Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden

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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden
Logo Flughafen Karlsruhe Baden-Baden.svg
EDSB airfield 090912.jpg
Kenndaten
ICAO-Code EDSB
IATA-Code FKB
Koordinaten
48° 46′ 46″ N, 8° 4′ 50″ O48.7794444444448.0805555555556124Koordinaten: 48° 46′ 46″ N, 8° 4′ 50″ O
124 m ü. MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 35 km südwestlich von Karlsruhe,
12 km westlich von Baden-Baden
Straße B 36, B 500, A 5, Autoroute A35
Nahverkehr Buslinie 140 Richtung Baden-Baden–Karlsruhe–Heidelberg
Buslinie 205 Richtung Bahnhof Baden-Baden
Buslinie 234 Richtung Rastatt Bahnhof
Basisdaten
Eröffnung 1996
Betreiber Baden-Airpark GmbH
Fläche 270 ha
Terminals 1
Passagiere 1,13 Mio. (2011)[1]
Luftfracht 611 t (2011)
Flug-
bewegungen
45.298 (2011)
Kapazität
(PAX pro Jahr)
1,5 Mio.
Beschäftigte 191 (2010)[2]
Start- und Landebahn
03/21 3000 m × 45 m Asphalt



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Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (IATA-Code FKB, ICAO-Code EDSB) ist der nach Passagierzahlen zweitgrößte Verkehrsflughafen in Baden-Württemberg. Er liegt südwestlich von Rastatt und westlich von Baden-Baden, nahe der französischen Grenze auf dem Areal des Gewerbegebiets Baden-Airpark. Das Gelände war von 1953 bis 1993 ein kanadischer Militärflugplatz mit der Militärbezeichnung CFB Baden-Soellingen, benannt nach dem nahe gelegenen Ort Rheinmünster-Söllingen. Der Flughafen ist eine Basis für die irische Billigfluggesellschaft Ryanair.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

RCAF Station Baden-Söllingen / Canadian Forces Base Baden-Söllingen[Bearbeiten]

Der Flugplatz wurde im Rahmen der europäischen Verteidigungsplanung der NATO während des Kalten Krieges zunächst ab 1951 als Militärflugplatz für die Französischen Luftstreitkräfte errichtet.

Noch vor der endgültigen Fertigstellung wurde beschlossen, den Platz an die Royal Canadian Air Force (RCAF) zu übergeben, da sich der Bau des für die Kanadier ursprünglich vorgesehenen Stützpunktes in Pferdsfeld verzögerte. Die Royal Canadian Air Force Station Baden-Söllingen (kurz RCAF Station Baden-Söllingen) unterstand der 1. Air Division (RCAF) in Metz und wurde Anfang September 1953 Heimatbasis des 4. (Jagd-) Geschwaders, 4. (Fighter) Wing, dem drei fliegende Staffeln, die 414., 422. und die 444. Squadron, unterstellt waren. Das Geschwader war zunächst mit 62 Tagjägern vom Typ Sabre Mk.4 (ab 1954 Mk.5 und Mk.6) ausgerüstet. Die 414. Staffel wurde im Juli 1957 aufgelöst und im folgenden Monat durch die mit allwettertauglichen Abfangjägern CF-100 Canuck Mk.4B ausgerüstete 419. Squadron ersetzt.

Die 419. Staffel wurde Ende 1962 deaktiviert und die beiden übrigen Staffeln wurden zwischen März und Juli 1963 auf die CF-104 Starfighter umgerüstet, einen Aufklärer und nuklearwaffenfähigen Überschall-Jagdbomber. Im Februar 1964 kam die zuvor in Grostenquin stationierte 421. Squadron als dritte Staffel nach Söllingen verlegt. Die 444. Staffel ihrerseits wurde Ende März 1967 aufgelöst und dem 4. Wing unterstanden nurmehr zwei Staffeln.

Nach Umgliederungen bei den kanadischen Streitkräften wurde der Stützpunkt 1968 in Canadian Forces Base Europe, Det. Baden-Söllingen (kurz CFB Europe, Det. Baden-Söllingen, ab November 1979 CFB Baden-Söllingen) umbenannt und ab 1970 zusätzlich zu den Luftwaffeneinheiten ein Bataillon mechanisierte Infanterie am Standort Söllingen stationiert. Parallel hierzu erfolgte eine drastische Verkleinerung der in Europa stationierten kanadischen Luftstreitkräfte, die als Folge in Söllingen konzentriert wurden. Als Konsequenz wurde das 4. Wing zur Jahresmitte 1970 deaktiviert und die Söllinger Staffeln, inzwischen die 421., 439. und 441. Squadron wurden der in Lahr stationierten neuaufgestellten 1. Canadian Air Group (CAG) direkt unterstellt. Ihr unterstanden die 421., 439. und 441. Squadron.

