Flughafen Frankfurt am Main
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| Flughafen Frankfurt am Main |
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|---|---|---|
| Kenndaten | ||
| IATA-Code | FRA | |
| ICAO-Code | EDDF | |
| Koordinaten |
50° 1′ 35″ N, 8° 32′ 35″ O50.0264222222228.543125111Koordinaten: 50° 1′ 35″ N, 8° 32′ 35″ O 111 m ü. MSL
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| Verkehrsanbindung | ||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 12 km südwestlich von Frankfurt am Main | |
| Straße | Autobahnen A 3 und A 5; Bundesstraße 43 | |
| Bahn | ICE, IC, EC, EN | |
| Nahverkehr | Regio, S-Bahn (Linien S8 und S9), Bus | |
| Basisdaten | ||
| Eröffnung | 8. Mai 1936 | |
| Betreiber | Fraport AG | |
| Fläche | 1.940 ha | |
| Terminals | 2 (3. in Plan) | |
| Passagiere | 53.472.915 (2008) | |
| Luftfracht | 2.133.302 t (2008) (90.346 t Luftpost) |
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| Flug- bewegungen |
485.783 (2008) | |
| Kapazität (PAX pro Jahr) |
ca. 56 Millionen | |
| Beschäftigte | ca. 70.000 (2007) 13.000 beim Betreiber |
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| Start- und Landebahnen | ||
| 07R/25L | 4.000 m × 45 m Asphalt | |
| 07L/25R (>07C/25C) | 4.000 m × 60 m Asphalt | |
| 18 (nur Starts) |
4.000 m × 45 m Beton | |
| 07L/25R (in Bau) (nur Landungen) |
2.800 m × 45 m Beton | |
Der Flughafen Frankfurt am Main (IATA-Code: FRA, ICAO-Code: EDDF) (auch Frankfurt International Airport oder Rhein-Main-Flughafen) ist der mit Abstand größte deutsche Flughafen und zugleich eines der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze. Gemessen am Passagieraufkommen ist er nach London-Heathrow und Paris-Charles de Gaulle der drittgrößte Flughafen in Europa und liegt im weltweiten Vergleich auf Platz 9.[1] Er weist das zweitgrößte Frachtaufkommen aller europäischen Flughäfen auf.[2] Betreibergesellschaft ist die Fraport AG. Im Jahr 2008 sind in Frankfurt insgesamt 53,5 Millionen Passagiere gestartet, gelandet oder umgestiegen. Als Frankfurt-Flughafen ist das Flughafengelände ein eigenständiger Stadtteil von Frankfurt am Main.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Vorgeschichte
Zunächst wurde 1907 in Griesheim bei Darmstadt der erste Flughafen Deutschlands als "Rhein-Main-Flughafen" errichtet. Dieser wurde allerdings später in August-Euler-Flughafen umbenannt, nachdem der Rhein-Main-Flughafen nach Frankfurt gelegt wurde. 1912 wurde auf Frankfurter Stadtgebiet in Frankfurt-Bockenheim der Flugplatz am Rebstock eröffnet. Ein bereits 1924 vom Frankfurter Oberbürgermeister Ludwig Landmann in Auftrag gegebenes Gutachten bezweifelte die langfristige Ausbaufähigkeit des gerade erweiterten Flugplatzes. 1930 beschloss der Frankfurter Magistrat nach Jahren der meteorologischen, geografischen und verkehrstechnischen Planung den Neubau eines Flughafens im Frankfurter Süden, der allerdings an der Wirtschaftskrise scheiterte. Nach der sog. Machtergreifung machten sich die Nationalsozialisten im Dezember 1933 diese Planungen zu eigen und ordneten die weiträumige Rodung im Frankfurter Stadtwald an.
[Bearbeiten] Erste Jahre: Luftschiff- und Militärflughafen
Die offizielle Eröffnung des neuen Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main erfolgte am 8. Juli 1936. Als erstes Flugzeug landete eine Ju 52. Sechs Tage später, am 14. Juli, landete mit LZ 127 Graf Zeppelin erstmals ein Luftschiff auf dem Flughafen. Bis zum Ende des Jahres wurden rund 800 Tonnen Fracht und 58.000 Flugpassagiere transportiert. In den nächsten Jahren war der neue Flughafen Heimatstützpunkt der beiden größten deutschen Luftschiffe LZ 127 Graf Zeppelin und LZ 129 Hindenburg. Das Unglück der Hindenburg in Lakehurst am 6. Mai 1937 kennzeichnete das Ende des regelmäßigen Luftschiffverkehrs.
Nach Kriegsbeginn 1939 starteten am 9. Mai 1940 erstmals deutsche Bomber mit Ziel Frankreich. In dem vom 23. August bis 24. November 1944 existierenden KZ-Außenlager Walldorf, südlich des heutigen Flughafengeländes, verrichteten jüdische Zwangsarbeiterinnen Bauarbeiten für den Flughafen. Schätzungsweise 2000 Bomben fielen im Verlauf des Krieges auf das Rollfeld. Zudem sprengten deutsche Truppen mehrere Gebäude.
[Bearbeiten] Nachkriegszeit
Am 25. März 1945 wurde der Flughafen von US-amerikanischen Truppen erobert, unter Zuhilfenahme deutscher Kriegsgefangener wurde in den nächsten Monaten eine provisorische Start- und Landebahn von 1.800 Metern Länge und 45 Metern Breite gebaut. Das erste nichtmilitärische Flugzeug der American Overseas Airlines landete am 18. Mai 1946.
Am 26. Juni 1948 begann die Berliner Luftbrücke. Neben Hamburg und Hannover war die Frankfurter Rhein-Main Air Base Hauptbasis der alliierten Flugzeuge. Da die stetigen Starts und Landungen der Rosinenbomber der ersten Bahn stark zugesetzt hatten, wurde mit dem Bau einer Parallelbahn am 28. April 1949 begonnen. Am 12. Mai 1949 beendeten die Sowjets die Blockade, die Luftbrücke wurde jedoch noch bis zum 30. September 1949 weitergeführt. Im Dezember 1949 wurde die zweite Start- und Landebahn von 2.150 Metern Länge und 61 Metern Breite in Betrieb genommen.
Am 27. Mai 1950 wehte erstmals die Bundesflagge über dem Flughafengebäude, der Flughafen wurde bereits wieder von elf Fluggesellschaften angeflogen. In Folge eines vorausgegangenen Architektenwettbewerbs entschied eine Kommission im Juni 1951 über einen Ausbau des Flughafens inklusive eines neuen Terminals, aus Geldmangel verschwanden die Ausbaupläne jedoch zunächst in der Schublade. Am 10. Mai 1952 wurden auf dem Flughafen erstmals ein Instrumentenlandesystem (ILS) sowie ein Drehfunkfeuer (VOR) installiert. Nach der Gründung der Bundesanstalt für Flugsicherung am 23. März 1953 nahm am 1. Juli erstmals eine deutsche Flugsicherungsleitstelle ihren Dienst auf.
Am 1. März 1955 landete erstmals wieder eine Maschine der Deutschen Lufthansa auf dem Flughafen. Am 5. Mai 1955 erhielt die Bundesrepublik Deutschland wieder ihre (nahezu) volle Souveränität und somit auch ihre Lufthoheit zurück.
