Flughafen Gütersloh

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Flughafen Gütersloh
Gütersloh Flughafen.jpg
Kenndaten
ICAO-Code ETUO
IATA-Code GUT
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 4 km von Gütersloh
Straße an der B 513, ca. 8 km zur A 2
Basisdaten
Eröffnung April 1937
Betreiber British Army
Start- und Lande-Bahn
09/27 (1990) 2252 m × 46 m Asphalt

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Der Flughafen Gütersloh (zuletzt IATA-Code GUT, ICAO-Code ETUO) ist ein seit 1. November 2013 geschlossener Militärflugplatz im nordrhein-westfälischen Gütersloh. Er liegt im Nordwesten des Stadtgebietes und grenzt an die Gemeinden Harsewinkel und Herzebrock, 72 m ü. NN. Einige Jahre lang wurde er auch zivil genutzt.

Derzeitiger Nutzer ist die britische Armee. Sie bezeichnen ihn als Princess Royal Barracks und nutzten ihn für Kampfunterstützungsverbände. Neben Logistik-Bataillonen ist hier ein Heeresflieger-Regiment stationiert. Das Areal wird voraussichtlich Ende 2016 von den Briten geräumt, der Flugbetrieb der Heeresflieger wurde offiziell bereits am 4. Oktober 2013 eingestellt.

Geschichte[Bearbeiten]

Fliegerhorst der Luftwaffe[Bearbeiten]

Lage am Rand des Stadtgebietes

1935 wurde mit dem Bau des Flugplatzes für die Luftwaffe der neugegründeten Wehrmacht begonnen, der Abraum – hier befand sich die höchste eiszeitliche Binnendüne Güterslohs – wurde für den Bau der Reichsautobahn (heutige A2) verwendet. Im April 1937 wurde der Flughafen eröffnet.

Im Mai 1939 wurde hier die II. Gruppe des Kampfgeschwaders 28 aufgestellt. Im Winter 1939/40 folgte die Aufstellung der II. Gruppe des Kampfgeschwaders 54, die am 14. Mai 1940 am Luftangriff auf Rotterdam beteiligt war. Zwischen Juni 1940 und März 1941 lag hier die I. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 1 (I./NJG 1). 1943 bis 1945 waren Einheiten der Reichsverteidigung in Gütersloh stationiert, u. a. der Nachtjagd-Offizier Heinz-Wolfgang Schnaufer, Kommodore lag hier zwischen November 1944 und März 1945 mit seinem Stab und der II. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 4 (II./NJG 4). Im April 1944 starteten die Alliierten den ersten Bombenangriff auf den Flughafen, weitere folgten bis Ende März 1945. Die letzten beiden deutschen Flugzeuge sollen nach Zeitzeugenberichten am 29. März 1944 gestartet sein. Hierzu gehörte demnach auch Schnaufers Ersatzmaschine, eine Bf 110, deren Flugzeugführer jedoch nach Jagdbomberbeschuss auf Kirchdornberger Gebiet eine Bruchlandung hinlegte.

RAF Gütersloh (während des Kalten Krieges)[Bearbeiten]

Vitrine zur Royal Air Force im Stadtmuseum Gütersloh

Im April 1945 wurde der Flughafen durch die US Army eingenommen und vier Monate später an die britische Besatzungsmacht übergeben. Die British Air Force of Occupation (BAFO) errichtete eine Betonlandebahn auf dem bei den Alliierten als Airfield Y.99 bezeichneten Platz und stationierte ab Herbst 1945 für zwei Jahre das 140. Wing, ein Geschwader Mosquitos. Auf der RAF Station Gütersloh, so die offizielle Bezeichnung ab Ende 1947, wurden diese durch drei Staffeln Tempests ersetzt. Von 1948 bis 1949 war Gütersloh Ausweichplatz für die Berliner Luftbrücke, was dazu führte, dass zusätzlich eine Staffel Spitfires und die erste mit Strahlflugzeugen Vampire ausgerüstete Staffel in Gütersloh lagen. Die mit dem Ende der Luftbrücke einhergehende Entspannung der politischen Lage führte im Sommer 1949 zur Verlegung zweier Gütersloher Staffeln nach Malaya bzw. Hongkong und Abgabe einer Staffel an RAF Wunstorf, eine der Luftbrückenbasen.