In Folge der neuen NATO-Strategie der Flexible Response verloren die CF-104 Anfang der 1970er Jahre ihre nukleare Rolle und im weiteren Verlauf des Jahrzehnts errichtete die NATO auch in Söllingen eine Reihe sogenannter Hardened Aircraft Shelter. Das NATO Tiger Meet fand zweimal, 1976 und 1983, in Söllingen statt und im September 1983 fand anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Air Base noch ein großer Tag der offenen Tür statt.

In dieser Zeit begannen auch umfangreiche Umbaumaßnahmen der Basis im Hinblick auf die Stationierung des zweistrahligen Mehrzweckkampfflugzeuges CF-18 (CF-188) als Ersatz der CF-104. Im Mai 1984 operierten vier CF-18 erstmals versuchsweise von Söllingen aus, während die drei CF-104 Staffeln zwischen November 1984 und Februar 1986 deaktiviert wurden. Die Umschulung auf die CF-18 erfolgte in Kanada. Durch technisch bedingte Verzögerungen verlegte anstelle der 441. Staffel die 409. Squadron als erste CF-18-Einheit im Juni 1985 nach Söllingen. Die 439. Staffel wurde im November des gleichen Jahres reaktiviert und mit der Reaktivierung der 421. Staffel im Juli 1986 war die Einführung der CF-18 abgeschlossen.

Das 4. Geschwader wurde im Mai 1988 als Dachverband der Söllinger Staffeln reaktiviert und an Stelle der 1. CAG der in Lahr reaktivierten 1. Air Division unterstellt.

Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 beendeten die kanadischen Streitkräfte ihr Engagement in Europa. Zunächst kamen "Söllinger" CF-18 jedoch noch bei der Operation Desert Storm zum Kampfeinsatz. Die Auflösung der Staffeln erfolgte zwischen Juni 1991 und November 1992. Die letzten CF-18 verließen Deutschland Mitte Januar 1993 und der Flugbetrieb wurde im Folgemonat eingestellt. Nach einer Abschlussparade am 31. Juli 1993 schloss die Basis CFB Baden-Soellingen am 31. Dezember 1993.

Zivile Umnutzung[Bearbeiten]

Ein privates Konsortium aus dem Raum Karlsruhe (FlowTex, Vollack Industriebau, Bechtold Ingenieurgesellschaft, Oberle Consulting) gründete im November 1994 die Baden Airpark GmbH (ab 1996: AG) und im Juni 1995 die Baden-Airport GmbH. Der Betrieb des kleinen Baden-Badener Flugplatzes Oos wurde 1997 zum Baden-Airport verlagert. Im selben Jahr wickelte Spanair auf dem ehemaligen Militärflugplatz erstmals einen Charterflug ab, das Ziel war der Flughafen Palma de Mallorca. Im September 1998 folgten die ersten Linienflüge durch Crossair nach Basel. Der 100.000ste Fluggast seit Betriebsaufnahme war im Mai 1999 zu verzeichnen, und noch im November der 100.000ste Fluggast des Jahres. Im Jahr 2000 schloss der Flugplatz Karlsruhe-Forchheim, dessen Funktion als Flugplatz für die Allgemeine Luftfahrt in der Region Karlsruhe inzwischen der Baden-Airport übernommen hatte. Im Zuge der FlowTex-Insolvenz musste die Baden-Airpark AG im Juni 2000 Insolvenzantrag stellen. Die Flughafen Stuttgart GmbH übernahm daraufhin eine Mehrheitsbeteiligung und am 1. Januar 2001 wurde eine neue Baden-Airpark GmbH gegründet, die den Platz seitdem als Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden betreibt.[4]

Im Oktober 2011 gab die Billigfluggesellschaft Ryanair bekannt, in Karlsruhe/Baden-Baden ihre vierte deutsche Basis zu eröffnen und zunächst zwei Boeing 737-800 vor Ort zu stationieren.[5]

Betreiber[Bearbeiten]

Die Baden-Airpark GmbH verfügt über ein Stammkapital von 25 Millionen Euro und ist zu 66,6 % eine Tochtergesellschaft der Flughafen Stuttgart GmbH, die wiederum zu 35 % der Stadt Stuttgart und zu 65 % dem Land Baden-Württemberg gehört. Das restliche Drittel wird von der Baden-Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH gehalten,[6] an der die namensgebenden Städte Karlsruhe (43,9 %) und Baden-Baden (15,61 %) sowie die Landkreise Rastatt und Karlsruhe (je 12,68 %), die Gemeinden Hügelsheim und Rheinmünster (je 4,88 %) und die Städte Bühl (4,15 %) und Rheinau (1,22 %) beteiligt sind.[7] Die nahe gelegene Stadt Rastatt entschied sich während der Amtszeit von Oberbürgermeister Klaus-Eckhard Walker gegen eine Beteiligung.