Auf der Vorstandssitzung der Flughafen Frankfurt/Main AG (FAG) am 15. Juli 1955 wurden die Besitzanteile der Gesellschaft neu geregelt: Das Land Hessen erhielt 45,242 %, die Stadt Frankfurt 28,891 %, der Bund 25,867 % (im Vergleich dazu 2005: Land Hessen 31,94 %, Stadtwerke Frankfurt Holding GmbH 20,40 %, Bundesrepublik 18,27 %, die restlichen 29,39 % gingen in Streubesitz).
[Bearbeiten] 1950er- und 1960er-Jahre: Das Jet-Zeitalter
1957 wurde die Nordbahn auf 3.000 Meter verlängert. In den nächsten Jahren folgten weitere Verlängerungen auf 3.900 Meter. Im Februar 1958 schlug ein Gutachten erstmals den Bau einer dritten Startbahn in Nord-Süd-Richtung vor, da das bevorstehende Jet-Zeitalter eine rasante Zunahme der Flugbewegungen versprach. Am 25. April desselben Jahres landete erstmals eine Düsenmaschine auf dem Flughafen – eine sowjetische Tupolew Tu-104, in der der stellvertretende sowjetische Ministerpräsident Mikojan anreiste.
Am 1. August 1958 wurde die neue Empfangsanlage Ost (Architekten: Alois Giefer und Hermann Mäckler) in Betrieb genommen, die sich bereits vier Jahre später als zu klein erwies. Bereits 1960 war der Flughafen mit 81.000 Starts und Landungen der größte in Deutschland und nach London der zweitgrößte in Europa. Dies bedeutete 2,2 Millionen Fluggäste, 46.500 Tonnen Luftfracht sowie 12.000 Tonnen Luftpost. 1962 wurde entschieden, eine neue Empfangsanlage, das Terminal Mitte, zu bauen sowie eine dritte Startbahn anzulegen. 1964 verlängerte man die Südbahn auf 3.750 Meter. Zumindest die Bauarbeiten für das Terminal (wieder von den Architekten Alois Giefer und Hermann Mäckler) begannen am 16. Juni 1965, das zur seinerzeit größten Baustelle Europas wurde. Das Terminal Mitte war für 30 Millionen Passagiere jährlich konzipiert, mehr als das Vierfache der damaligen Verkehrszahlen. Man glaubte damals, dass diese Kapazität bis zum Jahr 2000 reichen würde. Im Frühjahr 1968 wurde das Planfeststellungsverfahren für eine dritte Startbahn eingeleitet.
Parallel zur drastischen Zunahme der Flugbewegungen wuchs jedoch auch der Unmut der Flughafenanwohner über den steigenden Lärmpegel. Hinzu kamen die Einwände gegenüber den Planungen für eine dritte Startbahn in Nord-Süd-Richtung, die zu einem immensen Holzeinschlag im Waldgebiet um den Flughafen führen würde.
[Bearbeiten] 1970er- und 1980er-Jahre: Terminal Mitte und Startbahn West
Mit der Landung einer Boeing 747 Jumbo-Jet am 28. Januar 1970 begann die Ära der Großraumflugzeuge, und im April wurde der Flughafen per Vertrag zur Heimatbasis der Lufthansa. Am 2. Oktober des Jahres wurde mit der Halle V die größte Wartungshalle der Welt eröffnet, die sechs Jumbo-Jets Platz bietet. Am 14. März 1972 eröffnete Bundespräsident Gustav Heinemann das neue Terminal Mitte, das heute den Namen Terminal 1 trägt. Das rund eine Milliarde D-Mark teure Bauwerk mit über 200.000 Quadratmeter überbauter Fläche verfügt über 56 Fluggastbrücken und eine elektronisch gesteuerte Gepäckförderanlage von 38 km Länge.
Im März 1973 kam es zum Planfeststellungsverfahren über die neue Startbahn West. Zwischenzeitlich war der Flughafen mit 30.000 Beschäftigten 1979 zum größten Arbeitgeber Hessens geworden. Am 21. Oktober 1980 entschied der Hessische Verwaltungsgerichtshof für den Bau der neuen Startbahn West, die ersten Baumaßnahmen begannen am 2. November 1981. Es entbrannte ein massiver Konflikt zwischen Befürwortern und Gegnern des Projektes, der neben ungezählten Verletzten auch zwei Tote unter den eingesetzten Beamten der hessischen Bereitschaftspolizei forderte. Die neue Startbahn 18 West wurde am 12. April 1984 dem Verkehr übergeben. Die Startbahn-West geht über die Gemeindegrenze der Stadt Frankfurt hinaus, das südliche Ende liegt in der Gemarkung Rüsselsheimer Wald.
Am 19. Juni 1985 explodierte in der Abflughalle B des Flughafens Frankfurt am Main ein Sprengkörper in einem Abfallbehälter. Drei Personen starben, 42 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Zu der Tat bekannten sich in widersprüchlichen Bekenneranrufen mehrere in-und ausländische Organisationen.
[Bearbeiten] 1990er- und 2000er-Jahre: Terminal 2, ICE-Fernbahnhof, Börsengang
Am 12. Juni 1990 begannen die Bauarbeiten für das neue Terminal 2, das am 24. Oktober 1994 eröffnet wurde. Im Jahr 1999 wurde der Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof eröffnet. Zusätzlich soll das Airrail Center Frankfurt über dem Bahnhof entstehen.
2001 – die „Flughafen Frankfurt/Main AG“ nennt sich um in „Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide“ und geht an die Börse.
Am 7. Juni 2005 entschied der Hessische Verwaltungsgerichtshof, trotz einiger Eilanträge, für den Neubau einer Wartungshalle, die das neue Großraumflugzeug Airbus A380 beherbergen soll.
Am 31. Dezember 2005 wurde die Rhein-Main Air Base geschlossen, dafür nutzen die amerikanischen Streitkräfte seither den US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein im ca. 100 km südwestlich gelegenen Kaiserslautern. Das auf der Südseite des Rhein-Main-Flughafens gelegene Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes „Gateway to Europe“ ist nach der Schließung durch die U.S. Air Force an die Flughafengesellschaft übergeben worden. Damit wurde die letzte Voraussetzung geschaffen, auch auf der Südseite des Frankfurter Flughafens den zivilen Flughafenbetrieb nach zeitgemäßen Anforderungen zu gestalten.
[Bearbeiten] Ausbauplanungen
Der Flughafen soll in Zukunft weiter ausgebaut werden[3]. Hintergrund der Planungen ist der erwartete Verkehrszuwachs: Der Flughafen verfügt aktuell über eine Kapazität von 460.000 Flugbewegungen jährlich, bis zum Jahr 2020 wird ein Anstieg auf über 700.000 Flugbewegungen erwartet [4]. Ein Hinweis gibt auch die derzeitige (April 2008) Kapazitätsvorhaltung im Rechenzentrum der Fraport: Fast 400 Server lassen potenziell jährlich 701.000 Flugbewegungen, 88,6 Millionen Passagiere und knapp 3,2 Millionen Tonnen Luftfrachtumschlag zu.
Gleichzeitig soll einer Abwanderung der Lufthansa von ihrer jetzigen Heimatbasis Frankfurt, derzeit auch das größte Drehkreuz der Lufthansa, zum Flughafen München vorgebeugt werden. Die Entscheidung der Lufthansa, ihre neue A380-Flotte zunächst komplett in Frankfurt zu stationieren sowie der Bau der Airbus-A380-Wartungshalle sprechen zwar dafür, dass Frankfurt der wichtigste Flughafen für Lufthansa und die Star Alliance in Deutschland bleiben wird, allerdings besitzt auch der Flughafen München die Landeberechtigung für den A380, so dass der Faktor „A380“ für Frankfurt keine dauerhafte Garantie bedeutet. Letztlich wird Lufthansa in dieser Standortfrage erst dann endgültig entscheiden, wenn die Ausbauentscheidung für Frankfurt abschließend gefällt worden ist. Am 18. Dezember 2007 genehmigte die hessische Landesregierung den Ausbau.
