Flughafen Rom-Fiumicino

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Aeroporto di Roma-Fiumicino
“Leonardo da Vinci”
Aeroporti di Roma Logo.svg
Rom Fiumicino 24 (raboe).jpg
Kenndaten
ICAO-Code LIRF
IATA-Code FCO
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 34 km westlich von Rom
Straße A91
Bahn Leonardo Express, S-Bahn (FL-1),
Le Frecce
Nahverkehr Bus
Basisdaten
Eröffnung 20. August 1960
Betreiber Aeroporti di Roma
Fläche 1660 ha
Terminals 4
Passagiere 38.506.908[1] (2014)
Luftfracht 143.088 t [1] (2014)
Flug-
bewegungen
308.144 [1] (2014)
Kapazität
(PAX pro Jahr)
42 Mio.
Start- und Landebahnen
16R/34L 3900 m × 60 m Asphalt
07/25 3300 m × 45 m Asphalt
16L/34R 3900 m × 60 m Asphalt
16C/34C 3600 m × 45 m Asphalt

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Der Flughafen Rom-Fiumicino (ital. Aeroporto di Roma-Fiumicino “Leonardo da Vinci”) ist vor Rom-Ciampino der größte Flughafen der italienischen Hauptstadt Rom. Der nach Leonardo da Vinci benannte Flughafen befindet sich an der Mittelmeerküste, 34 km westlich der römischen Innenstadt. Mit ca. 38,5 Millionen Passagieren im Jahr 2014 ist er vor dem Flughafen Mailand-Malpensa der größte Flughafen Italiens und der achtgrößte in Europa. Rom-Fiumicino ist das Hauptdrehkreuz der Fluggesellschaft Alitalia.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

Die Autobahn A91 verbindet den Flughafen mit der Stadt Rom. Über die A91 und den römischen Autobahnring A90 sind auch andere Städte in der Region schnell zu erreichen, über die beim Flughafen nach Norden abzweigende A12 verschiedene Küstenorte im nördlichen Latium und im Süden der Toskana.

Busse des öffentlichen Anbieters COTRAL fahren vom Terminal 2 aus in die Innenstadt Roms, nach Fiumicino und zum Lido di Ostia. Vom Terminal 3 des Flughafens Fiumicino verkehren Shuttle-Busse nach Rom und zu verschiedenen Städten in Mittel- und Süditalien. Vor allen Terminals befinden sich Taxistände.[2] Die bedeutendsten Autovermietungsfirmen sind am Flughafen vertreten.

Schiene[Bearbeiten]

Die italienische Bahn verbindet den Flughafen und Rom. Von den in Innenstadtnähe gelegenen Bahnhöfen Tiburtina, Tuscolana, Ostiense und Trastevere verkehrt ein S-Bahn-artiger Regionalzug im 15-Minuten-Takt (Linie FL1) mit Zwischenhalten zum Flughafen. Die Fahrzeit beträgt 25 bis 40 Minuten. Vom Hauptbahnhof Roma Termini fährt auch ein halbstündlicher, schnellerer Direktzug, der sogenannte Leonardo Express, der den Flughafen in 32 Minuten erreicht und nur über Erste-Klasse-Wagen verfügt.

Einige Hochgeschwindigkeitslinien werden über Tiburtina und Termini bis zum Flughafen fortgeführt. Eine bessere Anbindung an das Hochgeschwindigkeitsnetz ist vom geplanten Ausbau des Flughafenbahnhofs und der Bahnstrecke nach Rom abhängig.[3]

Flughafenanlagen[Bearbeiten]

Terminals[Bearbeiten]

Der Flughafen ist in vier Terminals aufgeteilt:

Bezeichnung Gates Ziele Fluggesellschaften
Terminal 1 B1–B30 Schengen-Raum Alitalia und SkyTeam
Terminal 2 C1–C7 Schengen-Raum und andere Billigfluggesellschaften und Charterflüge
Terminal 3 C8–C16
D1–D10
H1–H19
G1–G14
Schengen-Raum und andere Alitalia, SkyTeam und alle übrigen Gesellschaften
Terminal 5 H20–H35 außerhalb des Schengenraums Gesellschaften aus den USA und Israel
Skizze des Terminalbereiches
Skizze des Flughafens

Das im Osten des Abfertigungsbereiches und dessen halbkreisförmiger Zufahrtsstraße gelegene Terminal 1 (in Skizze: grün) dient Alitalia und ihren Partnern für Inlandsflüge und Verbindungen im Schengen-Raum. In westlicher Richtung folgt das eher provisorisch wirkende, relativ kleine Terminal 2 (gelb), an dem Billig- und Charterfluggesellschaften angesiedelt sind. Einige dieser Fluggesellschaften sind in den letzten Jahren vom Flughafen Rom-Ciampino nach Fiumicino umgezogen. Auf der Vorfeldseite der Terminals 1 und 2 befindet sich ein Pier mit zwölf Fluggastbrücken und ein Pier mit zehn Fluggastbrücken. Für das Terminal 1 soll im östlichen Vorfeldbereich in den kommenden Jahren parallel zu den beiden genannten Piers ein weiterer Pier für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge entstehen.

