Flugzeugabsturz bei Smolensk

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Flugzeugabsturz bei Smolensk
Katastrofa w Smoleńsku.jpg

Trümmer der verunglückten Maschine

Unfall-Zusammenfassung
Unfallart CFIT
Ort Smolensk, RusslandRussland Russland
54° 49′ 27″ N, 32° 3′ 2″ O54.8241532.05066Koordinaten: 54° 49′ 27″ N, 32° 3′ 2″ O
Datum 10. April 2010
Todesopfer 96[1][2]
Überlebende 0
Luftfahrzeug
Luftfahrzeugtyp Tupolew Tu-154
Betreiber Polnische Luftwaffe
Kennzeichen 101[2]
Abflughafen Chopin-Flughafen Warschau, Warschau, PolenPolen Polen
Zielflughafen Militärflugplatz Smolensk-Nord, Smolensk, RusslandRussland Russland
Passagiere 89[3][4]
Besatzung 7
Liste von Katastrophen der Luftfahrt

Der Flugzeugabsturz bei Smolensk war ein Flugunfall am 10. April 2010, bei dem bei dichtem Nebel ein polnisches Flugzeug beim Landeanflug auf den Militärflugplatz Smolensk-Nord in der russischen Oblast Smolensk verunglückte. Bei dem Absturz einer der beiden Regierungsmaschinen der polnischen Luftstreitkräfte vom Typ Tupolew Tu-154 wurden alle 96 Insassen getötet.[5][6] Zu den Passagieren gehörten Polens Staatspräsident Lech Kaczyński und seine Ehefrau Maria Kaczyńska, zahlreiche Abgeordnete des Parlaments, Regierungsmitglieder, hochrangige Offiziere,[7] Kirchenvertreter, leitende Vertreter von Zentralbehörden sowie Vertreter von Verbänden der Opferangehörigen des Massakers von Katyn.

Anlass und Ziel des Fluges[Bearbeiten]

Am 7. April 2010 trafen sich anlässlich des 70. Jahrestages des Massakers von Katyn der russische Ministerpräsident Wladimir Putin und der polnische Ministerpräsident Donald Tusk in der Nähe des Dorfs Katyn bei einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung,[8] die im Februar 2010 überraschend von Putin vorgeschlagen worden war.

Zu dieser Gedenkveranstaltung der beiden Regierungschefs wurde der Staatspräsident Polens nicht geladen. Kaczyński reiste am Samstag, den 10. April mit einer Delegation zu einer separaten polnischen Gedenkfeier, die jährlich am selben Ort anlässlich des am 13. April in Polen als Nationalfeiertag begangenen Tages der Erinnerung an die Katyn-Opfer stattfindet.[9]

Kaczyński galt als Kritiker der russischen Politik und hatte beispielsweise zum 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf einer Gedenkveranstaltung – in Anwesenheit Putins – geäußert, das „bolschewistische Russland“ habe Polen einen „Messerstich in den Rücken“[10] (nämlich durch den Hitler-Stalin-Pakt) versetzt, da die Rote Armee am 17. September 1939 in Ostpolen einmarschierte, während polnische Soldaten noch den deutschen Angreifern Widerstand leisteten.[11]

Diese zweite Gedenkveranstaltung wurde von polnischer Seite vom Rat zum Schutz des Gedenkens an Kampf und Martyrium (Rada Ochrony Pamięci Walk i Męczeństwa) organisiert; beabsichtigt war u.a. die Verleihung von Orden und staatlichen Auszeichnungen an die Opfer des Massakers.[12] Das Flugzeug sollte auf dem Militärflugplatz Smolensk-Nord landen. Von dort aus war die Weiterreise der Passagiere zu dem etwa zwanzig Kilometer entfernten Ort der Gedenkfeier geplant.

Hergang[Bearbeiten]

Flug der verunglückten Maschine von Warschau nach Smolensk
Graphische Darstellung des Landeanfluges

Das Flugzeug startete um 07:27 Uhr MESZ (05:27 UTC) auf dem Chopin-Flughafen Warschau und stürzte um 10:41 Uhr Ortszeit (06:41 UTC) in einem Waldstück zwischen dem Ort Petschorsk und der Stadt Smolensk in Westrussland ab.[13]

Etwa eine Stunde vor dem Unglück war eine Jakowlew Jak-40 der polnischen Regierung mit dem Tross des Präsidenten und Journalisten an Bord ohne Zwischenfall, aber unter bereits eingeschränkten Sichtbedingungen (aufkommender Nebel, tiefhängende Wolken) gelandet.[14][15] Danach verschlechterten sich die Sichtbedingungen weiter. Eine russische Iljuschin Il-76 brach die Landung nach zwei Versuchen ab und flog dann den Flughafen Moskau-Wnukowo an.[16]

Als sich das Flugzeug mit der Delegation des polnischen Präsidenten an Bord dem Flugplatz näherte, herrschte dichter Nebel.[17] Obwohl die russischen Fluglotsen den polnischen Piloten Hauptmann Arkadiusz Protasiuk und Major Robert Grzywna empfahlen, Minsk oder Wizebsk anzufliegen, entschied der verantwortliche Flugzeugführer, dennoch in Smolensk einen Anflugversuch zu unternehmen.[18] Der Anflug wurde trotz fehlender Sicht erst in einer Höhe von etwa 30 Metern über Grund abgebrochen,[19][20][21][22] so dass es den Piloten nicht mehr gelang, die Maschine hochzuziehen.[23] Das Flugzeug streifte Baumwipfel, prallte auf den Boden, zerbrach in mehrere Teile und geriet in Brand.[24][5] Zwei der drei Flugschreiber wurden noch am 10. April geborgen und von russischen Experten ausgewertet.[25] Der polnischen Seite wurden mehrere Abschriften der Flugschreiber übergeben.

Flugzeug und Avionik[Bearbeiten]

Die Regierungsmaschine vom Typ Tu-154M auf dem Flughafen in Sydney am 27. März 2007

Bei dem abgestürzten Flugzeug handelte es sich um eine Tupolew Tu-154M der polnischen Luftwaffe mit dem Luftfahrzeugkennzeichen 101. Es war eine von zwei Tu-154M im 36. Spezialtransportfliegerregiment (36 Specjalny Pułk Lotnictwa Transportowego). Sie trug linksseitig die Aufschrift „Rzeczpospolita Polska“, rechts „Republic of Poland“ (dt. ‚Republik Polen‘). Die Maschine mit der Seriennummer 90A837, die ihren Erstflug am 29. Juni 1990 absolviert hatte, war mit drei Triebwerken vom Typ Solowjow D-30 KU-154-II ausgestattet.[26] Das Flugzeug hatte 5004 Flugstunden sowie 1823 Starts und Landungen hinter sich und war im Dezember 2009 bei der Aviakor Flugzeugfabrik AG (russisch ОАО Авиако́р авиационный завод) in Samara generalüberholt worden.[27][28]

Zur Avionik der Maschine gehörte ein Instrumentenlandesystem (ILS), das jedoch inkompatibel zu dem in Smolensk-Nord eingesetzten russischen System PRMG war.[29] Zusätzlich verfügte das Flugzeug über ein Terrain Awareness and Warning System (TAWS),[30] das eine ungewollte Annäherung an den Boden ausschließen soll (s.a. Enhanced Ground Proximity Warning System). Der Flughafen Smolensk-Nord fehlt allerdings in der zugehörigen Datenbank,[31] so dass Warnungen vor verfrühtem Sinkflug in der Landephase (Premature Descent Alerts) dort nicht zur Verfügung stehen.[32]