Zur Bewältigung des Verkehrswachstums und der Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens wird die Flughafengesellschaft Fraport AG daher erhebliche Investitionen in die Flughafeninfrastruktur leisten:
[Bearbeiten] 2007: Erster Bauabschnitt der A380-Werft
Für die größeren Wartungsarbeiten an der künftigen A380-Flotte der Lufthansa war am Flughafen Frankfurt im November 2005 mit dem Bau der A380-Werft begonnen worden. Dafür wurden 21 Hektar Bannwald gerodet, der zur Gemeinde Mörfelden-Walldorf gehörte.
Der Kahlschlag wurde von Naturschützern (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Naturschutzbund Deutschland, Greenpeace, Robin Wood sowie "Bündnis der Bürgerinitiativen Kein Flughafenausbau") stark kritisiert. Sie begründeten dies mit der ökologischen Bedeutung des Waldes und verwiesen auf das Versprechen des früheren hessischen Ministerpräsident Holger Börner "Am Frankfurter Flughafen soll kein Baum mehr fallen", mit dem ein Schlussstrich unter den jahrelangen, teils gewalttätig geführten Streit um die Startbahn West gezogen werden sollte.
Aus ökonomischen Gründen ist – anders als ursprünglich geplant – zunächst nur die halbe Halle bis Ende 2007 fertiggestellt worden. Mit Abschluss der Endausbauphase im Jahr 2015 wird die Werft mit 350×140 Meter Grundfläche und einer Höhe von 45 Metern Wartungskapazität für gleichzeitig vier A380 beziehungsweise sechs Boeing 747 bieten. Damit wird die A380-Werft eine der größten Industriehallen Deutschlands sein. Die Gesamtkosten des Bauprojekts sind derzeit mit 150 Millionen Euro veranschlagt. Die Lufthansa AG geht davon aus, dass der erste A380 bis zum März 2010 an die deutsche Fluggesellschaft ausgeliefert werden wird. Die restlichen Maschinen sollen dann bis 2015 folgen.
[Bearbeiten] 2009–2012: Erweiterung des Terminal 1 nach Westen
Für knapp 500 Millionen Euro wird ein neuer 800 Meter langer Flugsteig A-Plus voraussichtlich im Winter 2011/12 fertig gestellt sein; am 1. September 2009 wurde der Grundstein gelegt. Das Architekturbüro gmp hat die Entwurfsplanung erstellt. Der Flugsteig A-Plus wird auf vier Ebenen die Kapazität für bis zu sechs Millionen Passagiere im Jahr bieten. Zur Errichtung des Neubaus wurden Gebäude der Lufthansa im westlichen Teil des Flughafens abgerissen. Insgesamt können sieben Großraumflugzeuge an den Gates des neuen Flugsteigs andocken. Vier davon werden mit jeweils drei Fluggastbrücken ausgerüstet sein und so auch den Airbus A380 bedienen können. Alternativ könnten auch bis zu 11 Kurzstreckenflugzeuge andocken. Am Abzweig vom alten Flugsteig A ist ein Atrium als Marktplatz mit Geschäften, Restaurants und fünf Business-Lounges vorgesehen. Im neuen Flugsteig werden bis zu 800 weitere Mitarbeiter beschäftigt sein.
[Bearbeiten] 2009–2011: Erweiterung um eine zusätzliche Landebahn
Am 18. Dezember 2007 genehmigte das hessische Ministerium für Wirtschaft und Verkehr den Ausbau des Flughafens und somit die neue Landebahn.[5] Seit dem 20. Januar 2009 werden die Bäume für die neue Landebahn im Nordwesten des Flughafens im Kelsterbacher Wald gefällt.[6] Der Spatenstich für den Bau der 2800 Metern langen Landebahn war am 8. Mai 2009.[7] Sie wird mit dem jetzigen Rollfeld mit Hilfe von zwei Abrollbrücken verbunden sein, die sich über die ICE-Schnellfahrstrecke und die A3 erstrecken. Die Kreisstraße 152 (Okrifteler Str.), welche nördlich des Flughafens verläuft, wird zukünftig in einem Tunnel unterhalb der Landebahn geführt.
Die neue Nordwestbahn wird gemäß den ICAO-Richtlinien (ICAO Annex 14) die Bezeichnung 07L/25R erhalten, die nun in der Mitte liegende alte Nordbahn in 07C/25C umbenannt werden.
Mit der neuen Bahn soll eine Kapazität von 120 Flugbewegungen pro Stunde auf dem Frankfurter Flughafen ermöglicht werden. Für die Landebahn müssen 216 Hektar Wald gerodet werden. Gegen die Erweiterung gibt es Widerstand von zahlreichen Bürgerinitiativen [8]. Seit Mai 2008 werden Teile des Waldes von Umweltaktivisten mit Unterstützung lokaler Bürgerinitiativen sowie verschiedener Umweltschutzorganisation (u. a. Robin Wood) mit einem Zelt- und Hüttendorf besetzt.
Mit dem US-Chemiekonzern Celanese, dessen Tochtergesellschaft Ticona unweit des geplanten Standortes für die neue Landebahn eine Fabrik zur Herstellung von Chemikalien betreibt, konnte hingegen eine Einigung erzielt werden. Die Fabrik wird in den Industriepark Höchst verlagert.[9] Die Landebahn wird den derzeitigen Planungen zufolge im Winterflugplan 2011 in Betrieb genommen werden.[10]
Für die neue Bahn wird auch ein neuer 70 Meter hoher Tower notwendig, um den Überblick über alle Bahnen zu behalten. Der Grundstein dafür war Anfang 2009 gelegt worden, die Fertigstellung des 29 Millionen Euro teuren Bauwerkes soll schon im Juni 2010 erfolgen.[11]
[Bearbeiten] 2018: Spätere Eröffnung von Terminal 3 und zweiter Bauabschnitt der A380-Werft
Gleichzeitig mit dem Abschluss der Endausbauphase der A380-Werft (siehe oben) sollte nach bisheriger Planung auf dem Gelände der ehemaligen US Air Base der letzte Bauabschnitt von Terminal 3 im Jahre 2015 fertiggestellt sein. Am 1. September 2009 teilte der neue Fraport-Vorstandsvorsitzende mit, dass sich als Folge der schwächeren Passagierzahlen seit Ende 2008 der Bau des Terminals 3 um bis zu drei Jahre verschieben werde. Terminal 3 soll die Passagier-Kapazität des Flughafens Frankfurt von 64 auf etwa 88 Millionen Passagiere pro Jahr erhöhen. Hierfür sind bis zu 75 Flugzeug-Stellplätze am Terminal 3 vorgesehen. Das neue Terminal soll aus den vier Fluggastbereichen F-I bestehen. Architekt ist Christoph Mäckler, Sohn von Hermann Mäckler, dem Architekten der Empfangsanlage Ost und des Terminals Mitte.
Zur Anbindung des Terminal 3 an die Terminals 1 und 2 soll ein Passagier-Transport-System gebaut werden, welches direkt an der A 5 entlang geführt wird. Für das Gepäck wird ein Gepäcktunnel etwa zehn Meter unterhalb der heute vorhandenen Rollbahnen vorgesehen. Das Netz der Betriebs- und Zufahrtsstraßen wird ausgebaut.
