ziemlich spektakulär. Dieser Wechsel muss allerdings auch geübt sein.

Tetraflexagon (Faltquadrat)[Bearbeiten]

Beispiele sind Tritetraflexagon und Tetratetraflexagon.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Entdeckung und erste Analysen werden dem britischen Studenten Arthur Harold Stone und seinen Kommilitonen, darunter Richard Feynman, John W. Tuckey und Bryant Tuckerman und zugeschrieben, welche ab 1939 die Idee der Flexagone entwickelten. Dem breiten Publikum wurden sie ab den 50er Jahren von Martin Gardner bekannt gemacht.

Weblinks[Bearbeiten]