Namhafte Todesopfer[Bearbeiten]

Opfer des Flugzeugabsturzes
Lech Kaczyński mit seiner Ehefrau Maria
Särge der Kaczyńskis in der Kapelle des Präsidentenpalastes
Sarg des Präsidenten Ryszard Kaczorowski
Särge der Opfer des Flugzeugabsturzes auf dem Flughafen in Warschau
Kerzen vor dem Präsidentenpalast
Passagierliste des Fluges

An Bord der Maschine waren sieben Besatzungsmitglieder und 89 Passagiere. Unter ihnen befanden sich neben Kaczyński und seiner Ehefrau weitere polnische Politiker und hochrangige Repräsentanten des Landes. Angehörige und Hinterbliebene von Todesopfern des Massakers von Katyn waren ebenfalls an Bord des Flugzeugs.[6]

Politische Führung[Bearbeiten]

Militärische Führung und Geistliche[Bearbeiten]

Weitere Passagiere[Bearbeiten]

Besatzung[Bearbeiten]

Trauerfeierlichkeiten und Nachwirkungen[Bearbeiten]

In 23 Ländern wurde Staatstrauer angeordnet.[A 1]0[33][34][35][36]
Bestattung der Kaczyńskis in Krakau
Bestattung der Kaczyńskis auf der Burg Wawel

Kaczyńskis Leichnam wurde am 11. April 2010 nach Polen überführt. Der Sarg wurde in der Kapelle des Präsidentenpalastes in Warschau aufgebahrt. Maria Kaczyńskas Sarg erreichte wegen einer aufwändigeren Identifizierung zwei Tage später Warschau. Die Bürger konnten entlang einer Wagenkolonne Abschied nehmen und an den Särgen kondolieren.[37] Am 17. April 2010 begannen die offiziellen Trauerfeierlichkeiten. Am Morgen um 08:56 Uhr wurde landesweit mit einer Schweigeminute gedacht. Auf dem Piłsudski-Platz in Warschau fand eine große Andacht statt. Dort wurde ein Altar aufgestellt, im Hintergrund waren großdimensionierte Bilder aller Absturzopfer abgebildet[38] und es wurden alle Namen der Opfer einzeln verlesen.

Die Beisetzung fand am 18. April 2010 in der Krakauer Marienkirche statt. Auf dem Marktplatz und vor Großleinwänden auf den Błonia-Wiesen und dem Sanktuarium Łagiewniki verfolgten rund 150.000 Menschen die Zeremonie.[39] Es waren zahlreiche hochrangige Politiker aus dem Ausland eingeladen, die aber teilweise ihren Besuch wegen der Sperrung der meisten europäischen Flughäfen absagen mussten.[40] Hierzu gehörten unter anderem die Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard, US-Präsident Barack Obama und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.[41] Als Vertreter Deutschlands nahmen Bundespräsident Horst Köhler und Bundesaußenminister Guido Westerwelle an der Trauerfeier teil.[42]

Das Ehepaar Kaczyński wurde auf der Burg Wawel in Krakau beigesetzt. Kardinal Stanisław Dziwisz, der als Metropolit von Krakau über Beisetzungen auf dem Wawel befindet, billigte auf Wunsch der Familie Kaczyński die Bestattung.[43][44] Der Ort der Beisetzung ist in Polen umstritten, der Wawel ist eines der bedeutendsten nationalen Symbole und war einst politisches und religiöses Zentrum des polnischen Reiches. Kritiker monierten, der ehemalige Präsident hätte nicht neben Königen und Nationalhelden beerdigt werden sollen.[45]

Ein Kreuz, welches zum Gedenken an die Opfer vor dem Präsidentenpalast aufgestellt wurde, war im August 2010 Anlass von Demonstrationen von Gegnern und Befürwortern des Kreuzes. Die Gegner forderten, dass das Kreuz in die Kirche verlegt wird.[46][47] Eine solche Verlegung war geplant, aber auf Grund von heftigen Protesten vorläufig unterblieben.[48][49] Am 16. September 2010 wurde das Kreuz vorläufig in die Kapelle des Präsidentenpalastes gebracht und soll später in die St.-Anna-Kirche verlegt werden.[50]

Am 10. November 2010 wurde auf dem Warschauer Powązki-Friedhof ein Denkmal für die Opfer eingeweiht. Die Zeremonie begann um 8:41 Uhr, gesegnet wurde das Denkmal vom Warschauer Erzbischof Kazimierz Nycz. Das Denkmal ist ein weißer, in zwei Hälften gebrochener Granitblock auf dessen Bruchstelle die Namen der Opfer stehen. Zu den Teilnehmern der Zeremonie gehörte der Staatspräsident Komorowski, Jarosław Kaczyński nahm nicht teil.[51]

Am 24. September 2012 wurde nach der Exhumierung zweier weiblicher Opfer des Absturzes bekannt, dass die sterblichen Überreste von Anna Walentynowicz und Teresa Walewska-Przyjałkowska vertauscht worden waren. Die Militärstaatsanwaltschaft hatte die Exhumierungen angeordnet, weil neue Unterlagen, die sie von der russischen Seite erhalten hatte, eine mögliche Falschidentifizierung durch Familienangehörige möglich erschienen ließen. Zuvor hatten bereits Exhumierungen dreier weiterer Opfer keine Unstimmigkeiten ergeben. Die Exhumierung der beiden Frauen war begleitet von Demonstrationen unter Teilnahme von PiS-Abgeordneten und Vorwürfen, dass die Regierung nur weitere Spuren vertuschen wolle. Die Militärstaatsanwaltschaft kündigte an, bis Ende 2012 weitere Exhumierungen vornehmen zu wollen.[52]

Politische Reaktionen[Bearbeiten]

Medwedew und Putin beim Entzünden von Trauerkerzen
Ansprache von Dmitri Medwedew an die Polen (Abschrift auf englisch und auf polnisch)
Bundeskanzlerin Merkel beim Verlassen der polnischen Botschaft in Berlin

Bis in die Gegenwart ist das polnisch-russische Verhältnis durch das Massaker von Katyn eingetrübt. Dieses Ereignis des Jahres 1940 war zunächst bis 1989 ein Tabu, und es war im kommunistischen Polen verboten darüber zu sprechen. 1990 hatte dann erstmals Michail Gorbatschow Stellung bezogen, indem er bestätigte, dass die Morde von sowjetischer Seite begangen wurden.[53] Mit der Anwesenheit von Putin war die Katyn-Gedenkveranstaltung am 7. April 2010 die erste, an der ein Mitglied der russischen Führung teilnahm. Putin gedachte dort allgemein der „Opfer des Stalinschen Terrors“, was im polnischen Volk – in Erwartung einer nach wie vor ausstehenden Entschuldigung – teilweise verbittert aufgenommen wurde.[11]

Angesichts des geografischen und inhaltlichen Zusammenhangs der Ereignisse Massaker und Flugzeugabsturz sprachen manche Kommentatoren vom „Fluch von Katyn“.[54] Auch erste Reaktionen aus dem Volk, unter ihnen Aleksander Kwaśniewski und Lech Wałęsa, verglichen die Folgen des Flugzeugunglücks mit den Morden von 1940, da „erneut die politische Elite ums Leben gekommen“ sei. Kritische Stimmen wiesen darauf hin, dass der neue, teilweise Verlust der politischen Führung nur eingeschränkt Analogie zu dem damaligen Massaker aufweist und man diesen Vergleich aus Respekt für die Opfer der Mordaktion nicht überstrapazieren solle. So handelte es sich 1940 um insgesamt etwa 22.000 Menschen, die bewusst ermordet wurden. Ab 1945 fand der Wiederaufbau Polens unter diesen extrem erschwerten Bedingungen statt. Vor einem derartigen Neuanfang stünde das heutige Polen nicht, trotz der kaum fassbaren Tragödie könnten die Amtsgeschäfte umgehend mit Stellvertretern besetzt werden, und sowohl die politische als auch wirtschaftliche Situation bliebe stabil.[55]

Ein stetiges Anliegen Kaczyńskis war, die gemeinsame Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen: Bezogen auf das nationalsozialistische Deutsche Reich war das Symbol dafür der Warschauer Aufstand, im Hinblick auf die stalinistische Sowjetunion war es das Massaker von Katyn.