Das Terminal 3 (blau) ist für internationale Linienflüge klassischer Fluggesellschaften vorgesehen. Auf der Vorfeldseite dieses Terminals wird derzeit ein neuer Pier mit 14 Fluggastbrücken gebaut.[4] Westlich dieses Piers befindet sich ein Satellit (hellrot) mit elf Fluggastbrücken, der mit dem Terminal 3 durch einen Peoplemover verbunden ist. Südwestlich des Terminal 3 liegen Vorfeldflächen und kleinere Einrichtungen, die einem geplanten Terminal 4 weichen müssten.

Nach nur sechsmonatiger Bauzeit wurde Anfang 2008 das neue Terminal 5 eröffnet (dunkelrot). Dazu wurde im südwestlichen Teil für rund zehn Millionen Euro ein ehemaliges Frachtgebäude in einen 14.000 m² großen Abfertigungsbereich für Passagiere umgewandelt. Dieses nur für abfliegende Passagiere israelischer und US-amerikanischer Fluggesellschaften gedachte Terminal hat eine Kapazität von etwa einer Million Personen jährlich. Die Anbindung erfolgt durch Shuttlebusse.

Innerhalb des halbkreisförmigen Terminalbereiches befinden sich Parkplätze, Parkhäuser, Verwaltungs- und Dienstleistungseinrichtungen, ein Flughafenhotel und der Bahnhof. Im Osten des Flughafengeländes liegen mehrere Langzeitparkplätze und ein weiteres Hotel. Hier wurde im August 2005 auch die neue Cargo City eröffnet, die der Abwicklung des Luftfrachtverkehrs dient. Im Südosten befindet sich das Flugzeug-Wartungszentrum und andere Einrichtungen der Alitalia.[5]

In der Nähe des Flughafens wurde entlang der Autobahn A91 der neue, rund 160 Hektar große Stadtteil Parco Leonardo gebaut. Hier gibt es unter anderem Einkaufszentren, Vergnügungsparks und Fußgängerzonen. Der Parco Leonardo ist vom Flughafen und von der Innenstadt aus mit der S-Bahn FL-1 zu erreichen.

Start- und Landebahnen[Bearbeiten]

Der Flughafen hat vier Start- und Landebahnen, von denen drei ständig genutzt werden. Die rund vier Kilometer voneinander entfernt gelegenen und parallel in Nord-Süd-Richtung verlaufenden, 3900 Meter langen Runways 16R/34L und 16L/34R können unabhängig voneinander betrieben werden. Auf der ganz im Nordosten gelegenen 16L/34R landen vorwiegend Flugzeuge aus dem Schengen-Raum, deren Abfertigung dann an den Terminals 1, 2 oder 3 erfolgt. Die entlang der Küste verlaufende 16R/34L nutzen hauptsächlich Flugzeuge, die Ziele außerhalb des Schengen-Raumes anfliegen oder von dort kommen, darunter viele Großraumflugzeuge, die am Terminal 3 und dessen Satelliten abgefertigt werden. Die zwischen den beiden parallelen Pisten gelegene, 3300 Meter lange Runway 07/25 dient in der Regel für Starts nach Westen bei entsprechendem Westwind.

Im Jahr 1999 wurde der Taxiway der im Nordosten gelegenen 16L/34R zur Reservebahn 16C/34C ausgebaut. Da sehr viele Landungen auf der 16L/34R stattfinden, ergibt sich dort wegen des stärkeren Verschleißes und des weniger tragfähigen Untergrunds[6] ein höherer Wartungsbedarf. Finden auf der 16L/34R Sanierungsarbeiten statt, wird die 3600 Meter lange Reservebahn 16C/34C aktiviert, die ihrerseits wiederum über einen eigenen, neuen Taxiway verfügt.