[Bearbeiten] Passagierabfertigungsgebäude
Der Flughafen Frankfurt hat zur Zeit zwei große Terminals und ein kleines Terminal für besondere Vielflieger und First-Class-Passagiere der Lufthansa mit zusammen fünf Hallen. Da durch neue Abfertigungsverträge und aus Platzgründen ständig ein Wechsel der Schalter der Fluggesellschaften oder sogar ein Terminalwechsel der Gesellschaften stattfindet, empfiehlt es sich die aktuellen Schalternummern vor Abflug bei den Hotlines der jeweiligen Fluggesellschaft zu erfragen.
Die Fluggäste können das Terminal mittels der so genannten SkyLine wechseln, einer Hochbahnlinie mit Haltestellen in Terminal 1 A (nur für Fluggäste, national, Schengen und international), Terminal 1 BC (auch für Besucher) und Terminal 2 DE.
[Bearbeiten] Terminal 1
Im Terminal 1 werden sämtliche Flüge der Lufthansa, deren Tochter- und Partnergesellschaften (Star Alliance) abgefertigt.
Es ist das ältere und größere der beiden Hauptterminals. Mit dem Bau war 1965 begonnen worden. Der Name lautete zunächst Terminal Mitte, um es vom Terminal Ost zu unterscheiden. Der alte Tower aus den 50er Jahren wurde in den Bau integriert. 1972 wurde das Terminal offiziell eröffnet. Gleichzeitig wurde hier als eine der ersten vergleichbaren Anlagen weltweit die vollautomatische Gepäckförderanlage in Betrieb genommen. Mit ihrer heutigen Netzlänge von 70 Kilometern gilt sie hinsichtlich Größe, Kapazität, Leistung und einer Zuverlässigkeitsquote von 99,6 Prozent noch heute als weltweit einmalig. Mit einer Fördergeschwindigkeit von bis zu 5 Meter pro Sekunde gelangen pro Stunde ca. 18.000 Gepäckstücke auf Unterflurwegen an ihre flughafeninternen Bestimmungsorte, das heißt insgesamt 78 Ausladeplätze. Im Jahr werden ca. 38,5 Millionen Gepäckstücke mittels Gepäckwannen über 6.000 Gurtbahnen und 6.700 Rollbänder mit 2.420 Kurven und 1.100 Weichen befördert. 650 Decoder (Lesestellen) entlang der Förderbahnen identifizieren die zielcodierten Gepäckwannen und gewährleisten so den pünktlichen reibungslosen Betrieb.
[Bearbeiten] Terminal 2
Auf dem Gelände des 1991 abgerissenen Terminal Ost entstand 1994 das Terminal 2, ein im Gegensatz zu Terminal 1 sehr heller und transparenter Bau, der in großen Teilen aus Stahl und Glas besteht. Die Konzeption dieses Terminals wurde in einem Wettbewerb ermittelt, den das Londoner Büro Foster and Partners gewann. Etwas Besonderes sind auch die Fenster des Terminals, die sich bei zu viel Lichteinfall automatisch verdunkeln. Im Terminal 2 sind die Fluggesellschaften der Allianzen Oneworld und SkyTeam vertreten.
[Bearbeiten] Terminal 3
Auf dem östlichen Areal der ehemaligen US Air Base soll ein modernes Terminal für 25 Millionen Passagiere pro Jahr entstehen. Die Konzeption des neuen Terminals wurde in einem ersten Wettbewerb ermittelt, den das Londoner Büro Foster and Partners gewann. Ihr Entwurf sieht ein spinnenförmiges Gebäude vor, dessen zentrale Halle den Check-in-, Sicherheitskontroll- und Einkaufsbereich vorsieht. Wie Spinnenbeine schließen sich daran die Gates an. In einem zweiten Wettbewerb sollte auf dieser konzeptionellen Grundlage die Architektur des neuen Terminals ermittelt werden. Bei diesem Wettbewerb setzte sich das Architekturbüro Mäckler aus Frankfurt gegen seine Mitbewerber durch. Siegentscheidend war bei diesem Entwurf vor allem die Tatsache, dass das Terminal bedarfsgerecht in verschiedenen Modulen erweitert werden kann. Von Terminal 3 sollen später vor allem Langstreckenflüge abgefertigt werden, dazu entstehen unter anderem spezielle Gates für den Airbus A380. Der Flughafen wird insgesamt 15 Stellplätze dieser Kategorie erhalten. Einnahmen aus Vermietung von Handels- und Gastronomieeinrichtungen sind heute für Flughäfen eine der wichtigsten Einnahmequellen neben den Erträgen aus dem Flugverkehr. Daher wird dieser kommerzielle Aspekt bereits zu Beginn der Terminal-3-Planung mit einbezogen. Die Anbindung dieses räumlich ca. 2000 m von Terminal 1 und 2 getrennt liegenden Bereiches soll über eine Erweiterung des bestehenden SkyLine-Pendelbahnsystems, sowie weitere Pendelverbindungen erfolgen. Die Gepäckanlage wird unterirdisch mit den anderen Terminals vernetzt.
[Bearbeiten] World Cup Terminal
Extra für die Fußball-WM 2006 wurde ein Terminal auf der ehemaligen US Air Base im Süden renoviert und reaktiviert, an dessen beiden Flugsteigen die Charterflüge der Fans und der Fußballmannschaften ungestört vom sonstigen Verkehr abgefertigt wurden. Nach Ende der WM 2006 wurde das WCT sowie weitere im Süden des Flughafens gelegene Gebäude abgerissen.
[Bearbeiten] Lufthansa-First-Class-Terminal
In der Nähe des Terminals 1 steht Fluggästen von Lufthansa, Swiss und Austrian mit einer First-Class-Bordkarte sowie Vielfliegern mit dem höchsten Status (Miles & More HON-Circle) ein eigenes Terminal zur Verfügung. Das Terminal wurde vom Architekturbüro Hollin+Radoske entworfen und verfügt über eine außergewöhnliche Ausstattung, die weit über die herkömmlicher Lounges hinausgeht. Der Shuttle-Service der Lufthansa (von Terminal 1A aus) wurde im März 2009 eingestellt, da Lufthansa Umsteigern inzwischen zwei gleichwertige First Class Lounges, je einen im Flugbereich A (Schengen Zone) und B (Nicht-Schengen Zone) anbietet.
[Bearbeiten] Luftfracht-Zentrum
Mit seinen Logistik-Einrichtungen für Luftfracht ist der Frankfurter Flughafen als zweitgrößter Multimodaler Verkehrsflughafen in Europa eingestuft. Dort angesiedelte international agierende und distributierende Logistik-Unternehmen stellen die Vernetzung auf dem Land- und Seeweg sicher. Zu dem europäischen Spitzenplatz tragen entscheidend die hauptsächlich von Lufthansa Cargo genutzten Luftfrachtzentren CargoCity Nord und CargoCity Süd bei. Neben Lufthansa Cargo finden sich auch weitere Mitglieder des Frachtairlineverbundes WOW, sowie unter anderem Nippon Cargo Airlines (NCA), Cathay Pacific Cargo, South African Airways Cargo, United Airlines Cargo, DHL und UPS Airlines ein.