1949 verblieben zunächst lediglich zwei Vampire-Staffeln in Gütersloh, nach Ausbruch des Koreakrieges kam es jedoch ab Mitte 1950 zur Verdoppelung der fliegenden Verbände. 1951 besuchten NATO-Oberbefehlshaber Dwight D. Eisenhower und der britische Außenminister Eden RAF Gütersloh. Die erste Hälfte der 1950er Jahre stand ganz im Zeichen des NATO-Aufbaus und es wurden viele gemeinsame Manöver mit den neuen NATO-Partnern durchgeführt. Die Gütersloher Staffeln wurden folgerichtig der 2. Allied Tactical Air Force der NATO unterstellt. Eine Ausnahme stellte insofern die zeitweilige Stationierung von Canberra-Bombern Mitte der 1950er Jahre dar, die dem Bomber Command unterstanden. Nach Abzug der Canberra 1957 wurde RAF Gütersloh – mittlerweile im Rahmen der RAF Germany – bis 1970 Heimatbasis der Hunter, die zunächst einige Jahre als Tagjäger, ab Anfang der 1960er Jahre insbesondere als Aufklärer eingesetzt wurde.

1965 fand die erste Visite von Königin Elisabeth II. und ihrem Gatten Philip, Duke of Edinburgh anlässlich eines zehntägigen Staatsbesuches in Deutschland statt. In Ermangelung anderer geeigneter Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Flughafengelände wurden für die Monarchin und ihren Prinzgemahl in Höhe der Offiziersmesse über die Anschlussgleise der Teutoburger Wald-Eisenbahn mehrere komfortable Salonschlafwagen der Bundesregierung bereitgestellt.

Ab 1965 bis 1977 waren hier im Rahmen der Quick Reaction Alert-Bereitschaft für Nordwestdeutschland ständig zwei Lightning-Abfangjäger startbereit, diese konnten jederzeit innerhalb weniger Minuten in der Luft sein. Seit Mitte der 1960er Jahre fungierte Gütersloh zusätzlich als „Airhead“ für die RAF Germany. Dies bedeutete neben dem täglichen Flugbetrieb der hier liegenden Staffeln eine Vielzahl weiterer Flugbewegungen von Transport- und Verkehrsflugzeugen. Erstere kamen meist aus RAF Brize Norton oder RAF Lyneham, letztere insbesondere aus Luton.

1967 fanden ein Großflugtag, 1972 ein Family Day und 1975 wieder ein Großflugtag statt. 1976 besuchte die britische Königin den Flughafen ein zweites Mal. Nach 12 Jahren verlegte die RAF Germany ihre Abfangjägerstaffeln 1977 nach RAF Wildenrath. Im Austausch kamen die bis dahin in RAF Wildenrath stationierten Harrier Senkrechtstarter nach RAF Gütersloh.

1982 fand mit Beteiligung Gütersloher Piloten der Falklandkrieg und das NATO Tiger Meet bei der No. 230 Squadron statt. Für eine REFORGER Übung kamen 1984 Boeing 747 Jumbo Jets der British Airways nach Gütersloh. 1987 war wieder ein Family Day anlässlich des 50-jährigen Bestehens. 1988 fand das letzte Display der Red Arrows im Rahmen der Vorbereitung für die Rhine Army Summer Show (RASS) in Bad Lippspringe statt.

Den letzten Start absolvierte eine Boeing 767 der Britannia Airways am späten Abend des 31. März 1993.

Sonstiges[Bearbeiten]

Neben RAF Gütersloh gab es in Gütersloh zwischen Ende der 1940er und Ende der 1950er Jahre eine weitere RAF-Einrichtung, RAF Sundern. Die heute als Mansergh Barracks bekannte Kaserne der britischen Armee beherbergte in dieser Zeit das Hauptquartier der 2. Group.

