Floyd: Es gibt noch Helden

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Floyd: Es gibt noch Helden
Originaltitel The Feeble Files
Studio Adventure Soft (Windows), e.p.i.c. interactive (Amiga, Mac OS)
Publisher Bomico (Windows), MacPlay (Mac OS)
Erstveröffent-
lichung
1997 (Windows),
25. Juli 2001 (Mac OS), Februar 2002 (Amiga)
Plattform Amiga, Mac OS, Windows
Genre Adventure
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Tastatur, Maus
Systemvor-
aussetzungen
Windows:
Medium 4 CD-ROMs (Windows)
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen
Information Läuft mit ScummVM auch auf vielen anderen Plattformen.

Floyd: Es gibt noch Helden (engl. Originaltitel The Feeble Files) ist ein Point-and-Click-Adventure des britischen Entwicklers Adventure Soft. Der Spieler steuert den Außerirdischen „Floyd“ durch eine Welt voller satirischer Anlehnungen an Science-Fiction-Romane und -Filme. Veröffentlicht wurde es 1997 von Bomico für Microsoft Windows, einige Jahre später folgten Portierungen für Mac OS und Amiga.

Geschichte[Bearbeiten]

Floyd ist ein kleiner Angestellter im Ministerium für Galaktische Unsicherheit des Konzern. Sein Job es ist, Kornkreise auf unterentwickelten Planeten zu erzeugen, so auch auf der Erde. Nach Erledigung seiner dortigen Aufgabe kollidiert sein Raumschiff kurz nach dem Start mit der irdischen Raumsonde "Voyager 2", was eine Kettenreaktion von Ereignissen auslöst, die schließlich zu Floyds Inhaftierung durch den Konzern führen. In einem Umerziehungslager auf einem Gefängnisraumschiff schließt er sich einer Untergrundbewegung an, deren Ziel der Sturz der diktatorischen Regierung des Konzern ist.

Hintergrund[Bearbeiten]

In der Gesellschaft in der Floyd lebt, ist der so genannte „Konzern“ Arbeitgeber, Regierung, Polizei und Militär zugleich. Oberstes Führungsorgan ist das so genannte „Omnibrain“. Der „Konzern“ unterdrückt seine Bürger bzw. setzt diese unter Drogen. Rebellisches Verhalten wird hart bestraft. Floyd selber bezeichnet den „Konzern“ treffend als Stasi. Das dargestellte System orientiert sich auch an den Romanen „1984“ von George Orwell und „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley.

Sonstiges[Bearbeiten]

Floyd wird in der deutschen Version mit der Stimme von Tobias Meister verkörpert (Brad Pitt, Sean Penn) und Regina Lemnitz (Whoopi Goldberg, Roseanne Barr) übernimmt die Rolle der Dolores.

Weblinks[Bearbeiten]