Im angespannten Verhältnis zwischen Russland und Polen hat der russische Präsident Dmitri Medwedew auf das Unglück umgehend reagiert und einen Tag Staatstrauer angesetzt. Auch teilte Medwedew mit, dass er eine Untersuchungskommission für den Flugzeugabsturz unter dem Vorsitz von Ministerpräsident Wladimir Putin einberufen habe, außerdem beauftragte er die Minister für Zivilschutz und Verkehr, Sergei Schoigu und Igor Levitin, die Absturzstelle persönlich zu begutachten.[56] Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.[57]

Weltweit kondolierten Staats- und Regierungsoberhäupter.[58] Polens Ministerpräsident Donald Tusk kündigte eine Krisensitzung an,[59] und für das gesamte Land wurde eine einwöchige Staatstrauer angeordnet.[60] In Warschau versammelten sich tausende Trauernde, um vor dem Präsidentenpalast Blumen niederzulegen und gemeinsam zu beten.[61] Die polnische Staatsanwaltschaft hat eigene Ermittlungen in Gang gesetzt, um die Unfallursache zu klären.[62]

Flugunfalluntersuchung[Bearbeiten]

Zusammensetzung der Untersuchungskommission[Bearbeiten]

Der russische Präsident Dmitri Medwedew setzte noch am 10. April 2010 eine Regierungskommission zur Ermittlung der Unfallursache unter Leitung von Ministerpräsident Wladimir Putin ein. Die technische Unterkommission wird vom stellvertretenden Ministerpräsidenten Sergei Iwanow geleitet.[63][64][65]

Die Flugunfalluntersuchung nach dem Regelwerk der International Civil Aviation Organization (ICAO) führten Spezialisten der russisch dominierten[66] zwischenstaatlichen Luftfahrtkommission der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (Межгосударственный авиационный комитет, MAK; engl.: Interstate Aviation Committee, IAC) durch. An der Untersuchung waren teilweise Fachleute der polnischen Behörde für Flugunfalluntersuchungen (Komisja Badania Wypadków Lotniczych Lotnictwa Państwowego) beteiligt.

Weitere Arbeitsgruppen waren mit der Identifizierung der Opfer und der strafrechtlichen Untersuchung beauftragt.

Untersuchungsergebnisse[Bearbeiten]

Am 19. Mai 2010 veröffentlichte die russische Untersuchungskommission einen vorläufigen Untersuchungsbericht.[67] Eine Explosion oder ein Brand an Bord konnte ausgeschlossen werden. Die Triebwerke waren bis zum Unfall intakt.[68]

Nach Feststellung der IAC hatte das Flugzeug 1050 Meter vor der Landebahn und 40 bis 45 Meter links von der Endanfluglinie einen ersten Kontakt mit Bäumen. 200 Meter weiter traf das Flugzeug einen weiteren Baum mit dem linken Flügel, rollte wegen einseitigen Auftriebsverlusts linksherum und prallte in Rückenlage auf den Boden auf, wobei es völlig zerstört wurde. Das Trümmerfeld erstreckte sich auf den Bereich von 350 bis 400 Meter vor der Landebahn und 150 Meter links der Endanfluglinie.[69]

Am 1. Juni 2010 veröffentlichte das polnische Innenministerium auf seiner Webseite eine Abschrift der Aufzeichnungen des Flugschreibers im Cockpit.[70] Die Auswertung ergab, dass es keinen Brand an Bord gab, keine Motorprobleme, keine Aussetzer bei der Bordnavigation und auch keinen Terroranschlag.[71]

Untersuchungsbericht der MAK[Bearbeiten]

Der vorläufige Untersuchungsbericht des MAK wurde im Oktober 2010 an Polen übermittelt. Am 12. Januar 2011 wurde der Abschlussbericht in Moskau der Öffentlichkeit vorgestellt. Die zuständige polnische Behörde für Flugunfalluntersuchungen hatte bereits im Dezember etwa 150 Seiten mit Bemerkungen zum Untersuchungsbericht an Russland übergeben.[72][73] Nach polnischen Angaben seien den polnischen akkreditierten Experten, welche die Untersuchungen begleiten sollten, zahlreiche wichtige Beweismittel vorenthalten worden.[66][74] Polnische Hinweise auf Fehler der Fluglotsen sowie auf den zum Teil schlechten technischen Zustand der Ausrüstung des Flughafens[75] als auch über fehlende Informationen über das Katastrophenmanagement und über Verlauf der Rettungsaktion[76] wurden als unwichtig eingestuft.[77][78]

Als unmittelbare Unfallursache nennt der Untersuchungsbericht, dass die Besatzung sich nicht rechtzeitig zum Anfliegen eines Ausweichflugplatzes entschied, obwohl sie über eine deutliche Unterschreitung der zulässigen Wetterminima in Smolensk informiert war, und dass sie ohne Erdsicht erheblich die Mindestsinkflughöhe unterschritt, ohne auf die TAWS-Warnungen zu reagieren. Deshalb wurde das Flugzeug durch Controlled flight into terrain zerstört und der Tod der Insassen verursacht.[79] Die Kommission schließt aus flugpsychologischen Untersuchungen, dass die Anwesenheit des Oberbefehlshabers der polnischen Luftwaffe Andrzej Błasik im Cockpit den Piloten psychologisch unter Druck gesetzt habe, trotz unangemessener Risiken einen Landeanflug zu versuchen. Als systemische Ursachen werden erhebliche Mängel in der Organisation des Flugbetriebs und in der Flugvorbereitung der Besatzung genannt.[80]

Neben der unzureichenden Vorbereitung und Ausbildung der Besatzung wies die MAK-Vorsitzende Tatjana Anodina darauf hin, dass Protokollchef Mariusz Kazana und Generalleutnant Andrzej Błasik das Cockpit vor dem Landeanflug aufgesucht hatten, was den Druck auf die Piloten erhöht hätte, „unter nicht angemessenen Bedingungen“ zu landen. Im Blut des Kommandeurs der polnischen Luftstreitkräfte Błasik seien 0,6 Promille Alkohol festgestellt worden. Ein Fehlverhalten der Fluglotsen sahen die russischen Ermittler nicht.[81]

Der russische Report wurde von Seiten Polens heftig kritisiert. Jarosław Kaczyński, der Bruder des ums Leben gekommenen Präsidenten, sagte, die Darstellung bedeute „eine Verhöhnung Polens“. Ministerpräsident Donald Tusk nannte den Bericht unvollständig, weil darin die polnischen Anmerkungen nicht berücksichtigt worden seien.[82] Polen stelle die wichtigsten Feststellungen des MAK aber nicht in Frage.[66]