Princess Royal Barracks (nach Beendigung des Kalten Krieges)[Bearbeiten]

1993 wurde RAF Gütersloh aufgegeben und als „Princess Royal Barracks“ von der Britischen Rheinarmee (BAOR) (heute: Britische Streitkräfte in Deutschland) übernommen, die auf dem Gelände Logistik- und Helikoptereinheiten stationierte. 1994 erfolgte die Aufnahme des zivilen Flugbetriebs durch die Flughafen Gütersloh GmbH, der jedoch auf Flugzeuge örtlicher Firmen beschränkt blieb. Plänen für die Nutzung durch zivile Verkehrsflugzeuge nach dem Vorbild von Hahn AB und RAF Laarbruch wurden hingegen von den damaligen rot-grünen Regierungen in Stadt und Land eine Absage erteilt.

Mitte der 1990er waren die Helikopter, Westland Lynx AH.7 und Gazelle AH.1, des 1. Regiments des Army Air Corps an den Jugoslawienkriegen beteiligt.

Im Frühjahr 2000 wurde eine der drei Helikopterstaffeln zurück ins Vereinigte Königreich verlegt, nachdem die Gazelle bereits zum Ende des Vorjahres abgezogen worden waren. Im gleichen Jahr gab es auch einen ersten Kindertag. Dieser „Children Day“ sollte anschließend jährlich bis zur Einstellung des Flugbetriebs 2013 stattfinden. Organisatorin war die langjährige letzte Flugleiterin des Hubschrauber-Regiments, Pamela Flora. Für ihren Einsatz und weitere karitativen Aktivitäten wurde sie 2012 von Prinz Charles, der Gütersloh 2010 zuletzt besucht hatte, mit dem Orden Member of the British Empire ausgezeichnet.

2003 wurde der zivile Flugbetrieb auf Wunsch der britischen Armee wieder eingestellt und 2004/05 begann ein Ausbau der Army-Einrichtungen. Die beiden verbleibenden Staffeln wurden im selben Jahr auf die Lynx AH.9 umgerüstet.

Ende 2003 wurden in der Lokalpresse Vermutungen geäußert, es liefen im Verborgenen Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des militärischen Flugbetriebes: Kalibrierungsanflüge für das Instrumenten-Lande-System ILS durch Beech-King-Air-Maschinen häuften sich, die Landebahn wurde gereinigt, Anflugschneisen freigeschnitten und die Befeuerungsanlage saniert. Damals führten auch zwei Harrier GR9 kurzzeitig Testflüge (Starts und Landungen) durch. Dass man den Neubau des Naafi-Shops, der in der Einflugschneise liegt, in seiner Höhe beschränkte, wurde als weiteres Indiz für die Wiederaufnahme des Flugverkehrs gedeutet. Eine solche Planung wurde jedoch von den Briten verneint. Es lag aber ein Schreiben des Bundesverteidigungsministeriums vor, welches besagt, dass die Infrastruktur des Platzes nicht durch die Baumaßnahmen eingeschränkt werden dürfe.

Aufgrund von Kürzungen im Verteidigungshaushalt, Auslandseinsätzen und Umrüstungen befanden sich ab 2009 nur noch eine Handvoll Luftfahrzeuge am Platz, fast ausschließlich ältere Lynx AH.7, lediglich im Winter 2012/2013 gehörten für kurze Zeit auch Lynx AH.9A zum Bestand des Regiments. Der Flugbetrieb wurde schließlich am 4. Oktober 2013 offiziell eingestellt, wobei der letzte Helikopter Gütersloh aus technischen Gründen erst am Mittag des 8. Oktober 2013 verließ.

Neben weiteren Verlegungen auf den Balkan waren Gütersloher Helikopter im 21. Jahrhundert auch noch im Irak sowie in Afghanistan im Einsatz. Helikopter der 661. Squadron waren während der Olympischen Spiele 2012 zur Unterstützung der Sicherheitsmaßnahmen auf der Themse vertäuten HMS Ocean stationiert. Insgesamt war das 1. Regiment Army Air Corps in seinen zwei Jahrzehnten, in denen es in Gütersloh lag, an 17 Operationen beteiligt.