Wirtschaftliche Entwicklung[Bearbeiten]

Quelle: Baden-Airpark GmbH[8]

Der Bekanntheitsgrad des Flughafens stieg im Zusammenhang mit den seit 2003 eingerichteten Linienverbindungen der Fluggesellschaft Ryanair. Nachdem die Zahl der abgefertigten Passagiere pro Jahr von 2001 (188.835) bis 2008 (1.151.853) jedes Jahr gestiegen war, musste der Flughafen im Jahr 2009 einen Rückgang der Passagierzahlen auf 1.101.733 hinnehmen. 2010 konnte mit 1.192.894 wieder ein Wachstum verzeichnet werden. Im Jahr 2011 wurde erneut ein Rückgang auf 1.126.629 Fluggäste registriert. Mit knapp 1,3 Mio. Passagieren wurde 2012 ein neuer Rekordwert erzielt.

2011 verzeichnete der Airport 45.298 Flugbewegungen, was einen Zuwachs darstellt (2010: 44.789 Flugbewegungen).[9]

Im Vergleich der drei baden-württembergischen Verkehrsflughäfen belegt Karlsruhe/Baden-Baden damit den mittleren Platz nach dem Flughafen Stuttgart und vor dem Flughafen Friedrichshafen. Bundesweit steht Karlsruhe/Baden-Baden auf Platz 17 im Vergleich aller Flughäfen. (Siehe auch: Liste der Verkehrsflughäfen in Deutschland)

Luftfrachtabfertigung: Antonow An-124 auf dem Vorfeld 2

Im Jahr 2008 wurde am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden zudem 2.800 Tonnen Luftfracht und Luftpost be- oder entladen,[10] dem Luftfrachtverkehr kommt also nur untergeordnete Bedeutung zu. 2009 brach der Frachtsektor gegenüber dem Vorjahr um etwa 2/3 ein, da nur noch 891 t Fracht über den Airport abgewickelt wurden. 2010 setzte sich der Abwärtstrend mit dem Ergebnis von nur noch 728 t fort. Verglichen mit 2006 (541 t) und 2005 (84 t) ist das aktuelle Jahresergebnis jedoch gut.

Um an dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden die Allwetterflugbetriebsstufe von CAT I auf CAT III zu erhöhen, wurde die Start- und Landebahn von März 2008 bis September 2009 grundsaniert und entsprechende Markierungen und die für CAT III notwendige Befeuerung installiert. Dafür wurde zunächst der Rollweg G zur Verwendung als Interims-Start- und Landebahn verbreitert, die ab April 2009 die primäre Start- und Landebahn ersetzte. Diese wurde bis September 2009 neu gebaut, nach ihrer Inbetriebnahme wurde die Interims-Start- und Landebahn zum Rollweg G zurückgebaut.

Nächster geplanter Ausbauschritt ist die Erweiterung des Terminals mit Integration einer neuen Besucherterrasse.

Im Geschäftsjahr 2011 erwirtschaftete die Baden-Airpark GmbH einen Verlust („negatives Jahresergebnis“) von 3,8 Millionen Euro.[11]

Klassifizierung[Bearbeiten]

Seit dem Jahr 2008 bezeichnet der Flughafen sich selbst als „internationaler Verkehrsflughafen“ (IVF). Dies nimmt Bezug auf eine Klassifizierung durch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen, in deren Direktorium der Flughafen nun vertreten ist.[12] Eine rechtliche Auswirkung hat die Bezeichnung nicht. Von Seiten der Behörden wird FKB weiterhin als Regionalflughafen eingestuft. Das bedeutet, dass die Fluglotsen nicht durch die Deutsche Flugsicherung (DFS) gestellt werden müssen, was bei offiziellen IVF gesetzlich vorgeschrieben ist.

Ausstattung[Bearbeiten]

Terminal des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden
Vorfeld 2

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden verfügt über eine 3000 m lange und 45 m breite Start- und Landebahn, die 03 aus Süden kommend sowie die 21, Anflug aus Norden. In der Hauptlanderichtung 21 sind ILS-Anflüge der Kategorie CAT III b möglich.

