Florian Liegl

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Florian Liegl Skispringen
Florian Liegl am Holmenkollen 2005

Florian Liegl am Holmenkollen 2005

Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 1. Februar 1983
Geburtsort Innsbruck
Beruf Skisprungtrainer
Karriere
Verein SV Natters-Bergisel
Debüt im Weltcup 3. Jänner 2000
Pers. Bestweite 214,5 (Planica 2003)
Status zurückgetreten
Karriereende 2007
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 2 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
EYOF-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Universiade 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
Gold Saalfelden 1999 Team
Gold Štrbské Pleso 2000 Team
Silber Karpacz-Szklarska 2001 Team
Bronze Karpacz-Szklarska 2001 Normalschanze
European Youth Olympic FestivalVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Gold Poprad 1999 Team
Logo der FISU Winter-Universiade
Gold Pragelato 2007 Team
Silber Innsbruck 2005 Großschanze
Platzierungen
 Weltcupsiege 01
 Gesamtweltcup 05. (2002/03)
 Vierschanzentournee 08. (2002/03)
 Nordic Tournament 04. (2003)
 Sommer-Grand-Prix 17. (2005)
 Weltcup-/A-Klasse-Podium 1. 2. 3.
 Skispringen 0 4 2
 Skifliegen 1 1 0
 Team 1 0 2
 

Florian Liegl (* 1. Februar 1983 in Innsbruck) ist ein ehemaliger österreichischer Skispringer. Mit einer Körpergröße von 1,91 m bei 69 kg Gewicht war er einer der größten Skispringer. Liegl ist Sänger und Gitarrist der Rock-Band Superpursuitmode, mit der er mehrere Alben aufgenommen hat.[1]

Werdegang[Bearbeiten]

Liegl war für den Verein SV Natters-Bergisel aktiv. Den ersten Auftritt im Weltcup hatte Florian Liegl in der Saison 1999/2000 bei der Vierschanzentournee in Innsbruck und Bischofshofen. Er belegte hier die Ränge 34 und 50. Seine erste komplette Weltcupsaison 2002/03 war mit 15 Top-Ten-Platzierungen, acht Podestplätzen und einem Sieg auch seine erfolgreichste. Sein erster Weltcupsieg am 1. Februar 2003 beim Skifliegen am Kulm in Tauplitz war auch sein einziger. Insgesamt belegte er am Ende der Saison Platz fünf im Gesamtweltcup.

Diese Leistung konnte er jedoch in den folgenden Jahren nicht mehr erreichen. 2003/04 gab es keine Top-Ten-Platzierung, was nur Platz 40 im Gesamtweltcup bedeutete. In der Saison 2004/05 war sein bestes Ergebnis ein sechster Platz in Sapporo. Am Ende des Jahres fand er sich auf Platz 31 wieder. Deshalb beendete er überraschend im Herbst 2005 vorerst seine Karriere. Grund für diese Entscheidung waren Motivations- und Verletzungsprobleme. Außerdem musste er bei der Weltmeisterschaft 2005 die undankbare Rolle des Ersatzmannes im Team Österreich einnehmen.

So überraschend wie der Rücktritt vom Skispringen war im April 2006 die Ankündigung des Comebacks. Der erste Weltcup-Auftritt nach dem Comeback fand am 3. Jänner 2007 im Rahmen der Vierschanzentournee 2006/07 in Innsbruck statt. Hier startete er in der nationalen Gruppe und qualifizierte sich für das Hauptspringen am 4. Jänner, bei dem er jedoch im KO-Duell gegen Arttu Lappi unterlag. Insgesamt belegte er bei diesem Comeback im Weltcup den 44. Platz. Am 7. Jänner 2007 erreichte er in Bischofshofen als 29. erstmals wieder Weltcuppunkte.

Bei der Universiade 2007 konnte er gemeinsam mit Bastian Kaltenböck und Manuel Fettner Gold im Teamwettbewerb gewinnen. Dennoch erklärte Liegl im Mai 2007 – aus Mangel an Motivation – seinen endgültigen Rücktritt vom aktiven Leistungssport.[2] Er arbeitet derzeit als Stützpunkttrainer in Innsbruck für den ÖSV.[3]

Bei der Vierschanzentournee 2010/11 übernahm er mit Andreas Widhölzl den Part als Helmkameraspringer.

Erfolge[Bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten]

Datum Ort Land
23. Jänner 2003 Tauplitz Österreich

Weltcupplatzierungen[Bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2002/03 5 986
2003/04 40 71
2004/05 31 129
2006/07 88 2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Florian Liegl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ex-Skispringer Florian Liegl rockt im Innsbrucker Treibhaus Tiroler Tageszeitung Online, 23. September 2011
  2. Florian Liegl beendet seine Karriere http://www.live-wintersport.com, 2. Mai 2007
  3. [1]