Der polnische Innenminister Jerzy Miller sagte in der Pressekonferenz am 18. Januar 2011, die polnische Seite wolle die Fehler der Piloten nicht beschönigen,[75] im MAK-Bericht fehle aber vieles.[81][83]

Die Fluglotsen hatten in den letzten zwei Minuten vor dem Unfall den Piloten sechsmal bestätigt, dass sie sich auf dem richtigen Kurs und in der richtigen Höhe zur Landebahn befinden. In Wirklichkeit habe die Abweichung in der Höhe teilweise 130 Meter und zur Seite 80 Meter betragen.[75][84][85] Die Maschine habe bei diesen Angaben angesichts der schlechten Sicht keine Chance gehabt, die Landebahn zu treffen. Gleichzeitig hatte der Navigator an Bord übersehen, dass sich in der Einflugschneise eine langgezogene Talsenke befindet, was eine falsche Einschätzung der aktuellen Höhe und letztlich im kritischen Moment eine verzögerte Entscheidung über den Abbruch des Anfluges verursacht habe.[86][75]

Den polnischen Experten zufolge hätten die Fluglotsen etwa elf Sekunden eher als geschehen die Piloten auffordern müssen, die Maschine hochzuziehen.[75][66]

Der russische Untersuchungsbericht weist dagegen darauf hin, dass die Luftverkehrskontrolle den von der Besatzung geforderten Anflugversuch nur bis zu einer Höhe von 100 Meter über Grund freigegeben und keine Landefreigabe erteilt habe. Aufgrund der Regelungen des russischen Luftfahrthandbuchs für internationale Flüge liege die Verantwortung für die Sicherheit ausschließlich bei der Besatzung, die über die Unterschreitung der Wetterminima informiert gewesen sei.[87]

Nach den polnischen Veröffentlichungen mit bisher unbekanntem Ton- und Filmmaterial aus Smolensk publizierte anschließend die Zwischenstaatliche Luftfahrtkommission (MAK) am 18. Januar 2011 in Moskau das komplette Stenogramm der Gespräche der russischen Fluglotsen aus dem Tower, das auf eine angespannte, chaotische Atmosphäre und auf einen direkten Druck[88][89][83] auf die Lotsen hinweist.[90][91] Die russische Regierung wollte den Eindruck vermeiden, sie habe Präsident Kaczyński die Reise nach Katyn verboten.[66][92]

Polnischer Untersuchungsbericht[Bearbeiten]

Die polnische Untersuchungskommission für Flugunfälle (Komisja Badania Wypadków Lotniczych Lotnictwa Państwowego – KBWLLP) legte am 29. Juli 2011 ihren Abschlussbericht zu den Absturzursachen vor.[93]

Demnach war das Unterschreiten der Mindestentscheidungshöhe mit einer zu hohen Sinkrate in schlechten Wetterbedingungen ohne Sichtkontakt zum Boden sowie der verspätete Abbruch des Landeanfluges ursächlich für den Unfall (S. 318). Als weitere Umstände, die zu dem Unfall beigetragen haben, werden angeführt: Die Piloten hätten beim Anflug einen falschen Höhenmesser (Funkhöhenmesser, statt den barometrischen Höhenmesser) benutzt, der nicht die Höhe zur Landebahn, sondern zum Boden maß. Es wurde versäumt, auf die Anweisung „pull up“ des TAWS zu reagieren. Es wurde versucht, den Abbruch des Landeanfluges im Automatikmodus durchzuführen, obwohl die technischen Voraussetzungen am Flughafen nicht gegeben waren. Die (russische) Anflugkontrolle habe der Besatzung die korrekte Position des Flugzeuges in Relation zur Landebahn und zum Gleitweg bestätigt, obwohl sich das Flugzeug tatsächlich außerhalb der zulässigen Toleranzen befand. Die Anflugkontrolle versäumte es außerdem, die Besatzung rechtzeitig zum Abbruch des Landeanfluges aufzufordern. Als mitbeteiligte Faktoren werden mangelhaftes Training, mangelhafte Koordination innerhalb der Besatzung, mangelhafte Flugvorbereitung, mangelhafte Zusammenstellung der Besatzung und diverse weitere Organisationsmängel genannt. Insgesamt stellt die Kommission auf den Seiten 300-314 über 160 einzelne Mängel im Zusammenhang mit dem Unglücksflug fest.

Im Gegensatz zum russischen Bericht geht nach Ansicht der polnischen Ermittler der Absturz teilweise auch auf Fehler der russischen Seite zurück. Neben den angeführten Fehlern der russischen Anflugkontrolle wird auch festgestellt, dass die Landebahn schlecht beleuchtet und die Sicherheitszone vor der Landebahn unzureichend von Bäumen und Sträuchern befreit waren.

Die Anwesenheit dritter Personen im Cockpit wird im Bericht nicht thematisiert. Zwar ist eine gelegentliche Kommunikation zwischen Passagieren und der Besatzung dokumentiert, Zusammenhänge zwischen der Anwesenheit hochrangiger Personen und dem Unfallgeschehen werden aber nicht hergestellt. Auch dies ist ein auffälliger Gegensatz zum russischen Bericht.

Der polnische Verteidigungsminister Bogdan Klich trat aufgrund der im Bericht angeführten Mängel im Zusammenhang mit dem Flugzeugunglück von Smolensk zurück.[94]

Am 16. Januar 2012 hat die polnische Militärstaatsanwaltschaft in einer Pressekonferenz die Untersuchungsergebnisse des Institutes für Gerichtsanalysen in Krakau (Instytut Ekspertyz Sądowych im. prof. Jana Sehna) vorgestellt, in denen anhand der erneuten Untersuchungen der Aufzeichnungen der Flugschreiber nachgewiesen wurde, dass die Gen. Błasik im MAK-Bericht zugeschriebene Stimme, die Stimme des zweiten Piloten Mjr. Robert Grzywna ist. Somit gibt es keine Beweise für die Anwesenheit Gen. Błasiks im Cockpit. Der russische Untersuchungsbericht hatte die Anwesenheit Gen. Błasiks für gegeben angesehen, da seine Leiche in der Nähe des Cockpits gefunden worden war.[95][96] Überdies war Błasik nach einer erneuten Untersuchung im Auftrag der polnischen Staatsanwaltschaft nicht angetrunken, sondern nüchtern. [97]

Anschlagstheorien[Bearbeiten]

Kurz nach dem Absturz begannen Menschen (speziell aus nationalkonservativen Kreisen) die Vermutung zu äußern, dass es sich beim Flugzeugabsturz um ein Attentat auf Präsident Kaczyński gehandelt haben könnte. So wurde etwa spekuliert, dass die russische Seite das Navigationssystem gestört hätte oder dass das Flugzeug mittels Laserstrahlen oder einem elektromagnetischen Puls zum Absturz gebracht worden sei. Die Ansicht, das Flugzeug sei absichtlich zerstört worden, hält sich in der Anhängerschaft der PiS ("Recht und Gerechtigkeit") und ihr nahestehenden Kreisen bis heute.[98] Aufsehen erregte ein Film, der mit einem Smartphone kurz nach dem Unfall an der Absturzstelle aufgenommen und bald auf YouTube zu sehen war. Der etwa eineinhalb Minuten lange Film zeigt das zerstörte Wrack der Tu-154, zu hören sind Sirenen und Geschrei.[99] Verschwörungstheoretiker, darunter auch Antoni Macierewicz und Zbigniew Girzyński,[100] glauben, auf dem Film Schüsse zu hören und die Silhouetten von Russen zu erkennen, welche Überlebende des Unglücks exekutieren. Der Film tauchte schnell in zahlreichen bearbeiteten Fassungen auf, welche die Aufmerksamkeit auf die vermeintlichen Schüsse und Exekutoren lenken sollten.[101] Der polnische Inlandsgeheimdienst ABW und Wissenschaftler konnten dies jedoch nicht verifizieren.[102]

Infolge der Zweifel an der offiziellen Version der Geschehnisse wurde im Juli 2010 von PiS-Parlamentsabgeordneten eine Parlamentariergruppe unter Vorsitz von Antoni Macierewicz gegründet, welche den Flugzeugabsturz untersuchen und aufklären sollte.[103] Die Gruppe präsentierte am 10. August 2012 einen Untersuchungsbericht. In diesem wurde nicht nur die Regierung aus den zuvor genannten Gründen für die Katastrophe mitverantwortlich gemacht, sondern auch auf Grundlage der Untersuchungen von im Ausland lebenden polnischen Wissenschaftlern, die als unabhängige Experten herangezogen worden waren, behauptet, dass der Absturz nicht so vor sich gegangen sein könne, wie es die offizielle Version darstelle. Vielmehr sei von einem Anschlag auszugehen, da das Flugzeug vor dem Absturz von zwei Explosionen erschüttert worden sei.[104] Der Bericht stützt sich wesentlich auf einen im April 2012 von der australischen Firma Analytical Service Company Ltd. des Exilpolen Grzegorz Szuladziński erstellten Untersuchungsbericht, nach dessen Veröffentlichung Antoni Macierewicz von einem „kaltblütigen Mord“ und einer Mitwisserschaft der Regierung Tusk sprach[105] und Jarosław Kaczyński die Flugzeugkatastrophe mit den Anschlägen vom 11. September 2001 verglich und auf möglicherweise polnische Urheber zurückführte.[106] Der Journalist Tomasz Machała, der unter anderem für den Fernsehsender TVN24 und die Wochenmagazine Wprost und Newsweek Polska arbeitet, zog die Glaubwürdigkeit des „Szuladziński-Berichts“ in Zweifel und wies darauf hin, dass die Firma Analytical Service Company Ltd. ihren Sitz in einem Privathaus habe und von Szuladziński und seiner Ehefrau als Zwei-Personen-Betrieb mit einem Stammkapital von zwei australischen Dollar geführt werde, was als Hinweis auf die mangelnde Seriosität der Expertise gewertet wurde.[107]

Außenminister Radosław Sikorski nannte Macierewicz aufgrund dessen vehementer Verbreitung einer Anschlagstheorie im April 2012 einen „Hysteriker und Stümper, der Polen und Russen sowie unsere beiden Länder gegeneinander aufhetzt“ und erinnerte daran, dass sogar Präsident Kaczyński wenig Vertrauen in Macierewiczs Arbeit gehabt habe.[108]

Am 27. Oktober 2012 wurde der Bordtechniker Remigiusz Mus erhängt aufgefunden. Mus war 2010 eine Stunde vor dem Präsidentenflugzeug in einer polnischen Jak-40 mit Journalisten an Bord in Smolensk gelandet. Er soll in Vernehmungen ausgesagt haben, er habe vor dem Absturz Explosionen gehört. [109]

Auswirkungen auf die Politik Polens[Bearbeiten]

Parlamentspräsident Bronisław Komorowski hat entsprechend Artikel 131 der polnischen Verfassung bis zur Wahl eines neuen Präsidenten die Kompetenzen des Präsidenten übernommen. Am 4. Juli 2010 wurde er zum neuen Präsidenten gewählt. Neben Amtsinhaber Kaczyński war mit dem Sozialdemokraten Jerzy Szmajdziński ein weiterer Kandidat der SLD für das Präsidentenamt beim Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.[110]

Unter den Opfern des Flugunfalls waren auch zwei Vizepräsidenten und zwölf weitere Abgeordnete des Sejms, sowie ein Vizepräsident und zwei weitere Mitglieder des Polnischen Senats. Viele der Opfer, auch wenn sie nicht der PiS angehörten, waren wie Kaczyński rechtskonservativ eingestellt und gehörten zur Führung der politischen Rechten in Polen oder standen ihr nahe.

Der ehemalige polnische Staatspräsident Lech Wałęsa kritisierte, dass so viele wichtige Persönlichkeiten gleichzeitig an einem Ort versammelt waren, und verlangte Regeln, die das in Zukunft verhindern sollten.[111] Die bis zu diesem Zeitpunkt bestehenden Regelungen besagen, dass Staatspräsident, Ministerpräsident und Parlamentspräsident nicht im selben Flugzeug reisen dürfen.[112]

Polnische Nachrichtendienste befürchten die Möglichkeit, dass die Opfer geheime Dokumente mit sich führten und diese von der russischen Seite aus den Trümmern geborgen wurden. Verteidigungsminister Bogdan Klich dementiert diese Möglichkeit aber.[113]

Die Flugzeugkatastrophe führte zu einer noch stärkeren Polarisierung des polnischen politischen Lebens. Während Oppositionsführer Jarosław Kaczyński als Kandidat für das Präsidentenamt bei den nachfolgenden Wahlen versöhnliche Töne anschlug und forderte, den „polnisch-polnischen Krieg“ zu beenden, begann nach seiner knappen Niederlage wieder ein scharfer Konflikt zwischen dem Regierungs- und Oppositionslager um die Deutung der Flugzeugkatastrophe. Die PiS und mit ihr verbundene nationalkonservative Kräfte warfen der Regierung Tusk vor, für den Absturz mitverantwortlich zu sein, da Präsident Kaczyński zur Trauerfeier am 7. April nicht eingeladen war und hierdurch der Termin einer separaten Gedenkveranstaltung am 10. April überhaupt erst zustande gekommen war. Zudem wird bis heute vermutet, dass die russischen Behörden etwas zu vertuschen haben und die Katastrophe deswegen nicht wirklich aufgeklärt worden sei; der Regierung Tusk wird vorgeworfen, diesbezüglich zu nachgiebig gegenüber der russischen Seite zu sein.[114]

Der Regierung sowie dem neuen Präsidenten Bronisław Komorowski wurde mehrfach die Legitimität abgesprochen, Polen zu regieren. So fehlte Jarosław Kaczyński bei der Vereidigung Komorowskis mit der Begründung, dies sei für ihn kein Feiertag der Demokratie, da Komorowski aufgrund des Todes seines Bruders Präsident geworden sei. Zuvor hatte Kaczyński bereits gesagt, Komorowski sei „aus Versehen“ vom Volk gewählt worden.[115] Das nationalkonservative Spektrum, das ohnehin einen Hang zu Verschwörungstheorien und zur Polarisierung hat,[116] nahm die Flugzeugkatastrophe und die vermeintliche Verwicklung der Regierung Tusk zum Anlass, die bereits zuvor bekannte Rhetorik vom „richtigen“ bzw. „wahren“ Polen (nationalkonservative und religiöse Kreise) und „Verrätern“ (die Regierung Tusk bzw. die Bürgerplattform) zu verschärfen. Der Parteiausschluss gemäßigter PiS-Mitglieder, darunter Joanna Kluzik-Rostkowska und Paweł Poncyliusz, die Architekten der unerwartet erfolgreichen Wahlkampagne Jarosław Kaczyńskis, sowie die Abspaltung gemäßigterer Gruppierungen unter den Namen Polska Jest Najważniejsza und Solidarna Polska beschleunigte eine Radikalisierung der PiS, die Beobachter bald ins Sektiererische abgleiten sahen.[117] Auf einer Kundgebung zum zweiten Jahrestag der Flugzeugkatastrophe, die vor dem Präsidentenpalast in Warschau stattfand und von der rechtsgerichteten Gazeta Polska organisiert wurde, ließ sich Jarosław Kaczyński als „wahrer Premierminister Polens“ ankündigen und bekräftigte die Absicht, eine von dunklen Mächten und korrupten Seilschaften gesäuberte „Vierte Republik“ zu errichten.[118]