[Bearbeiten] Verkehrszahlen
- Hauptartikel: Verkehrszahlen des Flughafens Frankfurt am Main
Der Flughafen Frankfurt am Main ist der größte Flughafen Deutschlands (53 Millionen Passagiere im Jahre 2008). Im 1. Quartal 2009 sank das Fahrgastaufkommen um 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 10,9 Millionen Passagiere.[12][13] Der Flughafen München Franz Josef Strauß hat 2008 34 Millionen Passagiere. Diese beiden Flughäfen sind die Drehkreuze der Lufthansa. Europaweit ist er vom Passagieraufkommen her der drittgrößte Verkehrsflughafen nach den Flughäfen London-Heathrow (67 Millionen) und Paris-Charles de Gaulle (60,9 Millionen). Weltweit liegt er an der 8. Position im Ranking der internationalen Verkehrsflughäfen.
Beim Cargoaufkommen (Luftfracht + Luftpost) war der Frankfurter Flughafen im Jahr 2008 mit 2,2 Millionen Tonnen die Nummer zwei in Europa hinter Paris-Charles de Gaulle mit 2,3 Millionen Tonnen und weltweit die Nummer acht. Im 1. Quartal 2009 war die Luftfracht um 23,5 Prozent auf 393.000 Tonnen und die Luftpost um 13,9 Prozent auf 19.700 Tonnen gesunken.[13]
- Entwicklung der Verkehrszahlen
| Betriebsjahr | Fluggastaufkommen | Luftfracht (t) | Luftpost (t) | Flugbewegungen (ohne Militär) |
|---|---|---|---|---|
| 2008 | 53.472.915 | 2.133.302 | 90.346 | 485.783 |
| 2007 | 54.167.817 | 2.095.293 | 95.168 | 492.569 |
| 2006 | 52.821.778 | 2.057.175 | 96.889 | 489.406 |
| 2005 | 52.230.323 | 1.892.100 | 99.437 | 490.147 |
| 2000 | 49.369.429 | 1.589.428 | 141.011 | 458.731 |
| 1990 | 29.631.427 | 1.176.055 | 152.317 | 324.387 |
| 1980 | 17.664.171 | 642.850 | 91.918 | 222.293 |
| 1970 | 9.401.842 | 327.323 | 59.353 | 195.802 |
| 1960 | 2.172.494 | 46.910 | 11.875 | 85.257 |
| 1950 | 195.330 | 3.652 | 1.616 | 13.076 |
[Bearbeiten] Fluggesellschaften
Der Flughafen FRA wird von ca. 155 Fluggesellschaften[14] angeflogen. Die wichtigste Fluggesellschaft ist die Lufthansa, die dort ihre technische Basis und ihr Hauptdrehkreuz hat. Sie bietet (teils in Kooperation mit den Partnern der Star Alliance) Direktflüge zu fast allen großen Flughäfen der Welt an. Auch hat Lufthansa Codeshare-Verträge mit vielen großen und zum Teil auch kleineren Airlines, was das Streckennetz der Lufthansa noch zusätzlich erweitert. Lufthansa, Star Alliance, sowie die Customer Airlines von Lufthansa nutzen zum größten Teil das gesamte Terminal 1 (A/B/C) sowie den sogenannten C/D Riegel (Übergang zwischen C + D, der baulich zwar zum Terminal 2 gehört aber verwaltungstechnisch zum Terminal 1). Der Flughafen ist außerdem Hauptdrehkreuz von Condor sowie seit dem Sommerflugplan 2009 Drehkreuz der Nordamerika-Flüge von Air India[15]. Singapore Airlines benutzt den Flughafen Frankfurt als Zwischenstop auf der Strecke von Singapur nach New York-JFK. Mit bis zu acht täglichen Flügen gehört der Flughafen zudem zu den vier International Gateways von United Airlines
Da der Flughafen praktisch komplett ausgelastet ist und neue Slots nur sehr schwer zu bekommen sind, nutzen die sogenannten Billigflieger oft als Alternative den Flughafen Frankfurt-Hahn, der jedoch 120 Kilometer westlich von Frankfurt in Rheinland-Pfalz liegt und nicht durch Massenverkehrsmittel an den Hauptflughafen angebunden ist.
[Bearbeiten] Eingesetztes Fluggerät
Mehr als 60% der den Rhein-Main-Flughafen anfliegenden Flugzeuge gehören zur Wirbelschleppenkategorie Medium. Hier handelt es sich insbesondere um Flugzeuge des Typs Boeing 737 und der A320-Familie. Etwa ein Drittel der Flugzeuge gehören zur Kategorie Heavy. Dabei sind vorrangig die Typen Airbus A330, Airbus A340, Boeing 747, Boeing 767, Boeing 777 und McDonnell Douglas MD-11 vertreten. Letztere wird dabei nur noch im Frachtverkehr eingesetzt. Der größte Frankfurt regelmäßig im Linienverkehr anfliegende Flugzeugtyp ist die Boeing 747. Hier handelt es sich vorrangig um die Flotte der Lufthansa die mit den Jumbo Jets etwa 20 mal täglich zu Zielen in den Vereinigten Staaten und Asien, sowie Mexiko-Stadt, Sao Paulo, Buenos Aires und Johannesburg fliegt. Die meisten anderen Fluggesellschaften hingegen ersetzten diesen Typ seit Einführung der moderneren Boeing 777 insbesondere durch die Version B777-300ER. Zuletzt waren dies All Nippon Airways und Air India im September 2009. Neben einer großen Zahl von Frachtfluggesellschaften, die nach wie vor die B747 nach Frankfurt einsetzen, wird der Flughafen im Passagierdienst daher nur noch von den folgenden Fluggesellschaften mit den Jumbo Jets angeflogen:
- Air China aus Peking (täglich)
- Cathay Pacific aus Hong Kong (täglich)
- Korean Air aus Seoul (täglich)
- Qantas aus Sydney (täglich)
- Singapore Airlines Flug 25/26 aus New York-JFK und Singapur (jeweils einmal täglich)
- Thai Airways aus Bangkok (zweimal täglich)
- United Airlines Flug 900/901 aus San Francisco (täglich)
Außer Flügen zu Testzwecken in den Jahren 2005 und 2007 ist der neue Flugzeugtyp Airbus A380 bisher noch nicht in Frankfurt vertreten. Die Lufthansa wird ihre ersten A380 ab Frühjahr 2010 entgegen nehmen und vorerst die gesamte A380-Flotte (15 Bestellungen) in FRA stationieren. Ziele, die noch 2010 mit den neuen Flugzeugen angeflogen werden sollen, sind New York-JFK, Shanghai, Johannesburg und Tokio. Nach Angaben der Fraport AG planen zudem Emirates, Etihad Airways, Korean Air, Singapore Airlines und Thai Airways den Flughafen Frankfurt mit dem A380 anzufliegen, womit Frankfurt neben London und Paris zu den wichtigsten europäischen Drehscheiben für den A380 gehören wird.
[Bearbeiten] Arbeitsplätze
Rund 71.000 Menschen (Stand Juli 2009) arbeiten auf dem Flughafen bei insgesamt über 500 Firmen und Institutionen. Damit ist laut IHK Frankfurt am Main der Flughafen die größte lokale Arbeitsstätte in Deutschland.[16]. Bis zum Jahre 2020 wird mit 40.000 neuen Jobs gerechnet.[17]
[Bearbeiten] Verkehrsanbindung
[Bearbeiten] Straße
Das Flughafengelände liegt südwestlich von Frankfurt im Frankfurter Stadtwald, direkt am Frankfurter Kreuz. Hier treffen die Autobahnen A 3 (Arnheim-Linz) und A 5 (Nordhessen–Basel) aufeinander. Mit etwa 310.000 Fahrzeugen pro Tag ist es einer der meistbefahrenen Straßenknoten in Europa. Parallel zur A 3 führt die B 43 von Wiesbaden nach Hanau.
