Flotzheim

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48.83747222222210.813105555556502Koordinaten: 48° 50′ 15″ N, 10° 48′ 47″ O

Flotzheim
Stadt Monheim
Wappen von Flotzheim
Höhe: 502 m
Einwohner: 362 (2006)
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86653
Vorwahl: 09091

Flotzheim ist ein Ortsteil der Stadt Monheim im Landkreis Donau-Ries (Bayern).
Zur Gemarkung gehören auch noch das Dorf Kreut und der Weiler Hagenbuch.

Geographie[Bearbeiten]

Das Pfarrdorf liegt circa 3 km westlich von Monheim.

Dialektgrenzen[Bearbeiten]

Flotzheim und Kreut zählen zu den Grenzorten des alemannischen Dialektraums zum Bairischen hin. Der Hauptort Monheim selbst zählt bereits zum bairischen Dialektgebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Flotzheim war im Mittelalter als erstes im Besitz der Grafen aus Graisbach, später des Klosters Kaisheim. Am 1. Mai 1978 wurde das Dorf in die Stadt Monheim eingemeindet.[1] Bis zur Stilllegung der Strecke hatte der Ort einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Fünfstetten–Monheim.

Politik[Bearbeiten]

Ortsvorsteher ist Karlheinz Leinfelder.

Kirchliche Verhältnisse[Bearbeiten]

1065 wird Phlabsheim als eine seit langer Zeit bestehende Pfarrkirche genannt. Das Patronatsrecht hatten die Grafen von Graisbach als Lehen des Bischofs von Eichstätt inne. 1321 gab Graf Berthold von Graisbach das Patronatsrecht an den Eichstätter Bischofsstuhl zurück. Später verlieh der Bischof das Patronatsrecht an das Kloster Kaisheim, dem es 1407 durch Papst Bonifaz IX. mit Zustimmung des Eichstätter Bischofs Friedrich IV. inkorporiert wurde. Vor dem Dreißigjährigen Krieg war Flotzheim zeitweise protestantisch; im Krieg selbst blieb die Pfarrei eine zeitlang verwaist und wurde von Monheim aus versehen.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Flotzheim auf der Website von Monheim

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 794.
  2. Pastoralblatt des Bistums Eichstätt, 5 (1858), S. 98