Als im September 2012 durch die Ergebnisse von Exhumierungen bekannt wurde, dass die sterblichen Überreste von Anna Walentynowicz und Teresa Walewska-Przyjałkowska vertauscht worden waren, wies Jarosław Kaczyński der damaligen Gesundheitsministerin Ewa Kopacz, Premierminister Tusk und Präsident Komorowski die Verantwortung hierfür zu, da die versiegelten Särge nach der Rückführung nach Polen nicht mehr geöffnet wurden und keine Obduktionen der Opfer durchgeführt wurden, und forderte sie auf, die Politik zu verlassen.[119]

Verfilmung[Bearbeiten]

Im Jahre 2012 wurde der Unfall als zehnte Folge der 10. Staffel als Death of the President auf Englisch und als Der Absturz des polnischen Präsidenten auf Deutsch bei der kanadischen Fernsehserie Mayday – Alarm im Cockpit nachgestellt.

Im Jahre 2012 wurde auch ein Dokumentarfilm unter dem Titel „Anatomia upadku“ (Anatomie eines Absturzes) unter der Regie von Anita Gargas gedreht, in dem die Anschlagstheorie von Antoni Macierewicz vertreten wird.[120].

Flugunfälle in der Geschichte Polens[Bearbeiten]

Schon bei einem früheren Flugunfall in der polnischen Geschichte kam die politische Führung ums Leben, als am 4. Juli 1943 der erste Ministerpräsident der polnischen Exilregierung und Oberbefehlshaber der polnischen Streitkräfte Władysław Sikorski bei einem Flugzeugabsturz nahe Gibraltar starb.[121] Seit Sikorskis Tod wurde wegen seiner beharrlichen Forderung nach Aufklärung des Massakers von Katyń ein Attentat auf ihn vermutet.[122]

Premierminister Leszek Miller überlebte im Dezember 2003 den Absturz seines Hubschraubers nahe Warschau. Im Januar 2008 stürzte eine polnische Militärmaschine ab, wobei alle 20 Insassen ums Leben kamen. Lech Kaczyński unterbrach damals sofort seinen Staatsbesuch in Kroatien und ordnete eine dreitägige Staatstrauer in Polen an.[123]

