Flottbek (Fluss)

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Flottbek
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Die Mündung in Teufelsbrück bei Ebbe

Die Mündung in Teufelsbrück bei Ebbe

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Bezirk Altona (Elbvororte), Hamburg
Flusssystem Elbe
Abfluss über Elbe → NordseeVorlage:Infobox Fluss/QUELLE_fehlt
Mündung bei Teufelsbrück in die Elbe53.5476589.867321Koordinaten: 53° 32′ 52″ N, 9° 52′ 2″ O
53° 32′ 52″ N, 9° 52′ 2″ O53.5476589.867321
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Linke Nebenflüsse Teufelsbek (verrohrt)

Die Flottbek ist ein südwärts fließendes kleines Gewässer in Hamburg-Osdorf, Hamburg-Groß Flottbek und Hamburg-Othmarschen. Vom Fließgewässertyp her handelt es sich um einen kiesgeprägten Tieflandbach (Typ 16).

Namensherkunft[Bearbeiten]

Der Name „Flottbek“ (ursprünglich „Flottbeck“ geschrieben, früher wohl auch „Vlothbeke“) ist ein niederdeutscher Name. „Flott“ kann einerseits: „flink, schnell“ bedeuten, sich aber auch auf „Flut“ beziehen, da der Unterlauf mit dem Tidehochwasser der Elbe in Verbindung steht, wodurch die umliegenden Wiesen bei Sturmflut überschwemmt werden. Die Bedeutung des Namens wäre demnach „schnell fließender“ oder „überflutender“ Bach.

Die Flottbek war namensgebend für die umliegenden Dörfer: die Gemarkung Klein Flottbek und den heutigen Stadtteil Groß Flottbek.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Flottbek entspringt am Poloplatz (Lage53.56065379.85641) des Hamburger Polo Clubs und fließt verrohrt unter dem Botanischen Garten hindurch bis zur Straße „An der Flottbek“. Hier ist die Flottbek auf etwa 10 m Länge sichtbar. Dann fließt sie bis zum Golfplatz des Großflottbeker THGC, auf dem sie ein natürliches Wasserhindernis bildet, wieder unterirdisch. Im Bereich des Jenischparks speist sie zwei kleine Teiche und dient als Überlauf für die Hamburger Regenwasserkanalisation. Ein zweiter Arm entsprang früher südlich des Bahrenfelder Sees. Zuflüsse waren die Teufelsbek/Teufelsau und die Röbbek, die heute verrohrt sind. Das Flottbektal verläuft weitgehend parallel zur nördlichen Einflugschneise für die Airbus-Flugzeugwerft in Hamburg-Finkenwerder.

Die Flottbek bildet in ihrem Lauf eine Geländevertiefung im nördlich der Elbe liegenden Geesthöhenzug, das Naturschutzgebiet Flottbektal, und mündet bei Teufelsbrück in die Elbe.

Literatur[Bearbeiten]

  • Martin Wendt: 700 Jahre Flottbek. 1305–2005. Eine Chronik. SPD Flottbek-Othmarschen, Hamburg 2005, ISBN 3-00-016459-6.

Weblinks[Bearbeiten]