Wegen Grundsanierungsarbeiten bleibt die 16L/34R von Mai bis voraussichtlich Ende September 2015 geschlossen. In dieser Zeit steht die 16C/34C zur Verfügung.[7]

Fluggesellschaften und Ziele[Bearbeiten]

Der Flughafen wird von über 100 Fluggesellschaften angeflogen.[8] Nonstop werden Ziele in Afrika, Nord- und Südamerika, Asien und Europa bedient.

Der Flughafen dient normalerweise nur dem zivilen Linien-, Charter- und Frachtflugverkehr. Für die Allgemeine Luftfahrt stehen die Flughäfen Rom-Ciampino und Rom-Urbe zur Verfügung. Ausländische Regierungsflugzeuge werden bei besonderem Bedarf in Rom-Fiumicino abgefertigt, insbesondere wenn für sie die Start- und Landebahn in Rom-Ciampino zu kurz ist. Den übrigen militärischen Flugverkehr übernimmt der rund 20 Kilometer südöstlich von Fiumicino gelegene Militärflugplatz Pratica di Mare.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Flughafen mit Tower
Terminal 3
Wartungszentrum der Alitalia
Satellit im Nordwesten des Vorfelds
Der Bahnhof am Flughafen
Sonnenaufgang in Fiumicino

In den 1920er und 1930er Jahren wurde in Italien ein großer Teil des kommerziellen Luftverkehrs mit Flugbooten oder Wasserflugzeugen abgewickelt. Im Fall der Stadt Rom wurden diese in Ostia an der Tibermündung abgefertigt. Konventionelle Passagierflugzeuge flogen seinerzeit vorwiegend den Flughafen Rom-Urbe an, der im Norden von Rom am Tiber liegt. Diesen Flughafen sollten ursprünglichen Planungen zufolge beide Arten von Flugzeugen zusammen nutzen, wobei für die Flugboote ein Abschnitt des Flusses vorgesehen war. Aus Kapazitätsgründen blieb es zunächst bei der Aufgabenteilung zwischen Ostia und den Flugplätzen im Landesinneren. Mitte der 1930er Jahre nahmen Planungen für den Bau eines neuen Großflughafens im Südwesten von Rom Gestalt an. In Magliana, unweit des heutigen Flughafens Rom-Fiumicino, wurden am Tiber größere Flächen enteignet. Hier sollte das Projekt, konventionelle Flugzeuge und Flugboote an einem einzigen Flughafen abzufertigen, nach dem Muster des Flughafens Mailand-Linate in großem Stil realisiert werden. Der geplante Flughafen war Teil eines neuen, monumentalen Stadtteils, den Benito Mussolini für die 1942 vorgesehene Weltausstellung in Rom errichten ließ (Esposizione Universale di Roma). Der 1939 begonnene Bau des Flughafens wurde wegen des Zweiten Weltkriegs bald eingestellt und das Projekt dann ganz aufgegeben, auch weil die Flugboote im Luftverkehr zu diesem Zeitpunkt das Nachsehen hatten.[9][10]

Bereits 1946 griff man das Projekt eines Großflughafens für die italienische Hauptstadt wieder auf, weil die Flughäfen Rom-Urbe und Rom-Ciampino den Ansprüchen nicht genügten. In Betracht gezogen wurden die Standorte Castel di Decima, Casalpalocco, Magliana und Fiumicino, die alle im Südwesten der Stadt liegen. 1947 entschied man sich schließlich für Fiumicino, obwohl es wie in Magliana Zweifel an der Tragfähigkeit des Untergrunds gab. In der Folge wurden die weiteren Flughafenplanungen mehrfach geändert und es kam auch zu einigen Baustopps. Bis 1956 waren die beiden zunächst geplanten und in T-Form angelegten Start- und Landebahnen fertig: Die an der Küste verlaufende Piste 16/34 (Bahn 1, heute 16R/34L) und die 07/25 (Bahn 2). Erst 1958 ergingen die Bauaufträge für ein großes Terminal (heute Terminal 3) im südöstlichen Bereich des Flughafengeländes, obwohl der Flughafen für die Olympischen Sommerspiele 1960 fertig werden sollte, was trotz plötzlich aufkommender hektischer Betriebsamkeit nicht ganz gelang. Zwar landete Staatspräsident Giovanni Gronchi am 20. August 1960 mit einer Convair CV-440 auf dem Flughafen Fiumicino, womit er offiziell eingeweiht wurde, der Umzug der Fluggesellschaften von Ciampino nach Fiumicino erfolgte jedoch erst in der Nacht vom 14. auf den 15. Januar 1961. Den regulären kommerziellen Flugbetrieb eröffnete eine Lockheed Constellation der Trans World Airlines.

In den Jahren danach baute die Fluggesellschaft Alitalia südöstlich des Terminals ihr Flugzeug-Wartungszentrum (zona tecnica) auf, wo im Lauf der Zeit etliche Hangars entstanden, darunter ein Lackierhangar. Zwischen dem internationalen Terminal und dem Wartungszentrum baute man ein neues Terminal zur Abwicklung des inländischen Flugverkehrs. Die beiden bestehenden Start- und Landebahnen wurden verlängert und in den 1970er Jahren im Nordosten um eine dritte Piste ergänzt (16L/34R). 1974 übernahm das Unternehmen Aeroporti di Roma den Betrieb der beiden römischen Verkehrsflughäfen Fiumicino und Ciampino.

In den 1980er Jahren erhielt das internationale Terminal mit seinen beiden seitlichen Piers etliche neue Fluggastbrücken. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 1990 wurde eine Bahnverbindung zwischen dem Flughafen und der Stadt gebaut, sowie neue Parkhäuser und andere Dienstleistungseinrichtungen. 1991 eröffnete man am erneuerten nationalen Terminal ein erstes Pier mit zwölf Fluggastbrücken, 1995 dann ein zweites Pier mit zehn Fluggastbrücken zwischen dem nationalen und internationalen Bereich. Diese beiden Bereiche wurden durch den Umbau des alten, östlichen Seitenpiers des Terminals 3 besser miteinander verbunden und damit der Anfang für einen zusammenhängenden Abfertigungsbereich entlang der kreisförmigen Zufahrtsstraße gemacht. Der in diesem Zusammenhang geplante Peoplemover, der alle Bereiche (Terminals) verbinden sollte, wurde 1999 auf einem Teilstück zwischen dem internationalen Terminal 3 und dem Satelliten in Betrieb genommen. Vor Terminal 3 hat sich der Bau eines neuen Piers lange verzögert. Mit diesem Bauwerk kann das lange anvisierte Projekt eines zusammenhängenden, halbkreisförmigen Abfertigungskomplexes mit mehreren in das Vorfeld reichenden Piers oder Satelliten als abgeschlossen gelten, obwohl an den Rändern im Südwesten und Osten weitere Ausbaumöglichkeiten bestehen.[11]

Zukunft[Bearbeiten]

Der Ausbau der derzeitigen Terminalanlagen wird schrittweise erfolgen.[12] An das Terminal 3 wird in südwestlicher Richtung das halbkreisförmige Terminal 4 anschließen, welches von Terminal 5 die israelischen und US-amerikanischen Fluggesellschaften übernehmen soll. Deren Passagiere können dann den Peoplemover zum Satelliten mitbenutzen. Das Terminal 5 wird schließlich einem neuen Pier des Terminals 4 weichen, welcher in den südwestlichen Vorfeldbereich gebaut werden soll. Mit diesem Pier und einem weiteren Pier an der Ostseite des Terminal 1 wird die letzte Ausbaustufe des bisherigen Abfertigungsbereiches erreicht. Im Südwesten wären dann noch kleinere Flächen für einen weiteren Ausbau vorhanden und im Osten käme eine Verlegung von Teilen des Alitalia-Wartungszentrums in Frage. Diese äußersten Maßnahmen werden zugunsten eines anderen Großprojektes nicht weiterverfolgt.[13]

Der Flughafen verfügt nördlich der Piste 07/25 über sehr große Ausbauflächen. Als die Bahn 07/25 Anfang der 1970er Jahre in östlicher Richtung verlängert wurde, baute man auch einen Straßentunnel unter die Piste und die parallel dazu verlaufende Rollbahn. Dadurch kann von Süden aus zwischen dem Vorfeld im Westen und der Cargo City im Osten der Nordteil des Flughafens erreicht werden. Langfristig sind im Norden große Ausbaumaßnahmen geplant. Von der Autobahn A12 im Norden soll ein autobahnähnlicher Zubringer auf das nördliche Flughafengelände führen. Zu beiden Seiten dieser neuen Straße sollen auf dem Nordteil Terminalanlagen, Vorfelder, Rollwege und zwei neue Start- und Landebahnen entstehen, allesamt in Nord-Süd-Richtung (16/34). Ein Peoplemover soll die alten Terminals im Süden durch den genannten Tunnel mit dem neuen Terminalkomplex verbinden und schließlich ganz im Norden an der Bahnstrecke Pisa–Rom enden. Dieser Masterplan wurde zusammen mit dem Betreiber des Flughafens Singapur entwickelt, die vollständige Realisierung dieses Projekts liegt jedoch noch in weiter Ferne.[14][15]

Zwischenfälle[Bearbeiten]

  • Am 23. November 1964 verunglückte eine Boeing 707 der TWA beim Start, wobei 50 Menschen ums Leben kamen.[16]
  • Eine Boeing 707 der Pan Am wurde am 17. Dezember 1973 Ziel palästinensischer Terroristen, die das Flugzeug auf dem Vorfeld mit Phosphorbomben angriffen und dabei 30 Menschen töteten und 20 weitere verletzten.
  • Am 7. Januar 1980 brannte eine DC-9 der Alitalia im Hangar 2 der zona tecnica aus, wo sie einem C-Check unterzogen wurde.
  • Palästinensische Terroristen verübten am 27. Dezember 1985 Anschläge auf die Flughäfen von Wien-Schwechat und Rom-Fiumicino, wobei in Fiumicino 16 Todesfälle und rund 100 Verletzte zu verzeichnen waren.
  • Am 17. Oktober 1988 verloren 33 Personen ihr Leben, als eine Maschine der Uganda Airlines bei der Landung in Fiumicino verunglückte.
  • Anfang 2010 wurden im internationalen Terminal Sicherheitslücken deutlich, als ein Reporter nachts die Sicherheitszone ohne jegliche Kontrolle betreten konnte, da diese nur tagsüber bewacht wurde.[17]
  • Am 2. Februar 2013 kam eine von Carpatair im Auftrag der Alitalia betriebene ATR 72 bei der Landung von der Piste ab. Dabei wurden an Bord der Maschine 16 Personen verletzt.[18]
  • Am 29. September 2013 musste ein aus Madrid kommender Airbus A320 der Alitalia in Fiumicino notlanden, weil sich das Fahrwerk nicht vollständig ausfahren ließ. Von 151 Passagieren wurden zehn leicht verletzt.[19]
  • In den frühen Morgenstunden des 7. Mai 2015 kam es im Terminal 3 zu einem Brand, der einen Großeinsatz der Flughafenfeuerwehr auslöste. Der Flughafen blieb mehrere Stunden gesperrt.[20]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c assaeroporti.com
  2. Informationen von ADR zu den Taxis; Für Fahrten von bis zu vier Personen mit Gepäck in lizenzierten weißen Taxis zu Zielen innerhalb der Aurelianischen Mauer gibt es einen Festpreis von 48 Euro (Stand April 2015).
  3. Trasporti, arriva l'Alta velocità per Fiumicino. Domenica il debutto. La Repubblica (Roma), 9. Dezember 2014
  4. Die Bauarbeiten wurden zeitweise ganz eingestellt wegen einer Auseinandersetzung zwischen dem Flughafenbetreiber und der Regierung um eine Anhebung der Flughafengebühren. Panorama, 12. April 2012
  5. ADR-Lagepläne
  6. Rivista Italiana di Geotecnica (3/2010) zur Untergrundproblematik der 16L/34R auf associazionegeotecnica.it
  7. AIP Italia, Supplement 3/3015, auf enav.it
  8. Liste der Fluggesellschaften auf adr.it (einschließlich ehemaliger Gesellschaften und solcher, die Fiumicino nicht mehr anfliegen)
  9. Plan des Aeroporto della Magliana
  10. Weiträumige Planung Aeroporto della Magliana
  11. La Repubblica zum fünfzigjährigen Bestehen des Flughafens (1960-2010)
  12. Contratto di programma ENAC-ADR 2012–2021, italienisches Infrastruktur- und Verkehrsministerium
  13. La Repubblica: Operativo il raddoppio di Fiumicino, eingesehen im Oktober 2011
  14. Aeroporti di Roma: Piano di sviluppo, eingesehen im September 2011
  15. Graphische Darstellung der Ausbaupläne auf ilsole24ore.com, eingesehen im August 2012
  16. Liste aller Zwischenfälle in FCO auf airports-rome.com (en.)
  17. Sicherheitszone nachts ohne Kontrolle. In: tagesschau.de. 5. Februar 2010. Abgerufen am 6. Februar 2010.
  18. Rom - Bruchlandung mit Verletzten auf aerotelegraph.com, abgerufen am 4. Februar 2013
  19. Fahrwerksprobleme - Alitalia-Maschine kippt bei Notlandung auf die Seite. Spiegel, 30. September 2013
  20. Fiumicino: Flughafen in Rom nach Feuer stundenlang gesperrt. Spiegel, 7. Mai 2015

Siehe auch[Bearbeiten]