Verweise[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Flugzeugabsturz bei Smolensk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Beerdigung von Lech Kaczyński – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Lista pasażerów i załogi samolotu TU-154. 10. April 2010, abgerufen am 16. April 2010 (polnisch).
  2. a b David Kaminski-Morrow: Polish president killed in Tu-154 crash. Flightglobal, 10. April 2010, abgerufen am 10. April 2010 (englisch).
  3. Lista pasażerów i załogi samolotu TU-154 (Polnisch) Ministerstwo Spraw Wewnętrznych i Administracji. Abgerufen am 29. Dezember 2010.
  4. Lista ofiar: prezydenckim Tu-154 leciały najważniejsze osoby w państwie (Polnisch) Gazeta Wyborcza. Abgerufen am 29. Dezember 2010.
  5. a b Polens Präsident Kaczynski stirbt bei Flugzeugunglück. In: derStandard.at vom 10. April 2010
  6. a b Passagierliste auf der Webseite des Präsidenten der Republik Polen (polnisch), abgerufen am 10. April 2010
  7. Polen erstarrt in Trauer. Online-Ausgabe der Zeit
  8. Putin und Tusk gedenken des Massenmordes von Katyn. (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung tagesschau.de vom 7. April 2010
  9. Monitor Polski z 20 listopada 2007 Nr 87 poz. 944
  10. Der Begriff, wurde erstmal in diesem Zusammenhang von der britischen Zeitung The Times am 18. September 1939 verwendet, vgl. Wojciech Roszkowski: Najnowsza historia Polski 1914-1945. Świat Książki, Warszawa 2003, ISBN 83-7311-991-4, S. 344-354
  11. a b Katyn ist heute. Interview mit Cordula Kalmbach, Historikerin der Universität Freiburg, die über die polnische Erinnerungskultur promoviert, zeit.de
  12. Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag des Massakers von Katyn. Offizielles Förderportal der Republik Polen, abgerufen am 12. April 2010
  13. О ходе и предварительных результатах расследования катастрофы самолета Ту-154 бортовой номер 101 Республики Польша (Russisch) MAK (russische Flugsicherheitsbehörde). 19. Mai 2010. Abgerufen am 23. Mai 2010.
  14. Dziennikarze do Smoleńska lecieli także z kłopotami (Polnisch) Gazeta Wyborcza. 13. April 2010. Abgerufen am 10. April 2010.
  15. Escaped Death: Polish journalists meant to be on Lech Kaczynski crashed plane (Englisch), Russia Today. 13. April 2010. Abgerufen am 10. April 2010. 
  16. Диспетчер аэродрома «Северный»: Самолет президента Польши заходил на посадку один раз (Russisch) In: Komsomolskaja Prawda. 11. April 2010. Abgerufen am 13. April 2010.
  17. Polens Präsident bei Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Thomson Reuters. 10. April 2010. Abgerufen am 10. April 2010.
  18. n-tv Nachrichten, 10. April 2010, 18.00 Uhr.
  19. Transkrypcja rozmów załogi samolotu Tu-154 M. Ministerstwo Spraw Wewnętrznych i Administracji, vom 1. Juni 2010, S. 37 (russisch, polnisch)
  20. Komisja Badania Wypadków Lotniczych Lotnictwa Państwowego: Uwagi Rzeczypospolitej Polskiej jako: państwa rejestracji i państwa operatora do projektu Raportu końcowego z badania wypadku samolotu Tu-154M nr boczny 101, który wydarzył się w dniu 10 kwietnia 2010 r., opracowanego przez Międzypaństwowy Komitet Lotniczy MAK. (PDF; 16,1 MB) 19. Dezember 2010, Pkt. 3.1.59, S.143 (poln.)
  21. Unglückspiloten von Smolensk wollten abdrehen. Kleine Zeitung, 17. Januar 2011
  22. Piloten der Unglücksmaschine von Smolensk wollten offenbar abdrehen. tt.com, 17. Januar 2010
  23. Zwischenstaatliche Luftfahrtkommission: Abschlussbericht, S. 101, S. 98
  24. Flugzeugunglück bei Smolensk
  25. Prezydent Lech Kaczyński nie żyje. Katastrofa samolotu w Smoleńsku [RELACJA.] In: Gazeta.pl vom 10. April 2010
  26. Accident description Tupolew 154M Smolensk Airport (Englisch) Aviation-safety.net. 10. April 2010. Abgerufen am 10. April 2010.
  27. Kaczynskis Pilot ignorierte alle Warnungen. Der Standard, 12. April 2010
  28. Prezydencki Tu-154M miał wylatane 5004 godziny, wykonał 1823 lądowania (Polnisch), Gazeta.pl. 10. April 2010. 
  29. Landing systems’ incompatibility may have caused the crash – military analyst (English) Russia Today. 10. April 2010. Abgerufen am 11. April 2010.
  30. Device spurs questions in Polish crash (English) USA TODAY. 14. April 2010. Abgerufen am 18. April 2010.
  31. TAWS Airport Database (Englisch, PDF; 588 kB) Universal Avionics Systems Corporation. Abgerufen am 18. April 2010.
  32. Universal Avionics Service Letter (Englisch, PDF; 23 kB) Universal Avionics Systems Corporation. Abgerufen am 18. April 2010.
  33. Diverse Länder: World leaders to attend late Polish president's funeral ceremony. (englisch)
  34. Rumänien: 18 aprilie, zi de doliu naţional pentru victimele accidentului din Polonia. (rumänisch), deutsch: Am 18. April ist Staatstrauer für die Opfer des Unfalls in Polen
  35. Angesichts eines solchen Dramas ist unsere Nation geeint. B.Z. Berlin. 12. April 2010. Abgerufen am 31. Juli 2011.
  36. Weißrussland: Лукашенко объявил 6 часов типа траура в связи с похоронами в Польше, deutsch: Lukaschenko kündigt eine 6-stündige Staatstrauer während der Beerdigung in Polen an.
  37. Polen erweist Kaczynski die letzte Ehre.
  38. Die Fotos der Toten hängen hinter dem Altar.
  39. Medwedew legt an Kaczynskis Sarg Rosen nieder.
  40. Polen verneigt sich vor Lech Kaczynski.
  41. Merkel und Obama sagen Teilnahme an Trauerfeier ab.
  42. Särge des Präsidentenpaars in Krakau eingetroffen.
  43. Ein Platz unter Königen. FAZ
  44. Kaczyński soll letzte Ruhe neben Königen finden. Die Welt
  45. Kaczynski wird neben Königen beigesetzt.
  46. Polskie Radio, Streit ums Kreuz verschärft sich wieder. 10. August 2010
  47. Wirtualna Polska, Tysiące osób demonstrowało przed Pałacem; „było gorąco“. 10. August 2010
  48. Polskie Radio, Das Kreuz bleibt!, 4. August 2010
  49. Polskie Radio, Erzbischof Nycz: Das Kreuz darf man nicht missbrauchen. 5. August 2010
  50. Gazeta Wyborcza, 155 dni pod krzyżem – kalendarium. 16. September 2010, S. 3
  51. Dziennik, Na Powązkach odsłonili pomnik. Apel Racewicz. 10. November 2010
  52. Znów spór o Smoleńsk, Gazeta Wyborcza vom 27.09.2012.
  53. Upheaval in the East; Gorbachev Hands Over Katyn Papers. In: New York Times, 14. April 1990
  54. Polen und der Fluch von Katyn. In „Nachrichtendienst für Historiker“ vom 13. April 2010: „Der Tod [...] nach dem Flugzeugabsturz bei Katyn ist eine bittere Ironie der Geschichte. Alle waren sie auf dem Weg zum Ort, wo Polen schon einmal seine Elite verlor.“
  55. Nationaltragödie, zweiter Teil und Tod vor Katyn. – faz.net
  56. Dmitry Medvedev was briefed on the crash of Tu-154 airplane near Smolensk. Webseite des Präsidenten der russischen Föderation (englisch), abgerufen am 12. April 2010
  57. Trauer um Kaczynski eint Polen und Russland. FOCUS Online. 11. April 2010. Abgerufen am 11. April 2010.
  58. World leaders pay tribute to Polish leader (Englisch) Cable News Network. 10. April 2010. Abgerufen am 10. April 2010.
  59. Polens Präsident bei Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Thomson Reuters. 10. April 2010. Abgerufen am 10. April 2010.
  60. Flugzeug des polnischen Präsidenten in Russland abgestürzt. Offizielles Förderportal der Republik Polen, abgerufen am 12. April 2010
  61. In der Trauer vereint. sueddeutsche.de GmbH. 11. April 2010. Abgerufen am 11. April 2010.
  62. Kaczynski's plane hit trees far from runway – IAC. Webseite der RIA Novosti (englisch), abgerufen am 17. April 2010
  63. Putin arrives at scene of Kaczynski plane crash. RIA Novosti
  64. Press Service Announcements. Government of the Russian Federation
  65. Working Day. Government of the Russian Federation
  66. a b c d e Herr General, alles klappt. FAZ.NET vom 21. Januar 2011
