Flugmanöver

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Änderung um die Längsachse (Rollen) durch Betätigung der Querruder
Änderung um die Querachse (Nicken) durch Betätigung der Höhenruder
Änderung um die Hochachse (Gieren) durch Betätigung des Seitenruders
Der Wendezeiger zeigt die Lage eines Flugzeuges bei Änderungen um die Längs- und Hochachse aus Pilotensicht an

Flugmanöver sind Änderungen am Flugverhalten eines Luftfahrzeuges durch den Piloten oder den Autopiloten.

Sie werden navigatorisch durch Änderung des Kurses, technisch durch Änderung der Ruderlage durchgeführt. Je nach Ruder wird eine Fluglageänderung in der Quer-, Längs- und/oder Hochachse bewirkt. Änderungen von Größe und/oder Richtung der Geschwindigkeit, zum Beispiel bei Kurvenflug oder extremen Sink- und Steigflügen haben g-Kräfte zur Folge.

Gewöhnliche Manöver[Bearbeiten]

Spezielle Manöver[Bearbeiten]

  • Konturenflug - Flug, der dem Terrain folgt und bodennah erfolgt (nur bei Hubschraubern und militärischen Flugzeugen)
  • Formationsflug - Anordnung mehrerer Flugzeuge neben- bzw. übereinander, oft in geometrischen Formen. Überwiegend bei militärischen Luft- und Kunstflugstaffeln anzutreffen.
  • Notlandung mit dem Sonderfall Notwasserung
  • Luftbetankung (meistens im Militärwesen)
  • Rückenflug im Militär und beim Kunstflug, eine Drehung um die Längsachse um 180°
  • Tiefflug beim Militär zur Verhinderung von Radarerfassungen
  • Sturzflug (Militär, Kunstfliegerei)
  • Hochgezogene Fahrtkurve im Segelflug beim Übergang vom Geradeausflug zum Kreisen im Aufwind
  • Swing Over - kurzfristige Änderung der angeflogenen Landebahn unmittelbar vor der Landung

Für die ausschließlich im Kunstflug verwendeten Figuren siehe Figuren im Kunstflug.

Literatur[Bearbeiten]

  • Walter Schuck: Abschuss! Von der Me 109 zur Me 262. Erinnerungen an die Luftkämpfe beim Jagdgeschwader 5 und 7. Helios, Aachen 2007, ISBN 978-3-938208-44-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Flugmanöver – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien