Florian Jenni

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Jenni florian 20081120 olympiade dresden.jpg
Florian Jenni bei der Schacholympiade 2008 in Dresden
Land SchweizSchweiz Schweiz
Geboren 24. März 1980
Lieli
Titel Grossmeister (2002)
Aktuelle Elo-Zahl 2496 (Oktober 2014)
Beste Elo-Zahl 2550 (April 2008)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Florian Jenni (* 24. März 1980 in Lieli) ist ein Schweizer Schachspieler und Grossmeister.

Er erlernte mit fünf Jahren das Schachspiel von seinen Eltern. 2000 gewann er bei der Junioren-Europameisterschaft die Bronzemedaille. Im Jahre 2002 errang er den Titel des Grossmeisters.

Jenni gewann die Turniere in Lenk (2002), Silvaplana (2003 – damit war er in diesem Jahr Schweizer Landesmeister) und Winterthur (2005). 2006 wurde er in Lenzerheide zum zweiten Male Schweizer Einzelmeister.

Jenni war Mitglied des Schweizer Nationalteams und nahm an fünf Schacholympiaden zwischen 2000 und 2008[1] und fünf Mannschaftseuropameisterschaften zwischen 2001 und 2009 teil. Bei der Mannschaftseuropameisterschaft 2005 in Göteborg erreichte er am vierten Brett das beste Einzelergebnis.[2] In der Schweizer Nationalliga A (SMM) spielte er bis 2009 für die Schachgesellschaft Zürich, in der Saison 2014 spielt er für die Schachgesellschaft Winterthur. In der Schweizer Schachbundesliga (SGM) spielt Jenni für den ASK Winterthur. Er gewann die Nationalliga A 2002, 2003, 2005, 2008 und 2009, die Schweizer Bundesliga 2000, 2003, 2009 und 2012. In der deutschen 1. Bundesliga spielte er in der Saison 2002/03 für die Stuttgarter SF, in den Spielzeiten 2005/06 und 2007/08 für den Godesberger SK.

Im November 2010 erklärte Florian Jenni seinen Rücktritt vom aktiven Schachsport. Er begründete dies mit Motivationsproblemen und fehlender Zukunftsperspektive.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Florian Jennis Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch)
  2. Florian Jennis Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch)
  3. Rücktritt von GM Florian Jenni in Schweizerische Schachzeitung 1/2011, Seite 27 (PDF; 2,4 MB)