Die Abfertigungskapazität im 2005 eröffneten Flughafengebäude liegt bei 1,5 Millionen Passagieren pro Jahr, das Abfertigungsgebäude kann je nach Bedarf beidseitig erweitert werden. Die Passagiere werden in einem Terminal abgefertigt, das 20 Check-in-Schalter und acht Flugsteige besitzt. Drei Flugsteige sind für Flüge außerhalb des Schengen-Gebietes (Non-Schengen) vorgesehen, vier Flugsteige für Flüge innerhalb des Schengen-Gebietes. Ein Flugsteig kann wahlweise für Schengen- oder Nicht-Schengen-Flüge benutzt werden. Ankommende Passagiere finden ihr Gepäck auf drei Gepäckbändern vor. Im Terminal befinden sich Schalter von Mietwagenfirmen sowie Reisebüros. Sowohl zur Land- als auch zur Luftseite gibt es ein kleines Bistro. Im Bereich der Luftseite hat man Zugang zu einem Biergarten und einem Kinderspielplatz. Angrenzend an das nördliche Ende des Terminals wurde eine Aussichtsplattform gebaut, die es Besuchern gestattet, die Aktivitäten auf dem Vorfeld zu beobachten.

Das Zentrum für Privatflieger (Private Aviation Center) mit Flugschulen, Restaurant und Stellplätzen für Kleinflugzeuge liegt getrennt vom Terminal im südlichen Bereich des Baden Airpark, dem Sektor E.

Fluggesellschaften und Ziele[Bearbeiten]

Im Winterflugplan 2013/2014 werden folgende Ziele ab Karlsruhe/Baden-Baden angeflogen:

Fluggesellschaft Ziele
Air Berlin Berlin-Tegel, Palma de Mallorca
Atlasjet (nur Charterflüge) Antalya
Germania Antalya, Fuerteventura, Las Palmas (Gran Canaria), Hurghada (Charterflüge), Funchal (Madeira), Moskau-Domodedowo, Teneriffa Süd
germanwings Hamburg
Hamburg Airways (nur Charterflüge) Antalya
Ryanair Alicante, Barcelona (Girona), Bari, Cagliari, Faro, Las Palmas (Gran Canaria), Arrecife (Lanzarote), London-Stansted, Málaga, Marrakesch, Palma de Mallorca, Porto, Rom-Ciampino, Teneriffa Süd, Thessaloniki, Trapani
Sun Express Antalya
Tailwind Airlines (nur Charterflüge) Antalya

Im Zuge von Sparmaßnahmen strich Air Berlin die erst Mitte 2009 etablierte[13] Verbindung Karlsruhe–Wien.[14] Zum Winterflugplan 2012/13 strich Air Berlin auch die Verbindung nach Hamburg.[15] Der Flughafen tat sich schwer, die Relation verlässlich weiter anzubieten, denn zum Winterflugplan 2012/2013 hat die Fluggesellschaft OLT Express Germany zwar eine Fokker 100 am Flughafen stationiert und flog damit 12-mal wöchentlich nach Hamburg und täglich nach Wien;[16] OLT Express Germany musste jedoch Ende Januar 2013 den Flugbetrieb wegen Insolvenz einstellen. Vom 9. April 2013 bis zum 29. März 2014 flog Intersky nach Hamburg.[17] Am 30. März 2014 übernahm germanwings diese Strecke.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Aktuell[Bearbeiten]

Per Auto[Bearbeiten]

Per Bus[Bearbeiten]

  • Mit der Bus-Linie 205 (Stadtbus) der Baden-Baden-Linie – eingebunden in den Karlsruher Verkehrsverbund – wird der Flughafen vom Bahnhof Baden-Baden bedient.
  • Mit der Bus-Linie 234 (Regionalbus) wird der Flughafen vom Bahnhof Rastatt angefahren.
  • Mit dem Hahn-Express (Linie 140) von Heidelberg über Karlsruhe.[18] Die Busse der BBK Busse und Bahnen Kurpfalz GmbH & Co KG fahren von Heidelberg und Karlsruhe aus werktags zweimal täglich. Die Fahrzeiten sind an die Abflugszeiten angepasst.

In Planung[Bearbeiten]

Geplanter Anschluss an die S-Bahn/Stadtbahn[Bearbeiten]

Der Masterplan 2015 der Stadt Karlsruhe sieht unter Federführung des Landkreises Rastatt einen „Anschluss an den schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr“ für den Flughafen vor.[19] Dieser Anschluss könnte als reiner Flughafenzubringer von Baden-Baden aus erfolgen, oder (mit Charakter einer regionalen Versorgung für die Gemeinden entlang der Strecke) von Rastatt zum Airpark führen.