Nutzung[Bearbeiten]

Die folgende Aufstellung gibt eine chronologische Zusammenfassung der Hauptnutzer:

  1. 1937–1945 Deutsche Luftwaffe
  2. 1945 US Army Air Forces
  3. 1945–1993 Royal Air Force
  4. seit 1993 British Army (u. a. Army Air Corps)
  5. Mitte 1980er Jahre – 1993 Firmen (Bertelsmann und Miele)
  6. 1994–2003 Flughafen Gütersloh GmbH

Stationierte Flugzeugtypen[Bearbeiten]

English Electric Lightning der bis 1977 in Gütersloh stationierten 92. Squadron im Schottischen National Museum of Flight in East Fortune, East Lothian

Die Nutzer betrieben (in gleicher Reihenfolge wie im vorigen Abschnitt aufgeführt) folgende Luftfahrzeugmuster:

  1. Focke-Wulf Fw 190, Heinkel He 111P, Junkers Ju 52/3m, Junkers Ju 86, Junkers Ju 88, Messerschmitt Bf 109, Messerschmitt Bf 110G – in alphabetischer Reihenfolge
  2. North American P-51 Mustang, Lockheed P-38 Lightning
  3. De Havilland Mosquito FB.VI, Hawker Tempest F.II, Supermarine Spitfire F24, De Havilland Vampire F1/FB5, Gloster Meteor FR9, English Electric Canberra B2/B1(8), Supermarine Swift FR5, Hawker Hunter F6/FR10, Westland Whirlwind HAR10, English Electric Lightning F2/F2A/T4, Westland Wessex HC2, BAe/Hawker Siddeley Harrier GR3/T4/GR5/GR5A/GR7/GR7A, Aérospatiale/Westland Puma HC1, Boeing Chinook HC1 – in der Reihenfolge der Stationierung
  4. Aérospatiale/Westland Gazelle AH1, Westland Lynx AH7/AH9/AH9A

Wetterdaten[Bearbeiten]

Die Briten stellen ihre am Flughafen Gütersloh für die Starts und Landungen der Helikopter erhobenen Wetterdaten der Weltorganisation für Meteorologie zur Verfügung. Damit können z. B. der Deutsche Wetterdienst oder Meteomedia auf Daten zur Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung und -geschwindigkeit, Niederschlagsmenge und Höhe der Wolkenuntergrenze zugreifen, ohne eine eigene Wetterstation in Gütersloh zu unterhalten.

Zukunft[Bearbeiten]

Im Oktober 2010 gab die britische Regierung bekannt, ihre Streitkräfte bis 2020 aus Deutschland abzuziehen. Bereits zuvor wurde ein Gutachten zur Machbarkeit eines erneuten beschränkten privaten Flugbetriebs veröffentlicht. Demnach kostet der Betrieb neben Einmalinvestitionen von knapp 15 Millionen Euro jährlich knapp 2 Millionen Euro.

Am 7. Mai 2012 sprach sich der Rat der Stadt Gütersloh einstimmig gegen eine Wiederaufnahme des privaten Flugverkehrs auf dem britischen Militär-Flugplatz aus. Sowohl die hohen Investitions- wie auch die Betriebskosten sprächen gegen eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs, zumal in erreichbarer Entfernung genügend Flugplätze diese Option für den Geschäftsreiseverkehr abdeckten. Die Entscheidungsträger sehen mit dem Beschluss eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung des Geländes nach dem angekündigten Abzug der Briten. Die Stadt Gütersloh wird in dem Beschluss aufgefordert, nun „zeitnah“ Gespräche mit der Bezirksregierung Detmold in der Sache aufzunehmen. Ein im Juni 2012 veröffentlichtes Gutachten kam demgegenüber zu deutlich niedrigeren Kosten, sodass der Kreis Gütersloh zunächst noch am Offenhalten der Option einer wie auch immer gearteten fliegerischen Folgenutzung festhielt.