Am Flughafen besteht eine Direktanbindung an den Expressbus zum Flughafen Frankfurt-Hahn, wobei die Fahrt nach Hahn (Hunsrück) über den Frankfurter Hauptbahnhof erfolgt. Der Flughafen ist auch in diverse Richtungen an ein öffentliches Bussystem gekoppelt.
[Bearbeiten] Schiene
Am unterirdischen Flughafen Regionalbahnhof vor dem Terminal 1 fahren Regional-Express-Züge und S-Bahnzüge der Linien S8 und S9. Tagsüber fahren die S-Bahn-Züge alle 15 Minuten zum Frankfurter Hauptbahnhof, in die Innenstadt und weiter über Offenbach am Main nach Hanau. In Gegenrichtung fahren sie über Rüsselsheim und Mainz nach Wiesbaden. Mainz Hbf wird nur alle 30 Minuten angefahren, alternativ der Wiesbadener Vorort Mainz-Kastel. Zusätzlich fahren S-Bahnzüge zum oberirdischen Teil des Frankfurter Hauptbahnhofes. Die Fahrtzeit bis zum Hauptbahnhof beträgt ca. 11 Minuten, in die Innenstadt (Hauptwache) sind es 4 Minuten mehr.
Der Flughafen Fernbahnhof liegt zwischen der Autobahn A 3 und der Schnellstraße B 43. Er ist über eine geschlossene Brücke an das Terminal 1 angebunden. Hier verkehren ausschließlich Fernverkehrszüge. Dieser zweite Bahnhof mit vier Gleisen wurde mit der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main gebaut und 1999 eröffnet. Die Strecke hat Abzweige nach Mannheim und Mainz.
Zur Zeit wird über dem Fernbahnhof das Airrail Center Frankfurt, ein neungeschossiger Komplex mit über 8 ha Bürofläche, 550–700 Hotelzimmern, Gastronomie und Einzelhandel gebaut. Die Fertigstellung soll im Frühjahr 2010 erfolgen. [18]
[Bearbeiten] Kritik am Frankfurter Flughafen
- Ausbauplanungen und Bauarbeiten
Zum Ausbau des Flughafens in den 1980er Jahren waren Hüttendörfer von Flughafengegnern errichtet worden, um den Bau der Startbahn West zu verhindern, allerdings vergeblich - die Startbahn West konnte 1984 eröffnet werden (siehe oben).
Die erneuten Flughafenausbaupläne finden seit Ende der 1990er Jahre teilweise Widerstand in der Bevölkerung,[19] die Flughafen-Ausbaugegner haben sich Flughafenausbaugegner Frankfurt formiert und sind sogar in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung vertreten, auch die Frankfurter Grünen lehnen den Ausbau des Flughafens strikt ab, haben sich allerdings im Koalitionsvertrag (der Stadt Frankfurt) mit der CDU bis 2011 zur Stimmenthaltung bei Fragen des Flughafens verpflichtet.[20] Hauptargument der Ausbau-Gegner ist der steigende Fluglärm, der laut einer Studie der WHO bei vielen Menschen das Risiko an Allergien, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Migräne zu erkranken, um 50 Prozent erhöht.
Weiterer Streitpunkt ist der Flächenverbrauch, da der Ausbau die Abholzung von 400 Hektar Waldfläche in Form des Stadtwaldes der Stadt Kelsterbach nach sich zieht, der nach europäischem Recht ein Naturschutzgebiet nach Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) darstellt [21].
Nach Ansicht der Ausbau-Gegner müsse ein erhöhter Flugverkehr mit den daraus resultierenden größeren Schadstoff- und Kohlendioxid-Emissionen sowohl aus Gründen der Luftreinhaltung im Interesse der Anwohner als auch im Interesse der deutschen Klimaschutzziele vermieden werden.
Umstritten war lange Zeit, welche Risiken von dem Kelsterbacher Chemiewerk Ticona, das nur ca. 700 Meter westlich der geplanten Landebahn liegt, für den Flugbetrieb ausgehen würden. Die Störfallkommission des Bundes hatte 2004 in einem Gutachten das Risiko eines Flugzeugabsturzes auf das Ticona-Werk mit ein Ereignis in ca. 25.000 Jahren bewertet und hielt den Betrieb des Chemiewerks für nicht vereinbar mit dem Flughafenausbau.[22]. Gutachter des TÜV Hessen und des TÜV Pfalz hatten daraufhin die Risikobewertung der Störfallkommission kritisiert und die Ausbaupläne für vertretbar erklärt. In der öffentlichen Diskussion verhärteten sich die Fronten daraufhin zunehmend. Ende November 2006 einigten sich Ticona und Fraport darauf, dass diese das Chemiewerk für 650 Millionen Euro kaufen wird. Ticona wird seine Produktion bis Juni 2011 an einen anderen Standort, den nahe gelegenen Industriepark Höchst, verlagern; sämtliche Anlagen werden anschließend abgerissen. Was die Fraport mit der Fläche des Ticona-Werkes vorhat, ist noch offen.[23]
Die Befürworter des Ausbaus berufen sich vorrangig auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und damit auf den Begriff Öffentliches Interesse, dem ein Vorrang vor Fragen des Umweltschutzes, der Gefahrenvermeidung und des Gesundheitsschutzes eingeräumt wird. Die Fraport AG prognostiziert insgesamt 100.000 neue Arbeitsplätze [24], davon 40.000 am Flughafen selbst. Die Arbeitsplatz-Prognosen werden jedoch von Ausbaugegnern bezweifelt, da gleichzeitig erhebliche Fortschritte bei der Rationalisierung gemacht würden und die anhaltende wirtschaftliche Krise seit 2008 erhebliche negative Auswirkungen auf die Luftverkehrswirtschaft hat[25], so dass die Passagier- und Frachtmengen gegenwärtig (2009) sinken.
Gegner des Ausbaus sagen in der geplanten Variante erhebliche Gefahren für Flugzeuge durch Vogelschlag[26] voraus. Insbesondere Massenflüge von Möwen, Kormoranen oder Gänsen über dem Main in bis zu 100 Meter Höhe stellen eine Gefahr für Starts und Landungen aus und in Richtung Westen dar. Einer der Gutachter, die bei der Untersuchung der Vogelschlaggefahr deutlich Stellung gegen die geplante Ausbauvariante bezogen hatte[27] ist seit 2006 für die Fraport AG tätig[28] und nimmt nicht mehr öffentlich Stellung. Dies handelte der Fraport AG Kritik ein, Gegner ihres Ausbauvorhabens mit Hilfe ihrer wirtschaftlichen Macht für sich zu gewinnen.
- Mediationsverfahren
Kritiker und Befürworter des erneuten Ausbaus des Flughafens Frankfurt hatten im Vorfeld der formalen juristischen Verfahren die Gelegenheit, ihre Positionen in einem Mediationsverfahren darzustellen und abzustimmen. Dieses Mediationsverfahren schloss mit der Benennung konkreter Empfehlungen: Kapazitätserweiterung durch Ausbau bei gleichzeitiger Optimierung des vorhandenen Systems, einem „Anti-Lärm-Pakt“, einem strikten Nachtflugverbot und der Fortführung der im Mediationsverfahren begonnenen Gespräche im sogenannten Regionalen Dialogforum.[29] Dessen Legitimation und vor allem die Neutralität des vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch berufenen Leiters Johann-Dietrich Wörner wurden von den Gegnern des Flughafenausbaus wiederholt in Zweifel gezogen[30].