Geplanter Autobahnanschluss[Bearbeiten]

Im Masterplan 2015 der Stadt Karlsruhe ist ebenfalls die geplante Autobahnanschlussstelle Baden Airpark aufgeführt, die an der BAB 5 zwischen den AS Baden-Baden und Bühl entstehen soll. Als Projektträger ist der Landkreis Rastatt benannt. Zu dem Bauvorhaben bestehen jedoch Bedenken hinsichtlich der Verträglichkeit mit Belangen des Naturschutzes.[20]

Besondere Ereignisse[Bearbeiten]

  • Am 24. Juni 2003 landete auf Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden eine Concorde der Air France. Das Überschall-Flugzeug mit der Kennung F-BVFB wurde auf dem Flughafengelände zerlegt und danach in das Auto- und Technikmuseum Sinsheim gebracht, wo es seitdem ausgestellt ist.
  • Am 19. November 2007 landete das größte Flugzeug der Welt, die Antonow 225 in Karlsruhe/Baden-Baden.
  • Aufgrund der langen Start- und Landebahn und der guten technischen Ausstattung des Flughafens bei gleichzeitig relativ geringer Verkehrsdichte finden am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden zeitweise Trainingsflüge im Rahmen des Pilotentrainings mit Flugzeugmustern wie der McDonnell Douglas MD-11, der Boeing 747 oder dem Airbus A380 statt. Am 31. Mai und 4. Juni 2010 absolvierte die Lufthansa hier mit ihrem ersten A380 – dem größten Passagierflugzeug der Welt – Pilotentrainingsflüge. Mehrere Tausend Schaulustige fanden sich ein.[21]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Weniger Passagiere in Karlsruhe/Baden-Baden. airliners.de, 4. Januar 2012, abgerufen am 15. Juni 2013.
  2. Nur Betreibergesellschaft; im gesamten Gewerbegebiet Baden-Airpark ca. 2100 Beschäftigte 10 Jahre Baden Airpark – Geschäftsbericht 2001–2010 (PDF; 4,6 MB), S. 25, abgerufen am 9. Dezember 2012.
  3. http://www.ryanair.com/de/nachrichten/ryanair-eroeffnet-ihre-vierte-deutsche-basis
  4. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Landkreis Rastatt und Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (Hrsg.): Kreisbeschreibungen des Landes Baden-Württemberg – Der Landkreis Rastatt. Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-7995-1364-7, Band II, S. 435–436.
  5. FKB wird neue Ryanair-Basis. airliners.de, 25. Oktober 2011, abgerufen am 15. Juni 2013.
  6. Landkreis Rastatt: Baden-Airpark, abgerufen am 7. Juni 2012.
  7. 10 Jahre Baden Airpark – Geschäftsbericht 2001–2010 (PDF; 4,6 MB), S. 4, abgerufen am 25. Juni 2012.
  8. Entwicklung des Passagieraufkommens. Baden-Airpark GmbH, abgerufen am 28. November 2013 (PDF; 35 kB).
  9. Statistik des Flughafens (PDF; 43 kB).
  10. www.adv.aero/fileadmin/pdf/statistiken/2008/Statistik_Dezember_2008.pdf – Frachtstatistik.
  11. Geschäftsbericht 2011 der Flughafen Stuttgart GmbH (PDF; 1,6 MB), S. 33.
  12. Baden Airpark Chronik – Das Jahr 2008 – Aufzeichnung der alten FKB-Webseite aus der Internet Wayback Machine. Abgerufen am 5. Februar 2012.
  13. www.airberlin.com/site/pressnews_dr.php?ID=1494&LANG=deu.
  14. biztravel.fvw.de/air-berlin-streicht-wien-fluege/393/90124/4070.
  15. Karlsruhe FKB: Air Berlin stellt Hamburg-Flüge ein. auf: aero.de, 2. Juli 2012.
  16. http://gds.oltexpress.de/nc/unternehmen/news/aktuell/article/olt-express-startet-neue-ziele-von-karlsruhebaden-baden/
  17. Mit InterSky nonstop nach Hamburg. auf: baden-airpark.de
  18. Homepage mit Fahrplan des Hahn-Express.
  19. 2. Sachstandsbericht (PDF, 365 KB) S. 101 f..
  20. Staatssekretär Köberle: Antobahnanbindung und biologische Vielfalt bei Baden-Airpark und bei Rastatt. Stellungnahme des Innenministeriums. Landtag von Baden-Württemberg, 20. Februar 2009, abgerufen am 17. Mai 2011 (pdf; 51 kB).
  21. Erneut Besucheransturm auf A380 am Flughafen-Karlsruhe/Baden-Baden, abgerufen am 8. Juni 2010.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien