Flugplatz Illesheim

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Illesheim Army Heliport
BW
Flugplatz Illesheim (Bayern)
Red pog.svg
Kenndaten
ICAO-Code ETIK
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 4 km südwestlich von Bad Windsheim
Straße B 470
Basisdaten
Eröffnung 1936
Betreiber US Army
Start- und Landebahn
06/24 861 m × 27 m Asphalt



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Der Flugplatz Illesheim ist ein Militärflugplatz direkt südlich von Illesheim der früher ein Fliegerhorst der Luftwaffe der Wehrmacht war.

Geschichte[Bearbeiten]

Zwischen 1935 und 1936 wurde der Fliegerhorst angelegt und am 1. Oktober 1936 in Betrieb genommen. Zuerst lagen hier bis 1939 die Flugzeugführerschulen FFS B und FFS C, bevor von 1941 bis 1942 die LKS 2 (Luftkriegsschule) den Platz nutzte. Die folgende Tabelle zeigt eine Auflistung ausgesuchter fliegender aktiver Einheiten (ohne Schul- und Ergänzungsverbände) die hier zwischen 1937 und 1945 stationiert waren.

Von Bis Einheit[1]
April 1937 Juni 1938 III./KG 355 (III. Gruppe des Kampfgeschwaders 355)
November 1938 Dezember 1938 I./JG 143 (I. Gruppe des Jagdgeschwaders 143)
Januar 1939 April 1939 I./ZG 143 (I. Gruppe des Zerstörergeschwaders 143)
Mai 1939 August 1939 I./ZG 52
März 1940 Mai 1940 III./KG 2
Dezember 1940 April 1941 III./KG 76
Mai 1943 September 1943 I./KG 51
September 1943 Dezember 1943 III./KG 51
März 1944 Juni 1944 I./NJG 6 (I. Gruppe des Nachtjagdgeschwader 6)
Mai 1944 Juni 1944 III./JG 54

Heute wird der ehemalige Fliegerhorst als Hubschrauberlandeplatz von der United States Army (US Army) genutzt. Die Amerikaner bezeichnen den Stützpunkt als Illesheim Army Heliport (Illesheim AHP), die zugehörige Kaserne heißt Storck Barracks. Der Platz ist der Haupteinsatzplatz der in Europa stationierten AH-64 Kampfhubschrauber der amerikanischen Heeresflieger, die CH-47 und die Mehrzahl der UH-60 Transporthubschrauber sind im nahegelegenen Ansbach-Katterbach stationiert. Beide Flugplätze gehören zur US Army Garrison (USAG) Ansbach.

Heutige Nutzung[Bearbeiten]

Die Basis beherbergt zur Zeit (2012) sechs Kompanien (companies) AH-64 Kampfhubschrauber, die gleichmäßig auf zwei Regimenter aufgeteilt sind:

  • 2-159th Aviation Regiment (AVN)
  • 3-159th Aviation Regiment (AVN)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Henry L. deZeng IV: Luftwaffe Airfields 1935-45 Germany (1937 Borders), S. 301–302, abgerufen am 17. September 2014