Florian Kehrmann

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Florian Kehrmann
Florian Kehrmann

Florian Kehrmann am 24. März 2007 in Aschaffenburg

Spielerinformationen
Spitzname „Flo, Flocke“
Geburtstag 26. Juni 1977
Geburtsort Neuss, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutscher deutsch
Körpergröße 1,86 m
Spielposition Rechtsaußen
Wurfhand links
Vereinsinformationen
Verein TBV Lemgo.svg TBV Lemgo
Vereine in der Jugend
  von – bis Verein
1983–1994 DeutschlandDeutschland HG Büttgen
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
1994–1995 DeutschlandDeutschland TUSEM Essen
1995–1999 DeutschlandDeutschland Sportring Solingen
1999–2014 DeutschlandDeutschland TBV Lemgo
Nationalmannschaft
Debüt am am 6. April 1997
            gegen China VolksrepublikChina China in Erlangen
  Spiele (Tore)
DeutschlandDeutschland Deutschland 223 (820)[1]
Vereine als Trainer
  von – bis Verein
2013– DeutschlandDeutschland TBV Lemgo II

Florian Kehrmann (* 26. Juni 1977 in Neuss), aufgewachsen in Kaarst ist ein deutscher Handballtrainer und ehemaliger Handballspieler, der in der Handball-Bundesliga 15 Jahre beim TBV Lemgo spielte.

Karriere[Bearbeiten]

Seit 1997 spielte Kehrmann in der A-Nationalmannschaft und nahm als Linkshänder die Position Rechtsaußen, selten rechter Rückraum ein. Sein erstes Länderspiel bestritt er am 6. April 1997 in Erlangen. Kehrmann war an allen großen Erfolgen beteiligt. 2004 wurde er Europameister und gewann Silber bei den Olympischen Spielen in Athen. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland holte er den Titel. Für diesen Triumph wurde er mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[2]

Zu den Vereinen, in denen er spielte, zählen HG Büttgen (1983–1994), TUSEM Essen (1994–1995), Sportring Solingen (1995–1999) und seit 1999 TBV Lemgo. In den Jahren 2003, 2005 und 2006 wurde der gelernte Bankkaufmann zum Handballer des Jahres gewählt. Bei der heimischen WM 2007 gewann er mit Deutschland den Titel. In Absprache mit Bundestrainer Heiner Brand nahm er nicht an der WM 2009 teil.[3]

Seit der Spielzeit 2011/12 ist er bei Handball Lemgo in der Nachwuchsarbeit tätig.[4][5] Seit 2013 betreut er die „Lemgo Youngster“ in der 3. Liga.[6]

Am 25. Mai 2014 beendete Kehrmann mit einem Abschiedsspiel seine Spielerkarriere nach 460 Bundesliga-Spielen und 1846 Toren.[6]

Privates[Bearbeiten]

Am 7. Juli 2006 heiratete Kehrmann seine langjährige Freundin Diana Wöstenfeld in der Lemgoer St. Nicolai-Kirche. Seine Frau ist selbst aktive Handballspielerin. Am 25. März 2007 kam ihr Sohn auf die Welt, am 1. Dezember 2008 folgte eine Tochter.

Ehrungen[Bearbeiten]

2003, 2005 und 2006 wurde Florian Kehrmann Deutschlands Handballer des Jahres sowie 2006 Zweiter bei der Wahl des Welthandballers. 2007 wurde er als „Sportler des Jahres“ von Nordrhein-Westfalen mit dem „Felix“ ausgezeichnet.[7]

Erfolge[Bearbeiten]

Florian Kehrmann am 13. Oktober 2007 beim Spiel gegen den Wilhelmshavener HV

Bundesligabilanz[Bearbeiten]

Saison Verein Spielklasse Spiele Tore 7-Meter Feldtore
1999-02 TBV Lemgo Bundesliga 92 334 62 272
2002/03 TBV Lemgo Bundesliga 31 183 9 174
2003/04 TBV Lemgo Bundesliga 32 152 0 152
2004/05 TBV Lemgo Bundesliga 31 164 2 162
2005/06 TBV Lemgo Bundesliga 27 174 24 150
2006/07 TBV Lemgo Bundesliga 26 155 1 154
2007/08 TBV Lemgo Bundesliga 33 143 7 136
2008/09 TBV Lemgo Bundesliga 32 91 6 85
2009/10 TBV Lemgo Bundesliga 34 99 0 99
2010/11 TBV Lemgo Bundesliga 29 83 1 84
2011/12 TBV Lemgo Bundesliga 30 104 0 104
2012/13 TBV Lemgo Bundesliga 31 83 0 83
2013/14 TBV Lemgo Bundesliga 32 80 0 80
1999–2014 gesamt Bundesliga 460 1846 112 1734

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Florian Kehrmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.thw-provinzial.de Top-39 Torjäger Deutsche Nationalmannschaft (DHB + DHV) abgerufen am 5. April 2014
  2. www.focus.de Handball – WM: Merkel lädt Handball-Weltmeister ins Kanzleramt vom 4. Juni 2007, abgerufen am 5. April 2014
  3. Kehrmann für den Notfall bereit RP online, 21. Januar 2009, abgerufen am 20. März 2013
  4. Handballer Kehrmann: "Rauf und runter mit dem Krückstock" Spiegel online, 24. August 2012, abgerufen am 20. März 2013
  5. Florian Kehrmann: „Mir fehlt das Zwischenmenschliche” Handballmagazin, 1. August 2012, abgerufen am 20. März 2013
  6. a b Florian Kehrmann macht Schluss RP.online, 23. Mai 2014, abgerufen am 25. Mai 2014.
  7. nrw-sportlerdesjahres.de