  67. О ходе и предварительных результатах расследования катастрофы самолета Ту-154 бортовой номер 101 Республики Польша. Межгосударственный авиационный комитет vom 19. Mai 2010 (Russisch)
  68. Weder Triebwerksausfall noch Brand an Bord vor Absturz bei Smolensk. RIA Novosti
  69. Kaczynski's plane hit trees far from runway – IAC. RIA Novosti
  70. Transkrypcja rozmów załogi samolotu Tu-154 M. Ministerstwo Spraw Wewnętrznych i Administracji, vom 1. Juni 2010 (Russisch, Polnisch)
  71. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBenjamin Bidder: Absturz der Kaczynski-Maschine „Zieh hoch, zieh hoch!“ Spiegel Online, 20. Mai 2010, abgerufen am 9. Juni 2010.
  72. Komisja Badania Wypadków Lotniczych Lotnictwa Państwowego: Uwagi Rzeczypospolitej Polskiej jako: państwa rejestracji i państwa operatora do projektu Raportu końcowego z badania wypadku samolotu Tu-154M nr boczny 101, który wydarzył się w dniu 10 kwietnia 2010 r., opracowanego przez Międzypaństwowy Komitet Lotniczy MAK. (PDF; 16,1 MB) 19. Dezember 2010 (poln.)
  73. Ria Novosti: Polen weist Russlands Bericht zu Flugzeugkatastrophe von Smolensk als mangelhaft zurück.
  74. Komisja Badania Wypadków Lotniczych Lotnictwa Państwowego: Uwagi Rzeczypospolitej Polskiej jako: państwa rejestracji i państwa operatora do projektu Raportu końcowego z badania wypadku samolotu Tu-154M nr boczny 101, który wydarzył się w dniu 10 kwietnia 2010 r., opracowanego przez Międzypaństwowy Komitet Lotniczy MAK. (PDF; 16,1 MB) 19. Dezember 2010, S. 5-25 (poln.)
  75. a b c d e Tödliche Fehler im Tower. Süddeutsche Zeitung, 20. Januar 2011
  76. Komisja Badania Wypadków Lotniczych Lotnictwa Państwowego: Uwagi Rzeczypospolitej Polskiej jako: państwa rejestracji i państwa operatora do projektu Raportu końcowego z badania wypadku samolotu Tu-154M nr boczny 101, który wydarzył się w dniu 10 kwietnia 2010 r., opracowanego przez Międzypaństwowy Komitet Lotniczy MAK. (PDF; 16,1 MB) 19. Dezember 2010, Pkt. 1.15, S. 56-60 (poln.)
  77. Frankfurter Rundschau: Polen zweifeln russischen Absturz-Bericht an.
  78. FAZ.NET: Flugzeugabsturz von Smolensk: Zwei Versionen.
  79. Zwischenstaatliche Luftfahrtkommission: Abschlussbericht, S. 182
  80. Zwischenstaatliche Luftfahrtkommission: Abschlussbericht, S. 183
  81. a b vgl. Russischer Absturzbericht empört Kaczynski-Bruder. bei Spiegel Online, 12. Januar 2011
  82. Die Zeit: Polen weist Alleinschuld zurück. 13. Januar 2011
  83. a b Unfallhergang auf Polnisch. die tageszeitung, 19. Januar 2011
  84. taz: Unklare Signale aus dem Tower. 19. Januar 2011
  85. Transkrypcja rozmów załogi samolotu Tu-154 M. Ministerstwo Spraw Wewnętrznych i Administracji, vom 1. Juni 2010, S. 35-37 (russisch, polnisch)
  86. Transkrypcja rozmów załogi samolotu Tu-154 M. Ministerstwo Spraw Wewnętrznych i Administracji, vom 1. Juni 2010, S. 37-39 (russisch, polnisch)
  87. Zwischenstaatliche Luftfahrtkommission: Abschlussbericht, S. 12, S. 115
  88. Chaos im Tower von Smolensk. Der Tagesspiegel, 19. Januar 2011
  89. Polskie Radio: Chaos im Tower – neue Fakten zur Smolensk-Katastrophe. vom 18. Januar 2011
  90. Stimme Russlands: Absturz der polnischen Präsidentenmaschine: Alle Gespräche mit Tower veröffentlicht. vom 19. Januar 2011
  91. Der Standard: Polen wirft Fluglotsen „viele Fehler“ vor. 18. Januar 2011
  92. Polen: Diskussionen über russischen Smolensk-Abschlussbericht. 19. Januar 2011
  93. Final Report from the examination of the aviation accident no 192/2010/11 involving the Tu-154M airplane, tail number 101, which occurred on April 10th, 2010 in the area of the SMOLENSK NORTH airfield (PDF; 8,8 MB) Committee for Investigation of National Aviation Accidents. 29. Juli 2011. Abgerufen am 11. August 2011.
  94. Flugzeugunglück von Smolensk: Polnischer Verteidigungsminister tritt zurück. FAZ.NET. 29. Juli 2011. Abgerufen am 2. August 2011.
  95. Gen. Błasika nie było w kabinie? Nowe ustalenia. Newsweek Polska, 13. Januar 2012, in polnisch
  96. Smolensk: Russian 'psychological pressure' claim unfounded?. Warsaw Business Journal. 16. Januar 2012. Abgerufen am 10. April 2012.
  97. onet.pl abgerufen am 3. April 2014
  98. Für eine Sammlung entsprechender Pressemeldungen vgl. Katastrofa. Smoleńsk. Teorie spiskowe. wspolczesna.pl. Abgerufen am 29. September 2012.
  99. https://www.youtube.com/watch?v=-DbLgBifsTU
  100. Katastrofa. Smoleńsk. Teorie spiskowe. wspolczesna.pl. Abgerufen am 29. September 2012.
  101. z.B. https://www.youtube.com/watch?v=Sppv6S9aHI4&feature=related
  102. Straszny film spod Smoleńska. wyborcza,pl, 13. Mai 2010, abgerufen am 28. September 2012.
  103. http://smolenskzespol.sejm.gov.pl/
  104. Zespół Parlamentarny ds. Zbadania Przyczyn Katastrofy Tu-154M z dnia 10 kwietnia 2010 r.: 28 miesięcy po Smoleńsku, Sierpień 2012
  105. Macierewicz: Jeśli to nie był zamach, to co? niezalezna.pl, 14. April 2012, abgerufen am 28. September 2012.
  106. Kaczyński: Smoleńsk jak atak na WTC. Żródło zamachów mogło być w Polsce. wyborcza.pl, 16. April 2012, abgerufen am 28. September 2012.
  107. Australijski ekspert Antoniego Macierewicza: Firma z żoną w mieszkaniu za 2 dolary. Abgerufen am 28. September 2012.
  108. Vgl. Sikorski: Macierewicz to histeryk i partacz, PAP-Meldung vom 20. April 2012, Quelle: http://www.msz.gov.pl/Sikorski,Macierewicz,to,histeryk,i,partacz,,depesza,PAP,20.04.2012,51624.html
  109. welt.de 30. Oktober 2012.
  110. Corinna Nohn: Die “Elite der Nation”. sueddeutsche.de. 10. April 2010. Abgerufen am 11. April 2010.
  111. Keine Anzeichen für Druck auf Piloten. derstandard.at, 13. April 2010, abgerufen am 16. April 2010.
  112. Auf der Suche nach dem Sündenbock. Die Welt
  113. Sprachproblem soll Absturz verursacht haben. derstandard.at, 13. April 2010, abgerufen am 16. April 2010.
  114. Gnauck, Gerhard: Flugzeugabsturz, Präsidentenwahl - und weiter? Eine Bilanz des letzten halben Jahres in Polen, in: Polen-Analysen Nr. 75, 21.09.2010
  115. Kaczyński: To zaprzysiężenie jest wynikiem śmierci mego brata? wyborcza.pl, 14. April 2012, abgerufen am 28. September 2012.
  116. Vgl. Loew, Peter Oliver: Feinde, überall Feinde. Psychogramm eines Problems in Polen, in: Osteuropa 11-12/2006, S. 33-52, sowie Huterer, Andrea: Kampf der Rechten und Gerechten. Die politische Rhetorik der Kaczyńskis, in: Osteuropa 11-12/2006, S. 53-68.
  117. Gnauck, Gerhard: Flugzeugabsturz, Präsidentenwahl - und weiter? Eine Bilanz des letzten halben Jahres in Polen, in: Polen-Analysen Nr. 75, 21.09.2010
  118. Wiec przed Pałacem Prezydenckim: „Tu jest Polska!“ wp.pl, 11. April 2012, abgerufen am 28. September 2012.
  119. Kaczyński: skandal. Odpowiedzialni: Tusk, Kopacz, Komorowski. wyborcza.pl, 26. September 2012, abgerufen am 28. September 2012.
  120. Film Anity Gargas z większą widownią niż „Śmierć prezydenta”. Wirtualnemedia.pl. Abgerufen am 28. April 2013.
  121. Władysław Sikorski (1881–1943). Offizielles Förderportal der Republik Polen, abgerufen am 14. April 2010
  122. George Sanford: Katyn and the Soviet massacre of 1940: truth, justice and memory. 2005, S. 193
  123. 20 Tote bei Absturz von Militärflugzeug in Polen. N24

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Staatstrauer wurde angeordnet in:
    Polen (9 Tage), Brasilien (3 Tage), Bulgarien (1 Tag), Deutschland (1 Tag – am 18. April 2010), Estland (1 Tag), Georgien (1 Tag), Kanada (1 Tag), Kap Verde (1 Tag), Kroatien (1 Tag), Lettland (1 Tag), Litauen (4 Tage), Moldawien (1 Tag), Montenegro (1 Tag), Rumänien (1 Tag), Russland (1 Tag), Serbien (1 Tag), Slowakei (1 Tag), Spanien (1 Tag), Tschechien (2 Tage), Türkei (1 Tag), Ukraine (1 Tag), Ungarn (1 Tag) und Weißrussland (6 Stunden?, nicht markiert, unsichere Quellenlage)