- Derzeitiger Fluglärm
Auch vor dem Ausbau sind die Flugbewegungen des Flughafens Frankfurt bereits eine deutliche Lärmquelle im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Der Dauerschallpegel reicht bis zu 70 dB in bewohnten Gebieten, Spitzen sogar über 90 dB. In der West-Betriebsrichtung erstreckt sich der Fluglärmteppich insbesondere über die Stadtgebiete östlich von Mainz, d. h. Gustavsburg, Rüsselsheim und Raunheim, in der Ost-Betriebsrichtung über Frankfurt, Offenbach am Main und Hanau. [31][32] Im langjährigen Durchschnitt der Windverhältnisse herrscht in ca. 75 % der Zeit eine West-Betriebsrichtung, d. h. vom Parallelbahnsystem wird in Richtung Westen gestartet und von Osten her gelandet (Betriebsrichtung 25). In ca. 25 % der Zeit verlaufen die Flugbewegungen umgekehrt (Betriebsrichtung 07). [33] Auf der Startbahn West Richtung Süden (Betriebsrichtung 18) starten weniger abhängig von den Windverhältnissen ca. 60 % der Flugzeuge. Die Deutsche Flugsicherung bietet auf ihrer Webseite die Möglichkeit, alle Flugbewegungen nachzuvollziehen.[34]
- Nachtflugverbot
In der Auseinandersetzung um den Flughafenausbau wurde am 18. Dezember 2007 ein Urteil gefällt, das auch nachts einen erheblichen Flugverkehr erlaubt.[35] Dieses Urteil wurde aber am 21. August 2009 vom VGH Kassel höchstrichterlich revidiert.[36][37]
- Lobbyismus und Einflussnahme auf die Gesetzgebung
Das ARD-Magazin Monitor berichtete am 19. Oktober 2006 und am 15. Dezember 2008[38] über zwei Fälle, in denen die Fraport AG politischen Einfluss als Lobbyist ausübte. Diese Hinweise finden sich auch auf der Übersicht der Initiative LobbyControl [39]
In den Jahren von 2001 bis 2006 waren Manager der Fraport AG als so genannte Externe Mitarbeiter in deutschen Bundesministerien im Bundesministerium für Verkehr für „luftrechtliche Fragen“ zuständig und konnten dabei Einfluss auf die Neufassung des Fluglärmgesetzes nehmen, dessen Zweck der Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm und sonstigen Gefahren ist.
Weitere Vorwürfe gegen die Fraport AG lauten, dass das Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Leihbeamte beschäftige, die direkten Einfluss auf Ausnahmegenehmigungen für Nachtflüge nehmen, so dass 97 % aller Fälle genehmigt werden.[40]
- Parkplatzaffäre
Nach Recherchen des Magazins Focus überließ die Fraport AG 150 Bundestagsabgeordneten jeweils einen Jahres-Parkgutschein im Wert von je 2640 Euro[41]. Die FAZ berichtete[42] von 80 Bundestagsabgeordneten sowie mehr als 100 Landtagsabgeordneten aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Dies stellt einen Verstoß gegen parlamentarische Verhaltensregeln dar, da es sich um Zuwendungen durch ein Unternehmen handelt, das sich überwiegend in öffentlicher Hand befindet. Freitickets werden nach Angaben der Fraport AG auch an Journalisten, Diplomaten und Bankvorstände ausgehändigt.
[Bearbeiten] Sicherheitslücken
[Bearbeiten] Fraport AG
Der Frankfurter Flughafen stand seit 2004 mehrfach wegen diverser Sicherheitslücken in der Kritik. Unter anderem gelangten Reporter des ZDF unkontrolliert in sensible Sicherheitsbereiche.[43]
Im Jahr 2006 wurden die Sicherheitsmitarbeiter der Fraport AG 367 Mal durch Realtests der Bundespolizei überprüft. Jedoch wurden bei diesen Tests nur 63 % der präparierten Bombenattrappen und Waffen aufgefunden. Am Flughafen Stuttgart hingegen wurden diese Tests nach Angaben des Spiegels „zu fast 100 %“ erfüllt. Einem ZDF-Team gelang es zudem, im Transitbereich des Frankfurter Flughafens mittels mitgebrachtem Kunstdünger und Artikeln aus dem Duty-Free-Shop einen effizienten Sprengsatz herzustellen. Zur Zündung des Sprengsatzes wurde allerdings noch ein elektronischer Zünder benötigt, der im Duty-Free-Bereich nicht erhältlich ist und auch (zumindest von dem ZDF-Team) nicht durch die Sicherheitskontrolle geschmuggelt wurde.
[Bearbeiten] Zoll
Beim Hauptzollamt Frankfurt am Main-Flughafen, das als Behörde der Bundeszollverwaltung für die zollrechtlichen Personen- und Gepäckkontrollen zuständig ist, kam es in der so genannten „Flughafen-Affäre“ seit März 2004 immer wieder zu öffentlichen Auseinandersetzungen zwischen Zollbeamten und Amtsleiter Hartmut Neßler, dem eine zu bürokratische Amtsführung vorgeworfen wurde.[44] Im Vordergrund standen dabei regelmäßig unbesetzte Einreisekontrollstellen und die Einschränkung der gesetzlich vorgesehenen Zollkontrollen. Trotz der Ablösung Neßlers und dessen Versetzung in den einstweiligen Ruhestand im März 2005 flammte der jahrelange Konflikt im Mai 2006 wieder auf, nachdem eine Dienstgruppe der Passagierkontrolle einer rivalisierenden Schicht in der Presse öffentlich vorwarf, „zu lasch“ zu kontrollieren und strafrechtliche Ermittlungsverfahren nicht ordnungsgemäß zu bearbeiten.
Die aufgedeckten Sicherheitslücken beim Zoll bestehen auch weiterhin fort.[45]. Der Bundesrechnungshof rügte zuletzt am 14. November 2006 den Zoll am Frankfurter Flughafen wegen „dauerhafter Lücken“ bei den Zollkontrollen.
Für regelmäßiges bundesweites Aufsehen sorgt auch die Entlassung des jungen Frankfurter Zollbeamten Stefan R., der eine illegale Ausfuhr von Atomwaffenzündern in den Iran verhinderte. Die für den Frankfurter Flughafen zuständige Oberfinanzdirektion Koblenz sah darin eine „Kompetenzüberschreitung“, während das Zollkriminalamt die Verdienste des Beamten als „Abwehr einer Gefahr für die Außenbeziehungen der Bundesrepublik Deutschland“ öffentlich belobigte. Das Verwaltungsgericht Frankfurt a.M. hob die kontrovers diskutierte Entlassung am 13. November 2006 wieder auf.[46] Die Oberfinanzdirektion legte hiergegen Rechtsmittel ein, so dass der Fall heute (Stand: 2008) beim Bundesverwaltungsgericht anhängig ist und mittlerweile auch im Ausland Beachtung findet.
