Flughafen Casablanca

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Aéroport international de Mohammed V - Nouasseur
Mohammed V International Airport detail ISS005-E-10903.jpg
Kenndaten
ICAO-Code GMMN
IATA-Code CMN
Koordinaten
33° 22′ 3″ N, 7° 35′ 24″ W33.367466666667-7.5899666666667200Koordinaten: 33° 22′ 3″ N, 7° 35′ 24″ W
200 m ü. MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum ca. 30 km südlich von Casablanca
Straße Autobahn Casablanca - Settat
Bahn Flughafenbahn nach Casablanca
Nahverkehr Busverbindung der CTM
Basisdaten
Betreiber ONDA (Office National des Aéroports)
Passagiere 7.245.000 [1](2010)
Luftfracht 55.451 t [2] (2006)
Flug-
bewegungen
66.823 [2] (2006)
Kapazität
(PAX pro Jahr)
4000000
Start- und Landebahnen
17R/35L 3720 m × 45 m Asphalt
17L/35R 3720 m × 45 m Asphalt
17L/35R (in Bau) 4000 m × 45 m Asphalt

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Der Flughafen Casablanca (Aéroport international de Mohammed V - Nouasseur, engl. Mohammed V International Airport, arabisch ‏مطار محمد الخامس الدولي‎, DMG Maṭār Muḥammad al-ḫāmis ad-Duwalī) ist ein marokkanischer Flughafen nahe Casablanca.

Der Flughafen wurde 1943 unter dem Namen Berrechid Airfield als Ausweichplatz für den damaligen Flughafen Anfa eröffnet und zunächst überwiegend militärisch genutzt. Mitte der 1950er-Jahre erhielt der zum US-amerikanischen Stützpunkt ausgebaute Flughafen den Namen Nouasseur Air Base. Zu dieser Zeit waren hier Bomber des Typs B-47 Stratojet stationiert. Im Jahr 1959 wurden die militärischen Einrichtungen geschlossen und der Flughafen zur zivilen Nutzung frei gegeben.

Er ist der wichtigste Flughafen des Landes und Drehkreuz der staatlich marokkanischen Gesellschaft Royal Air Maroc. Er ist nach Mohammed V., dem 1961 verstorbenen Großvater des heutigen Königs Mohammed VI., benannt.

Im Winterflugplan 2011/2012 wird Casablanca direkt aus deutschsprachigen Ländern bedient: Royal Air Maroc fliegt direkt ab Genf, Berlin und Frankfurt sowie Lufthansa täglich ab Frankfurt. Weitere Verbindungen führen über den Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle. Ab dem Winterflugplan 2012/2013 wird Casablanca auch von SunExpress ab Frankfurt dreimal wöchentlich angeflogen.

Flughafenbetreiber ist die Behörde Office National des Aéroports (ONDA).

Bis Januar 1986 war der Flughafen ein möglicher Notlandeplatz des Space Shuttle bei einem Startabbruch.[3]

Anfahrt[Bearbeiten]

  • PKW: Der Flughafen liegt 30 km südlich der Innenstadt und ist via Autobahn Richtung Settat zu erreichen
  • Bahn: Die ONCF verkehrt alle 30 Minuten zum Hafen der Stadt (Fahrzeit 45 Minuten).
  • Bus: Die Gesellschaft CTM verkehrt alle 60 Minuten ins Zentrum.

Ausbau[Bearbeiten]

2003 begann der Ausbau: Eine neue Landebahn südlich der bestehenden und ein neues Terminal sind in Bau, um eine Kapazität von acht Mio. Passagieren zu ermöglichen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zahlen der Betreibergesellschaft (PDF-Datei; 81 kB), abgerufen am 20. Dezember 2011
  2. a b ACI
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSpace Shuttle Transoceanic Abort Landing (TAL) Sites. NASA, Dezember 2006, abgerufen am 7. Oktober 2011 (PDF; 3,4 MB, englisch).

Weblinks[Bearbeiten]