Fließem
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
| Verbandsgemeinde: | Bitburg-Land | |
| Höhe: | 341 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,38 km² | |
| Einwohner: |
692 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 83 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54636 | |
| Vorwahl: | 06569 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIT, PRÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 039 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hubert-Prim-Straße 7 54634 Bitburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Klaus Schnarrbach | |
| Lage der Ortsgemeinde Fließem im Eifelkreis Bitburg-Prüm | ||
Fließem ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburg-Land an.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Die im 1. Jahrhundert erbaute römische Villa Otrang wurde im Jahre 1825 bei Erdarbeiten entdeckt und die gefundenen Mosaikböden deuten auf eine römische Ansiedlung aus dieser Zeit hin. Später fand man 1911 auch zwei Tempel (Diana und Minerva) und legte sie frei. Heute ist die Villa Otrang als Museum zugänglich. Gefundene Gräber aus dem 6. und 7. Jahrhundert belegen, dass die römische Siedlung von den Franken erobert und genutzt wurde.
Eine erste urkundliche Erwähnung erfährt Fließem im Jahre 804 im Prümer Güterverzeichnis. Dort ist ein Gut mit einer Klosterkirche benannt, das sich im Besitz eines Hermann von Vlissheim befand. Bedeutung erlangte der Ort mit der die Kirche unter Friedrich von Schleiden (1397–1427), einem Abt der Benediktiner-Abtei Prüm, der die Kirche mit wertvollen Reliquien bedachte. Als 1464 ein hundertjähriger Ablass für den Besuch der Kapelle des Klosters gewährt wurde, erwuchs sie zum Wallfahrtsort.
Seit der Verwaltungsreform (1970) gehört die Gemeinde der Verbandsgemeinde Bitburg-Land an.
Name [Bearbeiten]
Der Ortsname wandelte sich mehrfach in den Jahrhunderten der Bestehung des Ortes. In römischer Zeit nannte man die Siedlung Flaisteshaimo marca, später wurde daraus Wlesheim, während des Mittelalters wurde er als Vlissheim bezeichnet, später dann als Flaistershaim, bis sich schließlich der heutige Name durchsetzte.
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Fließem besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Die Kirche des Ortes stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Fließem
Veranstaltungen und Einrichtungen [Bearbeiten]
Im Jahre 2004 feierte die Gemeinde ihr 1200-Jahr-Jubiläum. Für die Jugendlichen dieser Gemeinde wurde beim Gemeindehaus ein Jugendraum eingerichtet. An sportlichen Freizeitmöglichkeiten bietet Fließem
- einen Fußballplatz (Rasenplatz),
- zwei Tennisfelder,
- einen Fischweiher,
- einen Rundgang zum Wandern und einen Fußmassageweg.
Weblinks [Bearbeiten]
- Website der Ortsgemeinde Fließem
- Ortsgemeinde Fließem auf den Seiten der Verbandsgemeinde Bitburg-Land
- Ortsgemeinde Fließem auf der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
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