[Bearbeiten] Internationaler Vergleich
Im Unterschied zum nächstkleineren Flughafen Amsterdam hat er nicht sechs, sondern nur drei Startbahnen: Zwei parallele 4.000 Meter lange und 60 Meter breite (Südbahn 45 Meter breit plus zwei Schultern zu je 7,5 Meter) Start- und Landebahnen und die ebenfalls 4.000 Meter lange und 45 Meter plus zwei Schultern zu je 7,5 Meter breite Startbahn West. Zudem können alle drei Bahnen nicht unabhängig voneinander benutzt werden. Ein gleichzeitiger Betrieb ist – abhängig von der Windrichtung – eingeschränkt möglich: Die Parallelbahnen, die einen Abstand von 518 Meter zueinander haben, können nur gestaffelt angeflogen werden, damit die beim Landen erzeugten Wirbelschleppen die Maschinen nicht gegenseitig gefährden (siehe HALS/DTOP). Die Startbahn West kann nur als Startbahn benutzt werden und dies nur in Südrichtung, da es beim An- bzw. Abflug mit dem nördlich gelegenen Hauptkamm des Taunus erhebliche Hindernisprobleme gibt. Die An- bzw. Abflugfläche Richtung Norden wären durch verschiedene Bauten und den Taunus dermaßen durchdrungen, so dass ein sicherer Flugbetrieb nicht gewährleistet werden kann.
Der Koordinierungseckwert (Kapazität) liegt derzeit (August 2006) bei 82 Flugbewegungen pro Stunde für die Zeit von 6 Uhr bis 14 Uhr und bei 83 Flugbewegungen für die Zeit von 14 Uhr bis 22 Uhr.
Als einer der ersten Flughäfen weltweit nahm der Frankfurter Flughafen 1972 eine vollautomatische Gepäckförderanlage in Betrieb (siehe unter Terminal 1).
[Bearbeiten] Wissenswertes
- Frankfurt besitzt – als einziger Flughafen in Deutschland – eine Flughafenklinik. Es handelt sich um eine Art Praxisklinik, die wie eine Arztpraxis mit Operationsmöglichkeit ausgerichtet ist. Schwerverletzte kommen allerdings in umliegende Krankenhäuser, z. B. in das nah gelegene Universitätsklinikum.
- Wie bei jedem großen internationalen Flughafen gibt es eine eigene Flughafenfeuerwehr.
- Für die den unterschiedlichsten Weltreligionen angehörenden Reisenden gibt es im Terminal 1 eine gemeinsame evangelisch/katholische Kirche, eine christlich-orthodoxe Kapelle, eine Synagoge und eine Moschee.
- Eine legendäre Diskothek – das Dorian Gray – wurde von 1978 bis 2000 in der Tiefebene des Terminals 1 betrieben. Die Ausrichtung orientierte sich am New Yorker Studio 54. Einmal in Jahr findet die Airport-Night statt, in der an die berühmte Diskothek erinnert wird.
- Weil immer mehr Kinder alleine reisen, gibt es für sie eine eigene Lounge.
- Otl Aicher, auch bekannt für das Corporate Design der Lufthansa und der Olympischen Spiele 1972, gestaltete das visuelle Erscheinungsbild und Leitsystem des Flughafens. Es wurde nach der Einführung 1972 vom hauseigenen FAG-Designbüro noch Jahre fortgeführt.
- Der Frankfurter Flughafen war bisher auch schon mehrfach ein Motiv auf deutschen Briefmarken:
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Briefmarke aus der Industrie und Technik-Serie, 230 Pfennig, 1979 |
Briefmarke aus der Sehenswürdigkeiten-Serie: Flughafen Frankfurt (10 Pfennig, 1988) |
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Markus Kutscher: Geschichte der Luftfahrt in Frankfurt am Main. Von Aeronauten und Jumbo-Jets. Frankfurt am Main, 1995, ISBN 3-524-69110-2
- Fraport AG: Zahlen, Daten, Fakten 2005. Frankfurt am Main, 2005
[Bearbeiten] Weblinks
- Website des Flughafens Frankfurt am Main
- Website von Cargo-City (Frachtflughafen)
- Website des Betreibers Fraport AG
- openNav: FRA / EDDF Flugplatzkarte
- Bündnis der Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau
- Geschichte des Frankfurter Flughafens
- Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren Nordwest Landebahn
- Initiative Zukunft Rhein-Main
- Website zum aktuellen Ausbau
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Airports Council International
- ↑ Airports Council International
- ↑ Infografiken zum Ausbau des Fluhafen in der Frankfurter Rundschau
- ↑ DER SPIEGEL 21/2006, S. 48
- ↑ Frankfurter Flughafenausbau genehmigt. 18. Dezember 2007, abgerufen am 23. August 2009.
- ↑ Flughafenausbau. hr-online.de, 20. Januar 2009, abgerufen am 21. Januar 2009.
- ↑ Spatenstich der neuen Landebahn im Wiesbadener Kurier
- ↑ http://www.flughafen-bi.de
- ↑ Nordwest-Landebahn: Ticona macht den Weg frei | Nachrichten | hr
- ↑ Planungsstufen bei ausbau.fraport.de
- ↑ FliegerRevue März 2009, S.7, DFS baut neuen Tower
- ↑ Pressemitteilung Fraport 12. Mai 2009 - Trotz Krise: Fraport erwirtschaftet Quartalsgewinn
- ↑ a b Verkehrszahlen Fraport - Jahr: 2009, Quartal: 1
- ↑ aus "Flugplan/Timetable 28.10. – 31.12.2007" http://www.airportcity-frankfurt.de/cms/default/dokbin/268/268274.flugplan_gueltig_ab_28_10_07neu.pdf
- ↑ "AI to make Frankfurt a global hub" in der Times of India
- ↑ Flughafenausbau. IHK Frankfurt am Main, 18. Dezember 2007, abgerufen am 23. August 2009.
- ↑ Der Flughafen wirkt wie ein Magnet. 18. Dezember 2008, abgerufen am 23. August 2009.
- ↑ Wiesbadener Tagblatt vom 30. Mai 2009: Airrail Center am Frankfurter Flughafen wird erst im Frühjahr 2010 fertig
- ↑ zukunft-rhein-main-young.de
- ↑ Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grünen
- ↑ FFH Gebiete in Deutschland
- ↑ Ergebnisbericht der Arbeitsgruppe der Störfallkommission
- ↑ Fraport einigt sich mit Ticona
- ↑ [1]
- ↑ [2][3]
- ↑ [4]
- ↑ [5]
- ↑ [6]
- ↑ Regionales Dialogforum
- ↑ [7] [8]
- ↑ Lärmkarten für den Flughafen Frankfurt vom Dialogforum
- ↑ Lärmkarten für den Flughafen Frankfurt (inkl. Ausbauplanung)
- ↑ Fraport AG: Betriebsrichtungsverteilung Flughafen Frankfurt
- ↑ Stanlytrack Flugbewegungen bei der DFS
- ↑ Empörung über Flughafen-Ausbau in Frankfurt. netzeitung.de, 18. Dezember 2007, abgerufen am 23. August 2009.
- ↑ Gericht fordert neue Nachtflugregeln in Frankfurt. 21. August 2009, abgerufen am 23. August 2009.
- ↑ Ausbau erlaubt, Nachtflugplan nicht. 21. August 2009, abgerufen am 23. August 2009.
- ↑ [9]
- ↑ [10]
- ↑ [11]
- ↑ [12]
- ↑ [13]
- ↑ HR - Massive Sicherheitslücken am Flughafen Frankfurt
- ↑ SPIEGEL ONLINE: Zoll schlampt bei Sicherheitskontrollen
- ↑ Hessischer Rundfunk, Landesjournal "defacto" am 12. November 2006: „Weiterhin Sicherheitslücken beim Zoll am Frankfurter Flughafen“ sowie am 3. .Juni 2007: "Sicherheitslücken beim Zoll - von der Behördenleitung gewollt?"
- ↑ ZDF-Frontal21: Entlassen, weil zu wachsam - Wie die Behörden einen kleinen Zöllner schikanieren
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