Florentine Gebhardt

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Florentine Gebhardt (* 18. April 1865 in Crossen (Oder); † 1941) war eine deutsche Schriftstellerin und Lehrerin. Sie schrieb auch unter den zahlreichen Pseudonymen Stefanie Eusebius, Tino Hardt, G. Edhardt, Luise Klotz, F. Lora, A. Rolf und Florus Bardt.

Leben[Bearbeiten]

Seit 1897 lebte sie in Tegel bei Berlin, wo sie Unterricht an mehreren Privatschulen gab. Ihr schriftlicher Nachlass wird heute im Brandenburgisches Landeshauptarchiv in Potsdam verwaltet.

Werke[Bearbeiten]

Sie publizierte neben Kinderbüchern auch Werke mit nationalistischen und nationalsozialistischen Inhalten, daher wurde ein Teil ihrer Veröffentlichungen ab 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt. Dazu zählen:

  • Luther, der deutsche Mann und Streiter Gottes, Berlin: NS-Buchvertrieb 1933
  • Die Reichsgründungsfeier am 18. Januar im 3. Reich, Berlin: Neuer Berliner Buchvertrieb 1934
  • Flammenzeichen, Leipzig: Payne 1935
  • Mütterehrenfest, Berlin: Neuer Berliner Buchvertrieb 1936
  • Schulkameraden, Bonn: Heidelmann 1937.

Weblinks[Bearbeiten]