Planungen einer gewerblichen Folgenutzung[Bearbeiten]

Ein von NRW Urban für die Stadt Gütersloh erstelltes Konzept zur Konversion des Flughafengeländes sieht gemäß der Devise „Grün bleibt Grün“ für etwa 200 Hektar der Fläche im Offenlandbereich die Nutzung als Biotop, etwa 100 Hektar auf den bebauten Bereichen entlang der Marienfelder Straße für gewerbliche Nutzungen und 40 Hektar zur Naherholung vor.[1]

Im September 2013 verständigten sich sämtliche Fraktionen im Gütersloher Stadtrat und im Kreistag auf eine gemeinsame Position zu einer interkommunalen Gewerbeflächenentwicklung und den Verzicht auf den Flugplatzstatus. Die Größe des Gewerbegebiets soll sich danach an dem Bedarf der beteiligten Kommunen und der grundsätzlichen Erreichbarkeit „über vorhandene Verkehrswege, die bei Bedarf ertüchtigt werden, sowie den Gleisanschluss zur TWE-Strecke“ orientieren.[2]

Schutz von Flora und Fauna[Bearbeiten]

Auf Teilen des Flughafengeländes hat sich bis heute die Vegetation der alten Emsauenlandschaft erhalten. Durch die extensive Nutzung befinden sich auf den jahrzehntelang ungedüngten Magerrasenflächen im Offenlandbereich in Größe und Ausdehnung herausragende Naturlebensräume mit einer hohen Artenvielfalt und vielen schützenswerten und vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten.

So wurde bei einer Biotopkartierung im Jahre 2013 die 44,5 Hektar große und in Nordrhein-Westfalen bedeutendste Fläche an Heidenelkenrasen (begleitet durch Berg-Sandglöckchen und Rundblättrige Glockenblume) festgestellt. Weitere geschützte Pflanzenvorkommen sind u. a. Bereiche von Straußgrasrasen (29,1 Hektar), 7,9 Hektar umfassende Silbergrasflure (mit Feldbeifuß und Ausdauernder Knäuel) und der mit 2,6 Hektar zweitgrößte zusammenhängende Borstgrasrasen (mit Sparrige Binse, Gewöhnliche Natternzunge, Hirse-Segge und Zittergras) in der Westfälischen Bucht.[3]

Bei einer ornithologischen Bestandserhebung wurden zudem rund 50 Brutvögelarten entdeckt, darunter eine Reihe von Rote-Liste-Arten wie großer Brachvogel, Wiesenpieper, Rohrweihe und 38 Reviere der Feldlerche. Im November 2013 empfahl das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) für ein mindestens 126 Hektar großes zusammenhängendes Biotop rund um die ehemalige Start- und Landebahn die Ausweisung als Naturschutzgebiet.[4]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerry Lewis: Flugplatz Gütersloh – 1937–1987 – A Short History, Gütersloh 1987
  • Marc Tecklenborg: Royal Air Force Gütersloh – Jets & Airliner auf dem Flughafen bis 1993, Flöttmann Verlag, Gütersloh 1995; ISBN 3-87231-068-2
  • Marcus Herbote, Wilfried Zetsche: British Lightnings, AirDOC Verlag, Erlangen 2005; ISBN 3-935687-10-9
  • Marcus Herbote, Wilfried Zetsche: British Harriers – Teil 1, AirDOC Verlag, Erlangen 2008; ISBN 978-3-935687-14-0
  • Wolfgang Büscher: Der Flughafen Gütersloh im Wandel der Zeit, Chancen und Risiken für den Raum Gütersloh / Bielefeld durch die Schließung bzw. Umwandlung des britischen Royal-Air-Force-Flughafens, Rheda-Wiedenbrück 1994; ISBN 3-929856-02-6

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Grün bleibt Grün auf dem Flughafen. Zeitungsartikel in: Neue Westfälische vom 13. Februar 2013.
  2. Seltene Einigkeit beim Flugplatz. Zeitungsartikel in: Die Glocke vom 4. September 2013.
  3. Heidenelke beeinflusst Konversionsplan Zeitungsartikel Neue Westfälische vom 30. Oktober 2013
  4. Flughafenflächen ein „Naturschatz“ Zeitungsartikel Die Glocke vom 8. November 2013